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Neue jüdische Presse · 1914-02-06 · Heft 5 (6.2.1914) · page 9

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Journal
Neue jüdische Presse
Volume
12 (1914)
Issue
Heft 5 (6.2.1914)
Date
1914-02-06
Page
– (sequence 9)
Language
German
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,'bic cüchc nni will ftrbc, und verlaudaß! Du Erundc, litt feier-! bc Lorke igend d ich 's ich Hellt' un- . daß , alS affen, n. chen,"! nur liebe Fehler de so das; ■ Der nachic get mir innige reine >r Ben das inirch rging. . man , aber hrheit wird rgt er cheits- :il er ", l4. lin. iin. ' hatte l nach, eleitet. vor Moses r Miz-?olke»- i deckt :r das - ährend Fußes jedoch- " " M ilt. 5 des fanfifnrfet IfmeCitifdien MmKmKWes. Aus de» Vereine«. Berlin. Der Verband für jüdische Wohlfahrtspflege veranstaltete am 29. Januar seine 33. Vertreter-Versammlung, in der unter lebhafter Anteilnahme der zahlreich erschienenen Vertreter und Gäste Frau Paul.a Ollendorff-Breslaii über: „Indische soziale Hi lfsarb eit" sprach. Friedberg. Das erste Stiftungsfest desJüd.Jugendv er ei ns nahm einen glänzenden Verlauf. Zahnarzt Stern, der Vorsitzende, hielt die Festrede. Sodann sang Kantor Wallach-Frankfurt. Es folgten Rezitationen,, musikalische Darbietungen des akadeiil.-russ. Musikvereins usw. Den Mittelpunkt des Festes bildete das drciaktigc Drama „Exil" von Heinrich Grünau, aufgeführt von 25 Vereinsmitgliedcrn. Tombola und Tanz machten den Beschluß der Veranstaltung, der am nächsten Nachmittage noch ein Katcrbnmmcl nach Ockstadt folgte. Lorsch. Der Wohltätigkeitsverein im ehemaligen Amt Starken bürg feierte unter sehr großer Beteiligung sein 175 j ä h r i g e s Bestehe n. Nach traditionellem Brauch wurde an dem „Kippetag" gefastet. Dem Faste» schloß sich am Abend das übliche Essen an, das sich diesmal zu einer Jubelfeier gestaltete. Rabb. Dr. M a r x- Darmstadt hielt die Festrede. Dr. phil. Moritz Mainzer- Frankfurt a. M. hatte eine Festschrift versaßt, die in vor'nchmcm Gewände auf 41 Seiten die Geschichte des Vereins wiedergibt und für die Quellenforschung zur Geschichte der deutschen Juden einen wertvollen Beitrag darstellt. Nürnberg. Unter Vorsitz des Herrn Dr. med. I. Massenbachcr. hielt der I ü d. T n r n - und Sportverein seine I. Generalversammlung ab. Der Verein zählt bereits 59 Mitglieder. Die Wahl ergab die Wiederwahl des bisherigen Vorstandes. Frankfurter Berichte. Generalversammlung des Eentralverelns isr. Gemeinde- Mitglieder. Am 31. Januar fand die Geueralversainmlüiig des Centralvereins statt. In der gut besuchte», durch den bisherigen Vercinsvorsitzenden Eli M i ch a e l geleiteten Versammlung, wurde zunächst der Jahresbericht vorgetragen. - Der Bericht des Vereinskassierers, B. L e v y, ergibt, daß der Verein gegenwärtig 565 Mitglieder hat. Die Einnahmen, teils aus Mitgliederbeiträgen, teils aus Geschenken bestehend, betrugen JL 1641, die Ausgaben JL 1118. Eine eingehende Debatte, fand besonders über die weitere Behandlung des neuen. Gcmeindestatnts statt. Der bisherige Vorstand wilrde durch Akklamation wiedcrgewählt. Er besteht aus den Herren Hugo Fränk e l, Stadtverordneter I. F r v in m, I. L. G o i t e i