Neue jüdische Presse
- Journal
- Neue jüdische Presse
- Volume
- 12 (1914)
- Issue
- Heft 17 (1.5.1914)
- Date
- 1914-05-01
- Page
- Seite 11 (sequence 11)
- Language
- German
- Belongs to
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f ■ für.' i im ags- Age, :rein zu. des nner ltsere chem itnd :et* Movid Borel- :ldcan von :iten llter ) stcn muß wrtauch ieses iißifl mit LNN- Ilten hneu ortsohn. enc 10 onn. > der -zw. csenfür Bei- ' ist eichilten , die Nr. 17. Brot zum Vesper sind die Aufgaben des MädchenhortS. Aus Mangel an Mitteln müßten leider viele Gesuche unberücksichtigt bleiben. Die Jugendfürsorge erteilte 20 Kindern und mehreren Ausländern Unterricht. Die Hermann Lehmann-Schule nnterrichtetc 145 Knaben und Mädchen in Hebräisch - Lese», Tcfilloh u}ro. Jüd. Turnverein. Auf Anregung zahlreicher Mitglieder haben lvir seht eine Schwimmer-Riege gegründet. Ort und Zeit der Schwimnistunden lvcrden wir noch näher bestiminen. Anfragen und Mitteilungen sind zn richten an Jakob Z ch l o ß, Allerheiligcnstr. 55. Ferner tnöchten wir mittcilcn, daß es uns gelungen ist, sür unsere Rudersportabtcilung eineit geeigneten Trainierlehrer zti engagieren. „Peah", Jüdische Brvckensammlung. Auch in den letzten zwei Jahren haben sich eine Anzahl Damen in den Dienst der Arbeit der „Peah" gestellt. Sie haben das Sortieren der angekommcnen Arbeit -überwacht und als Verkäuferin gewaltet. Dieselben Damen besuchen Geschäfte, bitten dort um Ueberbleibsel atls Ausverkäufen usw. und wenden sich an Familien um Gaben, bitten uni die Mädchenkleidcr der Braut. und um den Nachlaß der Verstorbenen. Die „Peah" (Vors.: Frau Prof. Dr. Cohn) vereinnahmte 1912 aus dem Verkauf 11024 Jk, an Geschenken und Zinsen 1560 Jk nnd .1913 aus dem Verkauf 11316 Jk und an Geschenken und Zinsen 1517 Jk Sie zahlten 1912 an Löhnen und Gehältern 6028 Jk und 1913 8311 Jk Der Bericht beklagt den Verlust des Vorstandsmitgliedes ' Kommerzienrat Louis Feist s. 4l. und..der Helferin Frau S. Winter s. Dl. Wandergruppe UeS Vereins „Montefiore" 8. B. Mnen vielversprechenden Verlauf nahm die erste in nesem Semester von der Wandergruppe unternommene Wanderung am vergangenen Sonntag. Unter Führung >ec Herren .28. Halber stadt und Fr. Schwarzfchild ging es >n frischem, durch fröhliche Marschlieder zewürzten Marsch von Hofheim über den Gimbacher Hof mrchs blütengeschmückte Fischbachtal nach Königstein, wo >erschiedene Quellen das zum Abkochen nötige Wasser spendeten. Nach längerer Mittagsrast marschierte man Iber die Höhen des Eichskopfs nach Eppenhain und von dort über Eppstein durch 'das von Abenogold übergossene Sorsbacher Tal nach Lvrsbach, dem Endziel. Die Beteiligung war eine äußerst rege und sämtliche Teilnehmer worunter sich erfreulich viel Damen befanden) kehrten jochbefriedigt, in dem Bewußtsein, einen schönen Tag erbracht zu haben, hierher zurück. Booteiuweihung im Jüd. Turnverein. istag diner ne« idenka'chmersisch. -rner nden noch den t -in imd. neu. Wortung 2usto tnack, statt, ein« 0 Jk hielt >seph toth» abeu eph rein- Jk,!ehrlaitii für ttter« Vor- Jk, Lonntag morgen versammelte sich an der Scheib'schen Badeanstalt rechterhand der.Obermainbrücke eine zahlreiche Iruppe