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Neue jüdische Presse · 1916-06-02 · Heft 21-22 (2.6.1916) · p. Seite 6

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Journal
Neue jüdische Presse
Volume
14 (1916)
Issue
Heft 21-22 (2.6.1916)
Date
1916-06-02
Page
Seite 6 (sequence 6)
Language
German
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Seile 6 ficantfnrter ZKr«ltrtjch«S ZaMÜtenSlatt Nr. 21/22. denn dabei? Saueres belebt und erfrischt ja. Für stumpfe Zähm: gibt es ja als Heilmittel Salz. Mau legt Salz auf die Zähne, hält den Mund ungefähr eine halbe Stunde offen. Und geheilt sind sie. Dann könnt Ihr unreife Stachelbeeren so viel essen, als Ihr habt und wollt. Damr kommen die Johannisbeeren. An jedem iwch so kleinen Zweig sind eine große Menge Beeren. Wenn Ihr damr einen solchen Zweig zwischen die Lippen nehmt,, so wird Euer Mund mit einem angemhmen Duft erfüllt sein,, der die Seele erfrischt. Wenn die.Johannisbeeren reif sind, kaust mir zwar meine Mutter etliche davon, um das Gebet der Erneuerung Wer Früchte machen zu können. Doch muß ich die Paar Beeren noch dazu mit Brot essen. Aber im Garten Manasses sind zwei Reihen von Johannisbeersträuchern Vorhänden, die so voll Beßren sind, hast man sie stützen muß, und trotzdem hängen welche am Böden. In der Sonne glänzen und leuchten die Beeren, sodaß meine Seele danach schmachtet. Wer gibt mir nur einen einzigen Zweig davon, nur eine einzige Beere, um sie mit zwei Fingern Zanz behutsam abzupflücken und in den Mund nehmen zu dürfen. Wißt Ihr, warum ich! mehr Von Johannisbeeren als von Stachelbeeren spreche? Weil — Ihr könnt es mir glauben — der Name Stachelbeeren mir stumpfe Zähne verursacht- Die Johannisbeeren sind nicht so lange unreif wie die Stachelbeeren. Ich kann es mit allen Schwüren der Welt beschwören, daß ich, auf dem Dache Mendels liegend, mit meinen eigenen Augen gesehen HWe, wieviel Beeren am Morgen noch grün waren, ja ich machte sogar Zeichen. Mttags waren sie schon rötlich und mn selben Abend feuerrot. Wie ich schon erwähnte, krachte auch diesesmal meine Mutter einige Beeren mit. Wißt Ihr, wieviel es waren? Fünf an einem Zweig. Was kann man denn mit fünf Beeren anfangen? Man betrachtet sie genau, spielt mit ihnen eine Zeitlang. Zum eignen Schrecken bemerkt man dann. Du weißt selbst nicht wie, daß sie auf einmal verschwunden sind. V. Gibt es demi eine Zahl für die Sie nie? Ebenso gibt es keine Zahl fiir die Johannisbeeren im Garten Manasses. Stellt Euch mal vor. Einmal gelüstete es michdie Beeren eines Strauchxs zu zählen. Ich zählte und zählte. Wißt Ihr, was das Ende war? Es waren so viele, daß ich cs nicht fertigbrachte. In der Regel find die Beeren mit den Zweigen sehr fein verbunden. Höchst selten, fast nie fällt eine Johannisbeere herunter, und wenn sic noch so sehr reif und schcharz ist. Anders Kt ses bei den Pfirsichen, denn wenn sie gelb sind, fallen sie herunter. ßlch die Pfirsiche, die Pfirsiche. Sie esse ich am liebsten. Einmal in meinem Leben habe ich einen Pfirsich gegessen. Das war vor einem Jahr, als ich noch kaum fünf Jahre alt war. Damals lebte noch mein Vater. Auchwar iwch alles auf seinem Platz, der Glasschrank, das Sofa, die Bücher und alle Betten. Mein Vater kmn