Neue jüdische Presse
- Journal
- Neue jüdische Presse
- Volume
- 14 (1916)
- Issue
- Heft 5 (4.2.1916)
- Date
- 1916-02-04
- Page
- Seite 6 (sequence 6)
- Language
- German
- Belongs to
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Seite 6. graukfürter ^fchMischeS, FmMeMcttl. z A ' - Str. 5, - - — * . _■ ■ i. ■■■- ■■!■ - ' i i " - i i - Lüche essen wollen, mit- Koscherkost. UndwovonälldieS?; Wn- Genien ^wenigen Hellern,welche siefitr-besonderc' Arbeiten erhalten. — M gibt hier auch eine Jüdische Wbliothet:^. .Mibliothek-Gesellschaft der ' jüdische» Kriegs^ geangenen in .... .". 'Lin großer Teil, dieser- Bücher' wird hier geschrieben und es sind schon 300 Bände Vorhemden. Sie haben ihr eigenes Blatt, mit hebräischen Lettern im russisch-jüdischen Jargon geschrieben.". ' ... ” .. ' , ' y .... 1 7 - Fügen Sie Ihren Sendungen ms Feld eiii1h*43chachtelr Fays ächte Sodener Mineral-Pastillen bei. Sie erweisen damit unseren tapferen Kriegern einen Erstens sind „Faya Lohte" ein alle Erkältungen, und zweitens wirken dieaelbeirdurststiUend. Verlangen Sie .aber ausdrücklich „Fays ächte", weil minder-, _ wertige Nachahmungen bestehen. Kunst imöSlteratur. Blütter d cr.Ag«das Iis.roe.l In g cnd-Organ i s ä t i o n. 2. Jahrgang, 1. Heft. Inhalt: 3um Neujahrsfeste der Bäume ^W. S. Jacobson). — Martin Feist s. VF. — Ein Gruß ä. d. .Hamburg. Kindergarten (H. Lipstadt). Im Ostc>i!,st(J. Stein). — Aus Palästina (M. L.). — Aus unseren Gruppen. ' Jacobson zeigt anläßlich des Chamischo-Dsor-bc-Tchivat den innigen Zusammenhang zwischen den Dingen in der Natur und dem Geschehen im Ächnschcnleben. Gleich Nansch- Haschonoh ruft der Chamischo--Osor-bc-Schwat. uns zu: „Nichts ohne Gott, alles durch Gott, geborgen bei Gott." Der 11. Tewes, der 1. Jahrzeitstag' Martin Frists, des Begründers der Ugudas Jisroel Jugend-Organisation, gibt Veranlassung zu Dorten des Gedenkens. „Louis Feist hatte seinem Gotte und seinem Volke gelobt, ihnen ganz und ausschließlich zu dienendes war ihm nicht vergönn^ diesen heiligen Entschluß, der ihn in die Reihen unserer tzroßen Führer stellt, zitr Ausführung' zu bringen. Martin Feist war Geist vom Geist des Vaters. Geht! zeichnet die wenigen Jahre, die er als Mann leben durfte, mit der Treue des Chronisten auf, und ihr werdet in Verehrung staunen, ob der Fülle der großen und guten Taten, die dieses junge Menschenleben vollbringen durste! . ." - Der Hamburger Kindergarten ist eine Schöpfung der dortigen Agudas Jisroel Jugeudgruppe. Der Feldbrief aus dem Osten gewährt mannigfadie Einblicke in die jüdischen Dinge des Ostens. I c f ch u r u n. Monatsschrift für Lehre und Leben im Judentum. Herausgeber: Dr. I. Wohlgemutst Berlin N. 24. , Inhalt: Deutschland und die Ostjudensrage. — Probleme der Pcntateuchexegesc - (D. Hosfmann). — Mittel, Zweck und Ziel der Erziehung in'Israel (H. Reuß). — Der Siddur im Spiegel der jüd. Geschichte (I. Bleichrodej. _ Die Jeschiwoth in Rußland (I. Weinberg). — Aphorismen (A- Stern). . Der Herausgeber würdigt in „Deutschland und die Ostjildenftage" die bcmerkenswerken Aenßerungen über diese Frage. Nach seiner- Meinung hängt „die Zukunft, ja der Bestand Mitteleuropas und damit Deutschlands davon ab, ob es gelingt, die gegenseitige Duldung, der durcheinander gestreuten