Mannheim
Compact Memory

Neue jüdische Presse · 1913-12-05 · Heft 48 (5.12.1913) · page 9

Scan of the page
Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Neue jüdische Presse
Volume
11 (1913)
Issue
Heft 48 (5.12.1913)
Date
1913-12-05
Page
– (sequence 9)
Language
German
Belongs to
journal issue
OCR quality
95% known words query
IRI
…/2692297-2692819-2692867--08094-2703211
Visual Library
page viewer of the UB Frankfurt

Mentioned entities

OCR text

3 entity mentions

Mage M Sir. 48 des Frankfurter UMMm Iftmi[ien6tattes> Bo« -er Not jüdischer Kinder Seit etwa zehn Jahren zeigt sich in Deutschland eine großartige, an Breite und Tiefe stetig zunehmende Kinderschutzbewegnng, die ansgelöst wurde von der Erkenntnis, daß die außerordentlich hohe Säuglingssterblichkeit dringend einer energischen Bekämpfung bedarf. Mancher unserer Glaubensgenossen mag der Meinung sein, daß es sich bei den Opfern der hohen Säuglingssterblichkeit im wesentlichen um die Kinder Andersgläubiger handele, daß das „jüdische Kind", der bevorzugte Gegenstand des sprichwörtlichen jüdischen Familiensinnes, im Schoß der Familie genügend Schutz sindet. Wie grausam wird dieser Glmcbe durch die Wirklichkeit enttäuscht! Es gibt eine Not des jüdischen Kindes, deren llinsang nur der kennt, der sich genauer mit diesen Verhältnissen beschäftigt. In Berlin hat eS sich der „Fürsorgcverci,i für hilflose jüdische Kinder" zur Ausgabe gemacht, schutzbedürstige jüdische Kinder in seine Obhut zu nehmen. Die Akten des Vereins, welche über jeden gemeldeten Fall ans Grund sorgfältiger Recherchen geführt werden, geben ein trübes Bild voni Leben so manchen jüdischen Kindes! Um mit den Unglücklichsten aller zu. beginnen: die jüdischen unehelichen Kinder! Ihre Zahl ist größer, als mancher glaubt. In Berlin werden in einem Jahr etwa 100 solcher Kinder geboren. Die Btütter dieser Kinder stammen nur zu einem kleinen Teile aus Berlin. Vielfach suchen sic, aus dem Elternhause verstoßen, in der Großstadt Unterschlupf, um die Familie in der Heimat vor Schande zu bewahren. Man mag über diese Mütter ein hartes Urteil fällen — ihre unschuldigen Kinder sollten es aber nicht büßen. Darum sah cs der Fürsorgeverein als seine Rückgabe an, diesen Kindern seinen besonderen Schutz zu gewähren. Er nimmt unmittelbar nach der Entbindung Mutter und Kind in seinem Heim auf, um dem Kinde möglichst lange den Segen der natürlichen Ernährung durch die Mntterbrust zn Teil werden zn lassen. Kann die Mutter ans einem zwingenden Grunde nicht stiUen, so werden die Kinder künstlich ernährt. Wer jemals die Entwicklung eines oft recht elend eingelieserten Kindes zu einem prächtigen Geschöpf verfolgt hat, der weiß, daß hier im wahrsten Sinite wohlgetan wird. Die .Kinder verbleiben im Heime, bis sic genügend gekräftigt sind, um in Anßenpflege gegeben werden zu können. Manche finden nun bei ihren Angehörigen Aufnahme, und mit dem Kinde erlangt zuweilen auch die Mutter wieder Versöhnung und Eingang im Elternhause. Andere werden von kinderlosen Ehepaaren angenommen. Aber nur einen Teil der Pfleglinge des Fürsorgeheims stellen die unehelichen Kinder dar. Unter 189 ausgenommenen Kindern waren 80 uneheliche und 109 