von der Synagoge zurück, steckt die Hand in die Tasche, da wo das Taschentuch steckt, wendet sich zu m'r und zu Meinem Bruder Ma und fragt uns, ob wir Pfirsiche essen wollten. Natürlich bejahten wir die Frage. Er steckt borai seine Hand in die Täschst, da wo das Tascken- - tuch liegt und in ihr — in der Hand und' nicht indem Taschentuch — lagen zwei schöne, gelbe. ruW: und wohlduftendc Pfirsiche.Svfort griff Mein Bruder zu, nimmt eine und stimmt mit lauter Stimme dann das Gebet über Früchte an. Ich war nicht so gierig wie mein Bruder. Erst sättigte ich wein Auge, dann befriedigte ich mit dem Wohlgernch meine Nase. Alsdann erst kam das Essen Wie ißt man so etwas? Nicht alles auf einmal, sondern nach und nach' und mit einem Stück Brot. Die Pfirsiche eignen sich besonders gut, mit einem Stuck Brot gegessen zu werden. Von da W kmn .kein Pfirsich! Wer mein Mund, Wer der Geschmack liegt mir noch jetzt Mlf der Zunge. Und jetzt steht vor mir ein Pfirsichbäum. Ich liege auf dem Dach Mendels, sehe wie die Pfirsiche hcrunterfallen, einer nach dem andern. ein Pfirsich nach dem andern Pfirsich. Ein besonders gelber, ja man könnte roter sagen, fällt eben herunter und zerplatzt. Der Kern glänzt mis seinem Innern. Was wird beim Frau Mauasse mit all diesen Pfirsichen anfangen? Sicherlich wird sie die Früchte samnleln und einmachen. Das' Eingemachte wird sic dann in den steinernen Ofen, der nur im Winter geheizt wird, füllen. Dort wird sie das Eingemachte bis zum Winter stehen lasten und im Winter im Keller, solange bis es sauer und Niodrig wird. Nach den Pfirsichen kommen die Pflaumen. Doch nicht alle sind gleich!. Im Garten Manasses gibt cs zwei Arten. Win Baum trägt runde, süße, Härte und schwarze Pflanincn. Der andere Baum trägt etwas wässerige Pflaumen. Doch schlecht sind sie nicht. Gwe Gott, daß viele im Garten Manasses wachse» mögen und and); mir davon etwas Wficle. Doch Frau Maimsse ist keine Verschwenderin, aus der zweiten Art Pflaumen macht sie Gelee für den Winter. Wer kami demi bei ihr so viel Gelee aufessen? VH. Jetzt lasse ich von den Johannisbeeren und von den Pflamen und komme zu den Aepfeln. Die Aepfel sind von ganz anderer Beschaffenheit als die Birnen. Noch so gute Birnen können, bevor sie reif sind, gar nicht gegessen werden. Der Geschmack unreifer Birnen ist holzig. Aber nicht so die Acpfcl. Wenn sic auch noch so grün und ihre Kerne noch so weiß sind, haben sie doch den Geschmack von Aepfeln, wenn auch die Zähne stumpf werden. Wißt Ihr, was ich Euch sage? Daß ich meinerseits einen halben unreifen Apfel nicht gegen zwei reife vertauschen werde. Denn es dauert sehr lange, bis die Acpfcl reif werden. ©5 ist nur ein wesentlicher Unterschied zwischen den reifen und den unreifen Acpfcl vorhanden. Nämlich der der in Größe. Ihr werdet vieleicht sage», daß die großen reifen besser als die kleinen unreifen Aepfel seien? Es ist gerade umgekehrt. Zum 'Beispiel die Palästinaäpfel. Die sind zwar klein und sauer, aber doch angenehm und von gutem Geschmack. Oder die säuern eingeinachten Aepfel. Ist /das wielleicht keine Speise, die. würdig wäre, an der Königstafel verspeist zu lvcrdeu? Besonders dieses Jahr ist für die Aepfel ein gesegnetes. Ganze Wagen ,poll wird mau sie