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Neue jüdische Presse · 1914-07-10 · Heft 27 (10.7.1914) · p. Seite 6

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Journal
Neue jüdische Presse
Volume
12 (1914)
Issue
Heft 27 (10.7.1914)
Date
1914-07-10
Page
Seite 6 (sequence 6)
Language
German
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Seite 6 Holser ITrledrlcta Quelle —>— Offenbach a. X. —— Hegen Hiebt and Rheumatismus bewührt. All einiger General-Vertreter: Friedrich Stahl« - Frankf.a.MA Qünthernb.-AIlee 37. Tel.Hanaa259n.714> Woche»-Kale»der. (Zeitangaben nach dem Losch.) Samstag, den 11. Juli (— 17 Tamus.) Sabbat-Anfang in Frankfurt a. M. 8 Uhr — Min. Sabbat-Ausgang in Frankfurt a. M. 9 Uhr 35 Min. in Berlin 9 Uhr 25 Min. Wochenabschnitt: Bolok. — Bolok, der Moabiterkönig, hat Angst vor Israel und. sendet Boten zum heidnischen Propheten Bileam in Midjan, der durch seines Mundes Fluch Israel unschädlich machen soll. Gott verbietet, mit Boloks Gesandten zu gehen. Der Moabiterkönig sendet wiederum Boten. Unter Vorbehalt darf Bileam mit ihnen gehen. Ein Engel stellt sich! ihm hindernd in den Weg. Die Eselin sieht ihn, weicht mehrmals aus, wird dafür von Bileam geschlagen. Gott öffnet ihren Mund, sie macht Bileam Vorwürfe. Er erblickt nun den Engel, will umkchren, doch zu spät: seine - Gewalt ist unterbunden. Bolok führt Bileam auf verschiedene Höhen, von denen aus er das Lager Israels sehenkann. - Bolok opfert jedesmal, Bileam aber segnet Israel dreimal mit den herrlichsten Worten. (Darunter das, bekannte Matamvu usw.). Verzweifelt schlägt Bolok die Hände zusammen. Bileam gibt seine Ohnmacht zu. Bor dem Weggehen gibt er den' listigen Rat, Israel zum Abfall zu verführen, und zwar durch. Einladung zu Götzenmahlen. Dies geschieht. Sie vermischen sich mit den heidnischen Moabitern und Midjanitern. Selbst ein Stammfürst — Sinns — zeigt offen seinen Abfall. 24 (XX) Mann starben darauf an einer Seuche, Pinchas. Eleasars Sohn, erstach in heiligem Esser Simri, ebenso dessen Frau. Gottes Zorn wendet sich, Pinchas wird der Friedensbund Gotteszugesichert. Sonntag: Schiwo-Osor-be°Tamus, erinnernd an die Eroberung Jerusalems. Ganztägiger Fasttag. Kmiffurier MraekkÜschel FMMeMaü-' . Wochengottesdienste in Frankfurt a. M. Morgens: 6 Uhr (Synagoge Unterlindau, Synagoge Bockenheim 6 Uhr 30 Min.: Hauptsynagoge 7 Uhr: Synagoge Königsteinerstraße 7 Uhr 30 Min.). Abends: 7 Uhr 15 Min. (Synagoge Unterlindau, Synagoge Bockenheim 7 Uhr 15 Min., Synagoge Königsteinerstraße 7 Uhr: Hauptsynagoge 4 Uhr). 8. & D. Löwenthal, Siltoerwaren 3 Steinweg 3 Silber-Bestecke, Taschen, aparte Anfstellsachen. Grosse Auswahl in KültPSgegenställdeil. Frankfurter FamUieurmchrichteu. Geboren. E. Tochter, Dr. Oskar Löw Beer (Marx), Wiesenhüttenstr. 16. Barmizwos. Hans Adler, Böhmerstr. 