n . Dr. I. H e i n e m a n n, Dr. med. W. H a n a u e r, B.. Levy, Eli Michael, H. Schwab und Julius Werner. Zu Revisoren wurden wiederum ernannt: Siegfried Herz feld »ich Willy Mainz und als Mitglieder - des Wahlausschusses: Isaak G o l d s ch m i d t, Markus Goldschmidt, B. Heimann, Felix Meyer, Willy Mainz, Leopold Roseuthal. Simon Rosenthal, Heinrich Rothschild, 2 i e g m n n d Singer und Fritz S o n d h e i m e r. Zur Psychologie des Jude«. Im hiesigen Verein für Statistik der Inden sprach Rabb. Dr. Salzbcrger über das interessante Thema „Zur Psychologie der Juden". Redner betonte zu Anfang seines Vortrags die Schwierigkeit einer Kollektivpsychologie, die heute noch der wissenschaftlicheii Methode entbehre. Doppelt schwierig sei eine Psychologie der Jllden schlechthin wegen ihrer langen wechselreichen Geschichte und ihrer gegenwärtig je nach ihren Wohnsitzen verschiedenen Lage. Das Thema ist am besten zeitlich und räumlich auf die heutigen Juden Deutschlands zu begrenzen, so zwar, daß. auch die Juden anderer Länder und vergangener Jahrhunderte zum Vergleich herangezogen werden. Der Jude als psychisches Gebilde stellte eine lebendige Antithese dar. Er verbindet mit höchster Beweglichkeit im Geist und im Raume eine erstaunlich zähe Beharrlichkeit, Ausdauer und Treue; mit einem Individualismus, der sich schwer unterordnet und einfügt, einen-beispiellosen sozialen Sinn: er wird durch die Familienliebc, durch Wohltätigkeit und Mildherzigkeit bezeugt; endlich mit seinem wohlbekannten Intellektualismus, seinem Drang nach Wissen .und Vergeistigung einen kraftvollen sittlich-religiösen Enthusiasmus von den Propheten her bis auf unsere Tage.; Der „Jdealjude" vereinigt die Gegensätze in sich zur Harmonie. Die absolute Einheit ist sein höchstes Ziel, seine grandioseste Idee. . Der Redner schloß mit der Mahnung, das Wertvolle der uralten jüdischen Kultur nicht prciszugeben, vielmehr die jüdische Psyche zur größtmöglichen Reinheit zu steigern. Winterfest des Verein» „Jüdische Kultur". Samstag abend versammelte der Verein „Jüdische Kultur" seine Mitglieder und Freunde zu: einem Winterfest. < Offen gestanden, die Benennung .Winterfest" hatte mich - etwas mißtrauisch und voreingenommen gestimmt. Das klingt so gar nicht jüdisch, intim', sondern ossiziell, unpersönlich. Man denkt dabei an eine programmmäßige, steife Absolvier trug so und so vieler Gesänge und sonstiger Vorträge. . Nun, das war aber diesmal doch anders, anders durch die Stimmung, die der Veranstaltung ihr Gepräge gab) — und ich war angenehm enttäuscht, und mein durch den Namen .Winterfest" gewecktes Vorurteil siegreich überwunden. Die Stimmung war eine wirklich jüdische; sie war echt und hatte Lokalsarbe. Man harte die frohe und sichere Empfindung, in einem jüdischen. Kreis zu sein, wo man sich einmal nicht „anzupassen" brauchte. Dieses Gefühl fand seinen schönsten Ausdruck und künstlerischen Widerhall in einer zur 'Aufführung gebrachten historischen Operette „Schabbcs Kodesch" von S. Feinmann, die durch ihre humoristischen Feinheiten, starke Bühnenwirksamkeit und nicht zuletzt durch ' eine verständnisvolle Darstellung einen durchschlagenden Erfolg hatte. So war Herr H. Weiß in seiner launigen