Neue jüdische Presse
- Journal
- Neue jüdische Presse
- Volume
- 13 (1915)
- Issue
- Heft 32 (20.8.1915)
- Date
- 1915-08-20
- Page
- Seite 5 (sequence 5)
- Language
- German
- Belongs to
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32 Sette 5. Nr- 31. Frankfurter Israelitisches Familienblatt. „Karl Keusch, ich bei bücken, st und i denn haben ich bci" und sic der Mann- 1 wa!r, > deren ag, zu rträge, le dessonder» ührnng dieser ii, war tu und unter: :I löten, kränkte i iildctci, r mir ihm i» ainmcn i Case i Frau vin für dencu ,cn, - li nach. . Sein b dcsiid wir Abend- >aß die :tc. Es einigen sie die Ban- »fte an lißerten an jaise bei iptung, wolle Laiscn- .Pflege r, niiah sich n Ivar, sich an g seine in ans ic alle . jBonn eutigcii bhaftcs n beiricscii ihmteii ini bestatten, e also ichnien : ihrer könnte n Helanntcn n, sich richtigkleinen : Welt en, - Mi I Cigan ■ Mete Partien garren garetten erstklassigen Ursprungs. Cigarren-MQUep, gr. Eschenheimerstr. 31. Iilebfra nenstr. 1/3. Tannnsstr. 47. I setzen Sie da Ihr Mühen ein, gclvöhnen Sie diesen schlechten Gattinnen, diesen pflichtvergessenen Müttern den Trieb nach außen ab. Lehren Sie diese, die Würde der Mutter hochzuhalten und dort ihre Kraft einzusetzen, wofür die gütige Natur ihnen den Weg zeigt. Dazu bedarf es keiner Vereine und keiner Redner." Er nahm sein Glas und trank es langsani aus. Seine Zuhörerinncn tvaren sprachlos. Endlich fragte eine: „Herr Professor, sollte >die Strafpredigt uns gelten?" Lächelns erwiderte er: „Das wage ich nicht zu bejahen, meine Damen. Aber sollte ich das Nnglück haben, daß eine der verehrten Anwesenden sich getroffen jühlt, so möge sic sich bessern. Gute Nacht." Und er entfernte sich. Die .Herren lachten laut, der Banmeister sagte, seine Frau liebevoll anblickend: „Gelt Marie, der hat cs Dir gesagt. Als unser alter HausfreiEiid konnte er beobachten, welch pflichtvergessene Mutter Du bist." Seine Frau, die sich der Erziehung ihrer beiden Söhne, die jetzt große Stellungen in der Welt cinnahmcn, ausschließlich geividmet hatte, errötete mädchenhaft. Sic entgegnetc bescheiden: „Bor dreißig Jahren stellte man an die Frauen noch nicht die Ansprüche im öffentlichen Leben wie heutzutage. Damals hatte ich eben nichts anderes zu tun." Frau Kurz rief eifrig: „Der Herr Professor bestätigt ja, was ich behaupte. Eben iveil ivir moderne Frauen Pflichten haben, die uns der Häuslichkeit entziehen, müssen tvir unsere Dienstboten belehren und erziehen, damit sic nicht nur die häuslichen Arbeiten ordnungsgemäß verrichten, sondern die Kinder pflegen und hegen, >vic cs den zarten Geschöpfen Not tut. Ich habe ein zuverlässiges Mädchen, muß aber doch gestehen, daß mir in Gesellschaft oder gleichviel wo ich bin, häufig die Kinder einfallen lind ich denke, ob Suse auch ihre Pflicht tut, auf unsereii augenlcidendcu Jungen achtet. Ich bin erst tvieder beruhigt, wenn ich nach Hause komme und die Kinder in ihren BcttEhen friedlich schluinmeru sehe. Ach, als die Kinder den Keuchhusten hatten, der sic immer Nachts so quälte, — ich hatte draußen keine Ruhe und mußte niich zEvingcn, nach den Vorträgen zur Aussprache noch mit ins