unserer Freunde, um der Einweihung unseres iieuerworbenen Trainierbootes beizuwöhnen. Es lag eine nnige, festliche Stimmung über den versammelten Teilikhmern. Sicherlich war es die lachende Frühlingssonne, »e die ganze Landschaft mit ihren goldenen Strahlen imwob und im Verein mit dem frischen, würzigen Hauch >er frühen Jahreszeit, in der jungen, lebenswarmen Brust jenes wonnige, sehnsuchtsheißc Frühlingsbeben azlsöste, unter dessen Einfluß wir den schlichten Akt unserer Bootsweihe doppelt festlich und stimmungsvoll empfanden. Unser Freund, Nachum Goldmann, sprach in tiefempfundenen, eindrucksvollen Worten die Wetherede. Er erinnerte an die große Vergangenheit unseres Lölkes, .an die Zeit, in der die kühnen jüdischen Seefahrer die Fluten des Mittelmeers "durchkreuzten und ne Küsten Ofirs besuchten, und an die stammverwandten Phönizier, die für alle'Zeiten als Seefahrervolk vorbildich sind. Doch die tausendjährigen Leiden, die uns von enen glücklichen Zeiten trennen, haben unseren Körper zeschwächt und.uns des stolzen, freien Geistes beraubt, >en wir jetzt in unermüdlicher Regenerationsarbeit wieder erringen wollen. Ja, diese 'zukunftsfreudige Regenerationsarbeit soll unsere stetige Antwort auf die bitteren Anfeindungen sein, die uns von vielen Seiten zu teil verden. Zum , Schlüsse erklärte der Redner den Namen des Bootes, „Jardena" — d. h. „nach dem Jordan hin" —. und er sprach die Hoffnung aus, daß der Wunsch, der in diesen Worten liegt, bald in Erfüllung gehen und unser Volk an den grünen Sonnengestaden des Jordans in der. ZukUnft wieder glücklich, leben möge. Hierauf wurde das Boot bemannt, und unter kräftigem ,Ledad!" stieß cs vom Land ab. Taktmäßig tauchten die triefenden Ruder in die Flut, nnd leise rauschend glitt >as Boot Aber die leichtgekräuselte Fläche des. Wassers. . . Jardena, nach dem Jordan hin, dächte. man un- »illkürlich, — aber das Symbol ward nicht Wirklichkeit. Kur das wurde uns zur Ueberzeugung: Mir sind so uif dem Weg. Nachdem so das Boot seiner Bestimmung übergeben rar, dankte Georg Freu den stein unserem lieben, unermüdlichen Karl Rosenheimer im Namen des jüdischen Turnvereins für seine eifrige Agitation, der vir die Einrichtung unserer Ruderabteilung verdanken. In das für ihn ausgebrachte ,Hedad" stimmten alle Anvesenden freudig ein. Anfragen .und Mitteilungen sind zu richten an Karl Aosenheimer, Feststr. 2. . - dem rege, vecks kach- )ung und »AgnüaS Jisroel" Jugenduuv Mädcheugruppc. Im. ..Sommerprogramm find wieder einige Neueinrichtungen Vorgesehen: Vierzehntägig findet ein Gemoroh- Lchiur für Fortgeschrittene fl>ozent: Direktor Dr. Lange) wtt, zu dem sich die Hörer jeweils vorbereiten müssen. frankfurter Israelitisch^ FamÄienRatt. Für die Mädchengruppe sind noch Kurse i» Diiiii» und Pirke Owaus sowie für Anfänger in hebräischer Sprache eingerichtet worden. Es sind mehrere Vorträge, die besonders jüdische Gegenwartsfragen behandeln, in Aussicht genommen. Die erste gesellige Veranstaltung wird eine Rheintour nach dem Niedcrwalddenkmal sein, die am Sonntag' 17. Mai stattfindct. «leine Notizen. Mau schreibt unS: „Auf dem Boden, der S e n ck e n b c r g' s che n Stiftung soll ein V e r g n ü g u u g