Neue jüdische Presse
- Journal
- Neue jüdische Presse
- Volume
- 11 (1913)
- Issue
- Heft 48 (5.12.1913)
- Date
- 1913-12-05
- Page
- Seite 10 (sequence 10)
- Language
- German
- Belongs to
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Seit» 10._ , _' Nrcrrckfurter FsraeMsches FamilkMM. Plesche« «Posen). Rabb. Blum-Posen ist zum Rabbiner der hiesigen/Gemeinde gewählt worden. Auöbach (Baden). Bezirksrabb. Dr. Löwen st ern begeht am 7. Dczbr. seinen 70. Geburtstag. Mmdeuvurg. D er Verein jnd Religionslehrer Westprcntzens hielt hier seine Jahresversammlung ab. Nach den üblichen Begrüßungen erstattete M a n h e i m - Grande,iz den J a h r e s!b e r i ch t. Die Auskünfte, die Stellenvermittelung und die istelle für Raterteilung bewährte» sich sehr gut. Die Mitgliederzahl ist auf 38 gestiegen. Die Danziger Hilfskasse für jüdische Geineindebeanitc ist infolge' der erhöhten Anzahl von Pensionären pekuniär zurückgegangc», so daß die Untcrstützuugsquote auf 80 JL herabgesetzt werden mußte. Daraus erstattete Rynarzewski - Pr.-Stargard den Kassenbericht, der mit einem Kasscnbestand von 172,41 Mark äbschloß. . Das Hauptreserat hielt Manheim-Graudenz über: „Die rechtliche Stellung des jüdischen Religionsunterrichtes und des jüdischen Religionslehrers." Ein Antrag des Rabbinerverbandes auf Vereinheitlichung der Lehrbücher in den Rcligionsfächern, der von Rabbiner Dr. Loevy begründet wurde, führte zur Bildung einer Kommission. Bei der Wahl wurde der Vorstand wiedcrgewählt. Manheim lehnte seine Wiederwahl wegen Neberbürdung ab; das Amt würde vorläufig nicht besetzt. . Würzburg. Der Etat der Israelit. Lehrerbildungs-Anstalt schließt mit einem Defizit von über 8000 Mk. ab. Information* *- u.Uebarsetzungs-Bureau: I. Weinstein, beeM,g,er i Dolmetscher ' förL. .BextrkeFiajjkfnrta.M.n.'Wiesbau. Halse rstrasse 11, Fnrnktn't am Hain, Telephon 983.1. Emem k ä. Vatala »wh ftmlial vedniete, Amttafte, nus. Schrrfknuch. A«S der OiouiMche» Veweguus. Darmftadt. Dienstag berief die Zionist. Ortsgruppe, eine Mitgliederversammlung,' in der Herr S. -Stern aus Wiesbaden «inen Miricht über den L Zionistenkongreß erstattete. Dem Referat folgte eine Diskussion. - Kraukfurier Berichte. Die Ritualmorblegende. Bei gutbesetztem Hause sprach Donnerstag im Verein „Nachlaß-Zwi" Redakteur S. Schachnowitz über die. .Ritualmordlrgende. . Einleitend erklärte Redner, daß seine Wirte nicht etwa einem Proteste dienen mögen, da er einen solchen von jüdischer Seite für ebenso zwecklos wie unwürdig halte. Er ging dann auf die Geschichte der Blutlüge über, die sich vonder Römerzeit bis auf den heutigen Tag in ihren einzelnen Entwicklungsfastrn verfolgen lasse. In de» ersten Jahrhunderten unserer Zeitrechnung richtete sich die Ritualmordhetze gegen die Christen, die man damals in Rom Neujuden nannte und als eine jüdische Sekte bezeichnete. Damals waren es die Väter der Rohling Sikorski und Praneitis, -die Kirchenväter, die sich in /flammenden Protesten dagegen verwahrten, daß die Christen Römerblut zu rituellen Zwecken trinken. ' Auch tjn Mittelalter waren es nicht immer und ausschließlich' die Juden, -die unter diesem wahnwitzigen Märchen zu leiden hatten. /Durch die ganze ^schichte der Hexenprözesse zieht sich der Blutaberglaube wie ein roter Faden. In China liege heute iwch der von