Neue jüdische Presse
- Journal
- Neue jüdische Presse
- Volume
- 14 (1916)
- Issue
- Heft 10 (10.3.1916)
- Date
- 1916-03-10
- Page
- Seite 5 (sequence 5)
- Language
- German
- Belongs to
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Nr. 10. frankfurter ZfraelitiDsS WkrUieMatt. Seite 5 „Komm' weiter, Schatz", drängte Sally „es ist noch -so viel zn, sehen." Er fürchtete, sich z» verraten, denir sein Plaip war gefaßt. . Aber -auch.Meschen wußte jetzt, was sie. dein Geliebten schenken konnte. Das Bild. Im Geiste malte sie sich es schon aus, welch ein Gesicht er machen würde, wenn inan cs. ihm ins Haus trage. Das sollte eine Ucbcrraschmig werden. - . Anr nächsten Morgen begab sich Sally in den Laden des Althändlers Tannenbanm, der gerade dabei >var, eine Wurmstwhigc Kommode mit einem selbsterfundenen Firnis etwas anfzufrischen. „'Morgen Tannenbanm!" begrüßte er das kleine alte, aber noch sehr rührige Männchen. . „Gott's.Willkommen, Herr Stern!" eriviederte dieses und lüftete höflich das mit bunten Blumen gestickte Sanlmtnlützchcn „Womit kann ich dienen?" ' ' '_ (Fortsetzunz folgt). _ Cafe Kais er garten am Opernplatz Erstklassiges Famillen-Cafe Jeden Nachmittag von t bis 7 Uhr und Abend von 8 V* Uhr ab ELünstler-E.onzert. Map«, ein Vorläufer des Zionismus. K.D an gil aicky. I, Jerusalem ist gefallen. Jerusalem ersiehe wieder! Wenn dieser Ruf jmiH.nicht beim Falle ausgesprochen worden ist, so ivNrdc ec dochs sicherlich! von den in die Verbann imng Ziehenden gedacht. Denn wenn arifchl >dcr Feind Jerusalem niedergerissen hatte, so zogen sie doch in die Diaspora mit der festen Zuversicht, daß Jerusalein Wiedererstehen nmß und erstehen wird. Damit aber stand Jerusalem vor dem geistigen Auge Israels neu errichtet da. Es war Nur. eine Frage der Zeit, >vann Jerusalem in Wirklichkeit erstehen wird. — Gar mancher glaubt, daß der Zionismus ein Werk Herzls ist, allein wie man sieht ist er weder ein Werk Herzls noch Pinslers, sondern ein Werk des gesamten jüdischen Volkes und seiner Daseinsbedingungen; und somit ist. der jüdische Bcfreiungsgedanke so all wie der jüdische Galuth. Denn das Judentum, das Mische Volk und das heilige Land sind als ,/chnth hamefchnlasch" eng verknüpft, so daß das eine ohne das andere nicht gut gedacht werden kann. Doch was uns in dieser Arbeit besonders interessiert, ist eben die Untersuchung, tver de» alten jüd. Befreiungsgedanke» in Wirklichkeit nmznsetzen begann. Die ersten waren R a b b in e r H. K a l i s che r und sein Freund Josef F r i e d l ä n d e r. Der erste aber von den Männern der Moderne. ist nicht, wie irrtünilich angenommen. Smolenskin, sondern Abraham Mapu. Bor allem Mapu war es, der besonders durch, sein Werk Ahawath Zion bei der Jugend die Zionsliebe entfachte, die Liebe zur hebräischen Sprache, zuni jüdischen Milieu, das nur in seinem Lande denkbar ist. Das letztere isst besonders wichtig; denn damals war das Zeitalter der „Haskalah", der Aufklärung, und ein großer Teil der jüdischen Irgend War auf