Neue jüdische Presse
- Journal
- Neue jüdische Presse
- Volume
- 11 (1913)
- Issue
- Heft 21 (30.5.1913)
- Date
- 1913-05-30
- Page
- – (sequence 9)
- Language
- German
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Wage z» Nr 21 des Eröffnungsfeier der Agudas Jisroel-Jngendgrnppe. Als ich vom Taunus früher als sonst zurückfuhr, um die Eröffnungsfeier der. Agndas Jisroel-Jugendgruppenicht zu versäumen, da hatte ich ein Erlebnis, das.meine Gedanken mit den Zukunftsmöglichkeiten der neuen Jugendgruppe intuitiv verband und ihnen die Prognose stellte. Der Zug war bereits kurz vor der Abfahrt, der Wagen bereits bis zum letzten Platz besetzt, — da stiegen noch zwei junge Leute ein in Touristenausrüstung, die bund gebänderte Mandoline an der Seite. In meiner N'ähe ain Fenster blieben sic stehe», mir, dem Beobachter, einen willkommenen Gegenstand der Beobachtung bietend. In dem Tornister des einen ruht sicher ein Buch, zeichnen sich doch die Ränder seines Deckels an dem Tornisterstoffe ab! Doch was für ein Buch? Die jungen Leute sind mir fremd, ihr Unterhaltungsstoff ist allgemein, — trotzdem bin ich mir keinen Augenblick im Zweifel. Kein Gesangbuch, kein Roman, auch kein Kursbuch, — sondern ein Sefer, ein jüdisches Buch must es sein! Und ich hatte recht. — Auf einmal war das Buch -. in der Hand .seines Besitzers, und er blickte angelegentlich hinein. Aha! er betet Mincha! Doch nein! mein Blickerhascht Raschi-Buchstaben, und bald darauf höre ich, wie die beiden junge» Leute, unbekümmert um die Insassen des Coupes, sich über eine Raschistelle unterhalten, — zwei junge Kanflcnte ini Touristenanzug, die Mandoline zur Seite. Jüdisches Volk! Du bist nicht verloren! Hat noch einmal ein zweites Volk eine Jugend, die beim Vergnügen, die in der Natur die Bücher der Religion bei sich trägt und die Gedanken der Religion zu seiner Unterhaltung macht? Agndas Jisroel! wenn es in Westeuropa noch eine solche Jugend gibt, — dann wirst du allen Widrigkeiten, allen Bekämpfungen z»i» Trotz siegen, siegen -mit der Parole „Tauroh im dercch erez"! Und es war mir, als ob die Saiten der Mandolinen sich zu einer Halle! - Melodie verbanden und auf den Flügeln des Hallels zu einem Hochklang freudigster Zn-, knnftshoffnnng emporstiegen . . . * Mit diesem Hochklang in meiner Stimmung betrat ich den Saal der Snppeii-Anstalt, in dem die Eröffnungsfeier vor sich gehen sollte. Hunderte von jungen Menschen in Erwartung. — Meine Stimmung blieb auf dem Gipfel ihrer Höhe, ja sie blieb cs auch »weiter, als die Reden durch den Saal tönten und begeisterten Wiederhall fanden. Her m a n n F r a n k c n t h a l (für den Vorstand der Jngendgruppe) und Martin Feist (für das Komitee der Jngendgruppe) sprachen Worte, die davon zeugten, das; unsere Jugend unter sich Führer hat, die den Weg zu den lichten Höhen des Chaurew kennen. „Ehasak wis'chasal!" hatten wir gestern bei Beendigung des dritten Buches im Gotteshause gerufen; „Ehasak wis'chasak", seid kraftvoll und gewinnt immer mehr Kraft auf dem Boden der Thora! rief M a r t i n Fei st seinen Genossen zu. Doch wie lautet das Programm, das den Willen zur Tat umzusetze» berufen ist? Dies entwarf Direktor Dr. Lange. Ein neues Moment bringe die Jugend-, gruppe in das Vereinsleben unserer Jugend, „den Gedanken des K e l l a l s, der jüdischen Gesamtheit auf dem Boden der Thora." Im Interesse dieses Gesamthcitsjudentnms verbinde sich die Jugend der Agndas - Jisroel unter der Leitung von Genossen als Genossen zum Vertiefen im Talmud und Thora, im Interesse dieses Gesamtheitsjudentunis steige sie hinab zu den Goldadern der jüdischen Geschichte, und im Interesse dieses Gesamtheitsjudeiitums wolle sie die hebräische Sprache ihren Mitgliedern'zu einer geläufigen in'Wort und