Neue jüdische Presse
- Journal
- Neue jüdische Presse
- Volume
- 11 (1913)
- Issue
- Heft 52 (31.12.1913)
- Date
- 1913-12-31
- Page
- Seite 3 (sequence 3)
- Language
- German
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Nr. SL. . <rr':~’. Drankfurter IsraeMWeS WmigeaSlaS. Leite- 3 des Abends —Hei n t i ch Eisen m an n »Rom — das Wort. Redner sprach über „Agudas Jisroel und P a l ä st i na". Einleitend führte er aus: In den westeuropäischen Ländern leben heute die gesetzestreuen Juden meist so zerstreut, daß der" gesetzestreue junge Mann meist schmerzlich den Kontakt mit Gleichgesinnten entbehren müsse. Das einzige Mttel, dem abzuhelfen, sei die Organisation. Redner ging nun zu seinem eigentlichen Thema über. Er wolle die Notwendigkeit der Agudas Jisroel an der Besprechung palästinensischer Verhältnisse demonstrieren. Mit Jammern über die Verdorbenheit anderer sei nichts getan; die beste Kritik sei die aufbauende. Die Judenheit Palästinas bestehe zu 80% aus Chalukaempfängern, und der Rest setze sich aus Eingewanderten und der Gruppe der Jüdisch-Nationalen zusammen: Die Chalukajuden wollen im Geist des Thoragesetzes leben, dessen Studium ihr ganzes Tun gelte. Ihre wirtschaftliche Existenz bedürfe jedoch einer allmählichen durchgreifenden Reform. Nur das wenigste des bisher in Palästina Geschaffenen sei der gesetzestreuen Judenheit zu verdanken. Diese müsse die ganze materielle Kraft endlich einmal austvendcn, damit dort besonders ein imponierendes, in ihrem Geiste geleitetes Schulwerk geschaffen werde. Durch den jüdischen Idealismus eines einzigen Mannes, des seligen Kommerzienrats Feist, hat die Freie Bereinigung für die Interessen des orthodoxen Judentums in ll Schulen 1000 Schüler und Schülerinnen mit 37 Lehrkräften; doch nicht weniger als 22 Kolonien haben sich an den Leiter dieses Schulwerks, Dr. Auerbach in Pethach - Tikwah, gewandt, daß man auch ihnen Talmüd-Thoras errichte. Ihnen Schulen zu geben, sei schon deshalb erforderlich, da die Schulen-des Hilfsvereins nicht den Forderungen des orthod. Judentums entsprechen und die von den Knlturzionisten errichteten Schulen noch viel, viel weniger. Bei den Zionisten zeigen sich auf kulturellem Gebiete die ungünstigen Veränderungen, die die Ablösung der Aera Herzl - Wolffsohn durch eine Acra Lewin-Sokolow zur Folge haben mutzte.*) Redner empfahl auf wirtschaftlichem Gebiete die Nachahmung der von Amerika ausgeheichen Achusa-Bewegung und zeichnete zum Schluß, was auf dem Spiele stehe, tvenn die Orthodoxie nicht sehr schnell ihre ganze Kraft aufwende, wie ihr dann weitere zehntausende Seelen verloren gingen. Nach dem Referate wurden weitere Begrützungsansprachen gehalten. Es sprachen Wolf Jacobsohn- Hambur", Josselowsky-Memel, Dr. Carl Cohn- Altona Woriah), H e Y m a n n - Basel, stud. Grün- Bern, und zum Schluß Martin Feist, der Initiator und unermüdliche Arbeiter der „Agudas Jisroel"-Jugendbewegung. Er sprach die Ucberzcugung aus, daß keine Wortkünstelei die Jugend abhalten Iverde, dem Rufe zu folgen, den. die Gedaulei hatauroh an sie ergehen ließen. Für unsere Jugend gelte die Parole: Wenn ich nicht für mich, wer denn für mich; jetzt oder nie! (Schluß folgt.) 9. Ettinger Söhne PeJzhandlun? und Pelzkoofektion. Anfertigung nach neuesten -Pariser und Wiener Modellen. —— Frankfurt a. ffl. Langestrasse 31. Tplpphon Amt I. _ <$tus aller WeU. Oesterreich-Ungar«. Lemberg. Auch Inder jüdischen Bevölkerung Galiziens zeigt sich ein " ständiger Geburtenrückgang. 1885 wurden auf 1000 jüdische Seelen 41,6 Kinder geboren, 1810 . jedoch nur 31,8. Perio«alieu tu Kleine Mitteilungen. ftoltn. Im 6*. Lebensjahr Verl chred Amtsgerichtsrat, Geh. Justizrat Philipp P hiebt g. — Die Bibliothek der jüd. Gemeinde besteht gegenwärtig - aus 23 858 Bänden und 378 Handschriften. , Lesesaal und Bibliothek wurden im letzten Berichtsjahre von 12 885 Personen besucht (Steigerung 17»/»%). 