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Neue jüdische Presse · 1916-01-28 · Heft 4 (28.1.1916) · p. Seite 6

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Journal
Neue jüdische Presse
Volume
14 (1916)
Issue
Heft 4 (28.1.1916)
Date
1916-01-28
Page
Seite 6 (sequence 6)
Language
German
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-1;) U:' Seite 6 yranks.urter AsraelUtWeS. ZmnilienSlatt. Nr. 4 \ci Er, der da ist ein Richter in Wahrheit, und dessen Napie gelobt ist. Chaskel Gibbor hat verherrlicht den Namen Gottes. Er hat auch die Gnade gehabt, zu jüdischem Begräbnis zu kommen. Er ist bei Nomo gefunden worden, und sie haben ihn mit Ehre» begrabe», und sein Lohn ist ihm geworden im richtigen Paradies." (Fortsetzung folgt.) H. Wlere, Optiker, Liebfrauenstr. 1. Brillen, Pincenez, Operngläser, Feldstecher) in jeder . opt.-mecban. Spielwaren J Preislage- Eisenbahnen, Dampfmaschinen, Lateroa-Kagica, KinEmaümrapben etc Ans -em Soldatensriedhof. ' Hier fandet Ihr die letzte Aast, > Fürs Vaterland "habt Ihr Euch ' hingcreben. Hier ruht Ihr von des Lebens Last, Ein Ziel ward manchem unruyvollen Streben. Und ruhet Ihr auch fern in jremder Erde, Auf jede». Grab blüht doch ein Blniiielein, Ein jeder Frühling bringt ein neues Werde, Der Kameraden Grus; soll stets es sein. Und Du, Genosse meines Glaubens, unter allen Hügeln Ersaßt an deinem mich der tiefste Schmerz, Nicht könnt' der Tränen Lauf ich zügeln,' Ein -„Koddisch" sprach ick dann niit bangem Herz. Ihr stninmen Helden seid mir all' gegrüßt. Habt nicht vergeblich alle? hingegebcn, «Aus Eurem Grab des Sieges Hoffnung sprießt, Srlstaft nun denn wohl, mich ruft das Leben! Hans Oppenheimer Mitglied des I. T. P. Bar Kochba, Berlin z. Zt. im Felde. Abschiedsgrutz.*) Herz und Halt uilb Heim und Haus - — fort hinaus! : Weg und Berg und Hang und Tal, letztes Mal! Lebewohl sagt es zu mir, wie ' als ich , noch bei Dir ivar, alles dort und alles hier, Abschied ruft es immerdar. Weiß nicht, wo ich morgen' lieg. Krieg ist Krieg! v Pocht dabei des Herzen» Schlag alle Tag. Denkt cs Dein, wird's ihm zu schwer, wird es ihm so wunderbar. Abschied nchm ich immerdar, Abschied „chm ich nimincrinchr. *) Aus Walter He y m a n n, Kricgsgedichte nnd Feldpostbriefe. München, .Georg Müller Verlag. Heymann.fiel am 9. Januar bei Soissons. Er >var loohl von Geburt Jude, doch spricht aus seinen Gedichten urch Briefen nichts, 'das auf bewußtes Judentum hinwiese. Eiugesaudt. Im II. Morgenblatt Fft. ^Ztg. vom 27 c. Artikel „Hettiter in der Bibel" heißt es: „Da ferner Bathseba das Weib des Hetlilers Uria er die Mutter Salomo's wohl ^als Hettiterin zu später gelten hat, so wird dieser große König Israels hetti tisch israelitisches Halbblut gewesen sein." DAe Mischehenlogik verstehe, wer's kann. Wenn, also ein Japaner eine Deütsche heiratet, so wird diese Rassen- Alirü 4t«AMW 1 Irt «Al4i St t\\% Cr-.. S. — t<> japanexin : auch wenn sie nach dessen Tode ^wieder einen Deutsche»' heiratet, sind die Kinder japanisch-germanisches Halbblut. DW-.Icrfasßer^Hat, übersehen, daß Bathseba Tochter' des Eliäni, Enkelin Ächitophils lvar,. der somit ebenfalls als -Hettiter anznsprechen wäre. Ebenso wertvoll ist der Nachweis in einem früheren Artikel, daß die Judennasc Hettiternäse ist. Also trotzdem bisher auf Stein nnd Bein geschworen wurde, daß es überhaupt keine jüdisch: Rasse gibt, hat sich die Nase seit 3500 Jahren unverändert erhalten, weil sie «eben erborgt war. O sancta simpliritas! A. M. In Prag sind für die galizischen Füchtlinge ei» Lernnnd Lesezimmer eingerichtet, Schinrim eingeführt und auch eine