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Neue jüdische Presse · 1914-07-31 · Heft 30 (31.7.1914) · p. Seite 5

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Journal
Neue jüdische Presse
Volume
12 (1914)
Issue
Heft 30 (31.7.1914)
Date
1914-07-31
Page
Seite 5 (sequence 5)
Language
German
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T 10. >re erel, 11553. rem, snteu, atze. Nr. äü. AvanHnrter MraüitischeS HaMlisMatt. irz erei norm illUr. tf.7.50 „ 6.60 Mk.au. 1764 affe II a 3821 inftoi itul der >erall, en. tr. 114. ien eben!. 64. t oder l,Tüll, rweb« OBsern lschezu chine. dnigei sämti. rohen. > not d reelle »stellen ijotflt irta.1 41. freue. Morgen, frühzeitig schon, sollen die Opferaltäre rauchen, nm die Götter mit Andacht zu verehren. Später aber soll ein Festessen für alle stattfinden, auf daß ein jeder der Fröhlichkeit sich hingede. Uebermorgen aber ziehen wir gegen den Feind, den wir mit sieggewohnter Hand züchtigen werden." Ein Frcudengeheul brach aus, und laut ertönte der Ruf: »Fang lebe unser glorreicher König!" „Roch ein Wort habe ich jetzt zu sagen," fuhr Zancherib fort, als wieder Ruhe eingetreten war. „Ich befehle, daß Uriel, der jüdische Jüngling, als Mein Freund geachtet und geehrt wird, daß es ihm freisteht, im ganzen Lager ungehindert sich zu bewegen, wie es ihm beliebt. .Ich befehle ferner, daß ihm alle Ehren eines assyrischen Edelmannes erwiesen werden, daß keiner es wage, die Hand gegen ihn zu erheben, cs sei denn, daß er versuchen sollte, das Lager ohne meineschriftliche Erlaubnis zu verlassen. Er sei -frei in jeder Hinsicht, nur nicht das Lager zu verlassen." Kein zustimmender Ruf begleitete diese Ankündigung. Im Gegenteil, ein leises Murren wurde hier und da vernehmbar, wenn auch nicht in den vordersten -Reihen. Ariel vermochte keinem einzigen freundlichen Blick bei der Menge wahrzunehmen. Er wußte, daß Man ihn nicht mehr als Spion verdächtigte, sondern daß Man ihn als Fremdling haßte, daß das Wohlwollen des Königs für ihn das Herz eines jeden Assyrers mit heimlicher Wut erfüllte. Obwohl noch ein halber Knabe, war es ihm doch klar, daßin dem Augenblick, 'da Sancherib ihm seine Gunst entzog, auch sein Verderben dann nicht lange ausbleiben würde. Er war daher froh, als dem Rosselenker der Befehl zur Weiterfahrt gegeben wurde, um -nicht länger den gehässigen Blicken ausgesetzt zu sein. (Fortsetzung folgt.) lOffenbaeber Druckluft-Anlage I Dlfonbach S. H. Telefon 123. (Anschluss mit Frankfurt). I Bewährteste Tapplehrelnlgung (100,000 qm jährlich) I sowie unübertroffene Bettenu. Bettfedernrelnlgung mittelst Druckluft und Wasserdampf. fort).! rlich) I Daniel Danieli. Don Marek Scherlag. Der namhafte deutsche Dichter Richard Boß behandelt in seinem vieraktigen Trauerspiel „Daniel Danieli" (Reclam, Leipzig), einen für die Westjuden leider nur zu aktuellen Stoff: die Taufe. Das Ghetto, wie es in Rom in den siebziger Jahren bestanden hat, wird aus die Bühne gebracht, und der dem Ghetto entsprungene jüdische Baron Danieli zeigt dem Publikum seinen strotzenden Reichtum. Aber dieses beneidet ihn nicht, denn es nimmt Einblick in sein vergoldetes Elends dank der Gerechtigkeitsliebe des Autors, der auf die Sünde die Sühne folgen läßt. Als eine der schwersten Sünden sieht Boß, die Taufe