12872 Bücher wurden verliehen. Berlin. Seit einigen Jahren wird den bedürftigen Gemeindeschullindern von Frau Gertrud Masse Liter Milch in der Pause verabreicht. In der Zeit von 1. Oktober 1812 bis 1. Oktober 1913 hat Frau Masse hierfür 43 000 Jk ausgegeben. — Der 37 jährige, auf dem Gebiete der chsmischen Technik hervorragende Privatdozent Dr. Hermann -I r o ß - mann erhielt den Titel Professor. Leipzig.. Hier ist der Aifistem bei Gebe'mrat Payer Dr. Paul Breuer, Sohn des Bezirks-Oberarztes in Währing: (Wien), ein Opfer seines Berufesgeworden. Wien. Freitag lst hier Frau Gabriele Straus, die Mutter des Komponisten Oskar Straus und Schwester des Präsidenten der israelit. Knltusge'meinde Dr. Alfred Stern, nachlängerem Leiden im 75. Lebensjahre gestorben. — . Aus Budapest wird der „Zeit" geschrieben: „In der hiesigen Gesellschaft spricht man jetzt viel über eine gütlich beigelegte „Affäre", in herein nicht mehr junger Minister und ein noch nicht alter Aristokrat die Hauptrolle spielen. Der betreffende Minister, dessen Ahnen dem auserwählten Geschlecht angehörten, der. aber selbst gern ein wenig „a n t i s e m ite lt", *) Siehe unter Rubrik „Ereignisse des Tages". befand sich in einem Klub, wo just über jene gesausten Juden gesprochen wurde, die in.Ungarn in glänzenden Stellungen sind. Die Konvertiten'.kamen in der Debatte sehr schlecht weg, und es war kein Wunder, daß der Minister sich unbehaglich fühlte» was auch in seinen Mienen unwillkürlich zum Ausdruck gelangte. Zu spät merkte die Gesellschaft die Verstimmung, denn die Spötter glaubten offenbar, ganz unter sich zu sein und all« Bosheiten riskieren zu können. Als aber die, fichtbare Depre.'.ion Lei Mini, er; allenthalben wa'.rgero.-r.'men wurde, trat eine peinliche Pause ein, die der vorerwähnte Aristokrat dazu benützte, um den gekränkten Minister, der sich bis dahin als Arier erster Klasse fühlte, einige Trostworte zu spenden. „Mer, lieber Freund," sagte er besänftigend, „du kannst doch die Malicen, die hier fielen, nicht auf dich gemünzt oder gar als Beleidigung hinnchmen ... Du kennst uns alle seit Jahren und weist sicherlich, daß wir dich stets schätzten, denn wir haben dich trotz alledem immer — für einen Juden gehalten ..." Wien. Belach in Jerusalem! 3Ns Palästina- Jnformationsbureäu (Wien ll, Karmelitcrplatz 1) veranstaltet zu sehr mäßigen Preisen eine groß: Gesellschaftsfahrt nach Jerusalem. Abfahrt am 3. Älpril ab Triest. Budapest. Die Geschwister des jüngst in Siökesk« härvar verstorbenen angesehenen Bürgers Joseph G r ü n f e l d und seiner Gemahlin Pauline Hirsch, Frau Moriz Honig geb. Therese Hirsch, Herr Edmund Hirsch (Kaposvar) und Herr Heinrich Hirsch (Pecs) haben zum Andeenken der Verblichenen nebst anderen Stiftungen eine solche von 50000 Kronen zu Gunsten, des von der Pester Chevra Kadischah erhaltenen Heims für erwachsene Blinde errichtet. Autoritäten von größtem Ruf M haben anerkannt, daß F-'yS ächte Sode"er Mineral- WW Pastillen, in denen d e mineralischen Bestandteile der M ärz-lich zu Hei'zwecken vrm dritten Bad Sadener Ge- Jn meindeheilquellen Nr. 3 und 18 enth'lten sind, sich ganz vortrefflich bewähren bei Hust n. Heiserkeit, chronischen und akuten Kat'rrben, Verschleimung:c. Man verlange aber ausdrücklich Fays S dener Pastillen, wenn man Wert darauf leg», auch wirklich die Pro- WW dukre aus den genannten Quellen zu erhalten. Die WW Schoch'el kostet nur 85 Pfg. «ns Der Lehrerwelt. Berlin. Während es 1886 in Preußen 818 jüdische Schulen mit 13 270 Schüler gab, war deren Zahl 1811 auf 219 mit 5550 Schülern gesunken. München. Anlaß ich d s 60. Geburtstages de« He-rn Rabbiner Dr. Werner wurde zu Ehren des Jubilars von der Verwaltung der Knltus gemeinde eine