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Neue jüdische Presse · 1913-08-15 · Heft 32 (15.8.1913) · p. Seite 10

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Journal
Neue jüdische Presse
Volume
11 (1913)
Issue
Heft 32 (15.8.1913)
Date
1913-08-15
Page
Seite 10 (sequence 10)
Language
German
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Nr. 32. Seite 1Ö Frankfurter Berichte. Verein „Hachuosatz Kalloh". Unter diesem Namen ist hier ein Verein in Gründung begriffen, der seinen ordentlichen Mitgliedern (Jahresbeitrag 20 J(.) die Möglichkeit der Verheiratung ihrer Töchter gewähren will und seinen außerordentlichen Mitgliedern (Mindcstjahresbcitrag 10 .H.) und Spendern durch ihre Beiträge zu der Mizwoh „Hachnosaß Kalloh" verhilft. Entsprechend den Mitteln des Vereins sollen jährlich Mtgiften L 5000 ,1t. ausgclost werden. Die Initiative zu der Gründung hat Herr Abraham Roos — Zeit 7 — gegeben,1 der auch die Vorarbeiten geleistet hat. „Agndas Jisroel-Jugeudgruppe. Da die Ferien nunmehr beendigt sind, tritt der Stundenplan wieder vollkommen in Kraft. Einem vielfach geäußerten Wunsche der Mitglieder zufolge wird die Jugendgruppc Sonntag, den 24. crt. einen Ausflug in den Taunus veranstalten. Moutefiore-Vereiu. Der „Montefiorc"-Vercin veranstaltet,! bei genügender Beteiligung, an einem der nächsten Sonntage eine Führung durch die Ausstellung „Frankfurter Kunstschätze" (Leitung: -Prof. Dr. Hülsen). Der Preis ist für Mitglieder und deren Angehörige auf 20 Pfg. pro Person ermäßigt worden. Anmeldungen sofort beim Büro des Vereins. Der Mische Friedhof am vöraestlatz. Dieser urkundlich seit 1250 als Begräbnisstätte dienende und erst 1825 geschlossene Friedhof ist eines der ältesten Kultur- und Kunstdenkmäler Franffurts. 8000 Grabsteine aus sechs Jahrhunderten liegen zu Tage, tausende vergraben. , Die Grabsteine haben bereits durch Rabbiner Dr. M. Hörovitz s. .A. eine Beschreibung gesunden, doch sind hier die Inschriften nur in hebräischer Sprache wiedergegeben. Nun wird aber, wie Prof. Dr. Hülsen bei einer Führung des Kunstgewerbevereins „Schnörkel" durch den alten jüdischen Friedhof mitteiltc, in einigen Monaten der erste.Band einer neuen Publikation über den Friedhof erscheinen, die auch die deutsche Ilebersetzung der Grabinschriften enthalten wird. Die Herausgabe erfolgt durch ein Komitee, das sich vor vierzehn Jahren unter dem Vorsitz von Rafael Kirchheim zur Erhaltung des jüdischen Friedhofs am Börneplatz gebildet und bereits viel für die Wiederherstellung beschädigter Steine getan und auch die Registrierung der sämtlichen Denkmäler durchgeführt hat. Es wird das Memorbuch bearbeitet, in dem alle Daten über die Grabsteine enthalten sind und auch sonstige Aufzeichnungen von allgemeinem historischen Interesse. Da auch meist die Todesarten der .Verstorbenen gngegcbe» sind, wird das Werk auch für die medizinische Wissenschaft von Interesse sein. Kleine Notizen. Herr Leopold Perlmutter, der seit Jahren seine rednerische Begabung und seine berufsfreic „Seit in bcii Dienst der traditionellen Judenheit stellt, und in dem unsere Zeitung eine», schätzenswerten Mitarbeiter hat, hat ffch mit Fräulein Salomca Landau aus Warschau verlobt. Eingesandt. ' (Ohne Verantwortlichkeit