Nationalitäten durchzusctzen. Bleiben die. Inden ihrer Eigenart im wesentlichen getreu, so wird der Gegensatz zum mindesten'nicht vertieft." In einem zweiten . Aufsatz wird er sich mit den Mitteln zur Befriedigung: dieses Zieles beschäftigen. Aus- Reuß' Aufsatz entnehmen wir als' das Ziel der Erziehung in Israel: „die Verpflichtung des Vaters, dafür zu sorgen, daß seine Kinder den Weg des Ewigen beobachten, daß sie Liebe mid Gerechtigkeit üben." Bleichrode zeigt in einem SpaziejWug durch das Siddur, unser Gebetbuch, wie wir „aus'denr Rauschen seiner Blätter den Flügelschlag der Jahrtausend: vernehmen, in ihm ein Spiegelbild der Geschichte unseres Volkes.. erblicken." Ans HoffmannS „Problem der Pentatenchexegeft" seien hier die Schlußworte wiedergegeben. „Nun war der Natur der Sache nach zu befürchten^ daß ein Sklavenvolt', welches Jahrhunderte lang gepKnigt, ausgesogen und verarmt war, die Verwirrung beim Sterben den,Erstgeborenen dazu benutzen werde, durch Raub und Plünderung sich an seinen Peiniger» zu rächen. Um einem -|#;n Frevel vorzubengcn, gab Gott dem Moses die.VerheiMng (Exod. 3, -l ft): „Ihr werdet nicht leer ansziehcn."Aber nicht rauben, sondern bitten sollt ihr um .Geschenke, die nach Gottes gerechtem Gesetze dem entlassenen Sklaven gebühren; und die Slegypter, das versichert Gott, werden solchen Bitten gern Nachkommen,^ — So anfgefaßt, be- H greift man erst, warum dieser Tatsache in der'Bibel so oft Mtoähnnng geschieht Wen. 15, 14; Exod.' 3 2l sf.: 117 2 f.; 12, 35 f.; Jes. 105, 37). Es ist ein wichtiger Akt im-göttlichen Erziehnngsplan für sein Volk und die Menschheit."- (s.RMnMS,Mei-ste.rwerkc. 6^ bis Z. BaichDie römi- ' schen .Päpste'in pewstetzten vier JabxMn^rtcn.. 3. Hand;. 4 Geschichte Wallenstcins. i0. Hst: Kleinere Schristeii. ^Fn'' Leineubmid MEO^.Muukk r ch H u mch sto t, Mü nch c^i und L cipz i g '1315: ' " ' Mit -den vorliegenden Bünden istdie. prächtige und preiswerte Volksausgabe von Rankes Ateisteriverken abgeschlossen. Jmnxcr wiedercrguicft und erfrischt mau sich aufs neue mi der hen tiefslen Gründen'der geschichtlichen Erscheinungen umhspürendcn und sie in große, reiche Zusammcnhänge einordncichen Meisters;,.an der wundervollen Gegenständlichkeit seiner lSchildernngen, die der beseelten Lebhaftigkeit doch'nicht entbehrt, und an dem konzentrisch geschlossenen Aufbau der Darstellung. Die Ausgabe lädt in ihrer gediegenen Vornehmheit Haus für Haus stnd Mann für Wann zum dauernden Verweilen und. zu stetem beschäülichem'.Genuß. - D ie ä ltestc gedruckte deut schc lleb ersev n n g bcs jndischen Gebc^tnÄses a. d. I. 153t) und ihr A n t o r U n t h o ni-üjs Mar geri t h a. Eina literarhistorische- Untersüchiliig. von Dr.. Jos es Mie-" s e s, Religionsprosessvr am Staatsgymnasinm zu Przemysl. 58 Seiten. 2 1f. Wien, R. Somit, ölnthönius Margcritha, ein Täufling u’nb Judenfeiud, 1 war, obivohl er einer angesehenen Rabbinersamilie entstammte, Nichts weniger als gelehrt. Trotz seines jämm.rlichen wissenschaftlichen Rüstzeuges, hatte .er die Stirn,.. das. Judentum in 4>en Kot zu ^ieh^nisowie vermittelst. Denuzationeu bei der kaiserlickw» 'Reichsgewalt mit Druck und" Mühsal zu beladen. . . Seine Schrift „Dxr gantz Jüdisch glaub" hat deshalb eine literarische Würdigung beansprucht, iveil sie den ersten, wenit auch zum großen Teil mißlungenen Versuch einer Uebcxsetzung. des täglichen Gebetbucksts in sich-birgt und manckierlci' Material über die damaligen Zustände in der Armcnpfege, in religiösen Funktionen usw. bei den Inden . bringt. D i e Geschichte der kleinen Fliege. Ein Heine- Roman von Doris Wittner. Titelzeichnung von Hermann Struck. 