an. Gesühnt wird sie hier durch de» aufreibenden seelischen Kampf und durch das reumütige öffentliche Bekennen des Glaubens der Bäter. Das Bekennungsmotiv aus Ibsens „Stützen der Gesellschaft" und Tolstois „Macht der Finsternis" hat in „Daniel Danieli" umso eher Berechtigung, als es sich um eine eminent öffentliche Sünde handelt: Die Taufe. Wir Moderneren wollen nun an die Stelle des Wörtchens Sünde, ein. anderes setzen: Der rat, und glauben nicht fehlzugehen, wenn wir behaupten, daß auch der Christ in dem Üebertritt eines Juden meist nichts anderes sieht als eine verräterische, gemeine Handlungsweise. Verrat ist es an den früheren Glaubensgenossen und Betrug an den „neugewonnenen". Diese bedanken sich daher in den meisten Fällen höflich für den Eindringling und stoßen ihn, sägen wir, ins Ghetto zurück. Da er sich aber hier nicht heimisch fühlen will, bleibt er gleichsam in der Luft hängen, als haltloses, wurzelloses, würdeloses Scheinwesen. Sehen wir uns Daniel Danieli an! Im Ghetto am Tiber wohnte in einer baufälligen Hütte der Trödler Abraham Danieli, ein strenggläubiger Jude, mit seiner schwärmerisch-frommen Gattin Sabata. ■ Sie sparten Uno darbten, um ihren Söhnen eine /gute Erziehung angedeihen zu lassen. Wobei sie aber den älteren Daniel dem jüngeren Moses vorzogen, denn Daniel war stärker und schöner, schlauer und ehrgeiziger. Ein selten schönes Judenmädchen, Dolce, kam ins Hans, sah Daniel und liebte ihn, den alle Menschen liebten. Und auch er liebte das Mädchen und verlobte sich mit ihr. Aber in diesem verhätschelten und gebrüteten Jüngling brannte eine wahnwitzige Herrschsucht, eine verhängnisvolle Gier nach Macht. Die konnte ihm nur der Reichtum verschaffen. So jung er war, erkannte er doch-schon, was die Welt beherrscht: Das schnöde Geld. Vor diesem Götzen kriechen die Menschen . . . Und Daniel wollte, daß man auch vor ihm kriechen sollte: „Reich werden, möglichst schnell reich werden! Um jeden Preis eich werden! . . ." So wurde fein Leben zur Jagd nach dem Gelbe, trat, in das Bankgeschäft des Herrn Novelli ein, der "dem-strebsamen jungen Mann ein Finanzgenie entdeckte. " .Danieli für immer an feine Bank zu fesseln, bot , ihm die Hand seiner Tochter Maria an, stellte ihm doch die Forderung, überzutreten. Und der vom Ehreij verbrannte verließ Vater, Mutter und Braut, verkaufte in seinem blinden Egoismus seine Person und seine Ruhe, seine Religion und seine Selbstachtung und erhandelte sich unter seine Füße die goldene Basis, aus der er Stufe für Stufe die Leiter errichtete, daran er cmporklomm, hinaufkroch . . . Seine Familie sagte sich von ihm los. Der Vater.wurde vor Schmerz schwachsinnig. Moses heiratete die verlassene Dolce, die aber mit allen Fasern ihres Herzens an Daniel hing und so die Ehe im Geiste brach. Die Mutter . . . Können denn Worte ihren Jammer schildern? Wie sieht es aber mit dem Glück des Konvertiten aus? Er machte glänzende Geschäfte, häufte Millionen, wurde daronisiert, verkehrte mit den Spitzen der Aristokratie, galt als wohlakkreditierter Antisemit, wohnte selbstverständlich in einem goldstrotzenden Palaste, hatte eine hübsche Frau, sein Glück wurde sprichwörtlich, — und doch darbte er inmitten seines Reichtums und „Glückes". Er wurde nervös, neurasthenisch, zerstrent, aufgeregt, zynisch, unstet, unzufrieden