Restaurant zu gehen." Und so plätscherte die Unterhaltung Eveitcr, bis die Gesellschaft auseinandergiug, nicht ohne daß die Damen besprochen hatten, ivas morgen zu geschehen sei. Viktor Kurz hörte noch mit Andacht zu, Ivas ihm seine Frau von ihren Erfolgen in der Diskussion erzählte, und da sie die Kinder zu Hause ruhig schlafend fanden, war alles in der schönsten Ordnung. Kapitel 2. Die Zeit strömte weiter. Seit dem schönen Abend, da wir die Familie Kurz kennen lernten, sind zehn Jahre vergangen. Die idealen Bestrebungen haben Frau Gini weder verjüngt noch verschönert. Die Krähenfüße um die Augen werden deutlicher. Und wenn sic in Gesellschaft dekolletiert ist, so erregt es kein Aergcrnis. Viktdr Kurz, der sich in den Jahren ein gerundetes Bäuchlein zngelcgt, ist zwar noch inimer der blinde Bewunderer seiner Frau, doch frägt er sich manchmal heimlich, weshalb seine Kinder so spärliche körperliche Entwickelung haben und weshalb in seinem Hauswesen verschiedenes so anders — Gott behüte nicht.schlechter ist, als in anderen Fainilien. Das jüngste Kind ist im zweiten Jahr an Diphcritis gestorben, die anderen drei sind kümmerlich hcrangewachscn. Karl Günther ist schnial, mit schwacher Brust und muß eine scharfe, blaue Brille tragen, Theobald ist auch ein rhachitisches Kerlchen und die Jüngste, Aenni, ist klein und plump und Ivird deshalb mit Stolz ,)Die Dicke" genannt. In der Schule sind die Knaben gut, Karl Günther ist auf der Oberprima des Gymnasiunis, Theobald in einer höheren Klasse der Realschule und Aenni besucht das MädchengyENiiasium mit Unlust, ohne merkliche Fortschritte zu machen. Ihr Lieblingsfach, worin sie auch Zufriedenstellendes leistet, ist Rechnen; mit den übrigen Disziplinen steht sie auf Kriegsfuß, ohne freilich sich dadurch in ihrem Appetit beeinträchUgen zu lassen. (Fortsetzung folgt.) I Offenbaeher Druckluft-Anlage I I Ottenbach ». H. Telefon 123. (Anschluss mit Frankfurt). I I Bewährteste Tepplchralnlguiig (100,000 am jährlich)! ■sowie unübertroffene Battenn. Bettfedarnralnl-1 gong mittelst Druckluft und Wasserdampf. Ich bin berihmt... Nischt ich hob anfgethün eppes Grauses, nischt ich hob gewisen der Welt, as ich besitz a genialen Talent, ich bin znmolt nischt der klenstcr gewir (hebr.: Mann von Bedeutung), und doch bin ich berihmt geworden auf der Welt: Eiropa, Amerika, Afrika, Asien zazken (polnisch: geben sich ab) mit mir, un men verintereffirt sich mit mein mindester Tenio (hebr.: Bewegung). Men interessirt sich, wie asoi ich eß, wie asoii ich Handel, wie asoi ich arbeit, woserer (d. i.: was für leinen) Gang: ich hob. nn nischt blois vun mir \— auch vun mein Weib an vun meine Kinder. . . Un alz (alles) dervcir, toeil ich bin a Lodzer! Gehert (hört!) a 'Glick — a Lodzer... Dervar, wos ich hob dos Glick zu woihnen in dem schmuzigen Lodz, znmolt nischt kein gebirtigcr; in ganzen woi(h)n ich etliche Johr in Lodz, nn Var der Zeit Hot mein Weib . schein nischt einmal mir deressen (zerrissen) dos Leben nn verschalten meine Jahren, wos sich bin gcwen (gewesen) asa Schlimm-Masel (mazzal, hebe. Glück, also: Unglückspeter) un ausgekliben (klauben, wählen) sich a Stadt vun blois Roich