dem besten Wege dazu, dem jüdischen Volke abtrünnig zn werden. Durch Mapn wurden sie dem Judentum zurückgegeben, durch Mapu, der es verstand, ihnen das unverfälschte, ^.ursprüngliche Judentum vor Augen zu führen. Wie aber kam Map» zu diesen Gedankengängen, die doch ganz und gar nicht in den Rahmen der damaligen Zeit hineinpaßten? Um dieses Rätsel zu lösen, wie ein Mann inmitten der damaligen halben, unreifen Aufklärung die Fahne Judas erheben konnte, dazu müssen wir erst eine »Einblick in sein Werden tun. Mraham Mapu wurde im Jahre 1808 in Slabodke, einer Vorstadt Aownos geboren. -Die Einwohner dieser .Stadt ernährten sich meistens von Flößentransporten. Mer nichtsdestoweniger waren sie ein, wenn auch ärmlicher, doch innerlich gesunder und reiner Menschenschlag. Denn diese Beschäftigung bedingt ein freies Leben in der Natur, und es M jp bekannt, daß Menschen, die auf dem Lande oder auf dem Wasser in freier Natur leben, viel reiner, sittlicher sind als die meisten Städter. Die Armut in Slabodke war demnach keine erniedrigende, sondern sie hatte im Gegenteil ettvas Erhebendes an sich.. Auch! der Vater unseres Dichters war ein armer Mann. Er war Talmudlehrer und ein vorzüglicher Kenner dieses gewaltigen Werkes. Er beschäftigte sich zuweilen auch mit Kabbalah, ruid da er eine empfindende Seele besaß, so ergötzte er sich mi den Psalmen, an der Bibel und an allen poetischen Stellen in de» Gebeten. Diese Liebe zur hebräischen Poesie pflanzte er schon früh in das Herz seines Sohnes. Die Mittel Mapus war eine gutmütige, hilfreich: Frau. Sie war kränklich und litt trotzdem ihre Armut, ohne zn klagen. Da sie oft bettlägerig war, so mußte Mraham sich um die Erziehung seiner kleineren Geschwister kümmern. Obgleich er selbst klein tvar, vertrat er doch an ihnen Mutterstelle mit viel Liebe und' Barmherzigkeit. Auch klagte er wicht, wenn er nichts als ein kleines, vertrocknetes Stückchen Brot zn essen hätte; denn er wollte . seine Mutter, die er sehr liebte, Glicht betrüben. Ueberhaupt wurde die Liebe zwischen Eltern und Kinder desto. inniger und größer, je größer die Not im Hause war. Im Alter von 5 Jahren wurde der schwache und blutarme Abraham in ein- Cheder gebracht, um die Bibel zu drlerneit. Ms aber sein Vater seine großen Fähigkeiten crkannte. Nahm er ihn schon nach 2 Jahren ans . dein Elementarcheder hergusund begann-,selbst, ihn im Talmud zu unterrichten. Es dauerte gar nicht lange, und Mraham war . der beste unter den Schülern seines .Vaters, obgleich er um sechs oder sieben Jahre -jünger,;. war als sie. Schon in seinem zwölften Lebensjahre hatte,, er bereits so viel gelernt, daß sei» Vater ihm erlaubte, sein Cheder zu verlassen, um von nun ab im Bcth- H a in i d r a s äy -allein zu lernen. .Man darf dabei nicht vergessen, daß der Talmud sehr schwer verständlich ist, und daß er besonders schwierige Rechtsfragen behandelt, die auch einem Ertvachsenen große Schwierigkeiten bereiten. Der Tag, an dsm Abraham das Cheder seines Vaters verließ, «war