s l o k a t gebaut werden. Man hofft davon eine Besserung der städtischen Finanzen und könnte doch wissen, daß solche Vergnügungseinnahmen doppelt und dreifach zur Reparatur der in Vergnügungsgelüsten erworbctten sittlichen und sozialen Schäden im Ausgabeetat wieder erscheinen. Ist der Bau eines solchen Lokals, das den Absichten, die den Stifter' bei seiner Gründung leiteten, direkt zuwiderlänft, der Dank gegen einen Mann, der seiner Vaterstadt zum Ruhme gereicht hat? Ist es in Frankfurt nicht Sitte, Wünsche eines Toten zu ehren, eines Toten, dem man, seine Verdienste zn ehren, ein öffentliches Denkmal setzte? «ein Haus widmete er den Studien, der Tugend und Menschenliebe und verwahrte sich dagegen, daß es zum Spiel- und Trinkhatts gemacht würde, lind nun geht matt kaltblütig über seine Absichten hinweg. Wer wird künftig noch Stiftungen machen, wenn Wünsche des Stifters als nicht existierend behandelt werden? Im »April 1864 wurde an der Eschenheimer Anlage sein Dentmal errichtet, und im 2lpril 1914 wird vielleicht noch der erste Schlag der Spitzhacke getan) die sein Haus vom Erdboden verschwinden macht. Die dankbare Nachwelt! Ist kein aufrechter Mann vorhanden, der an maßgebender Stelle der Stimme des Toten in letzter Stunde Gehör verschafft?" Auch uns ist der Beschluß vollkommen unbegreiflich. Wird er zur Wahrheit, dann dürfte dies aber ganz besonders den: benachbarten jüdischen Jünglingsverein „Montefiore" alles weniger als erfreulich sein. Vielleicht sieht sich auch dieser noch veranlaßt, zu der Sache Stellung zu nehmen. Der Juwelier Max Grebenau, Inhaber der Firma Carl Grebenau, Juwelen, Uhren, Gold- und Silberwaren. Steinweg 1, wurde vom Königl. Landgerichtspräsidenten als Sachverständiger für die Geschäfte des Königl. Landgerichts und Königl. Oberlandgerichts vereidigt. Der Schiur, den Rabbiner Dr. Horovitz Samstag nachmittags im Verein „T i f e r e s B a ch u r i m" abhält, beginnt am 9. Mai. Vohnangs-Einrlebtangen In künstlerisch. Auflassung Verkauf von knnstgeverblleken Erzeugnissen. Antiquitäten. Friedrich Bernhard, Frankfurt a.M Tel. Hanaa 5574. B3r8enatra88e 11._ Eingesandt. Karlsruhe, den 27. 2lpril 1914. Auf den Ton, den Herr I. S. P. in seiner Replik gegen mich angeschlagen hat, widerstrebt es mir einzugehen. Nur der Respekt vor den Manen jener Gaonin Jisroel, die er zu unrecht zittert, zwingt mich, nochmals zn folgender Darlegung: 1. Rabbi Mosche Schick, einer der hervorragendsten. Schüler des Chasam Sofer, bezeugt ausdrücklich . in seinen Responsen (Orech Chaim 152 und Jore Dea 244, angeführt in meiner Broschüre «. 7), daß die von seinem Lehrer. R. Mosche Sofer unter Vorbehalt erteilte Erlaubnis, die Mezizoh durch Schwamm vorzunehmen, ein „Schaas Hadchak", ein „Notfall" war, indem mehrere Kinder durch Infektion seitens des Mohel erkrankt waren. Darf man da, gestützt darauf, gemeinlich den Gebrauch der Watte gestatten? Lautet denn nicht ein talmudischer Grundsatz: „wechi donin ephschar meschisphschar (Jebamoth 46a und 61)? Wenn Herr P. mitteilt, der Sohn und Amtsnachfolger des „verewigten „Kownoer Raw" habe ihm mündlich und schriftlich erklärt, sein Vater hätte die Benutzung der Watte ohne weiteres gebilligt, so stehen dem zwei mit Datum versehene Briefe desselben Gewährsmannes direkt gegenüber, nach welchen sein Vater, R. Jizchak Elchanan, dies anfangs nur einem und später noch einem anderen vielbeschäftigten Mohel, die anciner. Dkundkrankheit litte», erlaubte (s. in. Broschüre «. 