ohn Luft, lohn a Boimel un ohn Kanalisazie, wu men kann derstickt weren, un men is nischt sicher mit'n Leben. . . Itzt ober bin ich gewore» a Berühmtheit — a Lodzerl Wi ich kehr sich un wend sich, krichcn niir noch Fotografistcn mit feiere (Bon: „sein" gebildet: ihren) Apparaten, un.wi nor ich beweis (beabsichtige) eppes tzn thun, bazk (banz!) weren schoin ongestellt di Apparaten und ich wer(de) aufgechappt (chappen — fassen) . . . Geh ich arein in a billige Kuch un jsez sich Eilvek (wegsetzen) essen, m'Steins gesogt (etwa: dem unbarmherzigen Stein sei's geklagt) dem Mittag, — sApParatel steht schoin gegen — ibcr mir. . . Geh ich vorbei a Jatke (poln.: Fleischbank) oder dem Fischinark(t), — sApparatel loift vorois. Verdenkt (ist mir bange) sich mir noch a Teich, un ich mach mir a Spazier arnm prechtigcn Wasserfall „Ludka", — krach! (Krach!) dos 'Apparate! arbeitet Ma'asim (hebr.: arbeiten, Sinn: feste). Will ich mir verdienen a por Groschen, bind >mir arnm a Strick un stell sich awek in an Eck Gaß, tomer (vielleicht) we(r)t sich machen eppes obzutrogen, erst ich gib a Kuck, un es wert mir finster var die Oigen — der Sched (hebr.: Gespenst) s'AlPParatel is do! Geht mein Weib noch dem bissel Stitze (Unterstützung), wo sie .kunimt ab Chibbut Hakeber (talmudische Redensart, etwa Höllenpein aussteht) stehendig in der Reih in samo-rodnem (poln. selbstentstandenen). Front-Gaß (b. X). in der Reihe, die sich von selbst gebildet hat), is dos Unglück auch doch-, — 's Apparate! steht schoin vun weiten. . .1 Schick ich arois mein Jüngel in Gaß «mit a bissel Zapalkes (poln. Streichhölzer) zu verkoifen, un eider (ehe daß) ich dreh sich ans, der Kleiner is do mit a Gedulle (hebr. eigentlich Größe, gewöhnlich aber: Freude): Tate (Vater) men Hot mich fotograsirt! Bar etliche Teg verglißt (habe ich Gelüste) sich wir zu koifen a hiege (hiesige) Zeitung, steh ich asoi und kuck arein, Md chapp (fasse) dcrech agaw (hebr.: so ganz neben her) a Geiniz (Gähnichts von gähnen) ... auf zumorgens ich Heng Khoin in Schoifenster mit'n Geiniz. . . Ich sitz in Stodt-Park und zih abisset frische Luft fun di bare (dürre) Beimlech, sitz sichf'lneben mir awek a Deitsch, und halt in Hand a Zeitung 'mit Bilder. Bin ich neigierig zu sehn in woserc Bilder der Deitsch is dos asoi vertieft, chapp (fasse) ich a Kuch 'an fall schier nischt in Chalosches (hebr.: Schwäche, Ohnmacht): Meine Jüdinnc sitzt dort breitlech (breit) und scheilt Kartoffel . . nn neben ihr ligt di zübrochene Bank, un der Korb brudige (pol.: schmutzige) Wesch. . . Loif ich doch a heiin nn inach a Gewalt (Lärm), — wi Hot es a Jüdinne nischt kein Seichel (hebr.: Verstand) un roimt nischt awek di brudige (schmutzige) Wesch mit di zübrochene Bank, die Fotograsiees weren doch zutrogen (verbreitet) iber alle Ecken Welt, wosere Ponim (was für ein Gesicht, d. h.: wie stehe ich da!) well ich hoben! Weist sich haraus, as si hoibt gornischt Ion zu wissen, wos fir Fotograsiees. . . si gedenkt's, 's Hot -eppes a Deitschel areingekuckt durch'n Fenster. . . is es ihr dage (hebr. Sorge)? A schochen ('Nachbar, hebr.) hob ich, is er a frummer Jüd. 2ls er Hot derhert vun a Fotografiee, is