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Neue jüdische Presse · 1913-07-18 · Heft 28 (18.7.1913) · p. Seite 6

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Journal
Neue jüdische Presse
Volume
11 (1913)
Issue
Heft 28 (18.7.1913)
Date
1913-07-18
Page
Seite 6 (sequence 6)
Language
German
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Seite 6. Frarckfvrter Jsraetzti FamigeMatt. Nr. 28 kohlusw. verlieren diese, wenn sie auf diesc Art gekocht werden, ganz gewaltig und dies umsomehr, je weniger das Feuer reguliert werden kann, da dann die, Zirkulation nütz nur eine lebhaftere wird, sondern auch noch eine starke Verdampfung hinzutritt. In einer guten Küche wurde daher früher das junge Gemüse in cineni Porzellantopf, der ins Wasserbad g^ellt wurde, mehr gedämpft, fodaß die Zirkulation des Wassers außerhalb des Kochtopses stattfand. Auf diese Wttse blieben den Speisen die vollen Nährwerte und das Aroma erhalten. IN neuerer Zeit erreicht man die gleich guten Resultate mit viel einfacheren Mitteln. Durch die allgemeine.Einführung der Gasherde wurde die Kochkunst nach dieser Richtung bÄeutend verfeinert. Die Kochtöpfe werden jetzt auf die offene Flmnme gestellt, sodaß die «rufsteigenden Heizgase die ganze Oberfläche des Topfes gleichmäßig beheizen und, sobald der Siedepunkt errcütz ist, wird durch einfaches Drehen des Hahnes die Flaurme so verkleinert daß die Speisen genau in Ko«tzemperatur verharren, ohne daß dieselben verdampfen und "ohne daß ejne auslaugende Zirkulation des Wassers stattfindet. Der Gasverbrauch ist dabei minimal und der ganze Kvchprozeß kann stundenlang sich festst überlassen bleiben, ohne beaufsichtigt zu werden und ohne daß der Inhalt des Kochtopfes umgerührt werden muß. Gasherde sind außerdem mit einem Grillrost ausgcstattet,, auf dent Fleisch, Fische, Wild, Geflügel vollständig ohne Fettzusatz zubereitet wird. Dabei, laust das Fleisch auf, es wird dicker und' gewinnt, der alten Bratweisc gegenüber, ungemein an Schmackhaftigkeit. Die Ersparnisse, die bei dieser Bratweise an Butter und Fleischgewicht -gemacht werden, decken die Gasrechnung vollständig. Frankfurter Familiermachrichten. Geboren. E. Sohn, Leopold Schwab (Erlanger), Rückertstr. 45. — Ferd. Goldschmidt (Strauß), Günthersburg-Allee 1. — Fritz S. Ca hu (Bauer), Wolfsgangstraße 81. — Emil Lessing (Neumann), Lersnerstraße 4. — Nathan Stein (Moses), Obermainanlagc 14. —. E. Tochter, Hugo Strauß (Stern), Becthovenstraße 35. — Jakob Marx (Mai), Groß-Gerau. Barmizwoh. Moritz Fischhändler, Allerhciligcnstraße 25, Salli Kausung, Bergweg 3, in der Börucplatz-Synagoge. Verlobte. Maria Pinner, Bockenheimcrlandstr. 72 mit Ernst Fricdinann, Berlin. FotogpafFritz Frank Grosse Friedbergerstrasse 28. Telef. Amt L 2755. Einziger indischer geprüfter Fachmann Frankfurts (Meister) -;-- Fahrstuhl. -- Auswärtige Familieuuachrichteu. Geboren. E. Sohn, Paul Kätz (Cappel), Cölu. — Martin Aufrichtig Maphaclsohn), Breslau. —i E. Tochter, Carl Jsay (Schartenberg), Wandsbek. — Heinrich Oppenheim (Cahn), Berlin W. 15. — Rechtsanw. Artur Gersou (Rosenthal), Kiel. Verlobte. Grete Gellhorn, Ohlan mit Martin Pniower, Breslau. — Martha Lange, Chärlotteubürg mit Dr. mcd. Hugo Nothmann, Berlin-Wilmersdorf. —. Stephani Pulvermanu, Kempen mit Moritz Weißmaun, Leipzig. — Paula Wolfs, Cobcrn mit Eugen Stern, Montabaur. Gestorben. Jacob Hirsch, Wiesbaden. — Dr. phil. Martin Schweig, Görlitz. — Leo Meyer, 75 I'., Berlin. — Johanna