eheliche. Der Grund für die Aufnahme war bei den Ehelichen in 19,5S°/o Krankheit des Vaters oder der Mutter, in 7,93°/a Tod des Vaters oder der Mutter, in 15,87<y0 Not der Eltern; in 9»/o luar die Mutter eheverlassen, in 2,12<>/o befand sich der Vater in Haft. Welche Fülle von Kinderelend verbirgt sich hinter diesen nackten Zahlen! Gewiß wären in manchem Falle zur Linderung der Not andere Institutionen wie z. B. Kommunen, Landarmenverbände usw. heranzuziehen. Indessen, ehe der Weg der Instanzen durchlaufen wäre, wäre so manches Kinderleben in Gefahr. In den 10 Jahren seines Bestehens hat der .Verein seine Daseinsberechtigung, ja seine D aseinsverpflichtnng erwiesen. So darf er nunmehr dazu übergehen, sich an Stelle der bisherigen Mietsräume ein eigenes Heim zn errichten. Damit mag der Gedanke dokumentiert iverden, daß die Verpflichtung, für hilflose jüdische Kinder zn sorgen, nicht mehr aus dem Bewußtsein unserer Glaubensgenossen verschwinden möge. Hier bietet sich dem jüdischen Opfersinn Gelegenheit, sich bei einem Werke reinster Menschenliebe zn betätigen.*) Berlin, 30. Oktober 1913. Dr. Arthur Kahn. RoiMßfßldtnhCB a 2.50 & 3.50 Pi n aromatisch & ausgiebig, billig im Verbrauch. Personalien «. Kleine Mitteilungen. Berlin, Dieser Tage feierte Max Weiß» Kurator und Schatzmeister der Lehranstalt für die Wissenschaft des Judentums, seinen 70. Geburtstag. Geboren in Oranienburg als Sohn des Arztes Dr. Bernhard Weiß, erhielt er eine gediegene Erziehung. Vor allem tvnrde in sein Gemüt treue Anhänglichkeit zum Glauben der Väter und aufrichtige Liebe zum einzigen Gotte mit unverwischbaren Lettern eingegraben. „Nicht zn deinem Verstände, sondern zu Gott allein habe Vertrauen," lauteten die Worte, die der Vater ihm als Vermächtnis hinterließ. Die Lehren, die ihm im Elternhanse mit der Erziehung emgeimpft worden waren, behielt er als Leitstern seines Lebens. So dürste es kaum einen jüdischen Wohltätigkeitsverein, kaum ein jüdisches gemeinnütziges Unternehmen geben, dem er nicht feine Unterstützung — sei es durch Geldzuwendungen, sei es durch direkte Mitarbeit — angedeihen ließe. Am liebsten freilich übt er Mildtätigkeit im Stillen, und nur selten und ungern entschließt er sich, öffentlich hervorzutreten. So hat er erst nach langem Zögern sich dazu bereit gefunden, Vorstandsmitglied des Brüdervereins zu werden. Ferner gehört er dem Syna- *) Beiträge zum Baufonds sind zu adressieren: Bernhard Casparius, Berlin, Spandauerstr. 29. gogenvorstande der neuen Synagoge in der Oranienburgerstraße an. 'Dann ist er 1899 Mitglied des Kuratoriums der Lehranstalt für die Wissenschaft des Judentums geworden, wo er seit 1901 das Schatzmeisteramt bekleidet. In dieser Tätigkeit hat er sich große Verdienste, um die Lehranstalt erworben. Durchdrungen von der Ueberzeugung, daß die Zukunft des Jlckentnms auf dem Gedeihen feiner Wissenschaft beruht, beherrscht von dem Gedanken, daß im harten, iinmer heißer und erbitterter werdenden Kampfe das jüdische Volk nur auf der Höhe des geistigen Lebens stehende Männer als Führer gebrauchen kann, hat er in der Förderung der Lehranstalt eine seinen inneren Anschauungen entsprechende Aufgabe zu finden geglaubt. So setzte