Rolle als Schmähe höchst ergötzlich und wirkte durchaus befriedigend durch eine wahrhaft künstlerische Verkörperung dieser Figur. Seine Mimik und Sprache' spiegelten eine glänzende Komik und rissen zu unwiderstehlichem Lachen hin. Seine Partnerin, Fräulein F ü r st e n ber g e r, als Chaye wetteiferte erfolgreich im Versprühen von Wiy und Laune. Ebenfalls sehr achttlngswert hielt sich Fräulein R. G o ld m a n n als Schwester des Grafen von Kastilien. Auch die Herren G o l d st e i n, R o s n c r, Bergmann, Steinlanf, Forschner und Fleischer, sowie Fräulein S. Halber g sind ihren Ausgaben in recht anerkennenswerter Weise gerecht geworden. Die Festrede hatte Herr A. L a b i n, die Begrüßungsansprache der Vorsitzende des Vereins, Herr Wahrmann, übernommen. Erwähnt sei noch der Violin-Vortrag von Herrn I. Lauser und.Rezitationen von Herrn I. Grünblok, und das von Fräulein E. O u e r b a u m mit schöner Stimme und viel Innigkeit gesungene „Al Naharos Bowel". Als besonders erfreulich möchte ich noch hervorheben, daß sämtliche Darbietungen der jüdischen Künst entnommen waren. Gin Tanz beschloß die frohen Stunden. L. Z. „AgudaS JiSroel"-OrtSgruPPe. In einer Mitgliederversannnlung sprach Provinzialrabbiner Dr. Bamberger-Hanau über die Halberst ä d t e r T a g u n g. Er faßte seine unvergeßlichen Eindrücke dahin zusammen, daß die Fühlungnahme, zwischen so vielen trefslichen, für die Sache des Thorajudentums begeisterten Männern ans allen Teilen Deutschlands die besten Folgen haben müsse. Anschließend an den Vortrag wurde über einen Statutenentwurf beraten. Die jüdische Volksschule. lieber dieses aktuelle Thema hielt Lehrer Ochsenmann im Verein „Nachlaß Zwi" einen trefflichen Bortrag. Er ging von religiös-pädagogische» Gesichtspunkten aus, zeigte die hervorragenden Vorteile der Erziehung in einer jüdischen und die Gefahren der Erziehung in einer simultanen, d. h. bei uns christlichen Volksschule. Dort ein jüdisches Atilieu, kein Martyrium infolge der nicht seltenen antisemitischeil Hänseleien, Rücksicht auf die jüdischen Feiertage: hr-r christliche Beeinflussungen auch ohne Anhoren der Religionsstunde, in den Gcschichts-, Lektürensw. Stunden, bei Schulfeierlichkeitvn nsw. Spinozas Verhältnis »um Judentum. Ueber dieses Thema sprach am 1. Fchruar Leopold Zucker im Verein „Tifereth Bachurim". Er führte ungefähr folgendes aus: Bei Spinoza ist Gott kein ethischer, sondern ein kosmologischer Begriff, und die Ethik eine geläuterte Nützlichkeit. Wahre Befriedigung ist in der. Erkenntnis zu finden, und daS Streben nach ihr Ethik. Beini Judentum ist die Ethik eine göttliche Forderurrg, Gott ist bewußt wirkend. Bei Spinoza - handelt Gott nicht sub ratione boni, ■ die Welt ist nicht seine Schöpfung, sondern Welt und Gott sind e i n Begriff. Der Mensch hat Linen freien Willen, und seine einzige Aufgabe besteht darin.