der Redaktion.) Oefsentliche Anfrage! Seit vielen Jahren steht in Frankfurt im Vordergrund des Interesses als brennend st e Frage die Reform des Gemeinderegulativs. Nachdem die Frage vom Centralverein isr. Gemeindemitglieder vor etwa 6 Jahren in Fluß gebracht wurde, haben Centralverein und Freisinniger Verein gemeinsam in jahrelanger Arbeit in zahlreichen, mühevollen Sitzungen den Entwurf eines neuen Statuts sertiggestellt, das sowohl den modernen Anforderungen im'allgemeinen, wie den Anforderungen der vorhandenen religiösen Richtungen durchaus gerecht wird. Seit Jahr und Tag ruht nun der Entwurf zur Begutachtung beim Porstand und kommt nicht weiter. Wir ftagen hierdurch an, warum die Sache nicht vom Vorstand verabschiedet und dadurch an der Einreichung bei den gesetzgebenden Behörden verhindert wird. Da der .Vorstand doch oft erklärt hat, daß er selbst bedauert, nach einer so veralteten Verfassung regieren zu müssen, ist die Verzögerung um so rätselhafter. Mehrere Mitglieder der ijrael. Gemeinde. In der letzten Nummer Ihres Blattes weisen Sie darauf hin, daß der in jüdischen Gemeinden von Juden au Juden begangene Wahlrechtsraub den Cent-ralverein, der ja die Rechte der Juden zu schützen habe, veranlassen müsse, gegen diese Entrechtung seine Stimme zu erheben. Er muffe sein ganzes Heeresaufgcbot auswenden, wenn er nicht in seinem Kamps als Vertreter des Rechts eine schwere Einbuße erleiden wolle. Sic fragen, ob er sich dieser Pflicht bewußt sein werde. . Die Antwort hat er bereits erteilt. Als Ende des vergangenen Jahres die Liberalen.beim Wahlkampf in der Duisburger jüdischen Gerne inde eine 'Niederlage erlitten hatten, nahmen die Hinausgewähltcn wenige Tage vor dem Ablauf ihrer Äintszeit unseren ausländischen Brüdern gegen den durch die Wahl bewiesenen Willen der Mehrheit der Gemeinde das einzige Recht, das die ausländischen Juden in Deutschland haben, das Wahlrecht in der jüdischen Gemeinde. Obwohl nun noch einen Monat vor der Wahl der Syndikus des Centralvercins deutscher Staatsbürger jüdischen Glaubens in großer Versammlung iu Duisburg auf eine . Frankfurter UraeHtlsches FamiZenKükt. Anfrage erklärt hatte, daß der Centralvcrein die Rechte der ausländischen Inden ebenso nachdrücklich, vertrete wie die der Inländer, waren die Vorstandsmilglieder und die übrigen Mitglieder der Duisburger Ccutralvereinsortsgruppc mit besonderem Eifer für die Entrechtung der ausländischen Juden tätig. Man mußte annchmcn, daß die Leitung des Centralvercins in Berlin auf cinein andern Standpunkt stehen und den Rechtsraub an Juden nicht deshalb gutheißeii würde, weil hier Juden cs sind, die Juden entrechten. Dieselbe Frage, die Sie, sehr geehrter Herr Redakteur, am 8.' August 1!)l3 an den Centralvcrein richteten, wurde bereits am 24. Dezember 1012 von einer um den Centralvcrein sehr verdienten Persönlichkeit an ihn gestellt mit der Bitte u m Darlegung der A n f s a s s u n g des Vereins. Die Antwort hätte im Sinne der Erklärungen des Syndikus ausfallen müssen, der im Kampf ums Recht eine Unterscheidung zwischen Juden und Juden nicht gelten lassen wollte und die Einheit des Judentums betonte. Sic lautete aber ganz anders: „Berlin 81V. 88, den 4. Januar 1913. Sehr geehrter Herr! Wir beehren