er sich von Anfang an die materielle Ausgestaltung uiü» Sicherstellung der Lehranstalt als Ziel. In der Tat hat seit seiner Amtstätigkeit die Finanzlage der Lehranstalt außerordentlich bedeutende Fortschritte gemacht. Berlin. Der Magistrat hat beschlossen, den Stadtverordneten die Ernennung ihres stellvertretenden Vorsitzenden, Geh. Justizrat Cassel znm Ehrenbürger zn empfehlen. Malnz Eine von bier gebürtige Frankkurter Dame hat dem Israelit. Hospitalverein 25,000 Mk. geschenkt. Der Vorstand hat für das Geld das an das Krankenhaus anstoßende Gelände angekauft, um, wenn erforderlich, später ein neues Mtersheim darauf zu errichten und den Anstaltsgarten zn vergrößern. Gletzen. Jakob Kayn, Schneidermeister, der jüngste Soldat des Krieges 1870/71 — er trat damals mit 16s/i Jahren als Freiwilliger ein —, ist verschieden. Luowigshaien. Der Samuel und Bertha Retter-Stiftung —. Kapital: 10,000 Mark; Zweck: Unterstützung von Wittven rund Waisen —, wurde die landesherrliche Genehmigung erteilt. Breslau. Folgende merkwürdige Geschichte ist von hier zu berichten: „Ein reicher Amerikaner hatte, wie dem G.-A. geschrieben wird, ein junges Mädchen aus Breslau geheiratet und sie Mit sich nach den Bereinigten Staaten geführt, wohin er auch! seine Schwiegermutter Nachkommen ließ. Letztere starb ,im Juni dieses Jahres. Um einen Wunsch der Schwiegermutter —eine Frau Johanna Strich! ged. Wulfs —■ zu erfüllen, den sie zn Lebzeiten wiederholt geäußert hatte, wurde beschlossen, die Leiche in ihre Heimatstadt Breslau zu transportieren und dort bestatten zu lassen. Der Sarg wurde als» auf einem Dampfer nach Europa befördert, ans dem zugleich, das junge Paar Platz nahm. Als die Beerdigung in Breslau vor sich gehen sollte, steUten sich die ersten Schwierigkeiten ein, denn die Friedhossverwaltung verlangte für den Platz —> es war ein Erbbegräbnis für drei Personen in Aussicht genommen — die runde Summe von 5000 Mark. Da dem Amerikaner dieser Preis' exorbitant erschien, so entschloß er sich kurzerhand, den Sarg wieder mit nach Amerika zn nehmen, um ihn dort bestatten zu lassen. Als man in Amerika angekommen war, ergab sich aus dem inzwischen eröffneten Testament, daß die Verblichene nicht nur mündlich, sondern auch letztwillig die Verfügung getroffen hatte, daß ihre irdischen Ueberreste in Breslau der Erde übergeben werden müssen. Neue Verlegenheit, neue Reise über den Ozean. Die Breslauer Friedhofs- Verwaltung hatte jedoch inzwischen an ihrem Standpunkt nichts geändert: sie bestand auf ihrem Schein, neue Auseinandersetzungen folgten, die mit einem geharnischten Protest des Amerikaners endeten, der trotz ihrer letztwilligen Verfügung im Sinne seiner Schwiegermutter zn handeln vermeinte, wenn er die Leiche nicht in Breslau, sondern in Newyork zur letzten Ruhe bestattete. Doch., zum vierten Male über den Ozean in Newyork angekommen, erfuhr das junge Paar, die Erben könnten nur dann in den Besitz des Vermächtnisses gesetzt werden, wenn alle Punkte des Testaments restlos erfüllt würden. Die fünfte und letzte Reis» über den Ozean wurde angetreten, der Friedhofsverwaltung die verlangten 5000 Mark gezahlt, und endlich fand dann die Schwiegermutter nach