er aufgezittert geworen, nn wie viel die Kinder seine vun Amerika hoben sich bei ihm nischt gebeten, sei mit Guten, sei mit Beisen (Bösen), hoben sei bei ihm nisch gekeimt poial'n (poal, tuen, bewirken, hebr.), as jtr\ soll sei schicken seins a Fotografier. Wos? An Abgott willt Ihr vun mir inachen? (falsche Auslegung des biblischen Verbots: Ihr sollt keine Götter neben mir haben, kein Bild von mir inachen!) Hot er geschrigen nn getupet (gestoßen) mit di Fiß — bei mein Leben nischt. . : Meint Ihr, as dos Slpparatel Hot ihm oisgemiden? Chas we-cholilo (hebr.: Gott behüte) er hengt in alle Schoifenster, wi er steht un macht Kiddusch in der Sukko (spricht den Segen über einen Becher Wein in der Laubhütte). . 7 Freg ich Eich, darf ich nischt arümchappen (umarmen) Eneinen liben, teieren Lodz und halsen nn kuschen? Zusammen mit di greßte Menner vun der Welt wert doch oich mein Bild verkoift iber di Gassen vun. der ganzer Welt. Ich bin geworen a Berihmtheit. . . Soll leben Lodzl Ben-Chamoch. (Nach dem Jiddischen durch Dr. H. P., Berlin, z. Zt. Lodz.) 3ST_ ROSENAU Herren-Schnaiderei 10 Goethesirasae 10. Vornehme Ausführung. Massige Preise. Bunte Chronik. Die Bibel «ui» der Weltkrieg. H. Spannnth schreibt in seinem Buche „Der Weltkrieg im Unterricht": „Alle religionspädagogischen Debatten über Recht oder Nichtrecht des Mten Testaments im christlichen Religionsunterricht werden, davon bin ich überzeugt, auch nach dem Kriege verstummt sein. Die Bibel der Inden hat doch auch uns noch etwas zu sagen. Das Alte Testament bietet Volksgeschichte, — dazu die Entwicklung eines.Stammes, in dem Religion und Sittlichkeit nicht allenfalls entbehrliche Zutaten des Daseins, sondern eine.Macht des öffentlichen Lebens - darstellen. Nur hier in der Bibel finden wir Frömmigkeit und Moral in sozialer.Verflechtung: ein Volk) das seiner Eigenart gewiß, zäh an sein Recht und seine Zukunft glaubend, von stärkstem Ichbewußtsein und Lebensdrang erfüllt, sich in der Welt durchsetzt — bei dem allem aber froinm zu sein sich müht, und zwar je länger je mehr im Sinne einer sittlich nntergründeten Frönnnigkeit. — Wir sind daher fast gänzlich auf das! Alte Testament angewiesen, wenn wir zum kultischen Bedarf und im Religionsunterricht für die sozial-ethische Betrachtung der Rationalitäts- oder Rassenfrage und aller damit zusammenhängenden Probleme: Patriotismus — Volkstum und Menschentum ■— das Verhältnis der Völker zueinander — Krieg und Frieden — biblische Anschauungsgrundlagen suchen. Das Alte Testament ist in -dieser Beziehung so unersetzlich wie nnersihöpflich. Aeußeres und iimeres Heldentum, schon jüngeren Schülern zugänglich, enthüllen dir, Kämpfe der Israeliten mit Aegyptern und Beduinen, mit. Kcmanäcrn und Philistern, — die Gestalten eines Gideon, David, Jonathan, Saul, die Tragödie des um seine Existenz nnd Freiheit mit den vorderasiatischen Großmächten ringenden Kleinstaates, — nicht zuletzt die hinreißend geschilderten Taten der Makkabäerzeit. Man könnte einwenden: liegt Heldentum nicht auch in der Geschichte unseres Volkes zutage wie geschürftes Gold? Jawohl, so reich und schwer, daß wir dem Leonidas nnd den Horatiern