uns Ihnen ergebenst mitzuteilen, daß wir von Ihrem geschätzten Schreiben mit großem Interesse Kenntnis genommen haben. In der Sache selbst können wir nichts veranlassen, da wir uns in die Angelegenheiten der jüdischen Gemeinden satzungsgemäß nicht einmischcn können. Wohin sollte es führen, wenn wir, die wir nach außen kämpfen sollen, zu Zwistigkeiten innerhalb der jüdischen Gemeinden auch noch eine Parteistcllung einnchmcn sollten? Ein Verein wie der unsrige muß die Juden einen und stets bemüht sein, alles Trennende innerhalb des Judenliu m s zu beseitigen, um n ach a uß c n h i n. energisch d a z u st e h e n. Mit vorzüglicher Hochachtung Centralverein deutscher Staatsbürger jüd. Glaubens, gez. Dr. Horowitz." Wenn die inländischen Centralvereinsjuden den ausländischen Juden ihr einziges Recht rauben, so ist das eine seltsame Methode, die Juden zu einen und alles Trennende innerhalb des Judentums zu beseitigen. Und ob man nach außen hin energisch dasteht, wenn man innen das Gegenteil tut von dem, was man nach außen — redet, dürfte mit Fug bezweifelt werden. Hochachtend Duisburg, 11. Aug. 13. Dr. —. Frankfurt a, M., 11. 8. 13. Seit vielen Jahren war es diesmal zum ersten Male der Fall, daß der 9. Aw in die Schulzeit fiel. In der von fccm hiesigen Rabbinat veröffentlichten Aufstellung der Tage, an denen jüdische Kinder in der Schule fehlen können, ist dieser für jeden gläubigen Juden bedeutungsvolle Tag nicht notiert, und gilt daher dem Lehrerkollegium der hiesigen höheren Schulen als ein privater Fast- oder Tranertag. Als ein Knabe seinen Lehrer .um Schuldispeus für den 9. Aw ersuchte, entgegnete er ihm, nach Jkücksprache niit einem an derselben Schule angestellten jüdischen Professor, daß dieser Tag nur ein privater Trauertag sei. Wie weit sind wir schon mit unseren religiösen Freiheiten gekommen, daß in Franffurt, der echt jüdischen Stadt, jüdische Knaben nicht mehr in der Lage sind, Tischobeaw fehlen zu können! Es wäre eine unbedingte Pflicht des Rabbinats oder des Gemeindevorstandes dafür Sorge zu tragen, daß jeder jüdische Knabe in Frankfurt Gelegenheit hat, seiner Ueberzeugnng gemäß leben zu können und diesen für die Geschichte Israels so überaus denkwürdigen Tag, losgelöst von der Schule, seiner Bedeutung entsprechend begehen zu können. Op. Kunst «nv Literatur. Zur Geschichte der Juden von Elephantine von Dr. Phil. Hedwig A n n e l e r. Buchschmuck von Karl Anneler. 1912, JL 6,45. Bern, Max Drechsel. Der reiche Fund aramäischer Ostraka und Papyri, die uns über eine jüdische Siedlung auf Elephantine im 5. Jahrh. v. Chr. Kunde bringt, hat bisher für die Geschichte wenig Ausbeute gebracht. Erst die monumentale Edition aller Funde, die die deutsche Forschung gemacht und mit der uns Ed. Sachau im Jahre 1911 beschenkt hat, bietet den Text in sprachlicher Weise so vorbereitet, daß die Forschung, sprachlicher Schwierigkeiten enthoben, sich dem sachlichen Inhalte zuwcnden konnte. Die Verfasserin ist wohl die erste, die dieser wichtigen Seite des Material eine systematische Arbeit widmet. Ausgehend von der Frage nach der Entstehungszeit der Judensiedlung in Elcphantine, sucht sie die Stellung dieser Kolonisten in ihrer neuen Heimat festzustcllen und auf einem anderen Wege als