Neue jüdische Presse
- Journal
- Neue jüdische Presse
- Volume
- 13 (1915)
- Issue
- Heft 10 (12.3.1915)
- Date
- 1915-03-12
- Page
- Seite 11 (sequence 11)
- Language
- German
- Belongs to
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aus irtrr, Sätze h «- das; eucrie in sw. nter- An auf mden inzuder i de» 1 an welle etwa 2 ere in : aus einen Nr. 10. Frankfurter Israelitisches FamllienAatt. Seite 11. Durch ätzn weltverbeereuden Krieg sind unsere Glaubensgenossen in Osteuropa und dem Orient in eine Notlage geraten, die in kürzester Frist zu den schlimmsten Katastrophen führen muss, wenn ihnen nicht schnelle und umfassende Hilfe gebracht wird. Wir haben uns daher entschlossen, den dringenden Aufforderungen, die täglich von nahe und fern an uns ergehen, Folge zu geben und uns an die stets opferwillige Barmherzigkeit unserer Mitbürger mit der Bitte zu wenden, uns zur Schaffung eines Jüdischen Hilfsfonds 1915 vermittelst dessen unseren notleidenden Glaubensgenossen in Polen, Galizien und der eBei-' f ^Türkei, insbesondere in Palästina, Unterstützung zuteil werden soll, entsprechende Mittel anzuvertrauen. Wir dürfen hoffen, dass wie so oft vordem auch in der heutigen schweren Zeit die Mildtätigkeit unserer deutschen Glaubensgenossen nicht an den Grenzen unseres Vaterlandes Halt machen wird. Gütige Spenden bitten wir mit der Bezeichnung neiniw: darl 1 Ps-I i Gckanii hin und;nder« ) in. Buch Dol- >tandauch satten de-?! geserben die schlief jruiw 8eorg lialer Ver- und chasteitie ränze & sic dendc ichcngcaus; die n zu fachchloß. >mnck- Edel- Einen rllerie durch ckeudc inches fönig! aber ieichs- Jahreusten eineni st gerlegcr Zeitjeder wer- S. und Rabb. Tage und i Her Vater ü über teilt, Hand veri mitllichen den. c und Hrift. lung, jeder t und ätzen, schrisl „Zar den jüdischen Hilfsfonds 1915“ zu senden an die Commerz- und DIscoiito-Bault (Berlin — Brandenburg a. d. H. — Hamburg — Leipzig — Hannover — Kiel — Altona — Altenburg 8.-A.), Banitliaas I,. M. Oppenheimer (Frankfurt a M, Neue Mainzer Strasse 68). Hilfsverein der Deutschen Juden. Dr. James Simon. Dr. Paul Nathan. Grosslöge fllr Deutschland VIII. U. 0. B. B. B. Timendorfer, Geh. Justizrat. Hilfskomitee für die notleidenden osteuropäischen Juden (Frankfurt a. M.) Dr. J. Blau, Justizrat. Ruf de PessocMDK empfehle HD säratt. Kolonialwaren, / Weine, Liköre, / c # Konserven in bekannt guter Ware. E Versandt nach auswärts. feinste Tafelbutter und Käse. Unter Ansicht der RitunlkoinmlssiQnderlsr.Oenieliitfa. aaa i i am i Alle IMbr- und GenimmM für Zucker-, Sagen-, Darm-Kranke, bei Obstipation, für Nierenkranke, sowie für Hast- und Entfettonga- ■ ■ ■ Euren. ■ -.— .... — RaOemanns tlflhnmttelfalirlk, FnuHurt <lh. t: Goethestrasse 30, Tefepb. Amt I. 4708. Hilfscomite für die notleidenden Brüder im Anslande FranBLfurt a. M. II Aufruf! Furchtbare Leiden hat der Krieg über die Menschheit gebracht. Mit vollen Kräften helfend einzutreten ist heiligste Pflicht all derer, die Gottes Gnade vor den Schrecken des Krieges bewahrt hat. An unser Ohr dringt der Notschrei unserer Brüder aus dem Osten. V0.1 Ostpreussen bis Galizien hat die schonungslose Wut eines barbarischen Feindes unzählige Familien an den Bettelstab gebracht, Tansende ins bittere Elend der Wanderschaft getrieben. Gegen unsere Brüder hat sich der alte Hass des Feindes am härtesten gekehrt. Ihnen, den vielfach auch in Friedenszeiten wirtschaftlich Schwachen, müssen wir schnellste Hilfe zuteil werden lassen, soll nicht eine Katastrophe ohnegleichen über sie hereinbrechen. ' Gemeinden, die ehedem die blühendsten Stätten der Thora waren, deren Jeschiwoth unsere Hoffnung und Zuversicht gewesen, stehen am Rande des Verderbens. Sie zu retten heisst gleichzeitig die Zukunft der Thora retten. Darum helfet, so gnt und so schnell Ihr könnt! . Gedenket auch des heiligen Landes! In diesen Zeiten da wir Trost und Mut mit doppeltem Eifer aus den Idealen des Judentums schöpfen, weilt unser Sinn mit gesteigerter Andacht an den Stätten unserer Heilesverheissungen. Eine furchtbare Hungersnot wütet in Palästina und droht die Lehrstätten durch Krankheit und Elend zu entvölkern. Ausgiebige Hilfe ist dringend erforderlich! Niemand darf in solchen Zeiten sagen, er hat schon genug gegeben. Grenzenlosem Elend kann nur grenzenlose Hilfsbereitschaft begegnen Gott wird es jedem lohnen, der unseren Ruf nicht ungehört verhallen lässt. Rabbiner Dr. Breuer, Frankfurt a. M„ Obermain-Anlage 19, Max M. Knlp, Frankfurt a. M„ Eschersheimer Anlage 31, Adolf Steril, Frankfurt a. M., Kaiserstrasse 15, Emil II. Xehmann, Frankfurt a. NI., Schwanenstrasse 11 (Kassier), Aaftali Schwabacher, Frankfurt a. M., Hölderlinstrasse 5, Isaae Wolff, Frankfurt a. M., Friedberger Anlage 1,