474 .Seiten. Geheftet 4 Mk.» geb. -5 Mk. Leipzig, Grethlein L Co. G. mb. H. „Die kleine Friege" ist Heines letzte Liebe „die Alonche". Doris Wittner hat es verstanden, sich, in Heiiies und der Mönche Seelenleben mit feinem Verständnis hineinzufühlen. Natürlich vermischen sich Geschichtlickies und Erdachtes'; doch dies wird keineswegs störend empftinden. Recht spannend reihen sich in bunter Mosaik die Wechselvolten Schicksale der beiden Menschen aneinander und frsseln den Leser bis zum Schluß. Die Romauliteratur ist uni rin gutes Buchs bereichert worden. Offeobrnber Drneklafl-Aiilas* üdanbaeh a. H. Telefon 123. (Anschluss mit Frankfurt) Bewährteste TapplchratatpailQ (100.000 qm jährlich) sowie unObertroflana Battenu. Bettfedarnrelnl- Quno mitfelat Oraclrlnft nnii Wnaaerdampf Kingesauät. Ein gewisser Moritz .Steiner, z. Zt. in München erbittet unter Vorlegung eines ärztlichen Ältestes bei einer unserer Provinzialkassen Unterstützung. Erknndigungen ergaben, daß Petent unter falschem Namen und mit gefälschten Papieren seit vielen Jahren Deutschland bereist. In Frmrkfnrt a. SSI. soll er durch sein Vorgehen einen größeren Erfolg gehabt haben. Deutsche Zentralstelle für jüd. Wauderarmensürsorg:. Woche»-Sale«der. (ZeUangaben nach dem l,väch.) SamStag» de« 5. Februar I— 1 Adar rischaun.). Sabbat-Anfang in Frankfurt a. M. 8 Uhr — Min. Eabbat-AuSgang in Frankfurt a. M. 6 Uhr 15 Min. in Berlin 5 Uhr 45 Win.. Wochenabschnitt: Te'rumoh. — Die Hebe für die Anfertigung der Stiftshütte. S ch ab bos Rausch Chan des ch. Wocheugottesdieust in Frankfurt a. M. Alorgcns: 7 Uhr^n den meisten Synagogen (Königsteiner- .straße, Hauptsynagoge 7V-> Uhr. Abends: 5 Uhr in den meisten Synagogen (Uuterlindau, Bockenheim 4Vr Uhr, Hcmptsynagoge 4 Mir. Königsteinerstr. 7 Uhr). . 4 k Aravtsurter FamUteunachrrchte«. Verlob te. Erna Levi, Jahnstr, 43, mit Carl Freund, Darmstadt. - G e st o r b e n. Abraham Goldberger, /4 I., ,Uhlandstraße 46. — Wloses Strauß; 78 J.^Bergwrg 22. -^>Thhrcsc Bock geb. Colliu, 78 I. — Auguste Hirsch geb. Ärndheim, 70 J.,>Slychweg ^^—.SWon,,Strin,..MJ. . — Dame: Maliler) '■$) I.) GrünchüiÄwcg 82, -Z. -Siegfried Schmidt, 'b^Mj- Maistzerläubstv.' 2I7-'> - .--i- AoSwSrttgß OMUieu»achrichte«. - Geboren, Eni So^w.Salo Tichauer Ml.lex), Breslau. — Moritz Mainzer -<Ieidel), Pfungstadt. Josef Freudenthal?ßMvM Win.' -^'-'5-^ Eine "TkB)tcL;Woii;Meck)slcr ftUdler), Nürnberg:; > Verlob t^-'.KöphftMhrmams, Breslau mir Erich Cohn, Berlin. "—' Jeanctie Leivin mit Gastou Strauß, Thorn,;^ .'7 5 /. r. G e st o r b e ».^JusttzrMJülius Bäsch;- Ü9 I., Berliii. — Paul Wolferniä'nuMüJ^Bävchseld, int Felde. — Iwan Guggeuheim, Konstanz-Zürichs im Feld. — Sigm. Feuchtwauger, 62 I., München. — Händclsrichter Konimerzienrat Leopold. Bendit, 57 I.; Fürth. — Pauline Mendel, geb. Augenthal, 66 I.) .Mchstvelheiii. i—.. Professor' OberWrer Caesar "Saniuel,' 83 I.; Salh Salberg, "53"J.'; DagotzKi Pergamcnter, 76'I., Berlin.Siegft.