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Neue jüdische Presse · 1915-01-22 · Heft 3 (22.1.1915) · p. Seite 5

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Journal
Neue jüdische Presse
Volume
13 (1915)
Issue
Heft 3 (22.1.1915)
Date
1915-01-22
Page
Seite 5 (sequence 5)
Language
German
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Frankfurter Israelitisches Familienblatt. Seite 5 »er »b- »z >or rer ig. n nn- :ut er al if) er ne ttt;tc nd eit >e- :re Tefilloh bemerkte, sagte er: „Der sieht's man an, daß sie den Feldzug mitgemacht hat."' Er unterhielt sich mit mir, dann fing er an zu sprechen, naivem ein Kamerad erst Aiinchäh gebetet hatte. Seine Rede hatte folgenden Inhalt: ' Ich komme eben von Roulers. Ein Schwerverwundeter ließ mich zu sich bitten, und ich merkte so recht, wie glücklich er war, mich bei sich' zu sehen. Er lag im Lazarett, er sah wie die Geistlichen beider Konfessionen die Kranken — natürlich auch ohne an ihm' vorüberzugehen — besuchten, und so empfand er das Bedürfnis, auch einen Geistlichen seiner Konfession zu erbitte». Dabei wußte der Mann von Jüdischkeit fast nichts. Ist das nicht merkwürdig? Dann sprach Dr. W.: Ich habe gerade heute anr Schlüsse des bürgerlichen Jahres den Gottesdienst festgesetzt, denn wir alle zählen nach dem bürgerlichen, und so wollen wir auch wie am Rauschhaschonoh einen Rückblick halten. Er begann mit Tischobeaw, dem Schabbos der Mobilmachung, kam an Rauschhaschonoh, an dem die meisten schon im.Feld wären intb erzählte, wie er den Jomkippur - Gottesdienst in Frankreichs Gefilde abhielt. Er betonte den Unterschied zwischen dem bürgerlichen Neuen Jahr und unserem Rauschhaschonoh, »vic die Nichtjuden gewohnt sind, in der heitersten und »vir, in der ernstesten Stimmung in das neue Jahr zu gehen. 'Doch dieses Mal »vird auch die Stimmung der Nichtjuden der unsrigen dein» Jahresbeginn gleichen. Im Lande zuhause wird es ruhig sein, viel ruhiger y wie bei uns, die wir in den Stunden der Freuden die der Gefahren völlig vergessen. Dann machte er uns aus das Gebet „Owinu Malkeinu" aufmerksam, das wir nie so gut verstanden wie heute. „Ja, meine Lieben, greift nach der übersetzten Tefilloh resp. Machser, ein jeder Satz von Owinu Malkeinu paßt auf den Krieg!" Dann gedachte er kurz unserer Lieben zuhause, an den Sohn, der fern seiner Eltern und Geschwister, an den Gatten, der fern seiner Gattin und Kinder ist, und die wir vor allem feindlichen Ungeinach schützen, indem wir sie mit unseren Leibern decken. Dairn gedachte er — durch: gemeinsames lautes Kaddischscgen — derer, die in der Erde ruhten und' schloß mit den Worten: „So ziehet hin, jeder auf seinen Platz, i und > der Segen der Priester begleite Euch." Mit erhobenen - Händen sprach er Jeworechecho etc., übersetzte es auf '.deutsch, —' und die kurze Feier war beendet. Th. G. bot zu es zu ür an en he sie en en icr er ad ch!te ner :U ne k- Es stich etwa drei Monaten her, als »vir -hierherkamen, um in biesein kleinen und schmutzigen Dorfe ein Kriegslazarett zu errichten. Die Aussichten