ausführen, so hörte ich Frau Maimsse zum Aepfelvcrkänfcr Rüben sagen, als die Aepfel noch blühten.. (Schluß folgt). Bunte Chronik. Der Kriegszehnte. ' Kommerzienrat und Handelsrichter S i g m u n d Fracnkel -München, der Führer der traditionstreucu Judeuheit Bayerns, beschäftigt sich in der „Europäischen Staats- und Wirtschaftszeitung", die unter Leitung des Ministers a. D. von Frauendorfcr erscheint, mit der Frage der zukünftigen Gestaltung des Gleichgewichts in den Reichsfinanzen. Er. sicht die Richtlinien für die Lösung dieser schlvic- ■ eigen Frage, die uns heute so sehr beschäftigt, in dem biblischen Gebot der Zehntepflicht schärf und klar vorgczeichiret. Gemäß dem Geiste dieses Gebotes müßten äuch unseren Finanzgcsetzen in Zukunft jn erhöhtem Maße sittliche Grundgedanken zugrunde gelegt werden, unsere Steuergesetzgebung müßte ethisiert, müßte nach der vom Standpunkte der Gerechtigkeit und erstrebenswerten Struktur des Volkslebens ausgeglichen werden. Er verlange keineswegs, daß der Staat zehn Prozent des Vermögens der vermögenden Klasse cinziehc. Er halte jedoch eine großzügige Kriegssteucr, die die Fürsorge für. die invalid gewordenen Krieger und für die Hinterbliebenen der gefaWnen Helden regelt, für eine sittlick)e Pflicht. Die -Absonderung eines derartigen „Zehnten" von den materiellen Gütern der wohlhabenden Klassen bedeute vom sittlichen wie vom sozialpolitischen Standpunkt aus die ethischste Stenerleistung, -die je ein Staat cingefordert hat. Demi sie bedeute nur die Uebertragung einer Ehrenpflicht an diejenigen, die der Krieg ernährcrlos oder arbeitsunfähig gemacht hat, und sie tverde mit Recht jenen mljerkegt, die ihren Besitz ganz öder zum größeren Teile aus den Stürmen und Erschütterungen des Völkcrringens in die Friedcnszcit gerettet haben. Jn dem weitere» Teile seiner Ausführungen geht Fracnkel sodann aus die Einzelheiten seines Vorschlages ein. Kunst und Literatur. Aus engen Gassen von S a l a m o n D e m b i tz c r, deutsch von Stefania Goldenring. 64 Seiten. Berlin W 57,- C. A. Schwctschke & Sohn. Träumer, Stimmungsmensch, Ncrvcnmensch, ausgewachsen .in dem Weltkuckuckshcim irgend eines wcltvergcssencn galizischen Nestes, — so ist Dcinbitzer nach dem Weste» gekommen, und so ist er geblieben. Darin dürfte seine Stärke und seine Schwäche liegen. Seine Stärke, indem er so ganz sein dichterisches Können der Welt des galizischen Juden widmet; seine Schlwäche, indci)i er in Wirklichkeit nie Wer die Enge der galizischen Judcngäßchen hinanszusehcn vermag, Ivohl deren Leid empfindet, aber nichts von den gewaltigen Problemen, die um die jüdischen Zukunft dieser Ostjnde» ringen. Deshalb bewegen sich Dcmbitzcrs .bisherige Schöpfungen auch nur in einem ganz engen Rahmen, er zeichnet Bildchen aus dem Leben dieser Ostiudcn oder entlockt seiner lyrischen Leier wehmütige Töne über Ostjudcilgeschick. Tycho Brahcs Weg zu Gvtt. Roman, von Max B r o d. 426 Seiten. Leipzig, Kurt Wolfs, Verlag. Ein nachdenklich stimmendes Buch Tycho Brahe, der Meister der Himmeksknndc und große Denker, wird von eurem gewaltigen Drang nach! der Erkenntnis des Vollkommenen getrieben. Doch ihm ist anscheinend dieses Glück nicht beschieden. alles scheint sich dagegen verschworen zu