für ihn ein großes Ereignis. Er war jetzt frei und konnte lernen, soviel und was er wollte. Er war bestrebt, den Talmud 311 erforschen und lernte mit so großem Eifer und Fleiß, daß er, als er Bärmizwoh wurde, in der Umgegend schon als „Jlui" bekannt war, d. h. als ein außerordentlich genial Veranlagter, als ungefähr das, was man bei uns „Wunderkind" nennt. Schon damals aber fand er nicht volle Befriedigung in seinen: Talmndstudinm. Er fühlte, daß in seinem Inneren ettvas vorging, daß sich dort eine andere Welt entwickelte, die Welt der Poesie, und je älter er wurde, desto dringender verlangte dieses poetische Gefühl in ihm seine Befriedigung. Aber im Talmud fand er sie nicht, sondern in der Kabbalah. Sein Vater beschäftigte sich, wie schon gesagt, zuweilen mit Kabbalah, und als Abraham 15 Jahre alt wurde, teilte er ihm seine wenigen Kenntnisse 'in dieser mystischen Lehre mit. Mit großem Eifer stürzte sich Mraham darauf, denn er >var mystisch veranlagt und besaß immer eine große Sehnsucht nach dem Geheimen und Verborgenen, nach dem Ueberirdischcn. Er las alle kabbalistische» Bücher, die ihm in die Hände kamen und hatte sich bald eine eigene Kabbalah zurechtgezimmert, eine Kabbalahdie mehr Poesie denn Philosophie enthielt. . . — Die Kabbalah enthält aber neben dem philosophischen auch einen praktischen Teil, der von allen möglichen Experimenten handelt. So enthält sic auch ein berühnites Rezept, tvie .inan „s e h e n d a b e r doch selb st u n - sichtbar" werden kann. Bald wurde nun in Mapu der Wunsch rege, auch einmal „sehend und unsichtbar" zn sein, und in seinem 16. Lebensjahre beschloß er, das Experiment zu machen. 2f»f dem Alexoter Berg, der sich in der Nähe Kownos befindet, sollte der Versuch von statten gehkn. Der Ort war sehr geeignet für dieses fast romantische Vorhaben. Denn der Berg liegt zwischen zwei Flüssen und ist ,mit einem dichten und sagenreichcn Wald bedeckt. Auf dem Berge befindet sich eine Laube, von welcher aus Napoleon die Schlacht bei Kowno leitete, als er nach Rußland zog. Auch sind dort viele Gefallene beerdigt, und Map» fand eines Tages den Schädel eines solchen Ge- . sallenen. Er füllte ihn mit Erde, säte darin Bohnen, verbarg ihn hinter einem Bergvorsprung — alles nach Ge-. branchsauweisung, und als er nach einigen Tagen znrückkam, da sich er zu - seiner großen Freude, daß die Bohnen schon 5» sprießen begannen. Der erste Versuch war damit.geglückt, uttd mit großem Eifer ging nun Abraham daran, auch die anderen Mittel anzulvcnden, um sein Ziel zu erreichen. An einem Freitag nachmittag hatte er alle Borbereittlngen getroffen -und glaubte sich im Besitze der erwünschten Eigenschaft. Frohen Mutes wollte er gleich die Probe machen. Er stieg vom Berge hinab, begab sich nach der Stadt und spazierte mit großem Wohlbehagen auf der Straße, Er traf viele Bekannte, aber sie grüßten ihn nicht, und dies bestärkte ihn noch mehr in seinem Glauben, daß er unsichtbar geworden sei. Plötzlich fühlte er, wie jemand auf seine