^ seine Leidenschaften zu mäßigen. Das ganze Systein Spinozas ist pantheistisch, und die Zurückweisung, die Spinoza vom Stande des Judentums aus verdient, bedeutet gleichzeitig Verwerfung der pantheistischen Weltanschauung. In der Disklission beleuchteten noch Rabbiner Dr. I. Horovitz und Dr. B. May, sowie Herr Theo Harburg er den Pantheismus näher und legten in wirkungsvollen Worten dar, aus welchen Grüiiden Svinoza dem Judentlim eine falsche Auffassung cntgegengebracht hat.' Hort für jüdische Mädchen. Angeregt durch meherre Wünsche aus Lehrerkreisen hat die jüdische Frauenvereiuiguug in den letzten Wochen einen Hort für jüdische Mädchen ins Leben gerufen. Die Einrichtung ist in erster Reihe dafür bestimmt,' solcheir jüdischen Schulinädchen. deren Mütter tagsüber einem Gewerbe nachgehen müssen, in der schulfreien Zeit eilte Ilnterkiinft zu gewähren. Die in der sozialen Fürsorge Tätigen wissen, daß aber auch außerdem ein Bedürfnis für ein solches ilnternehmen besteht. Dank der eifrigen Tätigkeit einiger Damen der Frauenvereinigung konnten in kurzer Zeit die Mittel zur Aufnahme vo» 35—40 Kindern beschafft werden: leider reichtcu sie nicht dazu aus, allen Wünschen lim Aufnahme zu entspreche». Zum mindesten sollte der Hort, für 60 Kinder eingerichtet werden. In der Mehrzahl handelt eS sich dabei um Schülerinnen der Israelitischen Volksschule: ein-Teil der Kinder besucht städtische Schulen. Das Lokal für den Hort hat iu dankenswerter Weise die Verwaltung der Israel. Volksschule zur Berfüaung gestellt. Der Hort ist täglich (mit Ausnahme von Frei^ tag und. Schabbos) 3 Stunden geöffnet. Die Kinder erhalten Vesper (Milch 'mit Brot) und werben bei der Anfertigung der Schulaufgaben unterstützt Die -noch verbleibende freie Zeit wird teilweise zu Spiel lind Erholung, in der guten Jahreszeit auch zu n Spaziergängen und Spiel im Freien verwendet; an einigen Tagen soll die freie Zeit mit nützlicher Beschäftigung, besonders mit Handarbeiten und geeigneten Haushaltsarbciton verbracht werden. Es macht den Kindern große Freude, bei derartigen für den Hort nötigen Ar- , beiten inithelfen zu dürfen. ■ In Verbindung mit dem Hort steht eine andere, sehr wohltätige Einrichtung. Solange die israelitische Suppeuanstalt geöffnet ist, werden, wie schon im Borj jahre, an den nichtschulsreien Tagen die Kinder, die während der Mittagszeit nicht nach Hause gehen kön-. neu, — und das ist eine große Zahl —, in einem Schullokal versammelt, wo sie lesen, spielen und sich erholen können: sie erhalten so in der kälten Jahreszeit Obdach und Aufsicht und werden von der Straße entj v fernt. i An allen Arbeiten des Horts beteiligen sich neben einer angestellten Leiterin eine große Anzahl jüdischer Damen, die sich für bestimmte Tage zur Mitarbeit zur ,r Verfügung gestellt haben. Die Verwaltung des Horts ' ■ untersteht einein selbständigen Komitee unter dem Vorsitze von Frau I. Besthoff. -• Zentralvercin deutscher Staatsbürger jüd. Glaubens. j In einer vom Centralverein einbernfenen Bersamm- ' lung sprachen Justizrat Dr. Baerwald -Bromberg und , Justizrat Dr. Horwitz-Berlin. Der erstere behandelte ' den Emauzipationskampf, ..der letztere die Gegenwartslage der deutschen Juden. BeÄe ' Redner kamen an Hand von Beweisen zu dem Ergebnis, daß die Gleichberechtigung der Juden Deutschlands heute nur noch auf dem Papier steht. Dr. Horwitz griff scharf die Zionisten wegen mangelnden Patriotismus an. Pon den Diskussionsrednern sei hier auf die Worte des Herrn Perlmutter hingewiesen, der die Zionisten . in Schutz nahm, denn sie seien, wie jeder Jude auf ’ Grund des jüd. Gesetzes, gute Patrioten, und tadelte daß der Centralverein sich den politischen liberalen Parteien angcschlossen habe, obwohl diese — siehe Sonntagsruhe — die religiösen Interessen der Juden keineswegs wahrnehmen. 