Bernstein fgeb. Wolffsky, 85 I'., Schtviebus. — Jacob Fcigcnhcimcr, Stuttgart. — Cers Drcyfus, 81 I., Straßburg. _ Briefkasten. Posen. Geh. Kommerzienrat Herz-Berlin ist Jude. Wir bitte» unsere Leser, ihre» Bedarf unter Bezugnahme auf unser Blatt bei uusere» Jusereuteu zu decke». KraulsNrter Israel. Fa«llie«vlatt. Luv8lb1äNer ° krapdik □ Kunstgewerbe. Stylvolle vornehme Einrahmungen in eigenen Werkstätten. —■ Glaserei. Steinweg 6. ■ Photo-Sport ■ Apparate aller Fabrikate sind Zubehör. Gnmmischläuche für alle Zwecke. ckmutt 4 Vic&mann Frankfurt a.H. ScjjgfcojÄ! deGiorgi Sclrüler tauch zurückgebliebene), die hier die Realschule besuchen wollen, «halten in Meinem Hause Pension und gewissenhafte Nachhilfe in allen Fächern. Dorbcreit. zur Aufnahme m «ule Klasse». Lehrer Rosenfelder Ladenbnrg a. N. In emem klemen Luftkurorte des fudl. Schwarzw. finden erholungsbedürft. Personen während des Sommers evtl, auch dauernd gute rituelle Pension inkl. Wohnung bei Julius Valfer, Pension z.Badischen Hof in Diersburg, Baden. Preises. Erwachsene Mk. 4. pro Tag. Kinder bis 14 Jahre 2 Sv pro Tag. von kupfernen u. eisernen Küchengeräten sowie Neulieferung aller Arten Casserollen, Töpfe u. s. w. Albach, Lndwigstr. 17 Fernspr. 9786 Amt L August Heil liiera. Velssblndergesebift vorm. C. Wissenbach Frankfurt a. Mi., Zimmerweg 11 Telefon Amt 2, 416. Jsaac u. JMa Slazier-Stiftung. Aus der Jsaac und Bertha Glazier-Stiftung in Frankfurt a. M. sollen Ende September Vergebungen erfolgen. Zweck der Stiftung ist es, aus den Einkünften bedürft. Israeliten beiderlei Geschlechts in der Erlangung und Aufrechterhaltung eines ehrenhaften Lebenserwerbs durch entsprechende Ausbildung und durch Beihilfen zu fördern. Demgemäß sollen die Mittel der Sttftung in erster Reihe zur Ausbildung bedürft. Israeliten, und zwar vorzugsweise des weibliche» Geschlechts, verwendet werden. In zwetter Reche soll insbesondere auch durch Gewährung unverzinslicher Darlehen für die Auftechterhaltung eines ehrenhaften LebenserwerVS bedürft. Israeliten und auch hier vorzugsweise von Frauen gesorgt werden, wobei die Verabfolgung dauernder Unterstützungen zu vermechen ist. Die Wohttaten der Sttftung find zuzuwenden: a. in erster Reche bedürftigen Bewerbern, die von den sei. Eheleute« Joachim Glaser uud Marie Glaser, ged. Augftei«, sowie von den Eheleuten Moses Koh« uud Eva Kahn, ged. Kohuer, avftamme«; b. weiterhin solche« Bedürftigen, die tu Frankfurt a. M. oder dessen «Schfter Umgebung bis zu einer Entfernung von £0 Kilometern wohnen; daneben aber auch in besonders Serückstchtigungswerten Fällen Personen, bei welchen diese Erfordernisse nicht vorliegen. Hllfsbedürstige Bewerber werden hierdurch ausgefordert, schriftliche Gesuche bis zum 10. August 1913 an den Aktuar der Sttftung. Herr« Direktor Dr. Adler, Frankfurt am Maiu, Hebelstr. iS, einzureichen und die zur Glaubhaftmachung chrer Angaben erforderlichen Unterlagen Seizufügen. Amtliche Urkunden oder Zeugnisse find nicht im Origmal, sonder» tu beglaubigter Abschrift einzureiche», da eine Rücksendung der übersandten Papiere nicht stattfindet. ■ Frankfurt a. M.» 15. Juli 1913. Der Torstenll der I» mit Bertha Gliier-Stiftu Bad Nauheim Talephon 94. Iioeb’s Promenaden-Hotel u. Aufs. Sr. Ehrw. Herrn Frovinzialrabb. Dr. Hirschfeld, Giesen. Haus I. Ranges m. all. Komf. d. Neuzeit; direkt am Park, Kurhaus. Telafon 12 728. Zeil 87,1. Etage Telefon 12728. 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