Schrift machen. Doch zur Krönung des Ganzen, zur Vereinigung all' des Lernens unter einem Gesamtbilde dürfe die Religionsphilosophie nicht fehlen, und so habe man den Knsari des Jehuda H'alevi in das Programm aufgenommen. Dem Wissen müsse sich aber auch das Leben harmonisch zugesellen; in den geschaffenen Klubräumen und der sich in diesen entfaltenden Geselligkeit solle dieser zweiten Forderung Genüge getan werden. Direktor Dr. Lange sprach gleichzeitig für die Ortsgruppe der Agndas - Jisroel, während Jakob Rosenh e i m die Wünsche des Provisorischen Komitees der Agudas- Jisroel nbcrbrachte. Sich an das 4. Buch Mosis mit seiner genauen Schilderung der Lagerung Israels anlehnend, würdigte er die Bedeutung der' Organisierung. Als letzter Redner ergriff Leopold Perlmutter das Wort, indem er in einer wirkungsvollen hebräischen Ansprache die Glückwünsche der Jugendgruppen zu Hamburg, Breslau und Würzburg überbrachte. Das Charakteristikum der Agndas Jisroel -Jugend-Organisation sei, daß sie ihren Mitgliedern die Aufgabe stelle, sich zu jüdischen Persönlichkeiten durchzubilden. — Redner verlas alsdann die eingelaufenen Glückwunsch-Depeschen. Der Feier schloß sich alsdann ein R n n d g a n g durch die aus sieben Zimmern bestehenden Räume an, an deren geschmackvoller Ausführung die Firma Knüppelholz, Schwarzschild n. Co. den hauptsächlichsten Anteil hat. Man war verblüfft über die Vornehmheit der Ausstattung. In der ganzen Welt dürfte Nicht eine zweite Thoralehrstätte in einem solchen vornehmen Heim wohnen. „Thauro im derech erez", hier ist es nach außen hin Wahrheit geworden, — mgge aber auch der Geist in diesen Räumen immer diese-Devise hoch tragen. „Thauroh im derech erez", treue Thoraerfüllung im Bollgenuß des Lebens, int Strudel des Lebens und auf den Höhen des Lebens, — Louis Feist steht vor mir. er, auf dessen Schultern die Agndas - Jisroel sich erhoben hat. Und so schloß diese Stunde in Größe. . . Die eigentliche Einweihung der Räumlichkeiten fand am Abend durch den Beginn der von den Herren L i v e r - Hand, Kaufmann und Gottlieb geleiteten Gemoroh-Schiurim statt. Dicht gedrängt saßen und standen die zahlreichen Zuhörer in den geräumigen Lehrzimmern und dem Beth-hamidrasch, um in althergebrachter Weise einzulernen. Albert Mayer gab dann im Warnen des Vorstandes den Gefühlen der Dankbarkeit Ausdruck, die die Jugend-Gruppe dem Manne gegenüber bewegt, welcher durch hochherzige ideelle und materielle Förderung den Grundstein zur Jugendgruppe legte, und gelobte für die Jngendgruppe, im Sinne Kommerzienrats Louis Feist s. A. die Arbeiten der Jugend-Gruppe weiterhin zu führen. Martin Feist dankte sodann sämtlichen Spendern und sprach die Erwartung aus, daß die Begeisterung, die sich bisher bei allen Veranstaltungen der Jugend- Gruppe kund tat» nachhaltig auf die weitere Arbeit wirken möge. Die Jngendgruppe hat nunmehr ca. 600 Mitglieder, davon die Mädchengruppe 150. Aus -er „Agudas Jisroel"-Bewegung Frankfurt a. M. Das Komitee der „AgudaS Jisroel" hat zur Wiederaufrichtung der Jeschiwa und Unterstützung der Jeschiwajünger 10000 Kr. nach Preßburg gesandt. Frankfurt a. M. Meldungen neuer Ortsgruppen liegen vor von Memel (auf Initiative Rabners Josseliewsky), Rzeszow in Galizien, Sunderland in England (auf Initiative der Herren Gerson Levy u. Rafael B. Hurwitz) und Trenton im Staate Newyork (auf Initiative Rabbiners Preil). Hamburg. Nachdem vor wenigen Wochen in Hamburg eine Versammlung der „Agudas Jisroel" stattgefunden, fand sich am Montag, den 12. Jjar, einer Einladung des provisorischen Jugendkomitees folgend, im große» Saale des Logenheims eine stattliche Zahl junger Leute ein. Aron Auerbach, Mitglied des Zentralkomitees, leitete die Versammlung. Als erster Referent sprach