Zeit zu Zeit dort ausbrechendeu Christenmetzeleien das Blutmärchen zu Grunde. Redner verzeichnet die interessante Tatsache, daß im Jahre 1891, da der Ritualmordprozeß in Tanten die jüdische Welt bis aufs tiefste und innerste erschütterte, daß im gleichen Jahre sich.Europa zu einer Art Feldzug nach China entschließen mußte, wo, infolge einer Riülalmördhetze gegen die Christen Hunderte Europäer hingemetzelt wurden, und daß im gleichen Jahre die Regierung in Madagaskar sich veranlaßt sicht, in einem Erlasse der Bevölkerung klar zu machen, daß die Franzosen keine Kinder der Eingeborenen abschlachten, um ihr Herz zu essen. Gegen die Juden tritt die Blutbeschuldigung in der ersten Hälfte des 13. Jahrhunderts auf und zwar zusammen mit der Hostienbeschuldigung, d. h. der unsinnigen Anklage gegen die Juden, daß sie die heiligen Hostien martern und ihnen Blut abzapfen, welche Beschuldigung 1330 den Feuertod der ganzen jüdischen Gemeinde zu G Y st r o w in Mecklenburg zur Folge hatte. Die man im Mittelalter Ritualmorbprozesse machte, schilderte der Referent recht anschaulich an einem Fall von 1529, iy dem ein Jude namens Eisig Au sch in der Stadt Bösing, vom Grafen Wolfs unter Anklage des Ritualmordes gestellt, sein Leben aus dem Scheiterhauscn «Wen mußte. Die Akten des Prozesses sind im Wiener Archiv erhalten und ergeben als einziges Motiv für den HÄzeß: die Schuldscheine des Herrn Grafen in den Händen ßemes jüdisch«» Geldverleihers, die der Edle auf diese /heuchle Weise titzen wollte. Daß damals die ganze Gemeinde dem traurigen Geschick entgangen ist, war dem Umstande zu danken, daß die halbverblödete Frau, die auf einen Wink des Grafen mit ihrem Kinde in de» Wald verschwand, ihre Rolle sehr schlecht spielte und mit dem Drser/zu früh wieder zum Vorscheine kam. t:,’ Der Redner ging nun auf die sechs Ritualuwrdprozesse ber bchten 70 Jahre ein, ihre charakteristischen Merkmales scharf hervorhebend. Daß das unselige Märchen beS Sumpfboden des Antisemitismus zu seinem Gedcchen unbed'ingt bedarf, beweist der Umstand, daß von Damaskus. (1840)bis zu den 80er Jahren das Gespenst fast vollständig ruht,'während es mit dem Einsetzen der Reaktion zu/'Atzgum -der '80er Jahre, wieder das Haupt erhE, soLavvdü .1882 bis 1913, von Tissa Esla bis Kiew, auf M/sAs^Hchre ein Ritualmördprozeß fällt, - Der Kiewer- Ritualmordschwindel bedeute insofern gewissermaßen einen Külturfortschritt gegenüber den früheren Prozessen, als man hier nicht vom jüdischen Volke spricht, sondern mit aller Bestimmtheit und Entschiedenheit von einer Sekte innerhalb desselben. Im Effekte komnic es auf das Gleiche heraus, da man andererseits iwch hinzusetzt: Die jüdische Gemeinschaft Ivisse um diese Sekte und erkläre sich mit ihr solidarisch. Bei dieser Gelegenheit wies der Referent nach, daß das Judentum Sekten nicht kenne, da ein jedes Sichlossagen von der einzigen göttlichen Wahrheit schon den Ausschluß aus dem Judentum bedingt, daher eine Sekte innerhalb des Judentums ganz undenkbar sei. Dafür lieferten die Frankisten einen eklatanten Beweis, für deren grimmigen Haß gegen die Juden der Redner einige geschichtliche Daten anführte. - In großen Zügen schilderte dann der Redner die Vorgänge in Kiew. Geschichte der Jude« in Spanien. Mit seinem 4. Vortrag hat Dr. May den Zyklus über die „Geschichte der Juden in Spanien", den er im Aufträge des Vereins für jüd. Geschichte und Literatur und des „M ontefiore"- Vereins hielt, beendet. In seinem letzten Bortrage zeigte der Referent, wie nach dem Tode des Maimonides ein Stillstand in dem Auftreten der spanischen Juden eintrat, dem der Untergang folgte. Wohl lebten noch in Spanien in den folgenden Jahrhunderten jüdische Geistesheroen wie Ramban, Rabbi Ascher u. a. m., die nicht nur bei den Juden, sondern auch am Hose sich großen Ansehens erfreuten. Doch vermochten diese das Rad des Verhängnisses nur aufzuhalten, aber nicht dauernd zu hemmen. Die christliche Geistlichkeit, an der Spitze der Papst, verlangte immer dringender Ausnahmegesetze gegen die Juden, und kein Mittel war ihr zu verwerflich, wenn es ihren Zwecken, gegen die Juden zu hetzen und zu wühlen, diente. Wiederholt fanden im Laufe der Jahre Disputationen zwischen jüdischen und christlichen Geistlichen vor dem König statt, aus denen die Juden als Sieger hervorgingen. Indessen die spanischen Juden selbst arbeiteten ihren Feinden in die Hände. Luxus und Wohlleben nahmen überhand, und während früher die jüdischen Notabeln ihr Ansehen und ihren Einfluß anr Hofe in den Dienst des Judentums gestellt hatten, begannen sie jetzt sich gegenseitig zu verleumden und lieferten so der christlichen Geistlichkeit dir Massen, gegen die Juden aufzntreten. In Sevilla faiü» im Jahre 1391 der erste Judenpogrom in Spanien statt, dem viele andere in allen Teilen Spaniens folgte» und denen insgesamt ca. 200 000 Juden durch Mord oder Zwangstaufe zmn Opfer sielen. Auch die Inquisition forderte Tausende von Juden als Opfer, die als Märtyrer chrer Religion ihr Leben ließen. Am 9. Aiv 1492 verließen ca. 300 000 Juden, die des Landes verwiesen wurden, ihr geliebtes Spanien, nachdem alle Bemühungen Abarbanels — eines großen jüdischen Gelehrten —, die Aufhebung des betr. Ediktes zu erwirken, gescheitert waren. Mit den Juden zog indessen auch der Wohlstand ans Spanien, und dieses Land verarmte zusehends.' An der dem Vortrag sich anschließenden Diskussion beteiligten sich Herr A l b r e ch t, Rechtsanw. H o r o v i tz, Dr. Löffler, Rosenthal und Schloß. Die Zukunft -er deutschen Jude« uud die Orthodoxie. Hier alles Licht, dort alles - Schatten, dazu Wortgcwandtheit und der richtige Brustton der Ueberzeugung, — und man wirkt glänzend in einer Wählerversammlung. Doch man ist damit nicht gründlich, nicht gerecht, und es geht die erzieherische Wirkung verloren. Diese Kritik sei unserem Berichte über den Vortrag, den Rechtsanwalt Dr. Jsi Kahn-Köln in der „Agudas Jisrocl"-Jugendgruppc hielt, vorweggenommen. „Die Zukunft der d e u tsche n .I ud e n und die Orthodoxie" lautete das Thema. Die französische Revolution, die Mcasfim und die Emanzipation wurden als die drei Ursachen zu deni gewaltigen Assimilationsprozeß in der deutschen Judenheit gewürdigt. Bei den Meassim (Marcus Herz, Salomon Maimon usw.), die an die Stelle der Treue zu Gott den Glauben an die menschliche Vernunft setzten, verweilte Redner und ging dann des Näheren auf die Reform und ihre bedeutendsten Vertreter (Jakobsohn, Holdheim, Geiger) ein. Er erwähnte bei dieser Gelegenheit, daß Jakobsohn, der mit dem größten Fanatismus das überlieferte Judentum verfolgt, selbst die Abhaltung traditioneller