17). - 3.. Der Angabe des Herrn P.: der selige Rosch Besdin in Wilna, R. Salomo Hakohen, habe in einem Atteste die allgemeine Einführung der Watte befürwortet, widerstreiten gleichfalls zwei Briefe, die klipp und klar beweisen, daß dieser Brauch in Wilna von dortigen Mohelim, mit Drängen.der Aerzte „ohne Z u st i m m u n g" des Rabbinats eingeführt wurde (s. m. Broschüre S. 18). Ob demnach diese Urkunden keine „einwandfreien Dokumente" sind und meine Darlegungen die liebenswürdige Bezeichnung „Pamphlet" verdienen, das überlasse ich ruhig der Beurteilung aller unbefangenen Leser. - Rabbiner Dr. Schiffer. Herr Dr. Sch. scheint in der Aufregung, die aus seinen Zeilen ' spricht, den Ausgangspunkt vergessen zu haben. Es war nicht die Rede davon, Meziza Bapeh abzuschaffen und einen Ersatz einzuführen,-sondern dieSchaaloh war seinerzeit, ob — nachdem die Regierung Mezizah Bapeh verboten, gewiß ein Schaas Hadechak — Watte genüge, — und ist die Watte von den von mir zitierten Seite 11. Gaonim auf Grund früherer Pesotim glatt erlaubt bezw. empfohlen worden. .4ck. 1. Hatte man in Chasam Sofers Zeit gar keinen Grund» allgemein Watte einzuführen; es konnte sieb nur um Schaas Hadechak handeln. Es fiel mir bis 1888 (dem Verbotstermin der Regierung) auch nicht ein, anders mauFez zu sein als Bapeü, trotzdem mein sei. Lehrer bereits 50 Jahre vorher zumeist mit einem Läppchen Mauzez war. Wenn Herr Dr. Sch. selbst A4 2 erklärt, daß Rabbi Jitzchak Elchanan i. A. Watte erlaubte und nicht das Röhrchen, das ja als „von ihm eingeführt" bezeichnet wird, so beweist dies gentig, da ja das Röhrchen bei Krankheiten „ungefährlich sein soll." Uebrigens erkläre ich nochmals und zwar endgiltig: Die Briefe vom Kownoer Raw s. Al. sind an mich direkt gerichtet auch noch nach der erwähnten Broschüre des Herrn Dr. Sch. Desgleichen habe ich persönlich die Empfehlung des sel. Rabbi Salomon Kohn aus Wilna gelesen und kenne auch jetzt noch den Besitzer derselben. Die Regierung hatte es im Gouv. Wilna verboten; es mußte daher Ersatz geschaffen werden und verwarfen sie das Röhrchen. „Einwandfrei" ist nur» was Hie betreffenden Autoritäten selbst schrieben und für mich nur, was ich selbst gelesen. Wenn Herr Dr. Sch. „Respekt vor den Manen der Gaone Jisroel" hat» darf er ihnen keinen direkten Widerspruch vorwerfen. Ich 'habe übrigens die Schaaloh bei den russischen Gaonim gemacht und handle nach deren Pesack, — und noch so viele Wiederholungen dagegen sind zwecklose — Bei geeigneter Zeit werde ich einmal mein Material veröffentlichen. Jacob S. Posen. Knust und Ltteratur. Jacob H, Schiff, der der großen Staatsbibliothek in Wafhingtön 1912 10000 Bücher über jüdische Geschichte und Literatur zum Geschenke gemacht hatte,- hpt neuerlich 4000 Bände Hebraica und Judaica gespendet. Die neuere Sammlung enthält hebräische Bibelausgaben mit den verschiedensten Kommentaren» ferner