waren nicht sehr» ermunternd. Der Ort war fast vollkommen Von Artillerie belegt, und wo keine Kanoniere einquartiert waren, da waren die Stuben wohnlich' für deren Pferde eingerichtet. Heitere Bilder brachte dies mit sich: hier schaute ein Gaul gemütlich zuin Fenster hinaus, dort betrachtete ein anderer vor einem großen Spiegel sein Ebenbild, dort dienten die Bänke einer Kleinkinderschule als Krippe usw. Nachdem mit Mühe und 4ü»t unser Personal untergebracht war, hieß es Raum für Kranke schaffen. Durch ununterbrochene Arbeit unserer französischen Fuhrleute gelang es nach und nach, die ehemaligen Pferdeställe wieder in Wohnräume umzuwandeln, und ' durch die Tätigkeit unserer eigenen Handwerker, wurden dann in den engen Zimmern die Wände eingerissen und so geeignete Krankenräume hergestellt. Unser Lazarett bot sodann mit den von uns selbst angesertigten Betten a. 60V Kranken Unterkunft. Es umfaßt 12 Häuser, «runter das Sparkassengebäude, Pfarrhaus, die Schule, ie erwähnte Kleinkinderschule und 8 Wohnhäuser. Angegliedert sind ferner ein Laboratorium, eine Desinfektionsanstalt, Trinkwasserbereiter, ein Dampssägewerk zun» Herstellen von Brennholz, eine Bäckerei usw. Mit der Zeit haben wir uns ganz wohnlich eingerichtet, und wenn der Ort selbst auch nicht viel bietet, so ist dafür die Umgebung desto abwechslungsreicher. Schon am Ausgang der Ortschaft liegt ein reizender Park, bei dessen Betreten .man sich in eine ganz andere Welt versetzt glaubt. Auch ein Teich mit einer Gondel fehlt nicht, und von den schönen Schlößchen genießt man einen wunderbaren Blick auf die abwechslungsreichen Berge und Täler des Argonnenwaldes .und der Flußlauf der Aire. 4kur durch den tosenden Kanonendonner wird man in die Wirklichkeit zurückgeführt. _ F- F- IIU LÜ. ht >ie lch Herbstabeud im Walde. Und einsam schreit' ich durch den stillen Wald, In dem die Blätter modernd nun vergeh'». Du spürest rings ,mr unhörbares Weh'n, Und doch sinkt Blatt mn Blatt wie durch Geivalt. en na »i» - Du schauest in die Glut, die fern verloht; Im Westen, über dunkler Berge Wand, Und fühlest tief: Nun schreitet durch das Land . 'In schwerein Schweigen langsam — still der Tod. Willi Eilbott. Francke & Weber®! Gr. Friedbergerstr. 7—11 Tel. HanBa 4095. 9 J Spezialität: Lfflelnkorken. Errat »en lOffenbaeher Druckluft-Anlage I I Offmbach L M, Telefon 123. (Anschluss mitFrankfhrt). I IBewährteste TapplChnlnlUung (100,000 qm jährlich)! ■ sowie undbertroffsns Bnttnnn. Bettfndernrelnl-1 §mma gung mittelst Druckluft und Wasserdampf. Bunte Chronik. Wie der Schaagath-Arjeh Rabbi Lüb. Dberrabbiner von Lol dringen wurde. Bon Dr. med. R a t n e r, Arzt zu Wiesbaden. Ein Löwe »var er an Geist, ein Hüne an Gestalt. . . Löwen waren seine Schüler, so der berührnte Rabbi Chain» Wolosiner, der nachmalige Gründer der Weltbekannten Jeschibah, aus welcher Gaonin» wie der Mischkenüth Jakvb-Reb Jekeb Karliner (Urgroßvater des Schreibers und Enkel des Rabbi Baruch Doctor!) hervorgegangen sind. 