durch die bloße Lesung „Cheilo Jehudijo" den militärischen Charakter der Kolonie zu erweisen. Das erste Kapitel bespricht unter sorgfältiger Zitierung des vorhandenen geographischen Materials und mit Hilfe einer klar gezeichneten Karte Lage und Bedeutung von Elephantine und Assuan und bietet eine Reihe sehr instruktiver Abbildungen, die den vorhergegangenen Publikationen verwandter Art mit vielem Geschicke entnommen sind. Daran reiht sich ein Abschnitt über die Bevölkerung, an deren Spitze die Klassen der Beamten und Priester stehen, und deren Hauptmasse wohl'Handels- und Gewerbetreibende, sowie Militärpersonen bildeten. Der Frage, welche Stellung die Juden unter der übrigen Bevölkerung einnahmen, ist ein umfangreicher Abschnitt gewidmet, der sich mit den Bermögensverhältnisscn der Kolonisten, ihrer gesellschaftlichen und politischen Stellung besaßt und wirklich interessantes Material bietet. Ein gleich sorgsam gearbeitetes Kapital über das Jnnenlebe» der jüdischen Gemcinde, das uns über Persönlichkeit, Sprache, Recht und Religion der Siedlung von Elcphantine informiert, bildet einen prächtige» tlebergan,, zu einer Besprechung der Stellung, welche die Inden schast von Elephantine innerhalb des jüdischen Volkes eiuuahm. Das letzte (6.) Kapitel trägt die Aufschrift „Geschichte der Juden von Elephantine", die int Anschlüsse an den Gang der ägyptischen Geschichte in mehrere Perioden eingekeilt wird und mit der Beseitigung der persischen Herrschaft endet. Haben wir einleitend betont, daß die vorliegende Schrift die c r st c systematische Bearbeitung des Gebietes darstellt, so scheint es wohl weiters nicht unverdient, die geschickte und fleißige Verwertung des Materials besonders zu betonen. Daß einzelnes unerwähnt blieb oder manches vielleicht auch eine andere Auffassung ermöglicht hätte, ist selbstverständlich und kann an dem günstigen Gcsamturtcilc nichts ändern. Wir haben in dem Werke eine überaus anerkennenswerte Leistung zu begrüßen, von der wir hoffen, daß sie — die Verfasserin sieht darin auch den Hauptwert der Papyri überhaupt — „die Forschung aiif dem Gebiete der Geschichte der Juden neu anrcgen, neues Interesse wecken, manche Vorurteile und Jrrtüiücr immer mehr zum Verschwinden bringen werden." Druck und Papier sind cinwandsfrci. Der von Karl Anneler besorgte Buchschmuck ist überaus originell. S. H. L., Prag. Die Jüdische Welt. Literarisch-Gesellschaftliche Monatsschrift. Nr. 7, 158 Seiten und Abbildungen. Wilna, Wilnaer Verlag von B. A. Klezkin. Inhalt: Meine Sichraunus (I. L. Perez) — Wanderlieder (Jmber) — Gott .behüte und beschütze (Jgnatow) — Der Kinderfresser, Träume eines Wanderers (Einhorn) — Unsere Theatcrsrage (Dr. Mekduni) — Moses Esraim Lilien (L. König) — Neue jüdische Literatur (Niger) — Die experimentelle Psychologie und das praktische Leben (Nudnianski) — Jüd. ökonom. Leben (Leschinski) — Statistik jüd. Gemeinden Rußlands (Schallt) — Jüd. Politik in der Judenfrage in der 4. Duma (Efren) — Intern. Kongreß gegen Mädchenhandel (Diugol) — rc. re. Jüdisches Literatur-Blatt. Herausgeber: Rabb. Dr. L. A. Rosenthal, Berlin N; 4, Chausseestraße 108. 