- Knopf, .30 "I.; Sigm^Glücksiuami, 32 Berlin, invFeld.:- Referendar 'Pani Unger, Posen, im Feld'. — Willst Börchardt, Düsscldors, im Feld. — Johanna Goldschmidt geb." Tentsch, 84 I., Offenbach. — Berthä Wehl heb. Benjamin, Ww.,'68 ' I., Düsseldorf. — I. S. Wehl, Zntphens Holland). — Hainichen Hecht geb. Rosenberg, 72 I., Gondelsheim. — Jaeob Espen, -85 I., Philadelphia ,'Amerika) — Cnrt Bernstein, 45 JK Emaiuiel Oppcl, 63'I.; Minna Anders geb'. Röscnberg. ^2 Ist Berlin. — Wolfs Rosenberg. 77 I. Graiidenz. — "Eberhard Riesenfeld, 18 I. , Berlin.^im Feld. — Max Nathan, 52 I., Fürth. — ^saac.: Oppenheimer, 75 I., Offenbach. — Heinr. Grünbaum, 63 I. Cassel. ' ' ''"""" ' Sveitde«.' " " * Bei der NatioualfoudSkommissioii (I. Heiman», Zeit 21) gingen ein: , ' _ ,Spe»denbuch, ■ , , Die Hinterbliebeneu-zum. Aiideiiken an' ihre iinvergeßlichc Mutter Jda.Heß 20.— Mk. Büchseulecrung. Sophie Frank 2.— Mk.; I. Goldschmidt, ciseruc Hand 18.30 Mk.; Hamburger, eiserne Hand 1:50 Mk.: Frau Dr. Jessel l.30 Mk.; Spriiiggut, Waldschmidtstraße 1.— Mk.; N. Liebes, Gaußstraßc 5.— Mk.;Alice Cassel 1.35 Mk.: N, M. 1.— Mk.-; Mex Paradies-7.70 Mk.: Boris Gutinauil 1.10 Mk.; N. N'. — .33 Mk. Beim Franks. Jsr. Familicubl. gingen ein: N. N. für Palästina 8.— Mk.; Herr und Frau Max Griincbanm ans den Rainen ihres unvergeßlichen Sohnes Josef 1 Oelbaiim 6.— Alk. Allgemeine Mitteilungen. ES ist in gegenwärtiger Zeit eine patriotische Pflicht, möglichst B a r g e l d z a h l n n g e n zu vermei-- den, indem man ssein Geld b'ei seiner Bankverbindung zinstragend einzahlt und inun seine Zahlungen durch Sckwcks oder stempelfteie Giroübörweisnngen leistet. Auf diese Weise trägt inan dazu bei, daß der Notcuumlauf eingeschränkt .wird. Die Frankfurter Gcwerbekassc hat besonders diesen Zweig ihres vielseitigen Betriebes ausgebaut. Sie ersucht jetzt ihre Stuiiben, ihr durch entsprechende Ausfüllung eines Forumlars Puch die Z a hluu g d c r S tem - c.r u zu übertragen. - Vereins-Kalender. Freitag. Motor Chaj im,- nach Schluß Shnagogc' Friedb. Anlage: . Bortrag Manfred Emäunes).., — Talmud Thy-ra, nach Schluß Synagoge Börueplatz: Vortrag . (Dr. May). . Samstag. M e k o r C h a j i m, l2 Uhr: Melochini Mrof. Wcyl). ' ’ . Sonntag. Iüd. Wäiiderbuiid, 2 Nhr, Saildhos: Schwaicheiiiier Wald. — M e k o r C h a j i »i,' 6-Uhr: Midrasch (Rabb. Dr. Lorsch). . Dienstag. Jüd. Fraueuv.er e in i g um g , 4 Uhr, Kursaal Milani: Handarbeitsuachmittag. Mittwoch.. Zion. Jugeudgruppe, 3 Uhr, Kaffee Hauptivache; Mapu,- ei» Vorläufer , des Zionismus i'K. Dcrugileiki); vriefkatte«. L. „Eckhoff-Brot" ist ein Brot, daS züiü gxoßeu Teil ans Blut besteht- R. Professor Halban, der in der Wiener Wochenschrift „Polen" iiber die polnischjüdische Frage schrieb, hieß, als er noch Jude ivar, Rosenstock. Grösste Auswalil. Louis Marburg & Söhne Frankfurt a. Main. 6i-, Friedbergeretr. 7—11. ^Fehlfarben von diversen vorzüglichen Marken lOO Sliick Mk. 3.50, 4_and Mk. S. Hervorragendes^10^Pfg.-Sortlment. Ciganimlagec Bleiden^trasse 12 «W mmmm Säger in Sctataaten Reparaturen ■ und Matzarbeiteu. ' Niederlage der hekannten Dlrkenstook Flattkus^.-kiulsgen. D b er« ai-n-A «luge 30 Tekft RSrner 48V. i’/SaMtkUS ^streng ^schloffen.