'Aber arm war .... der geistesge- »valtige Rabbi Löb, arm »vie eine Kirchenmaus in seinem litauischen Städtchen, allwo er als Raw und Rasch -Jeschiwah residierte. . . und hungerte.... buchstäblich hungerte . . . Demr arni Tour die Kehillah. . lauter kleine, schwer arbeitende Leute, die sich selbst küininerlich ernährten. ... Am „Ercio-Sabbath" pflegte „der zinnerne Teller" herumzugehen, um für den Raw einige Batzen oder gar Naturalien zu sanrmeln. Denn ordentliche Besoldung konnten die Hausierer" nicht aufbringen. . . . Dafür aber hatten sie ihre Helle Freude an dem „Rebbe," der gar wunderliche Dinge vorzubringen wußte ... so ganz anders als die gewöhnlichen „Rabbonim" . . . eine ganz neue Art „des Lernens", eine zwingende Logik des „Pilpul hoemeth"! Und ein „Boti" war er . . staunenerregend! Kunststück! Jede» „Chaudcsch" pflegte er das ganze „Schaß" durchzulernen! Eines Tages beschloß Rabbi Löb, „der Polack", ins „Goluth" zu gehen. . . Angetan mit einem einfachen „Leiuwandkaftan", den knorrigen Haselnußstock in der, Rechten (sein gewaltiges Responsenlverk, das er aus Ar- »nut auf aufgelesenen Papierschnitzeln hatte niederschreiben müssen, in der Tasche), glich er eher einein Straßenräuber als einen» Geisteshelden, der so unbarmherzig „Berge von Halachoth" wälzte — und niemand verschonte . . .! Er ging auf die Wanderschaft . . . nach „Aschkenas" . . . Damals gab es dort große, wirklich große Männer ... so ganz anders als jetzt. . . Eines schönen Freitags da stand er in Berlin im „Beth-Hamidrasch" in der Heidereutergasse »nitten zwischen andern „Schnorrern." Reb Joseph Primegodim war — „ebenfalls ein Polack" — dort ,Mlaus-Batlan", - Günstling des steinreichen 'Reb Daniel. .... Der. „Paruas-Chaudesch" . pflegte mn „Erew-Schabboth" die „Orchim" zu „sortieren", um chnen die Sabbathmahlzeiten zuzuweisen. Der reckenhafte Polack fiel ihm dabei besonders aus. ... „Was sind Sie von Beruf?" „A R u»v" (Raw)." „Dann werben Sie beinr Ratv Sabbathtisch erhalte»»!" In Berlin residierte damals als Oberrabbiner von Brandenburg der berühmte Rabbi David ,Sorban Hoedoh", Kvnl»nentator des Talmud Jeruschälmi. Dorthin also lenkte Rabbi Löb am Freitag Abend „nach Schul" seine Schritte, unk »nitteu unter andern „Orchim" am Rabbinertisch zi» speisen. . . . Einen gewaltigen Appetit entwickelte er dabei. . . einen Riesenhunger . . das siel sogar dem Raw am oberen Ende des Tisches auf. . .! .. „Sarahlicb" .'flüsterte Rabbi David zu seiner Gemahlin. . . „Der starke Manu da unten scheint verhungert zu sein. . . reich ihm die ganze Fischplatte. „Kosin anjeh welüh jadeh" sagen unsere Chachoinim!" Bald »var die ganze Platte vom „Polacken" vertilgt. . . Der „Ratv" amüsierte sich über diese Bravourleistung. . . .' Die „Rebbezen" n»urrte »»nd war ungehalten . . . „Lab' ich a Käsern?" Am nächsten Bormittag dasselbe Schauspiel. . . Der reinste „Freßkünstler" ... Sabbathnachmittägs pflegte Rabbi David im Beth- Hmnidrasch „Chilnk" zn halten; scharfsinnige halachische Fragen tmvcdeu dabei erörtert, 'Novellen mitgeteilt. Alle Anwesenden durften sich au diese»» „Kolloquium" beteiligen und