1. Heft 1913. Jahrprcis 4 Jk Selbstverlag. Inhalt: Besprechungen: Alttestainentliches: Die Psalmen (Lannes) — Das Hohe Lied (Kipp) — Neutestamcntl ich es: Neutestamentliche Zeitgeschichte (Staerk) — Die holländische Radikalkritik (Eysinga) — Die Jude» in der katholischen Legende (Löwe) — Hebräische Balladen (Lasker-Schülcr) — Der Mischnahtraktat Orlah, sein Zusammenhang und seine Quellen (A. Rosenthal) — lieber die Falaschas (Neuwirth) — Die ältere Mischna im Sifra (Gandz) — Der Traktat Roschhaschanah (Rosenthal). Bimte Chronik. Eine große jüdische Büchersammlung 1« New-Nork. Wie aus dem soeben erschienenen Jahresbericht der Public Library in Ncwyork hcrvorgeht, umfaßt die vor einigen Jahren angelegte Abteilung dieser Bibliothek für Hebraica und Judaica bereits die stattliche Zahl von 20 000 Bänden. Die Sammlung ist in einem besonderen riesigen Saal untergebracht und gliedert sich in eine biographische Abteilung, eine > Abteilung für Nachschlagewerke und eine Abteilung für Zeitschriften. An hebräischer Belletristik aus alter und neuer Zeit enthält sie über 1000 Bände,, fast ebenso groß ist die Zahl der wissenschaftlichen Schriften in hebräischer Sprache; die „jiddische" Literatur ist durch 1100 Bände vertreten. Mehr als 500 Bände behandeln die moderne Judenfrage: Antisemitismus, Zionismus, Statistik, Gemcinde- und Wohlfahrtswesen. Die Sammlung enthält auch eine große Anzahl alter hebräischer Bibeldrucke und wertvoller Manuskripte. Die Mische Kulturarbeit iu Palüftiua. Der Beiruter Korrespondent der Brüsseler Zeitung „Jndependance Belge" schreibt in einem „Syrischen Brief" folgendes: , „Diejenigen, die die israelitischen Dörfer in Palästina besucht haben und die Dinge völlig unparteiisch beurteilen, werden sich klar sein über die enorme Bedeutung des sozialen und hunianitären Werkes, das auf ökonomischem innd speziell landwirtschaftlichem Gebiet unternonimen und durchgeführt worden ist. Alles macht dem Fleiß, der in diesen Zentren herrscht, der guten Organisation, die dort waltet, und der absoluten Sicherheit, die nian dort beobachtet, alle Ehre. Man könnte ohne ein Dementi zu riskieren, sagen, daß, dank dieseni Fleiße und dank den hundert Millionen Franken, die seit dreißig Jahren dort ausgegeben wurden, das Land ein ganz anderes Aussehen bekommen hat und auf dem besten Wege des Fortschrittes ist. Man kann heute sagen, daß das Vilajet Syrien (Palästina, Libanon, die Ebene Äekaa, die Gegend von Damaskus) eins der kultiviertesten des ganzen Reiches ist. Die Statistik kann die enormen Fortschritte beweisen, die der Hafen von Jaffa hinsichtlich des Imports und des Exports gemacht hat, und in allen jüdischen Dörfern erhält der Fiskus heute zehn- bis zwanzigmal so viel Steuern als ftüher. Die einheimische Landbevölkerung ist mit diesem Stand der Dinge zufrieden: ihre Lage hat sich dank den jüdischen Landwirten gebessert, und man kann mit Leichtigkeit konstatieren, daß die arabischen Dörfer, die sich bei den jüdischen Kolonien befinden, im ganzen Gebiet am besten prosperieren. Die Israeliten haben wichtige Neuerungen in die landwirtschaftliche Arbeit gebracht. Ihnen ist cs zu verdanken, daß nichtanbaufähige Flächen (sandige, sumpfige oder steinige), welche die Einheimischen nie verwerten konnten, der Bebauung zugänglich gemacht wurden.

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