Gottesdienste unmöglich zu machen versucht hatte, nachher, als das Königreich Westfalen und damit seine Macht nicht mehr Ivar, in Berlin das Recht, das er anderen verweigert hatte, für sich in Anspruch nahm und so der erste war, der eine Separatgemeinde gründete. Die Orthodoxie hat also nicht die Priorität auf diesem Gebiete. Nach der Reform-behandelte Redner den Liberalismus, „den letzten Hahnenschrei des Morgens einer absterbenden Zeit" und dann die Wiedererstarkung der Orthodoxie (Bcrnays, Sachs, Hirsch). Recht scharfe Worte gebrauchte Redner sodann gegen den Zionismus. So nngesährlich der Orthodoxie der Llberälismus sei, so gefährlich sei chr dagegen der Zionismus.*) Der Zionismus sei die größte und stärkste Assimilation, die die jüdische Geschichte je gesehen habe. Das 20. Jahrhundert werde das Zeitalter der nationalen .Phrase genannt. Früher habe man nur gegen die Assimilation der einzelnen kämpfen müssen, jetzt: aber sei gegen die Assimilation von Gesamtheiten zu kämpfen. Wie der Liberalismus sich von Jahrzehnt zu Jahrzehnt änderte, so auch der Zionismus. *) . Auf diese Behauptung kann der Redner sich ein Patent geben lassen. D. Redakt. Nr 48 Gustav Schvrarz 6utleuUtr.14. nächst Schauspielh. Kein Laden. .Telefon 13479 Unter lebhaftem Beifall schloß Redner seine durch hervorragende Beherrschung des Wortes sich auszeichnendc Rede. In der „Agudas Jisrocl"-Bcwcgung möchteir wir Rede» wie diese nicht wünschen. Ungemein schwerer, aber zweckmäßiger für eine „Agudas Jisroel"-Jllgendgruppe wäre es gewesen, wenn Redner gezeigt hätte, wieso die Orthodoxie, als die neue Zeit kam, ihr hilflos gegenüberstand, welche Schwächen noch heute in ihr vorhanden sind, und Ivas sie tun muß, um .qualitativ und quantitativ sortzuschreiten. Es ist ja sehr einfach, zu sagen: „Die Assimilation war verständlich, wenn sie .auch nicht zu entschuldigen ist." Bor der französischen Revolution gab es aber doch nur ein einziges Judentum, unser sogenanntes heutiges orthodoxes Judentum, — und all der Abfall geschah von diesem Judentum; — sollten daher die Ursachen zu dein Abfall nicht auch bei den Vertretern und der Masse dieses Judentums, die die Zeichen der Zeit nicht verstanden, gesucht werden? Warum hat z. B. die gewaltige arabische Kulturperiode die damaligen Juden nicht zu Proleten dieser Kultur geniacht? — Warum ist da gerade der umgekehrte Vorgang, wie wir ihn im 19. Jahrhundert sehen, zu beobachten» warum hat man damals sogleich das Weltliche mit dem Jüdischen zu vereinigen gewußt? Es gibt nichts Bequemeres als Selbstzufriedenheit; es gibt aber auch nichts Unfruchtbareres als diese. Die „Agudas Jisrocl"-Bcwegung ist aber ans der Unzufriedenheit mit sich selber und dem Willen, sich jüdisch zu vcrvollkommenen, entstanden! Christ. Wilhelm Leux Telef. I, 3567. Hoflieferant. - Goethestr. 