und düster. Keine Kinder, kein .heim, kein Halt, keine Eltern, keine Ruhe, kein Glaube, kein Glück, kuid der Millionär siechte langsam dahin. Aus jedem Blick las er lauernde Spottlust. Die Güte der Frau kam ihm wie Mitleid vor. Jeden Gruß eines Aristokraten taxierte er richtig ein; nicht mich meinst du, dachte er, du meinst mein Geld, lind immer klarer kam es ihm zum Bewußtsein, welche große Sünde er begangen hatte. Und immer leidenschaftlicher wuchs in ihin das Verlangen nach Sühne. Wie oft schlich er am Sabbatabend aus seinem Palaste in das Ghetto! Dem Vaterhause gegenüber kauerte er sich nieder, und wenn dann der Lilytjchein der Sabbatkerzen auf die Gasse fiel und sein totmüües Haupt traf, da loderte es in seinem Herzen wie von tausend Flammen auf. Und er lag auf dem Boden und atmetete die feuchte Luft ein und bat den Himmel um das Fieber. Oft schickte er Geld seiner.arme« Familie. Die wies aber jede Gabe stolz zurück, was ihn kränkte und noch mehr zerrüttete. Nun weiß er nicht, wodurch er sühnen könnte ... So sucht er endlich seine Mutter auf, gm sie zu bewegen, das Geld anzuneymen, um einen Blick von ihr zu erhaschen. Während die Familie um den feierlichen Sabdattisch sitzt, tritt der bleiche Daniel 'herein. Der Bruder springt aus und weist ihm die Tür. Allein die Mutter vernimmt den Herzensschrci Daniels: „Was soll ich tun, damit du mir vergibst," fühlte, daß er im Innern noch immer Jude ist, und erwidert: ,-Vekenne öffentlich deinen wahren Glauben und stirb." Anfangs bäumte er sich gegen dieses Ansinnen auf, in seiner Scheu vor der Welt. Aber langsam, unter Qualen, allmählich reift in ihm der Entschluß, der Mutter Gebot zu befolgen. Auf Umwegen gelangt sein trautes, zermürbtes Gemüt dahin, wo Heil und Licht, Wahrheit und Segen blühen. An der Spitze eines antisemitischen Spekulationsunternehmens veranlaßt Daniel die Regierung, die Juden im Ghetto zu expropriieren. Vergebens bittet ihn Moses, von diefem Plane abzustehen und die Juden im Ghetto zu lassen. Daniel aber erwidert: „Wißt ihr eigentlich, was das Wort Ghetto bedeutet? Zwinger! Man zwang euch, in der Absonderung zu leben. Und darin . . . wurdet ihr einig und stark ... Jetzt komme ich und zerstöre eure Absonderung . . . ich will euer bestes . . . denn ich will, daß ihr mitten unter Christen lebt wie ein Mensch unter anderen Menschen" ... So flötet er sein Liedchen der heilbringenden Assimilation. Die Antwort darauf gibt ihm sein eigenes Leben in der sogenannten Freiheit. Wieviel große, tiefe Schmerzen bietet es ihm! Bor allem ijt es der Schmerz der vom Erdreich losgelösten ^Pflanze, die in Sonnenglut verdorren muß. Und mag sich der Baron noch so trotzig den Bitten seines Bruders verschließen, sein wühlender Schmerz wird sich wider seinen Wlllen heimlich Bahn brechen und hervorsprudeln wie das Blut aus der geöffneten Ader. Und dies wird ihm Erleichterung und Befreiung sein. Lange steht er im dunkeln Kampfe mit sich, ob er bekennen solle oder nicht. Der Kampf reibt ihn derart auf, daß er in einer Anwandlung von Todes-, angst sein Testament machen läßt. Da spricht er die bitterscharsen Worte: „Um nach meinem Tode grandiose christliche Stiftungen hinterlassen zu können, habe ich also mein ganzes Leben über gearbeitet, erworben . . . meinen Glauben abgeschworen ... meine Eltern verlassen." Dennoch ist er bereit, widerspruchsvoll wie er ist, der Kirche viel zu verschreiben. Doch seine Gattin, die seine heimlichen Wunden kennt, bittet ihn, eher an die Juden zu denken. Seinen Einwand, er würde ja damit bekennen, daß er im Herzen Jude geblieben sei, entkräftet die milde, einsichtige Frau mit dem Hinweis, daß für ihn nur in der Wahrheit Heilung und Rettung lägen. So richtet sie den Zerrütteten auf. Erst jetzt führt er mit ihr eine offene Sprache: „Ich bin ein schlechter Christ, ich liebe nicht, die mich hassen. Denn ich sage Dir: Die Christen hassen mich und meinesgleichen. Sie hassen uns für das, was wir wurden: Christen! . . . Sie finden uns schändlich, verächtlich. Denn wir sind Konvertiten! . . . Wir bleiben verfehmt und geächtet. . . Für sie leben wir fort und . fort in einem Zwinger, den keine Hand niederreißt; für sie umschließt uns ewig ein Ghetto. Und uns geschieht recht." . . . Aus diesem Gefühl heraus lehnte er das Diplom der Stadt ab, worin sie ihn zum Ehrenbürger ernennt für seine Aktion gegen die Juden und für seine den Christen erwiesene Wohltaten und ändert sein Testament zu Gunsten der jüdischen Wohltätigkeitsanstalten. Wo in aller Welt gibt es solche „ideale" getaufte Millionäre? Danieli ist eben ein Theatermillionär, der nach Befreiung ringt. Die kommt erst, das fühlt er selbst, wenn er öffentlich bekennen und die Mutter ihn segnen wird. Er lechzt danach wie ein Verschmachtender in der Wüste nach Wasser. In dieser verzehrenden Sehnsucht geht er in das Ghetto, wo die Judenhäuser Wen niedergerissen werden. Mit Dolce) die ihm ihre unverminderte Liebe gesteht, sucht er den Tod, um ’ seine Sünde an ihr zu sühnen. Unter den eingestürzten Serke 5. Balken wird er jedoch noch, lebend hervorgezogen. Er fühlt sein Ende nahen, lehnt den Geistlichen ab und rust nach seiner Mutter. Sie kommt zu ihm, und nun bekennt er vor ihr nnb den Versammelten seinen wahren Glauben, der der Glaube seiner Väter ist. Sterbend bekennt er ihn, wie die Mutter es gewollt hat, und fleht um ihren Segen. Der wird ihm zn teil und . er sttrbt in Frieden. * Das ist der Inhalt des spannenden, gut aufgebaulen Dramas. Es ist hier ein Ansnahmesall behandelt worden, obwohl Daniel Danieli ein alltäglicher Typus ist: Der Dichter wollte einen der übervielen adeligen. Renegaten wahrhaft adeln, indem er ihn bis zu einer Heldenhaften, offenen letzten Tat emporwachsen ließ. Boß kümmert sich nicht um das Leben, wo die reichen Konvertiten von ihrem ersten Fall an immer tiefer sinken, bis sie nicht nur Konvertiten, sondern auch Antisemiten sind. Sie hassen gleichsam sich selbst. . . . Daß sie von ihren verratenen Brüdern gehaßt werden, erachtet der Dichter als den wundesten Punkt dieser wunden Frage. »Liebet den Verirrten," ruft er, „mit Liebe könnt ihr mehr aus» richten, als mit Haß. Mit Liebe seid ihr sogar imstande, den Verlorenen aus den Pfad der Wahrheit und des Lichtes zurückznbringen." Daniel Danieli kehrt zum Judentum an der Hand der segnenden Liebe zurück. Aber nicht jeden Abtrünnigen verbinden mit dem Juden soviele goldene Fäden der Liebe wie den Boawn Pius Danieli. Dieser Mann» der alle Grundlagen und Bedingungen des irdischen Glückes besitzt, kämpft einen schweren seelischen