ihrerseits Einwürfe machen. Das taten — damals gab es noch große Privatloindim in Berlin — sie auch sehr ausgiebig. N»»r ein Mann saß scheinbar teilnahmslos da. . . und das war der polnische Recke im Kaftan . . . unser Eßkünstler! Zu „Scholaus - Sudöth" faird sich »vieder Rabbi Löb pünktlich am Rabbinertische ein — und wollte eben' »nit der gründlichen Vertilgung großen Quantitäten beginnen . . ., da erhob sich Rabbi David, trat auf ihn zu. . . und sprach z»» ihm: „Raw sind Sie in Polen. . . ivarum saßen Sie so stupid da bei der Erörter»»ng so »vichtiger Talmudfragen . . . hatten Sie denn nichts vorzubringen? Wenn Sie so gut „lernen" könnten als „essen", dürften Sie ein „Moanr Hagauloh" sein!" „Sein Sie »nochel, Rebbe"! ertviderte ruhig der Schaagath-Arjeh, „ich hob die Droscheh nicht verstehen können"! „Traurig ist es"! „Soll, ich sie Ihnen nochmals vortragen"? schrie der Raw im Zorne. „Nicht nötig!" replizierte Reb Löb. „Dem» die Praemisse »var ein „Toaus" nach Tosephath Sebachim. . . . Die Schlußfolgerung »var — bimchilath kewaudchem — zu gewagt, denn der „Rosch" spricht dagegen . . . und so weiter. Ein Aufruhr entstand am Tisch . . . „dieser Freche!" hörte man allerseits ausrtlfen. . . Nicht so Rabbi David! Er reichte seine Hand dem dreisten Eßkünstler, führte ihn zu sich „oben" z»»r „Rebbezen", indem er sprach: „Ich bitte Sie um Verzeihung, »nein Rabbi und »nein Lehrer, Sie leiden, ich nehme mei»l Wort zurück, „nebbich" an Appetitlosigkeit. Denn, »venu Sie so viel essen wollten, als Sic lernen können, dann wären »msere Platten zu klein!" Jllles schwieg darauf »nd beendete rasch die Mahlzeit. Am „Manzoh - Schabboth" fand, wie gewöhnlich, eine Gemeindesitzung in der ,^koholstub" des Beth-Hamidrasch unter dem Vorsitz des Raw statt. Alte im Lause der Woche eingegangenen Briefschaften wurden geöffnet und vorgelesen. Da fand sich ein Brief der Kehillah zu Metz, in den» von» Weggang des großen „Charif" Rabbi Jonathan Prager berichtet tv»»rde, »velcher die Stellung in „Ahn" (Wtona, Hamburg, Wandsbeck) angenommen hatte. Das nunmehr verwaiste Lothringer Oberrabinat »v»»rde dari»» Rabbi David ei»»stim»nig angetragen. ... „Ich bleibe bei Euch", sprach der „Korbau Hoedoh". „aber der richtige Man»» für Metz ist auch da. . . den will ich dorthin empfehlen. . . Das ist nämlich, der Giganten-Polack im Leinwand käftan, welcher bei mir „schabbos aß!" Der ist der wiirdigste Nachfolger des „Krethi Uplethi!" Laßt ihn sofort Herrufen, ob er dahin gehen ivill!" Rabbi Löb war bald zur Stelle. . . . Illles erhob sich bei seinem Erscheinen. . . . „Jechi Rabbenn hagodaul dekak Metz »veagapehoh" rief Rabbi David freudig aus! „Wollen sie hin?" Ob Reb Löb wollte? „Halt" rief der „Korb'an Hoedoh" „Roch eine Kleinigkeit!" „Habe»» Sie was Schriftliches vielleicht bei sich?" Mit einem Handgriff holte Rabbi Löb sein „Schnitzelwerk" aus der Kaftan-Tasche, den „Schaagoth arjeh!" „Schadet nichts", sagte Rabbi David, „wir lassen die herrlichen Teschuboth recht hübsch abschreiben." Und so debütierte der Schaagath-Arjeh — und ward zur Zierde von „Aschkenas." . . . Ja .... die „Polacken" . . . mit ihnen ist nicht zu spaßen . . .! _ Der Weg nach Aegypten. Der Weg der Türke» nach Aegypten führt über die Halbinsel Sinai. Es ist dies ein recht unwirtliches Land mit steinigen Bergeshöhen, so im Süden den 2600 Meter hohen Mosesberg. Selbst mn Mittelländischen Meer beträgt der Regenfall nur 200 Millimeter im Jahr. Der Pflanzen« wuchs ist sehr spärlich. Die wichtigste Pflanze ist. die Tamarinde, derer» Rinde nach dem Stiche eines Infekts ein breiartiger Saft entfließt. Nur in den Oasen finden sich Palmen, Mandelbäume, Weintrauben usw. und an manchen Stellen Gerste. Acht Stämme arabischer Beduinen »nit einer Zahl von zusammen etwa 10000 (Seelen leien auf der Sinai- Halbinsel. Es sind - meist recht wilde Gesellen, die Kamel-, Schaf- »rnd Ziegenzucht treiben »md nur äußerlich Mohamedaner, in Wirklichkeit aber Heiden sind. Die türkische Garnison der Hafenstadt Akaba nnd die ägyptischen Militärposten halten sie im Zügel. Für die Türken wären die Wege von Wa»»n über Akaba nach Suez und von Gasa der Mittekmeerküste entlang nach Jsmailia die gegebenen. Kaiser Friedrich Quelle - Offenbach a. X. ■ Gegen Gleit nnd Bhenmattmnng bewährt. Alleiniger General-Vertreter: Frlndfloh Stahl» Vrankf.a.M.» Crftnth ersK-Allee 37. Tel Han8a2K9u.714. Wocheu-Laleuder. (Zeitcmgoben nach dem l.oach.1 Samstag, den 23. Januar (--- 8. Schwat.) Sabbat-Anfang in Frankfurt a. M. 4 Uhr 40 Min. Sabbak-AuSgang in Frankfurt a. M. 5 Uhr 55 Min. kn Berlin 5 Uhr 20 Mm. Wochenabschnitt: 'Bau. — Die letzten drei Plagen (Heuschrecken, Finsternis, Sterben der Erstgeborenen). Der A»»szug aus Egypten. Vorschriften für das Pesachsest. Erzähle deinem Kmde: Um dieses »Villen hat Gott für »nich gehandelt, als ich a»»s Miprojim zog. ,— Erzähle Belehrung, Um dieses willen — Beispiel. Durch Belehrung und 'dein lebendiges Beispiel im h»rrmonischen Einklang mit deinen Worten sollst dn deine Kinder erziehen. Der Geist dieser Erziehimg baue sich» auf Gottvertrauen und Pflichttreue auf. Gott handelt für uns, wir haben nur ruhig unsere Pflicht zu tun. Wochengottesdienst in Frankfurt. Morgens: 7 Uhr in den meisten Synagogen (Unterlindan und Bockenheim 7 Uhr 10 Min.. Hauptsynagoge, Königsteinerstraße 7 Uhr 30 Min.). Abends: 4 Uhr 30 Min. in den ineisten Synagogen (Hauptsynagoge 4 Uhr, Königsteinerstr. 7 Uhr). Speudeu. Martin Feist-Stiftung an der Tachkemoni- Schule in Jaffa: H. Translateur, Miltenberg 2.— M. Fiir die heiinges»»chtc>» J»»de>» Galiziens: Rofenbufch-Fulda 10.— .J£ Samuel Silbermaim-Thor» 25.— „ Moritz Silbcrmaiin-Thor» 10.— „ R. R. 3.— „ Frankfurter Fanriliemrachrichte». Geboren. E. Tochter 'Salomon Steigerioatd (Kaufmann), Rückertstr. 44. — David Schächter Mosen), Osteildftraße 8. — Julius Jekel s.Heinemarm), Mendelssohnstraßc 53. Barmizwos. Abrahmn Wolff, Friedb. Anlage 1; Ludwig Rapp, Hermesweg 39, Synagoge Friedb. Anlage. — Osias Mangel, Mainstr. 28: Werner Frank, Scheffelstraße 27, Synagoge Börneplatz.

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