dreimonatiger Irrfahrt die sicherlich wohlverdiente Ruhe." (L.) Posen. Aui der Grenze von hier nach Rußland ereignete sich der traurige Vorfall, daß eine Bande von halbwüchsigen Jungen dem 15 Jahre alten Händlersohu Michaelsohn mit Messern anfielen und unter Ausrufen »Meilis, Beilis!" in den Rücken stachen. Der arg zugerichtete Knabe wurde nach dem jüdischen Krankenhanse, Rohr'sche Stiftung, zur Behandlung gebracht. Die rauflustigen Burschen kamen unbestraft davon. —, Der in Berlin verstorbene Schriftsteller Richard Neustadt hat seiner Geburtsstadt Fraustadt 20,000 Mark vermacht. —- Es sind gewühlt worden: Stadtrat Mart in Friedländer-Bromberg in die Handelskammer, Kaufmann M. Nathan-Samter in den Kreistag und Uhrmacher Salli Salomon zum Vorsteher der jüd. Gemeinde Stnhm. UÄer die konfessionelle Bewegung in der Provinz Westpreußen in dem Zeiträume von 1871 bis 1910 entnehmen wir der Statistik: Die Zahl der Juden sank von 26,632 gleich 2,026 Prozent im Jahre 1871 auf 24,654 gleich 1,751 Prozent, im Jahre 1885 auf 13,954 gleich 0,819 Prozent Im Jahre 1910. IN Schildberg starb im Alter von 75 Jahren Moritz Goldstein, während einer langen Reihe von Jahren Vorsteher der Gemeinde und Vorsitzender des Kranken- und Beerdigungsvereins. Er verwaltete mißerdem verschiedene Ehrenämter der Kommune. München- Die „Münchner Lodensabrik Joh. Gg. Frey" sucht nur christliches Personal. Aus eine Beanstandung dieser für eine Firma mit zahlreicher jüdischer Kundschaft eigentümlichen Tatsache antwortete sie: «Im Besitze Ihres Briefes bin ich über dessen Inhalt sehr überrascht, doch diene Ihnen zur Nachricht, daß ich Aufträge, gleichviel ob von Christen oder Jsraelüen, ohne Unterschied prompt und gewissenhaft aus führe. Was jedoch das Engagement meines Personals anbetrifst, so betrachte ich dies als ganz persönliche Sache und wird jeder Rechtdenkende in dieser Sache auch nichts einzuwcnden haben (so! D. R.). Wien, Markus Rorher Direitor der Länverdank, ist znm Katholizismus übergetreten: — er ist nämlich Anwärter aus den Generaldirektorposton. Lodz (Rnßlano» Der beka nie vüfige Phoanihrop Jakob Herz hat 100000 Rubel für eine Stifümg zur Unterstützung armer Maler, Bildhauer und Techniker gespendet. London. Mendel Beilis auf der Bühne können sich jetzt Tag für Tag die Juden des Ostends ansehen. Das Theater ist stets misverkäuft. Das Stück selbst — ein fünfaktiges Schauspiel von Markowitz — ist ohne besonderen Wert. Jerusalem. Dr Paul Nathan, der Leiter des Hilssvereins der deutschen Juden, ist hier eingetrosfen. Die Reise Dr. Nathans nach Palästina ist durch die bekannte Sprachenfrage am zukünftigen Haifaer Technikum Veranlaßt worden. Eiucinuatt. S Spiegel ist zum Bürgermeister unserer Stadt gewählt worden. OflPenbaeher Druckluft.»JLaatufgu Ottanbaeh a. ■. Telefon 123. (Anachlnaa mit Frankfurt): Bewährteste TaDDlChratnlBaD», 100,000 qm jährlich sowie unübertroffene Bettenand Bettfederarelnignng mittelst Druckluft and Wasserdampf. Aus -er „Agudas Zisroel"-Beweg«ng. München. Am 23. ds. fand hier eine gntbesnchle Versammlung statt, in der Rabbiner Dr. Klein-Nürnberg sprach. Es war dies znm erstenmal in unserer Stadt, daß vor einem größeren Publikum die