Jngeiidgriippe der- Agnda gegründet ir-orde». ES wird nun hierfür »och gute jüdische Belletristik, Hirschs Pentateuch, Doroth Horischonim usw. benötigt. Spenden derartiger Bücher wolle man sreundlichst an die Geschästsstelle des Franks. Israel. Familirnblattes zur Weiterbeförderung senden. I OJFenbaeher Druckluft- Anlage I Offsnbach l. H. Telefon 123. (Anschluss mitFrankfurt). I Bewährteste TsPPlchrelnlBUlig (100,000 qm jährlich) ■ sowie unübertroffene Bettenu. Bettfedernrelnl- Buna mittelst Drncklnft und Wasserdampf. Knust und Literatur. Mitteilungen des G c sa m t a rch i v s der d tu tschen Jude n. Herausgegeben von Enge n T 8 n blcr. 5. Jahrgang.' I9<> Seiten. Leipzig, Buchhandlung Gustav Fock Inhalt: Das Erfurter Judenbuch (1357—1497). HeranSgegcben von A. Süßmann. — Urkundliche Beiträge zur -Geschichte der Juden in Deutschland im Mittelalter: Die Zollbefreiung her Inden bis zur Vollendung der allgemeinen Kammerknvchfschaft. Spuren von llrfuitbcu in den hebräischen Kreuzzugsberichten. — Erscheinungen zur Geschichte her Juden in Deutschland im Jahre 1918 von G. Herlitz. „Der Zopp ekratz." Ein Tannusroinaii aus den achtziger Jahren von Robert F uch s -- L i s k a. 380 S. Farbcndruck-Lcinciiband Mk. 4.50, broschiert Akk. 3.50. Frankfurt a. M-, Gebt. Knauer. Die Handlung spielt in Homburg. Hier lvaltet noch nicht das atembcklcmmeudc Hasten des Großstadtgetriebes, hier liegt noch Ruhe in den Straßen. In dieser Stimmung muß der Blick beim Einzelnen haften bleiben, muß sich ins einzelne vertiefen. Wer daher Homburgs Menschen schildern will, muß die Kunst liebevoller Kleinnialcrci verstehen, — und Fuchs-Liska meistert diese Kunst trotz lebhafter Großzügigkeit seines Striches. Das macht das Lesen seiner Romane so angenehm. Doch den vorliegenden Roman haben uns einige Stelleir in ihm verleidet, die nur der Siniicslust des Lesers gefallen ivollen. Spenden. Bei der Rätionalsondskommission (I. Heiinann, Zeiläl) Heb r. S ch u l w e r k. gingen ein: S. H. Gvldinann B üch s e n leernn g. Georg Frendensteiu S. H. Goldmaim Hcrin. Heimanu 30.-. IL 0.75 Ji - 4.05 „ ' 15.55v„ Wochen-Kalender. (Zeitangaben nach dem Losch.) SamLtag, den 29. Januar (— 24 Schwat.) Sabbat-Anfang in Frankfurt a. M. 4 Uhr 45 Min. Sabbat-AuLgang in FrorüfWt a. M. 6 Uhr 05 Min. in Berlin 5 Ubr 30 Min. . Wochenabschnitt: Mi sch Po tim. — Rechtspflege Dixustverhältnis, Schütz von Personen und -Sachen, Pflichten gegen den Feind, Vorschriften für -das siebent: Jahr das,Brachjahr). Versprechen des Volkes, gehorsam sein zu wollen. Moses besteigt den Berg, zu vierzigtägigem Aufenthalt. . ' Das jüdische Recht kennt keine Gefängnisstrafe. Der GesepeSübcrtrcter soll nicht von der menschlichen Gesellschaft gesondert und damit ans dem Wege des Abirrens gehalten werden. Der Gesetzesübertrcter hat für den Schaden, den er angerichtet hat, entsprechenden Ersatz zu leisten, entweder in Geld oder — doch dies nur bei Diebstahl und auch hier eingeschränkt — indem ex den festgesetzten Betrag des Schadenersatzes abarbeitet. Rausch Chaudesch Adar Rischann: Freitag, 4. Februar und Samstag, 5. Februar. - Wochcngottesdienst in Frankfurt a. M. Morgens: 7 Uhr in den meisten Synagogen (Hauptshiia- ' goge, Königstcincrstr. 71/» Uhr.) Abends: 4 Vs Uhr in den meisten Synagogen' (Hanptjynagoge, 4 Uhr Königsteinerstr. 7 Uhr). V Frankfurter Familienuachrichteu. Gcbo re n. Ein Sohn Max Karbe (Heimanu), Rcnteriveg 04. _ Barinizwo s. Heinr. Dankowitz, Hanauerlandstr. 10; Victor Leser, Langestr. 31, Synagoge Börneplatz. Gestorben. Anna Simon geb. Koch, Eschershciinerlandstr. 48. — Erich Mayer, 17"I., Rotteckstr. 