Kampf. Was gab den Anstoß dazu? Die Erziehung im jüdischen Geiste. Was bringt den Kampf zum Ausgang? Die Liebe der Mutter. Die Eindrücke, die man als Kind empfing, sind die tiefsten und dauerhaftesten, sie sind die goldenen Fäden, die einen an seinen Stamm knüpfen. Bnnre Chronik. Zur Ethnographie her Juden Rußlands. Eine Expedition unter Leitungdes Ethnographen Rapoport die Kosten der Expedition tragen Baron Wladimir Günzbnrg und andere — hat Wolhynien und Podolien auf jüdisch - ethnographisches Material durchforscht. Es wurden ungefähr 2000 Märchen und Bolkssagen ausgezeichnet, eßensovieleVolkslieder, zn denen 1200 Melodien grammophonisch ausgenommen wurden, 600 Urkunden, die zur Geschichte der Inden bttieuisam sind, konnten aus der Verborgenheit geholt werden. Ein halbes Hundert hebräischer Manuskripte gibt interessante Einblicke in das Geistes^ leben dieser stark abgeschlossenen Gemeinden. Es befindet sich darunter eine Handschrift, die ein Berzeichnis von mehr als hundert Teufeln enthält, von denen jedesmal Porträt,. Unterschrift, Geheimname und die Beschwörungsformel verzeichnet ist, mit der ein Kabbalist sich den bösen Geist dienstbar machen kann. Etwa 600 Gegenstände, 'von denen etwa; die Hälfte das häusliche Leben und die ausgestorbenen Volkstrachten:, die andere Hälfte Kult-Ueberliefernngen Alu» strieren, bilden den Grundstock eines künftigen jüdischen Museums; es sind beachtenswerte Kunstwerke aus dem 15. und 16. Jahrhundert dabei, aus denen die jüdische» Künstler auch die Darstellung von Menschen um» selbst biblischen Vorgängen nicht scheuten. Mehr -als tausend photographische Aufnahmen ergänzen nach jeder Richtung hin das Material. Dalser ifrftedrlcli Quelle — Offenbnch s. N. —— Gegen Gicht nnd RtonmHmm bewährt. Alleiniger General -Vertreter: Friedrich Stahl» Ftsntf.sJLj Gttgtherab.-Allee 37. Tnl.TTam»8S9n.7I4» Wochen-Saienver. (Zeitangaben nach dem Losck> SamStag, den 1. August 9. Aw.) Sabbat-Anfang in Frankfurt o. SR. 7 Uhr 35 Min. Sadöat-AuSgang in Frankfurt a. SR. 9 Uhr 05 SRin. in Berlin 8 Uhr 50 SRin. Wocheuabschnitt: Hadeworim. — Moses wirst einen Rückblick aus die Wüstenwanderung, berührt die mannigfachen Verfehlungen, wie die Sünde da: Kundschafter, des goldenen Kalbes, das Vergehen bei den Haderwassern» das Verhalten gegen die stammverwandten Völker Edom, Moab und Ammon» die Besiegung der Riesenkönige Sichon und Og nnd Verleihung deren Länder an die dritthalb Stämme. Dieser Wochenabschnitt wird stets am Sabbat vor dem 9. Aw verlesen. Rach der Hastara des Tages wirb der Sabbat „Schabbos-Chäss(tun“ genannt. Tischv-boaw. Sonntag ist der Fasttag Tischo-boaw, unser größter Trauertag. Er erinnert an den Untergang des 1. nnd 2. Tempelhelligtums, beides am gleichen Tage» Der 1. Tempel durch die Babylonier, der 2. Tempel 656 Jahre später durch die. Römer. Auch andere Trauerfälle meldet die Tradition sür diesen Tag. (Ende des Fastens: 8** Uhr Franks. Zeit.) Wochenaottesdienste in Frankfurt a. SK. Morgens: 6 Uhr (Synagoge Unterlindau, Synagoge Bockdnheim 6 Uhr 30 Win.: Hauptsynagoge 7 Uhr: Synagoge Königsteinerstraße 7 Uhr 30 SRin.). Abends 7 Uhr (Synagoge Unterlindau, Synagoge Bockenheim, Synagoge Königsteinerstraße 7 Uhr; Hauptsynagoge 4 Uhrs.

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