Schulter klopfte und ihn fragte, ob er nicht morgen in die Synagoge gehen wollte, -um den berühmten Kantor N. zu hören. Dies war ein großer Schlag für ihn; beim er sah, wie illusorisch die für bestimmt hingenommencu Eingaben der Kabbalah sind. Sein Glaube an der Kabbalah tonrde dadurch erschüttert, 'und er wandte sich von ihr ab. Da er aber doch einen Hang nach dem Mystischen besaß, so ivandte er sich jetzt zu den Männern, die auch mystisch veranlagt sind und an Wunderrabbis und bergt, glauben, zu den Chassidim. Aber . auch in ihren Kreisen verkehrte er nicht lange, da er sah, daß auch sie ihm nichts Wirkliches bieten konnten. Er gesellte sich jetzt zu den „Maskilim", den Männern der Bildung und begann fremde Sprachen 511 lernen. Inzwischen war er 17 Jahre alt geworden, und obgleich bei den Juden Litauens solche Wunderkinder nicht so dünn gesät sind wie hierzulande, so kamen doch schon seit seinem dreizehnten Lebensjahre viele „Schadchonim" zu seinen! Vater, tun den Schatz in den „Schätzkäntmerir" ihrer „reichen" Anftraggeber für gutes Geld einzuliefern. (Schluß folgt.) _ Lomler Laitich I TeL Hansa 3148. Frankfurt a.M, Liebfrancnherg33. B Specialhaus für Unterkleider und Strümpfe. I Niederlage echter Dr. Lahmann-Wäsche. | - Allgemeine Mitteilungen. ' Radikale H aare u tseru u n g. Unliebsame Gesichts- und Körpcrhaarc ans »»schädliche Weise und ohne große Kosten zn verursachen radikal zu beseitige», war bisher ein Rätsel, dessen Lösung die damit Behaftete» sehnlichst Herbeiwünschteil. An Mitteln, die für diesen Zweck angepriescn tonrdcn, hat es bekanntlich nie gefehlt, doch war das erzielte Resultat, falls man das eine oder andere versuchte, nicist nnvvllkommen. Das .Beste blieb noch die elektrolytische Behandlung, die jedoch ilnmer äußerst langwierig'' war, und zn der mail sich wegen der hohen.Kosten und der «Nhmerzhaftigkert des Verfahrens nicht gern verstehen koinsie, zUmal vielfach auch noch die. Narben znrückblieben. Wir nehmen daher gern Anlaß, ein von der Firma H. Wagner, Köln 158, B C„n 111 e n t h a l st r.!>!>, sabri ziertes Präparat zu-euipfchle», daß bezüglich seiner Haaroernichtenden Eigenschaft einzig dasteht und mit Recht als eine sensationelle Erfindung bezeichnet werden innß, da die Haut absolut nicht davon ergriffe» wird. Die Erfindung ist beim Reichspatentamt nnter Nr. 106 617 in die Patentrollc eingetragen wordeir. Das Präparat kann nur durch vorstehende Firina, die alleinige Patentinhaberin, direkt bezogen werden. Der Preis beträgt 5.— Mk. I Ir. ITrAmAr irtawrlaelt lalserkofsIr.Hv Waschen, Färben und Fagountenen allen Ant Hannen- und DamenhütOm - Abholung und Lieferung bei ins Haas. — I Spende». Beim Ze>ltralbür0 der Zion Föderation „M i s r a ch i" gingen ein: Hebräische Mittelschule Tachkemoni: Durch Moritz S. Wolfs, Hamburg, bezw. Frau Engel, Berlin von Frau Dr. Fränkel, Kopenhagen -50 Kr. — 70.— JL drnch dieselbe, bezw. Hermann Struck, Berlin für die Martin Feist Stiftung von den Feist'schen Kindern, Franks. 2000.