9. — Jsac Marx, 71 I., Fichtcstr. 7. — Clara Brüll geb. Ladcnbnrg, Wwc. Auswärtige Familieuuachrichte«. Geboren. Eine Tochter Jacob Rosenstrauch (Tawadh), Schönlanke. Verlobte. Charlotte Poppelaucr, Gleiwitz mit Kurt Enger, Breslau. — Frida Eiscnstädt mit Dr. Fritz Rothenberg, Berlin. — Alice Grnneberg mit Axel Lazarns, Köln. G e st o r b e n. Siegin. Grüncbanm, 48 I., Rendel. — Auguste Rothholz geb. Schwersenz, 54 I.: Hannchen Lewh geb. Ramm, Wwc., 81 I., Posen. — Fredcric Maas, 91 I., Lausanne. — Rechtsanw. Felix fe 30 I.; Joseph Herzberg, 50 I.; Hermann Hirsch, 50 J.> Berlin. — Lehrer Leo Stein, 27 I., Schucidemnhl, im Feld. — Johanna Moses geb. Bnd, 73 I.', Landsberg a. Warthe. — Sind, jttr. Fritz Stern, Hanau, im Feld. — Willi Benschncr, Zielenzig. — Suse Mahlhans geb. Maas, 23 I., München. — Jacob Barth, 70 I., Illingen. — Max Philippsthal, 55 I.: Isidor Feldblum, 75 I., Berlin. Bereius-Kaleuder. Wir bitte» nufere Leser, ihre» Bebars unter Bezugnahme auf »User Blatt bei uuserea Z«sere»te» zu decken.. Araulfurter Israel. Famüieublatt. Privatklinik für diätetische Kuren. ns« Dr. med. J. Lange - Frankfurt a. M.-Süd, Schifferstr. 86. Tel Hansa 3950. Das ganze1 Jahr geBffnet. Zur Behandlung geeignet: Zuckerkrankheit, Magen nnd Daratstörnngen, Herr-nnd Nierenleiden, Gallenstein, Gicht, Fettsucht, Arterienverkalkung, ehr. Khenmatlsmus, Unterernährung (Mastkuren), Bekonraleszenz nnd Neurasthenie. Prospekt auf Verlangen. Beste Referenzen. erievon Gresrer cfc Müller Eronprinzensti-. 33 Frankfurt a. M. Elbestr. 13. Drogen .'. Chemikalien .*. Verband&toifd . . Parfümerien Vertrieb pharmazeutischer und technischer 'Spezialitäten Eu gros — Telephon 3856. En dctaiL W Schüler. deren Versetzung zweifelhaft ist, werden energisch gefördert und erreichen das Klassenziel in den Frankfurter USachhll fekursen von Hi. Hofmann, ak. geb. Lehrer, Rossmarkt 14a n. Anmeldungen Werktags 11—1 Uhr. Oefen SSmtlicbe bewährte Daueibrand-Systeme. Dauerbrand - Einsätze zum Einbauen in Kachelöfen. 3feuerungsgeräte aller Art. Loi Harbtvo«Söhne Herd- und Ofenfabrik Frankfurt am Hain, Friedbergerstr. 7—11, Clemens Kahn Olasermeister Bechneigräben8trasse 10. Reparaturen u. Nenban. Werkel ätte. Einrahmen-r. Bildern etc. Billigste Preise. Gilletteklingen auch Rasiermesser und andere Schneidwerkzeuge schleift G. Krämer} :> 28 VII b c I c r.s t r a s s c 28. Eine Annonce in dieser Grösse kostet Mk- 2.50. L Freitag Tal in u d Thor a, nach Schluß Snnägoge Böriicplatz: Vortrag (Dr. Heiiiemann). — M clor Chajiin, nach Schluß Synagoge-Friedb. Anlage: Vortrag (M. Kohn). . Lamstag Franks. Verein für S t a t i st i k u lt d Demographie der Juden 8Vs Frankfurt-Loge. Die polnische und islamitische Frage (Prof. Nippold- Sberursel). —,N achla ß Zwi und 21. I. In gen dgg'uppe, 8>/s,Dhepbaldstr. 5: Gefühls.'eben im Lichte der jüdischen Lehre (Lehrer Mannheimer- Dettclbach). — Ai eko r,.(j haji m , 0 Uhr: Jirmijohn (Dr. Jos.- Breuer). Montag Jüd. Bibliothek nnd Lesehalle, 9 Uhr, Langestr. 33: .Mitgliederversammltlng. Dienstag A. I. In g e n d g r » ppc, 8'/=, Hanauerlandstraße 17: Alcharisi (Lehrer Diamant). — Ortsgruppe des Jüd. Fraueiibuiides, .8'/:, Frankfurt-Loge: Mittwoch Jüd. F r a n e » v c r c i ii i g u n g, S3/i, Hörsaal: Vortrag (Schachnowitz). Sämtliche Werke und Schriften - von Ahron Marcus. Ferner: Reichhaltiges Lager in Judalca und Hebraica. Verzeichnis kostenlos. R Tr Tel. v< Gew Schl Niel Relij II r Ho g« Ge 1 I S. Marens, Verlagsbuchhandlung, Hamburg 36. .«»Postfach 58. Tausche Daplikate gegen andere Werke. 1 .

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