getrost ein wenig Ruhe gönnen dürsen. Aber was jene Bilder so klassisch und schlechthin unentbehrlich inacht, ist die eigentümliche Legierung, die hier das .Heldentum mit frommen und sittlichen Ideen eingegangen ist: Gott leiht Mut und Kraft, sein ist der Sieg, sein die Ehre, — sein „Name" wird durch den Sieg des Volkes „verherrlicht." Des Volkes Sache ist Gottes Sache. Für die Schüler der unteren Klaffen genügt es, Vaterlandsliebe und Heldentum in dieser Verbindung mit dem Glauben einfach darzustellen. Höher hinauf tritt die Aufgabe hinzu, daran die Gegenwart zu messen: auch heute bei uns (wie in den Freiheitskriegen) — gottlob! — der gleiche Sinn, im Unterschied etwa von der französischen Art. Warum, so wäre weiter zu ftagen, ist diese ftomme Vaterlandsliebe der gottlosen überlegen? Für die reiferen Schüler gibt das Alte Testament noch weit mehr her. Eine ganze Ethik des Krieges steckt in der Kriegsgeschichte Israels: Die Besetzung Palästinas durch die Steppenstämme, die die Wüste nicht mehr nähren kann, zeigt die einige Art per Eroberungskriege, die der Gerichtshof der Geschichte vielleicht billigen wird. Die Kanaanäer waren zwar an äußerer Kultur überlegen: aber in dem angreifenden Steppenvolk ruhte schon der kräftige Trieb der ersten sittlichen Religion der Menschheit. Wir dürfen die Israeliten nicht härter beurteilen als die Deutschen, die das Slatoenland rechts der Elbe.pnterwarfen. der sittlich Höherstehende hat in der Geschichte recht. Ganz sicher ist unser Urteil über die Verteidigungskriege gegen das fteche Seeräubervolk der Philister, gegen die Wüstenräuber im Süden nnd Osten Palästinas. Der tollkühne Zug Josias Legen die Aegypter, der törichte Tkufstand Zedekias entgegen dem Wlllen Jeremias, der heldenhafte Kampf der Makkabäer für die letzten, die höchsten Güter der Volksseele bieten Anlaß für mannigfaltige und verschiedenartige Beurteilung der kriegeris^n Tapferkeit." Kaiser Friedrich Quelle - Ottenbach a. K. .. Gegen Gleich and Khenmatlmnng bewShrt. Alleiniger General -Vertreter: Fritdrlob Stahl» FnwttiuK» GflntheraK-AUee 37. TaI.Hanaa2S3u-TM. Woche»-Sale»der. (Zeitangaben nach dem Losch.» SmnStag, de» 21. August f= 11 EUuL» Sabbat-Anfang in Frankfurr a M. 7 Uh* — Min. Säbbat-AuSgcmg in Frmckfnrt a. M. 8 Uhr 20 Min. in Berlin 8 Uhr 0k Mi». Wochenabschnitt: Ki setz ei. — Aneignung einer Kriegsgefangenen. Erbrecht des Erstgeborenen. Bestrastmg des ungeratenen Sohnes. Gebote der Sittlichkeit, der Barmherzigkeit und der Rechtschaffenheit. Soziale Gesetze. Das Ättchtvergeffen von Amaleks Ueberfall. Auch der diesmalige Wochenabschnitt spricht von Israels Pflichten im Krieg. Er behandelt jedoch nicht mehr die Pflichten des Staates, sondern des einzelnen. Jeder einzelne Krieger soll sich als Mensch in Gesinnung, Sittlichkett und Züchtigkeit rein halten, damtt das Heer des göttlichen Beistands würdig sei. Der Jnde verrohe nicht durch den Krieg, er sei sich vielmehr Gottes Nähe noch stärker als sonst bewußt. Wochengottesdienst in Frankfurt a. M. Morgens: 6 Uhr in den meisten Synagogen (Bocken-: heim, Unterlindan KV- Ahr. .Hanptsynagoge 7 Uhr,- Königsteinerstr. 71/* Uhr). Abends: 7 Uhr.