Wolf S. I a c o b s e n. Er schilderte in großen Zügen die Ursachen, aus denen heraus „Agudas Jisroel" als unbedingte Notwendigkeit erstanden, legte das Programm der A. I. an Hand des Rosenheim'schen Referates auf der Kattowitzer Bersämmlung dar und besprach sodann die Notwendigkeit von gesonderten Jngendgruppen. Der zweite Referent, Äl. Falk Schlesinger, führte in feurig-begeisternden Worten aus, welche Ziele eine „Agudas Jisroel"-Jugendgruppe in Hamburg im besonderen habe: Förderung einer echt jüdischen, vom Thorageist getragenen Geselligkeit, 'Einrichtung von Freitagabenden, die der Vertiefung des Sabbatgeistes in wahrer Weise förderlich sind, Erziehung der Jugend zu selbstbewußten, ihrer jüdischen Eigenart, ihres Jisroclberuses sich ganz und klar bewußten Juden. In der D iskussion sprachen Lcwandowski, G r ü n b a u m und L e s c o namens der neutralen Jugendbewegung, zum Anschlüsse an dieselbe auffordernd. Ihnen träte» der Vorsitzende, die beide» Referenten sowie besonders Michel Jacobsen mit der Begründung entgegen, daß eine Förderung der Tauroh anstrebende Bereinigung nicht mit denen Hand in Hand arbeiten könne, die sich den wichtigsten Fragen im Judentum gegenüber neutral verhalten. Von einer Konstituierung nahm man der vorgerückten Zeit halber Abstand. In seinem Schlußwort stellte der Vorsitzende fest, daß schon ca. 100 Anmeldungen eingelaufen seien. PrzemiSl lGalizien). Der angesehene Bankier I s a a c T h u m i m hielt im hiesigen großen Beth-Hamidrasch vor einem vielhundertköpfige» Publikum einen Propaganda- Vortrag. Redner wies nach, in welchem Maße es notwendig sei, daß nun endlich die gesamte gesetzestreue Judenheit sich zu planmäßigem, gemeinsamem Wirken aufraffe. Wenn die Thora uns die Idee des erhabenen Schemittah-Gesetzes vorschreibt, so macht sie uns gleichzeitig zur unumgänglichen Pflicht, 6 Jahre lang unseren Acker mit rüstiger Hand und gottvertrauendem Herzen zu bestellen. Meint cs die gesetzestreue Judenheit unserer Tage mit ihren idealen Aufgaben wirklich ernst, so darf sie es auch nicht versäumen, alle Hebel in Bewegung zu setzen, um die Maßnahmen zu treffen, die zur Realisierung der jüdischen Ideale im Sinne der Thora erforderlich sind. Die „Agudas Jisroel" bedeute tiefsten Grundes nichts anderes, als daß eine Körperschaft ins Leben tritt, die den Willen hat, als Vertreterin der thoratreuen jüdischen Gesamtheit die Erfüllung der der Gesamtheit obliegenden gemeinsamen Pflichten in die Wege zu leiten. Die Rede hinterließ einen solch tiefen Eindruck, daß es wohl kaum einen unter den Anwesenden gab, der nicht von dem Wunsche beseelt wurde, an dem großen Werk mit dem Einsatz all seiner Kräfte mitzuwirken. _ Rew-Aork. Das Komitee der .Bereinigung der orthodoxen Rabbiner der Bereinigten Staaten und Kanadas", das hier am 7. und 8. Mai tagte, beschloß, allen Rabbinern ans Herz zu legen, mit ganzer Kraft für die Weltorganisation der Gesetzestreuen zu progagieren. In der demnächst stattfindenden Generalversammlung sollen die Wege geprüft werden, die in den Bereinigten Staaten zur Förderung der „Agudas Jisroel" einzuschlagen sind. Personalien «. Kleine Mitteilnnge». Berlin. Um das Andenken des Großen Kurfürsten zu ehren, der durch ein Edikt vom 21. Mai 1671 die ein Jahr zuvor aus den österreichischen Erblanden vertriebenen Juden in der Mark aufnahm, läßt die jüdische Gemeinde im Repräsentantensaal seine überlebensgroße Halbfigur aufstellen. Der Herrscher ist in historisch treuem Gewände dargestellt und hält in der Hand eine Rolle, die das erwähnte Edikt andeuten soll. Das Werk ist von Jakob Pleßner geschaffen. Direktor Dr. Minden hat es aus Anlaß seiner fünsundzwanzigjährigen Zugehörigkeit zum Repräsentantenkollegium geschenkt. Karlsruhe. Das