seinen und seiner Gattin Nanien tragende Stiftung errichtet. Dr. Werner wurde in Rogasen geboren. Mit 26 Jahren wurde er Rabbiner in Danzig, wo er 16 Jahre — bis zu seiner Berufung nach München — wirkte. Heilbronn. Kantor und Lebrer Moritz Drehfus feiert anl 1. Januar sein 40jährigcs Jubiläum als Beamter der hiesigen jüd. Gemeinde. Herr Dreyfus ist ein hervorragender Chason, ein tüchtiger Lehrer und ein seelenguter Mensch, dem «die Erfüllung von Liebestätigkciten stets höchste Aufgabe war. Karlsruhe. Der Name Dr. Salven di hat in allen Kreisen der deutschen Judenheit, wo noch ein Funke jüdisches Interesse glimmt, seit Jahrzehnten einen warmen, verehrungsvollen Klang. Der Träger dieses Namens ist dieser Tage zur anderen Welt hinübergegangen. Im hohen Greisenalter — 77 Jahre alt — hat er uns, der bis zum letzten Augenblick für seine ideale Lebensaufgabe, für Palästinas Zukunft, arbeitete, verlassen. Rabb. Dr. Salvendi wurde in Waag-Nenstadl geboren und empfing dort seine gediegene jüdisch: Grundlage durch den dortigen Rabbiner, den hervorragenden Hebraisten Rabb. Josef Weiße. Schon jung wurde er Bezirksrabbiner in Äürckkeim (Pfalz). Hier konnte er für seinen schöpferischen Arbeitsdrang nicht das nötige Betätigungsfeld finden und so begann er, die Sammlungen für Palästinazwecke in seine Hand zu nehmen. IV- Millionen M a r k hat er aufgebracht, — wahrlich eine wundervolle Lebensaufgabe. Im Verein „Lemaan Zion" und im „Verein zur Erziehung jüd. Waisen in Palästina", welche Jbeibe Vereine bekanntlich in Frankfurt a. M. ihren Sitz haben, betätigte er sich stets mit regst:m Eifer. Als ihm seine Verehrer bei seinem 70. Geburtstag eine Summe für eine Palästinastiftung zur Verfügung stellten, bestimmte er, daß aus dieser Stiftung, der Salvendi-Kolonie, ein Neubau des Waisenhauses errichtet und mit einem Lehrgute für seine Zöglinge verbunden werde. Die Statuten dieser Stiftung hatte er jetzt ausgearbeitei und bestimmt, daß stets alles streng traditionell geführt werden müsse und Differenzen durch ein Beth-Din, bestehend aus dem Jerusalemer und dem Frankfurter Rabbinat, zu erledigen seien. Auch eine Synagoge mit Beth- Hamidrasch wird nach seinen Verfügungen auf der Kolonie errichtet. Ebenso hat er eine Bibliothek errichtet.*) Karlsruhe. Die Beteiligung an der Beisetzung Rabbiners Dr. Salvendi 'war eine imposante. Letztwillig hatte sich der Entschlafene Nachrufe verbeten, und so konnten Rabb. Dr. Schiffer und Jacques Piqnart, der Vertreter der Alliance Israelit« Universelle, nur einige kurze Worte sprechen. Unter den Leidtragenden bemerkten nur als Vertreter des »Lemaan Zion" und des „Verein zur Erziehung jüd. Waisen in Palästina" Rabb. Dr. Nobel, Eli Michael und Fritz Svndheim er-Frankfurt. *) Die bisher an Dr. Salvendi gesandten Spenden sind nunmehr ' an AMPiner Dr." Robel-Frankfnrt a. M. zu senden. . t; Budapest. Am 25. Dezember verschied der Rektor der LandeSräbbinerschule, Dr. Wilhelm Bacher, im Alter von 64 Jahren. Bacher gehörte zu den bedentendstew semitischen Philologen der Gegenwart und war eine: allseitig anerkannte Autorität auf dem Gesamtgebiete der Wissenschaft des Judentums. Sein großes Agadawerk („2>ie Agada der babylonischen Amoräer", 1878. »Die Agäda der Tannaiten", 2. Bde. 1884—90) bildet eine wahre Fundgrube für die Erforschung dieses wichtigen Testes des altjüdischen Schrifttums. Bacher zählte auch zu den besten Kennern der arabischjüdischen und der persisch-jüdischen Literatur. Ans diesen und den verwandten' Gebieten schrieb er u. a.: »Leben und Werke des Abu'l-Walid Merwan Jbn Ganah" (1885). „Die Bibelekegese Mose Maimuni's" (1898), „Die hebräische Sprachwissenschaft des 10. bis 16. Jahrhundert" (1893), „Die älteste Terminologie der jüdischen Schristauslegung" (1899), „Die Bibelexegese der jüdischen