'Außerdem müsse er den Centralvereinlern den Vorwurf machen. daß sie für das bischen Recht integrierende Teile des Judentums opferten. Justizrat Horwitz erwiderte, daß das Gesetz allein noch keine Gewähr für Patriotismus biete. :j Wohltätigkeitsseft im Reuen Theater. 1 Montag den 9. Februar findet im Reuen Theater eine - Wohltätigkeits-Vorstellung zugunsten der Volks- und Wirtschaftsschnlen für Mädchen; in Palästina statt. Die Künstler des Neuen Theaters, sowie Damen und Herren aus der Gesellschaft werden, an den Ausführungen beteiligt sein. . .. An der Spitze der Veranstaltung stehen die Damen: Frau Baronin von Schey, Frau Hermann Cramer.f Frau Dr. Albert F e n ch t w a n g e rFrau Dr. Ludwig Heilbrunn, sowie die Herren: Professor Dr. Bondi. Dr. Wilhelm Hanauer, Kunstmaler Jakob N n ßbanur. Dr. Albert Sondheimer. Das Programm der Wohltätigkeitsvorstellung wird ein sehr reichhaltiges sein. Das Reue Theater bringt <ü&; Novität eine satirische Komödie pon Ludwig Bauer mobil", ferner den Bauernschwank „Erster Klaffe" von' Ludwig Thoma. Tänze, LiÄer und ein lustiges Scherz-: spiel 'werden Danien und Herren der Gesellschaft beisteuern. . _ ' Ein Schwarm von Damen hat sich in den Dienst des Büffets gestellt, das sich während einer einstündigen Pause hoffentlich eines eifrigen Zuspruches "erfreuen wird. Eine besondere Spannung und Anregung wird als Abschluß das österreichische Lotto bringen, das einen 'lebhaften Kontakt zwischen Bühne und Publikum herbeiführvn soll. Wertvolle Gewinne kommen dabei zur Auslosung. Biilets: Arthur Oppenheimer» Fellnerstraße 5» Olga vom Hagen, Goetlestr. 37. Kleine Notizen. . Privatier E. Edelmuth, Obermain-Anlage 2, feierte am 3. Februar seinen SO. Geburtstag in geistiger Frische und bei bester Gesundheit. - . Dr. Wolfs Hirsch erhielt den Titel Sanität s r at. Meier Selig Goldschmidt, Teilhaber der-bekannten Antiqnitätensirma I. u. S. Goldschmidt, erhielt den Kronenorden 4. Klasse. Eingesandt. Gestatten Sie zu Ihrem Berichte über die letzte Versammlung des Emes - Wescholaum - Vereins und den daran sich anknüpfenden Zuschriften einige Bemerkungen. 1. Rabb. Spitzer blieb in Wien» weil keine gesetzliche. Möglichkeit war, auszutreten, die in Oesterreich heute noch nicht vorhanden ist. 2. Die 389 Rabbiner setzen sich zusammen aus Rabbinern von Deutschland, Rußland, Galizien, Ungarn. 3. Rabb. Hildesheimer s. A.» Berlin, äußerte sich über die Antwort, die Rabb. Hirsch s. A. s. Zt. Rabb. Bamberger gab, folgendermaßen: ,/Die Begründung des Austritts durch Rabb. Hirsch s. A. ist so unantastbar und klar bewiesen, daß alle Weisen des Talmuds und der Mischna sie nicht umstoßen können." 4. Das objektivste Urteil gab aber der größte aller Großen des 19. Jahrhunderts (auch ein Sohn Frankfurts). Chasam Sauser, ab. — Als ISIS zum 1. Mal in Hamburg die Reform in einer Synagoge eingeführt wurde, schrieb Chasam Sauser (siehe ges. Schriften Bd. IV S. 402): 0785

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