Mischnajoth» Talmudausgaben, Midraschim, Dezisoren, die seltensten Sidurim, dann Werke über Philosophie, Sprachwiffenschaft, Geschichte, Geographie und schöne Literatur. Die Kollektion enthält auch eine eigene Sammlung jüdischer Lieder und synagogaler Gesänge mit Noten und Erläuterungen, einige hundert Bände aus der allerjüngsten Literatur, sowie vollständige Jahrgänge hebräischer Revuen und Sammelbücher über Palästina. Unter den Büchern befinden sich auch viele wertvolle Erstdrucke nnd ungefähr hundert Manuskripte aus früheren Jahrhunderten. Der Jüdische Student. Monatsschrift des Bundes Jüdischer Corporationen. 10 Jhrg., 10. Heft. Inhalt: Der Einzelne und sein Volk (Rndols Pick). — \ Achat» Haam (Dr. M. Bileski). — Europa und der Zionismus (Dr. Fritz Fink). — Ueber die Freudigkeit im B. I. C. (Ludwig Franz Meyer) usw. 2lus dem vorliegenden Heft, das das ideal-jüdische Streben der B. I. Cer aufzeigt, ersehen wir einen Beschluß» der uns bei einer Vereinigung mit einer Idee als Grundlage nicht verständlich ist. Wir meinen die Einführung der unbedingten Satisfaktion. Daß sür diesen Beschluß „lediglich studentisch - taktische Gesichtspunkte maßgebend" waren, begründet nicht die Richtigkeit des Beschlusses, denn Studenten, die das jüdische Programm des B. I. C. anerkennen, sich jedoch nicht zn der aus studentisch - taktischen Gründen beschlossenen unbedingte« Satisfaktion verstehen können, sind nunmehr aus dem B. I. C. ausgeschlossen. Blan-Weiß Liederbuch. Heransgegeben von der Führerschaft des Jüd. Wanderbundes Blau-Weiß Berlin. 138 «eiten. Taschenformat, Leinenband. 80 Pfg. Berlin, Jüd. Verlag. Inhalt: Freiheitsliedcr. — Jüdische Volkslieder. — Allgemeine Lieder. — Rastlieder. ' Das Büchlein entspricht einem Bedürfnis, und da die Auswahl der Lieder eine überaus sorgfältige ist und es überdies reich mit Noten versehen ist, so wird es bald bei Hunderten wanderlustigen jüdischen jungen Leuten ein steter lieber Begleiter sein. Kleine Geschichten aus der Bibel von Schalom Asch. Deutsch von Dr. phil. Helene Sokolow. 124 Seiten. Halbleinen 4 Jk, Geschenkausgabe 5 Jk Berlin, Jüdischer Verlag. Das erste jüdische Kinderbuch, von dem ich einen wirklichen ungetrübten Gemiß hatte. Zuerst Stofs und Anschauungsweise; — sie sind nicht gesucht jüdisch, sonder» gut jüdisch im besten Sinne. Der Erzähler hat den Text der Bibel in Verbindung mit Midraschim verwertet und dem kindlichen Denken angepaßt. Mer auch Schrift, Papier, Buchschmuck, Einband verdienen rühmendste Anerkennung. Hier wird dem jüdischen Publikum mal etwas Vollendetes dargeboten. Die Emanzipation der Inden in Schleswig- Holste i n von Dr. jur. B i c t o r, Rechtsanw. u. Notar in Wandsbek. 66 Seiten und Photographie Ludwig Salomon Steinheims. , Am 14. Juli 1913 waren es 50 Jahre, seitdem den holsteinischen Jttden — kurz vor der Einverleibung in Preußen — die Emanzipation gegeben worden ist. Dies war die Veranlassung, daß Dr. Victor im Austrage des Verbandes der jüd. Gemeinden Schleswig-HolsteiW das Material über die Geschichte dieser Emanzipatwn sammelte. Die Arbeit, die bis zn den ersten Ansiedlnngen von Juden in Holstein zurückgeht, ist eine gründliche und hat ein allgemein-geschichtliches Interesse.