— JL Fritz «ondheimer, Frankfurt 100.— „ Siegfried Salomon, Franksirrt 50.— „ Dr. Schwarzschild, Frankfurt 5.— „ Dr. Hermann Pick, Berlin 10.— „ R. R.' Maskir 3.85 „ 2173.85 Jk ferner gingen ein durch Moritz S. Wolfs: von Familie Nathan Mler, Franksirrt a. M. zn Ehren des iin Kriege gefallenen Joseph 'Adler s. A. 10.— „ Jsaar Cleef, Köln, anläßl. Bärmizwoh seines Sohnes 100.— „ Dr. A. Wolfs, Antwerpen 80.— Dr. Jacob Möller-Spende: durch Frau Dr. Jacob Möller 20.— „M. von Iwan Gotthelf, Hamburg 50.— „ „ Dr. Kalmus, Hamburg - 5.— „ durch Moritz S. Wolfs, Hamburg: von Dr. Leopold Herz, Nenchätel 20.— „ durch Dr. Frank, Altona: von Wolfs Jacobsoh», Hamburg (abgelehntes Honorar) 5.— „ 100.— „ 2533.85 Jk Schekel: von der Zion. Ortsgruppe, Posen: von Hcrm. Baer, Beruh. Fuchs, Herr». Gabriel, Henriette Grüickaum, 'Adolf Himmerlweit, Frau. Dr. Jeremias, Rosa Jacobstamm, Max Lubinski, Moritz Lewin, Max Mendelsohn, Moses Mendelsohn. Jacob Reuinaim, Leo Paradies» Frl. M. Pleßner, Leopold Schild, Siegbert Stein 16.— Jk durch Herrn Felix Neumann, Nyitra: von dem Verein .„Ahäwäth-Cion, Nyitra" 2-10 Schekel;i 1.20 Kr. Misrachi-Kolonialfonds: durch Frl. Lieschen Wolfs, Hamburg: Büchsenerträge pro 1914/15 173.70 Jk Beim Jüd. Nationalfonds (I. Heimann, Zeit 21) gingen ein: Führerschaft des Jüd. Wanderbund gratuliert Benin» Cohn zum Abitur 1.— Jk Beim Frkf. Jsr. Faniilienbl. gingen ein: B. Wittekind, Bamnweg 60, 8 Machsorim für jüd. Kriegsgefangene. |Ofl laffe I Bewl ■ sowie Offenbaeher Druckluft-Anlage Qtfanbach a» I. Telefon 123. kAnschluss mit Frankfurt). Bewährteste TepplCiUPalnlPlUlB (100,000 qm jährlich) sowie unübertroffene Bettenn. Bettfedernrefnf- Quna mittelst Druckluft and Wasserdampf. furt).| rlich)K l Woche»-Sale»der. iZeitangaben nach dem Laach.) Samäiag, den 11. März — 6 AdaracheiuL) Sabdat-Anfang in Frankfurt a. M. 5 llhr 55 Min sabbat-Ausgang in Frankfurt a. M. 7 Uhr-10 Min. in Berlin 8 Uhr 42 Min. Wochenäbfchnitt: Wajikro. — Die verschiedenen Arten von Opfern: Ganz- oder Emporopser» Sündopfer, Schnldopfer, Dankopfer, Friedensopfer und Mchlopfer. Wochengottesdicnste in Frankfiirt ä. M. Morgens: 6>d Uhr in de» meisten Synagoge» jBockenheim, Unterlindair 7 Uhr, Hanptst)»agoge, Kömgsteinerstr. 71/-' Uhr.) 'Abends: 6 Uhr in den meiste» Synagogeir (Bockenheim, Unterlindair öVs Uhr, Hauptfynagoge 4 Uhr, Königstcinerstr. 7 Uhr. frankfurter Familieuuachrichte». B a r in i z w 0 s. Beruh. Bluivstein, Augsburgerstr. 37: t'ilfr. 5lahn, Oberweg 33, Synagoge Börneplatz. Gestorben. Moses Speyer, 80 I., Unterweg 20. — Hans Hermann Baerwald, 20 I., Sohn des Sanitätsrates und Stabsarztes Dr. Baerwald. — Selma Jeidet gcb. Seliginann. 38 I., Bettinastr. 25— Michael Benjamin, 76 I., Uhlandstr. 38. — Rauchen Bock geh. Bachrach, 85 I. Ostendstr. 6. — Lina Mayer geb. Wolfs. 70 I., Frchardstr. 34. — Moritz May, 51) I., Feldbergstraße 5. — 'Aron Marcus, 73 I., Oberrnain-Antage 8. Jsac Marcus, 78 I.. Gagernstr. 36. - Melanie Kohn ged. Hirsch, 36 I., Gagernstr. 36.