Ziele der Organisation erörtert wurden. Es wurde sofort beschlossen, auch hier eine Ortsgruppe zu gründen, und auf der Stelle trat ihr eine große Zahl von Mitgliedern bei. In den Vorstand der Ortsgruppe wurden gewählt: Felix Fenchtwanger, Kommerzienrat Sigmund Frankel, Ignaz Lamm, Hermann Rosenthaler und Rosenwasser. Königsberg. Hier werden Vorbereitungen getroffen zur Gründung einer Ortsgruppe. Besonders warmes Interesse wird der Organisation in den Kreisen der nach nieten Hunderten zählenden, aus dem Osten eingewanderten Glaubensgenossen entgegengebracht. Breslau Aus Aniaß der Delegiertenwahlen zu der bevorstehenden Tagung in Halberstadt veranstaltete unsere Ortsgruppe eine Versammlung. Rabbiner Dr. de HaaS- Kattowitz hielt das einleitende Referat und verstand es in meisterhafter Weise, die grundlegenden Anschauungen der Agudas Jisroel darzulegen. Birmingham. Dank den Bemühungen unseres verehrten Rabbiners, des Herrn S. I. Bloch, ist hier eine Ortsgruppe der Agudas Jisroel - Organisation zustande gekommen. «atesheaü. Infolge der Initiative des Herrn A. M. Adler und des eifrigen Eintretens Rabbiners Bloch- Birmingham haben sich die hiesigen Freunde der Agudas Jisroel zu einer Ortsgruppe zusammengeschlossen. Lemberg. Die Agudas Jisroel gewinnt in Galizien in immer ausgedehnterem Maße die Sympathien der Gesetzestreuen. Diese erfreulichen Fortschritte bei uns haben wohl auch in den Aussprachen neuen Impuls erhalten, zu welchen die hervorragenden Führer unseres Landes während d« Badereisen Gelegenheit hatten. Wie jetzt bekannt wird, hat nunmehr auch eine größere Anzahl der angesehensten Ch assid imr ab bis — darunter die Rabbis von Bojan, Czortkow, Husiatyn, Bobow, Zaus, Tarnow u. a. — auch formell seinen Anschluß an die Organisation erklärt. ( Teppichhaus Eberhard ^Jl8DB HalllZBPSfP. 22, EsIlBFPlBdBDSSfP. Ans -er Lehrerwelt. BreSlan. Verbandstag der jüd. Lehrervereine im deutschen Reiche. In Breslau Hab sich für die Vorbereitung der Tagung am 28. bis 3Ck Dezember ein An s s ch u ß gebildet, an dessen Spitze Herr Dr. M. Braun steht. Dieser Ausschuß hat Sorge für geselliges Beisammensein nach den Sitzungen und für Besichtigungen von Erziehungsanstalten und sozialen Einrichtungen getroffen, sodaß die Tagung sehr cckiwechslnngsreich zn werden verspricht. Eine besondere Wohnungskommission hat es übernommen, den fremden Kollegen passende Wohnungen in Hotels und Privathäusern nachzuweisen. Auskunft: Lehrer Moops, Breslau, Ohlauerstr. 1. Breslau- Ravvi Jiachar Bertfch Graubart aus Bendzin — bekannt als der Bendziner Raw — ist im hiesigen jüdischen Krankenhause verschieden. Mülhausen i. 8 s DieJ'raetrr Handwerkerschule wurde in ihrem letzten Berichtsjahre von 25 Knaben besucht. Die Einnahmen betrugen 16702,85 JL hnen standen 15 280,73 JL Ausgaben gegenüber, sodaß der asse ein Einnahme-lleberschuß von 1422,12 JL verblieb. Die Stadt Mülhausen steuerte 2000 JL und die Regierung 800 JL bei. Gaben und freiwillige Beiträge von Wohltätern ohne Unterschied der Konfession wurden 6532 JL gespendet.

Text as recognised by OCR (ABBYY FineReader), without corrections. Entity mentions: TagMe (2021); their positions were matched to this text again.