haben, und ständig fürchtet er vor einer schlechten Nachricht. Auch, der junge Astronom Johann Kepler, den der durch die Lebensjahre nnd die Ereignisse Gebrochene als „Freund" als „ersten würdigen Genossen und Bruder" zu sich ladet, bringt ihm ohne sein Wollen und Wiste» nur nicderziehcnden Schmerz. Da am Ende seines Lebens Ivird ihm die Erleuchtung. Er harrte des Empfanges beiseinem Herrn Kaiser Rudolf II. Da treten aus dem Empfangsraumc des Kaisers drei Inden, Rabbi Lölve bcn Bczalel nebst zivei Begleitern. Tycho beglückwünscht den jüdisd)jcn Weise» zu der kaiserlichen Gnade, und cs cntspinnt sich ein Gespräch zwischen den beiden sich! sonst fremden Männern. Der „hohe Rabbi Lö>v" spricht vott den Leiden seines Volkes. „Gierig hörte Tt)cho zu. Und nun erschien ihm wirklich das Volk der Juden, heimatlos und flüchtig wie er, stets angefeindet wie er, in seiner Lehre mißverstanden wie er und dennoch' an ihr festhaltend, ausgeraubt und verwundet wie er, dieses Volk der Mißerfolge, förmlich als ein Symbol seines eigenen Lebenswandels. /Es fiel ihm ein, daß er sich' sck)vn früher einmal mit Ahasverns dem 'ewigen Jude», verglichen hätte! Heute aber mußte sich da§ Rätsel lösen, das fühlte er, von diesem Rabbi hatte er Auskunft über die Wurzel seines Schicksals zu erbitte», über den Grund all seiner verfehlten Unternehmungen, über alle Kränkungen, Beleidigungen nnd Gefahre» innen, und außen, die er seiner Lehre wegen erlitt, und heftig rief er-aus: „Nun sagt wir aber, wie ist cs möglich!, so viel Leid zu erdulde»? Wie ist es möglich, dies alles auszuhalten? Und all dies um ein Nichts, um ein paar Buchstaben?" „Es ist gar nicht die Frage, wie wir es aushälten," sprach der Alte mit weicher Stimme, die sick) während des Gespräches mehr und mehr kesänsigt hatte, „wir haben eine Lehre: Gott ist nicht um der Gerechten willen da, um ihm, zn dienen und ihn zu stütze», sondern der Gerechte ist da, um Gott zn dienen und um ihn zu stützen." Und diese Erlcnchtuiig bestimmt Tycho dann in.entscheidenden Augenblicken beim Kaiser. Nicht fiir sich, wie er vorgenommeii, für Kepler bittet er. Und so wird ihm nach der Audienz in der letzten Stunde seines Lebens auch die höchste Stunde seines Lebens. - ,L) dieses Glück! Für mich! HWe ich beim Kaiser nichts'durchgeseht, für Kepler aber alles, was ich wollte.-. O wie rein das ist, wie übersichtlich nnd sinnvoll: klug sein für andere, nicht für sich. Ich bin am Werke Gottes. Ich diene. Ich spüre die süße Lust der Verantlvortlichkcit für alles, was geschieht. Ich bin klug im Dienste Gottes. Und dazu paßt es so gut, .daß ich! nun auch fühle, wie Gott meiner Dienste bedarf,' -wie Gott auch! mich und meine Klugheit, auf mein Opfer wartet. . . . ." . . Längst dieser Kreise aber begänne» die Sterne sich zn bewegen, so 'wie cs Tychv. an Himmelskarten tausendmal vorgestellt hätte. Er hielt den Atem ein, eine warme, allerletzte Erhebung durchrieselte ihn. Er sah ja das, wonach; er sich seit vielen Jahren gesehnt nnd fruchtlos ^arbeitet hatte: den' wahren Lauf der Sterne, der mehr war als astronomisches Wissen, nämlich! eine offenbare Darstellung des göttlichen Gesetzes in der Weltordnung, ein höchster Zusammenhang, die begriffene Einheit des Geschlossene», niedergelegt in flammenden Zeichen. . Jcschnrun. Monatsschrift fiir Lehre nnd Leben im Judentum. Herausgeber: fDr. I, Wohlgemut!)