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Neue jüdische Presse · 1914-07-17 · Heft 28 (17.7.1914) · p. Seite 5

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Journal
Neue jüdische Presse
Volume
12 (1914)
Issue
Heft 28 (17.7.1914)
Date
1914-07-17
Page
Seite 5 (sequence 5)
Language
German
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Seite 5 Nr. 2ß seitens der genannten städtischen Gaswerke in ihren Versorgungsgebieten durch Müuzgasmesser eingenominenen 10 Pfg.-Stücke» entsprechen. Die städtischen Gaswerke haben nämlich in diesem Zeitraum die erkleckliche Summe von 270 Millionen 10 Psg.-Stiicken vereinnahmt. Die Dimensionen der Fassade sind dementsprechend so groß, daß ein repräsentativer Junenraum zur Verfügung steht, in dem die städtischen Gaswerke dem Publikum alles Wissenswerte über Münzgasmesser-Errichtungen und .deren Verbreitung vorzuführen in der Lage sind. Der Pavillon wird weiter eine Reihe von Lampen und Kochern bringen, die seitens der Werke ohne weitere Berechnung den Konsumenten zur Verfügung gestellt werden. Die obengenannte erstaunliche Summe an 10 Pfg.- Stücken zeigt, daß die Gaswerke mit der Abgabe von Gas durch Münzgasmesser den richtigen Weg eingeschlagen haben, um das Gas .auch in weniger bemittelte Volksschichten zu bringen. Ihre Aufstellung erfolgt ohne.Erhebung irgend welcher Kaution, auch ohne, daß für Zuleitungen und Installationen besondere Kosten erhoben werden. Wie sich gezeigt hat, sind die Münzgasmesser das beste 'Mittel, um den in Deutschland nicht immer unerheblichen Petroleumverbranch für den wir jährlich 120 Millionen Mark ans Ausland zu zahlen haben, zu verringern. Allerdings sind wir in dieser Beziehung immer noch nicht so weit wie England, wo heute bereits 3 000 000 Müuzgasmesser im Gebrauch sind. Immerhin haben die Berliner städtischen Gaswerke die Zahl der aufgestellten Münzgasmesser in den letzten 3 Jahren von 83 000 auf 167 354 vergrößert. Man feann’s nickt oft genug wiederholen, «E» daß zur Reiseausrüstung immer auch ein paar Schachteln Fahs ächte Sodener Mineral-Pastillen gehören. Man ' ist dann gegen alle Möglichkeiten geschützt, die sich auf der Reise immer ergeben können: gegen ernstere Folgen ■V plötzlicher Abkühlung, durchnäßter Kleider und Schuherc. «E- Fahs Sodener — man achte aber genau aus den Warnen Fay! — wirken vorbeugend und helfend und versagen nie. Man erhält sie überall, zum Preise von 85 Pfg. pro Schachtel. Kaiser Friedrich Quelle —— Offenbach s. X. —— (legen Siebt ud BheamattBmaa beirtbrt» Alleiniger General -Vertreter: Frledrloh Stahl» Frankf.a.M., Gttntherab.-Allee 37. TeLHansa259n.714. Wochen-Kalenver. (Zeitangaben nach dem Luacb.) Samstag, den 18. Juli (= 24. Tamos.) Sabbat-Anfang in Franrsurt a. M. 7 Uhr 50 Min. Sabbat-Ausgang in Frankfurt a. M. 9 Uhr 25 Min. in Berlin 9 Uhr 15 Min. Wochenabschnitt: Pinchas. — Pinchas, der Sohn Eleasars, ersticht in heiligem Eifer den jüdischen Stammfürsten Simri nebst einer midjanitischen Stammfürstin, da sie öffentlich den Abfall zeigten durch Vermischung Israels mit den Heidenvölkern. Daraufhin erfolgt eine Zählung Israels nach den Einzelstämmen. Es wird der Berteilungsmodus für das einst in Besitz zu nehmende Land Kanaan mitgeteilt, die Stammes- und Familienzahl bilde den Maßstab. — Zeloschads Töchter beanspruchen einen Landanteil für ihren verstorbenen Vater. Moses befragt Gott. Der Anspruch wird als gerechtfertigt erachtet. Das Erbsolgerecht wird dabei fixiert. Moses bestellt zu seinem Nachfolger Josua. Er autorisiert ihn durch „Händeauflegen". Den zweiten- Teil der Sidra bilden die Opferabschnitte. Einsegnung des Monats Aw (Rausch-Chaudesch: Freitag). Wochengottesdienste in Frankfurt a. M. Morgens: 6 Uhr (Synagoge Unterlindau, Synagoge Bockenheim 6 .Uhr 30 Min.: Hauptsynagoge 7 Uhr: Synagoge Königsteinerstraße 7 Uhr 30 Min.). Abends: 7 Uhr 15 Min.. (Synagoge Unterlindau, Synagoge Bockerlheim 7 Uhr 15 Min., Synagoge Königsteinerstraße 7 Uhr:. Hauptsynagoge 4 Uhr). — N. ROSENAU Englische Herren - Schneiderei 10 Goetheslrnsse lft Vornehme Ausführung. 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Holländer. 42 I., Schneidemühl. — Ludwig Lesser, 23 I., Posen. — Caroline Czarnikau geb. Davidsohn. Posen. — Max May. 57 I., Mannheim. — Rosa Baltin-Oppenheim geb. Metzger, 27 I.. Friedberg. Isaac iiml Bertha Glazier-Stfftuiig. Aus der Isaak und Bertha Glazier-Itiftung in Frankfurt am Main sollen zur Ausbildung bedürftiger Israeliten und zwar vorzugsweise des weiblichen Geschlechts, sowie zur Gewährung unverzinslicher Darlehen für die Ausrechterhaltung eines ehrenhaften Lebenserwerbs bedürftiger Israeliten, und auch hier vorzugsweise Frauen, im Oktober 1914 Vergebungen erfolgen. Zur Bewerbung werden zugelassen: a) in erster Reihe solche Personen, die von den sel. Eheleuten Joachim Glaser und Marie Glaser, geborene Augstein, sowie von den Eheleuten Moses Kohn und Eva Kohn, geb Kohner, abstammen; b) weiterhin solche, die in Frankfurt a. M. oder dessen nächster Umgebung, bis zu einer Entfernung von 50 Kilometern wohnen; daneben aber auch in besonders berückstchtigungswerten Fällen Personen, bei welchen diese Erfordernisse nicht dorliegen. Hilfsbedürftige Bewerber werden hierdurch aufgesordert, schriftliche Gesuche biS zum 8. August 1914 an die Verwaltung der Isaac «nd Bertha Glazier- Stiftung z« Frankfurt am Main, Hevelstratze 15, einzureichen und die zur Glaubhaftmachung ihrer Angaben erforderlichen Unterlagen beizufügen Amtliche Urkunden oder Zeugnisse sind nicht im Original, sondem in beglaubigter Abschrift einzureichen, da eine Rücksendung der übersandten Papiere nicht stattfindet. Frankfurt am Main, im Juli 1914. Der Vorstand der Isaac und Bertha Glazier-Stiftung. Harn^tf Untersuchungen ■werden gewissenhaft und prompt ausgefdhrt in der ----- Croethe - Apotheke ----- Frankfurt a. M, Oederweg 51, Ecka Bortwieseniao. Tel. 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