9, Synagoge Börneplatz. Verlobte. Rosa Sundheimer, Musikantenweg 4, mit mit Eugen Langselder. Gestorben. Baruch Lippmann Wolf, 65 I., Ostendstraße 20. — Gustav Wetzlar, 54 I. — Franziska Frank geb. Seckbach, 80 I., Eckenheimerlandstr. 22. Auswärtige Familieuuachrichteu. Geboren. E. Sohn, Siegfried Levy (Jgersheimer), Hamburg. — Martin Held (Wolfs), Bromberg. — Privatdozent Dr. W. Liepmann (Leser), Berlin IV. 15. — Josef Stiefel (Wolf), Hamburg. Verlobte. Alice Baruch mit Dr. Max Pleßner, Breslau. — Margarete Posner,' Breslau mit Heinrich Posener, Wreschen. — Else Simon, Suhl, mit Willy Heß, Stuttgart. G e st o r b e n. Emil - Stern, 67 I., Mannheim. — Clementine Bach geb. .Kullmann, Kreuznach — E. Jakob, Nr. 27 83 I., Schrimm. — Meyer Ruß, Jarotschin. — Elise Schönfcld geb. Fränkel, 70 I., Hamburg. — Eva Rosenberg geb. Ster», 80 I., Dorstfeld. — Max Börner, Berlin. — Hedwig Locw geb. Ascher, Thale. — Louis Tuchler, 58 I., Berlin. — Dorothea Hodesmann geb. Braun, Neumark, Wpr. — Henriette Pick geb. Cohn, 82 I., Posen. — Johanna Munter geb. Holländer, 51 I., Pinne. — Jul. Joseph, Filehne._ Universitäts-Cafe °°° —r— Enatkiaaalgoa Famllton-Oafö. BST HSssige Preise. 'WS Besitzer: Ennat Dunkalm Allgemeine Mitteilungen. Zum Sterilisieren. Um Früchte, Gemüse und Fleischspeise» längere Zeit aufbewahren zu können, müssen sie durch geeignete Mittel präpariert werden, damit die allen Speisen (gleichviel, ob aus dem Tier- oder Pflanzenreich stammend) anhaftenden Mikroorganismen vernichtet werden, andernfalls die Speisen durch Gärung verderben. Durch Einführung geeigneter Einkochapparate war der erste Schritt zur allgemeinen Verbreitung des Einkochens der Speisen getan. Ein weiterer Vorteil bietet sich der Hausfrau bei Verwendung des Gaskochers oder -Herdes beim Sterilisieren. Bekanntlich ist für dauerndes Frischhaltcn der eingelochten Speisen ein gleichmäßiges Einhalten der vorgeschricbcnen Sterilisationstcmperatnr uncrläßlick'. Dieses ist beim Kohlenherd durchdas stete Abbrcnncn des Brennmaterials nur sehr schwer zu erreichen und erfordert ständiges jleberwachen. Die Gasflamme dagegen bietet sichere Gewähr für ganz gleichmäßige Einhaltung der Temperaturen. Zeigt das an jedem Sterilisatronsapparat angebrachte Thermometer die vorgeschriebenen Hitzegrade, so ist nur ein Kleinstellen der Gasflamme notwendig, was durch einen Handgriff erreicht wird. t Jni allgemeinen kostet das Sterilisieren mit Gas etwa 3—4 Pfennige pro Topf mit 4—6 Gläsern Inhalt, je nach Größe der Gläser und der notwendigen Sterilisationszeit. Tel. H. 4857 MassGhneiderei. von wird prompt und billigst ansgeführt. Orthopädisch-Chirurgisches Institut FTk£rt Dr. Sasslauer “"teÄ*““ früher fast 9 Jahre bei Hofrat t. Hessing-Göggingen jetzt Bockenlieimer Landstr. 18, Eingang Oberlindäu. Heilgymnastik u. Massage, Röntgenuntersuchung n. Behandlung, Radiothermbüder, Diathermie, künstL Höhensonne. Eigene Werkstätten für Schienenhfilsenapparate n. 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