., 9.!Jhrg., 5. Heft. Berlin N. 24, Inhalt: Knlturhöhe und Fall einer Weltmacht (A Feilchenfeld). — Zur talmudischen Exegese (S. Kaatz). — Zum Unterricht in der hebräischen Grammatik (I. Caro). — Moses Maimonides (I. Friedländer). — gilt Feldbries usw. ' ' . Vereins-Kalender. Samstag. Me kor C.h a j im, 4% Uhr: Mikroh-Bortrag dCS. Kaufmann). — Talmud Thora, nach Schluß Synagoge Börneplatz: Vortrag (H. Schwab). Donnerstag. Mekor Chajim, 4% Uhr: Mcgilath Ruth (Michael Kohn). Wochen-Kalender. (ZeitangWen nach dem Uoacb.l SamStag, dm 3. Juni 1— 2. Siwan.) Sabbat-Anfang in Frankfurt a. M. S Uhr — Min. Sabbat-AuSgang in Frankfurt a. M. 10 Uhr 25 Mn. in Berlin 10 Uhr 18 Mn. Wocheuabschuitt: N o san. —Vom Dienst der Leviten. Verfahren gegen das treulose Eheweib. Der „Nasir" oder Enthaltsame. Die Pflicht des Pricstersegeiis. Die Einlvcihungsopfcr der Stistshütte. O m crt ab cl l e: Freitag abend 46. Omer, Samstag 47. Omer, Sonntag 48. Omer, Montag 40. Omer. . S ch o w u a u s. Festesbeginn: Dienstag abend OVi Uhr Frankfurter Zeit. i S mstag, 10 Juni (— 9. Siwan.) Sabbat-Anlang in Frank urt a. M 9 Ubr — Min. Sabbat-Ausgang in Frankfurt a M. >6 Uhr 35 Min. in Berlin 10 Uhr 27 Min. Wochcnabschnitt: Bch aalans' chv. — Die Weihe der Leviten. Das zweite Pcssach Die Zugordnung beim Aufbruch des Lagers. Die Gräber der Lüsternheit. Moses Demut. . , Ans dem Prophetenwort des Sabbat: - „Nicht Mt Hcercsmacht und nicht mit Körperkraft,, sondern mit meinem Geiste," spricht der Gott der Schöpfungsscharen. Wochciigottesdienste in Frankftlrt a. M. Morgens: 61/4 Uhr in den meisten Synagogen (Bockenheim, Untcrlindau 63/4, Königsteinerstr. 1% Hänptsynagogc 7 Uhr. Slbends 8-/4 Uhr in den meisten Synagogen (Bockenheim, Untcrlindau 8 Uhr,. Königstcinerstt. 7 Uhr, Hauptshnagogc 4 Uhr). Frankfurter Familienuachrichten. Geboren. Eine Tochter Joseph Oppenheimer <Jäeobsvn), z. Zt. Wiesbaden, Mvritzstr. 44. Barmizwos. 3. Juni: Karl Batt, Gaußstr. 25, Synagoge Börneplatz. 10. Juni Joel Grünglück, Brückhofstr. 6, Synagoge Börneplatz. Auswärtige Familiennachrichte«. ' Geboren. Eine Tochter Wolf Cohen (Etüden), Hainburg. — Max Cohn (BraWt), Posen. Verlobte. Elise L 0 c w y mit Martin Gnthmann, Breslau. Gestorben. Erich Jacob, 31 I.; Bizefeldwebel Hans Berliner, Ritter d. Ws. Krerizes, Berlin, im Feld. — Amalie -Krieg gcb. Nathan, 84 I., Krotoschin. — Louise Schirokauer geb. Moses, 56 I., Cottbus'. — Elise Roos gcb. Stein, 50 I., Langenschivalbirch. — Lina Klau geb. Stahl, 51 I., Münchöu. — Jdä Levy gcb. Continho, 85- I., Hamburg. — Oberstabsarzt Dr. Nathan Silberberg, Rhbnik.-z. Zt. Breslau. — Jakob Kochinann, Berlin. — Fritz Gnttfrcund, 50 I., Ratibor. — Abraham Äau- >nan», 62 I., Schneidemühl. — Jacques Brahs, 59 I., Berlin. — Karl Löffler, Teilhaber von Gerstle & Löffler, München, im Feld. — Referendar Sicgmnnd Rosenberg, 26 I., Cassel, i. Feld. Statt jeder besonderen Meldnag. D.e glückliche Geburt eines kräftigen Töcliteroliens zeigen hocherfreut an Alexander Möller u. Frau, Betty geb. Koppel Altona, Postetrasse 14.

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