Reli-- gionsphstosophen des Mittelalters vor Maimuni" (1892). Hebräisch-persisches Wörterbuch aus dem 14. Jahrhundert (1900), Zwei jüdisch-persische Dichter: Schahin und Jmrani (1307), Les Juifs de Perfe au 17. et 18. siecles (1907) und „Die hebräische und arabische Poesie der Juden Jemens" (1910). Miskolcz > Ungarn). Die orth. Gemeinde wählte Oberräbbiner Samuel Austerlitz in Csalloköz-Somorja einstimmig zu ihrem Oberrabbiner. Miskolcz ist der Seelenanzahl nach die größte orth. Gemeinde Ungarns. Oberräbbiner Austerlitz ist als einer der glänzendsten Kanzelredner der ungarischen Orthodoxie, als Talmudist und hervorragender Charakter bekannt. Er ist der Schwiegersohn des verstorbenen Papaeer Raw. Autz der ziouiMche» vevesm«. Köln. I» Ausfübrung einer Resolution der Palästina- Kommission des 11. Kongresses hat das Direktorium des Jüdischen Natioualfonds in seiner letzten Sitzung beschlossen, die Bestrebungen der Wächter, sich in einer, geschlossenen Kolonie anzusiedeln, durch die Beteiligung des Nationalsonds zu unterstützen. >) Die geplante Siedlung soll den Wächtern die Gründung von Familien ermöglichen» indem Frau und Kinder durch Haus- und Gartenwirtschaft, Gemüse- und Obstbau ein Nebeneinkommen erlangen, während der Mann seinen schweren Dienst zum Schutze jüdischen Bodens und BesHes versieht. Die Siedlung soll ferner den Wächtern, nach einigen Jahren schwerer Arbeit die Möglichkeit bieten, für eine gewisse Zeit zur Erdarbeit zurückzukehren Und in Verbindung mit der Scholle neue Kräfte zu finden. So wird diese Siedlung, auf getrennter Haus- :und Gartenwirtschaft und gemeinsamer Feldwirtschaft--beruhend, zur Konsolidierung der Wächter beitragem- Der Nationalfonds hat sich bereit erklärt. den Grund und Boden für diese Kolonie, die für 30 FamilienMerechnet ist, den Wächtern in Erbpacht zu überlassen. Die sonst noch erforderlichen Mittel für Gebäude, totes und lebendes Inventar sollen andere Kolonisationsgesellschaften zur Verfügung stellen» die bereits diese Sache ihrer Shmpathien versichert haben. L Nürnberg. Am 23. Deiember sprach Herr Dr ft fe e bet uns, den wir seit Jahren herbeigewünscht hatten. Die Versammlung war außerordentlich zahlreich aus alle» Schichten der Nürnberger Judenheit besucht, trotzdem das bevorstehende Wpihnachtsfest den Besuch manchem zu einem wirtschaftlichen Opfer machte. Die Erwartung der Versammlung wurde im reichsten Maße erfüllt. Besonders danken wir dem. Redner, daß er die Leiden für ims besonders aktuellen Fragen: 1. Muß der orthodoxe Jude Zionist, sein? 2. Kann ein patriotischer Jude deutscher Zionist sein? so unwiderleglich in logisch /zwingenden Ausführungen bejahte, daß wir uns den besten Erfolg ans dem Vortrag für das Wachstum unserer Ortsgruppe versprechen. > Charaktris.ischerweise polemisierten, sichtlich unter dsm Eindruck der Ausführungen stehend, die anwesenden Gegner des Zionismus nicht gegen die Ausführungen Hes Referenten. ' Der Vortrag gab den altbewährten Arbeitern unserer Ortsgruppe neuen Elan, ein kleinerer Kreis engster Freunde sammelte nach dem Bortrag sofort 8 Oelbäume auf den Namen Dr. Klees. Zwei am nächsten Tage im enHen Kreise abgehaltene Konferenzen eröffneten einerseits Aussichten auf intensivstes zionistisches Arbeiten in RÄn» berg und Nordbayern, andererseits Aussicht auf umfangreiche finanzielle Unterstützung der Zentrale. Eine Sammlung für den Zentralfonds ergab nahezu 5001;#. FRANZÖSISCH. Jede QUU kann sieh! an dem2Vä monatig. 6R AT1S• KURSUS am Tage oder abends beteiligen: ' '! Weserstr. 7 BOHMl SChOOl IMM. 1,1. L K«&| ÜBttiOetoik Ei» Gelübde. Roman aus dem Mischen Gemeindeleben. Bon S Laß-Mannheim, (Fortsetzung.) „Mein >Bater. Friede sei mit ihm," fuhr der Kramcke fort» „war Nus Lochstadt, wie Dm weißt, und kam. <iB> Selber in die hiesige Gemeinde. aber» mw^ jenWtz:Kw°