21. Herren-, Samenu. Livreeschneiderei. Spezial-Sportgeschäft. -- Anf Wunsch koschere Verarbeitung. II DtskusstonSabeuim ,.Moutefiore"-Berein. Der außerordentlich zahlreiche Besuch! des 2. Diskussionsabends bewies wiederum, daß der Berwaltungsausschuß mit der Einrichtung derartiger Abende einen sehr guten Griff gemacht hat. Die Mtglieder haben an solchen Menden nicht nur Gelegenheit, über allgemein akute Fragen im jüdischen Leben sich auszusprechen und belehren zu lassen, sondern sie gewinnen auch einen stärkeren Emfluß auf die Verwaltung des Vereins durch Besprechung der ihn betreffendem Fragen, durch Vorbringen von Wünschen und Anregungen. Außerdem stellen diese Wende durch den Zug, der durch sie geht, und den Geist, in deni sie geleitet sind, einen engeren Kontakt zwischen Vorstand und Mtglieder her — zum Nutzen beider Teile. In seinem sehr fein angelegten, von strengster Objektivität zeugenden Referat „Wir und andere Organisationen" skizzierte Herr Dr. Löffler die in Betracht kommenden V«weine. Der Redner bemühte sich sichtlich) und mit vollem Erfolg, jedem derselben Gerechtigkeit widerfahren zu lassen. Er wies zunächst auf die Mitgliedschaft des Vereins im interkonfessionellen Verband für Jugendpflege hin, die nutzbringend und fördernd sei, einpsahl, dem Wandervogel gegenüber, in dem sich seit einiger Zeit antisemitische Strömungen bemerkbar machen, vorläusigeine abwartende Stellung, einznnehmen. Sollte allerdings die Leitung nicht striktegegen diese Strömung Stellung nehmen, dann sei es Pflicht eines jeden Juden, dem Wandervogel den Rücken zu kehren. Die Wandergruppe des Vereins, die sich seit fast 1 Jahre glänzend bewährt hat, bietet den jüdischen jungen Leuten gleichwertigen Ersatz. Sodann ging Redner näher auf die jüdischen Organisationen ein, bedauerte insbesondere, daß die Agudas Jisroel-Jugendgruppe .sich nicht an ihr Programm, ein reiner Lernvercin zu sein, halte. Es sei zu beklage», daß — durch Unnachgiebigkit einiger Herren der Leitung dieses Vereins — eine Einigung mit dem Montefiore in den vor der Gründung des A. J.-J. gepflogenen Verhandlungen nicht zustande kam. Die Zersplitterung der Kräfte sei nngemöin zu bedauern, denn in gemeinsamer Arbeit — die sehr gut möglich toäre, wenn die A. J.-J. nicht über den Rahmen eines Lernvereins hinausginge — hätte gewiß mehr Ersprießliches geleistet, werden können.. V - : . . In der nun folgenden Anssprache wies Georg Freuden st ein. auf das friedliche Nebeneinanderarbeiten der zionistischen Jugendgruppe und des Montefiore hin und unterstrich mit größerer Schärfe, als es der Referent getan, die Tätigkeit der A. J.-J., deren Existenzberechtigung — soweit diese Gruppe über den Rahmen eines Lernvereins hinaus gehe — er nicht einzusehen vermag. S a l l y M i ch e l versuchte, zu beweisen, daß der Montesiore den Fehdehandschuh hingewörsen habe und die A. J.-J. eine Notwendigkeit sei. Rechtsanwalt Horovitz erwiderte, an Hand der geführten Korrespondenz, das Gegenteil .nachweisend. In dem Montefiore sei den. jüdischen jungen Leuten aler Richtungen und Parteien Gelegenheit gegeben, sich zu betätigen, und gerade weil dieser große jüdische allgemeine Jugendverein in seiner Leitung durchaus konservativ sei, wäre es doppelt zu.bedauern, daß die A. J.-J. ihm die orthodoxe Jugend zu entziehen bestrebt sei. Wahrmannsuchte die.Existenzberechtigung des.Vereins Jüdische Kultur zu beweisen, wird aber von Jakob Messing er, einem. Kenner .der .Verhältnisse der hier ansässigen ausländischen Jugend, widerlegt. Nur .durch Betätigung innerhalb der deutschen ,;ugcndverc handenc V aber durch Es s, M i ch e l i Aus d tzs r n n d u das Verla auszunehm glieder w Äontesior« Punkte no anheim g Generalver wort des und auch vollständig fationen-J sammlung Ctl fl Allerl] Vorteiles J