Verordnungsblatt teilt mit, daß für den ausgeschiedenen Vorsteher Max Guggenheim in Lörrach Vorsteher Rechtsanwalt Samuel Zucker daselbst zum Bezirksältesten des Synagogenbezirkes Sulzburg ernannt wurde. — Der Kaufmann Leopold Lindheimer aus Bödigheim hat der Religionsgemeinschaft in Baden ein Vermächtnis von 26000 JL zugewendet, mit welchem Betrage anläßlich dessen Jahrzeitstages die üblichen Gebete rc. bezahlt werden sollen. Mit dem- Rest sollen Bräute ausgestattet werden. — Oberrat Dr. Moritz Strauß ist zum stellvertretenden Vorsitzenden der Verwaltungskommission für das Friedrich-Luisen-Hospiz in Dürr heim ernannt worden. ll,.) Pose«. Die Kaatz'schen Eheleute in Meseritz erhielten anläßlich ihrer goldenen Hochzeit ein Gnadengeschenk von 50 Jk — Kaufmann Adolf Jaffa, einer der angesehensten Bürger in Santomischel, feierte seinen 70. Geburtstag. — In Marien bürg verschied Julius Schneidemühl, Stadtältester in Neuteich und in Mo sch in Frau Pauline Gerechter, geb. Aron, eine Esches chajil. Liffa. Frau Ernestine Hamburger feierte den 90. G e b u r t s t a g. Bingen. Simon Nathan und Frau Pauline geb. Löb feierten die g o l d e n e H o ch z e i t. Stratzburg. Professor Dc. Ernst Levy, Letter der bakteriologischen llntersuchungsanstalt, erhielt den Roten Adlerorden 4. Klasse. — In Hagenau wurde der Hopfenhäudler L e o n M o ch in den Gemeinderat gewählt. — Gab riet Haas u. Frau Julie geb. Bloch, erhielten anläßlich ihrer goldenen Hochzeit die Ehejubiläum s m e d a i l l e. Krotoschiu lPolen). Die Abwanderung der. Juden aus den kleinen und mittleren Gemeinden nimmt immer mehr zu.' Unserer ohnedies schon durch Abwanderung sehr geschwächten Gemeinde droht jetzt der Verlust eines sehr steuerkräftigen Mitgliedes, des Großkaufmanns Jakob R o t h st e i n. eines hervorragend brauchbaren Mitgliej des ihrer Verwaltung. Auch in der städtischen Verwaltung hat R. verschiedene Ehrenämter, die er mit seltenem Eifer uneigennützig verwaltete. Er kann der populärste Mann der Gemeinde genannt werden, er stand jedermann mit Rat und Tat zur Seite, er und seine Familie hielten streng an dem überlieferten orthodoxen Judentum. Wie«. Josef Kareis. Hoftat und ftüherer Reichsratsabgeordneter, ist — 77 Jahre alt — verschieden. Bon einem untergeordneten Telegraphenbeamten hatte es Kareis zum Hofrat und zum hervorragendsten Theoretiker Oesterreichs auf dem Gebiete des Elcktrizitätswescns gebracht. Als Mensch und als Jude war er ein Charakter» und so sorgte das deutsch-liberale Cliquentum dafür, daß er nicht zum .zweiten Male in den Reichsrat gewählt Wie«. Der deutschnationale Student Richard Röllner hatte dem jüdischen Studenten D. Schwarz ohne jede Veranlassung in der Hauptallee des Praters „Jüdischer Lausbub'!" zugerufen und dem Beleidigten seine Karte verweigert, da er Juden keine Satisfaktion gebe. Den Faustschlag, den Schwarz darauf dent- Röllner ins Gesicht gab, mußte Schwarz heute vor Gericht mit 20 Kronen büßen. Wie». Heber den neuen Statthalter von Galizien schreibt ,^8lochs Wochenschrift": „Trotzdem Herr v. Korytowski eigentlich gar nicht ein Kind Galiziens ist — er ist in Preußisch - Schlesien geboren und absolvierte seine Studien in Wien — zählt er doch zu den populärsten Männern des öffentlichen Lebens Galiziens. Er ist einer der ehrlichsten Politiker des Landes; gleich freundlich und entgegenkommend für jeden Bürger, er empfängt jeden Besucher mit gleicher Freundlichkeit, nimmt jede Beschwerde entgegen und prüft alles. Er beherrscht die jüdische Volkssprache mit seltener Vollkommenheit und er hat sich mit Erfolg bemüht, die jüdische Bolkspsyche zu verstehen. Er ist als ftommer Katholik gewiß kein Freidenker, wohl aber ein Rechtdenkcr, als solchen schätzen ihn die Juden mit allem Fug . . ." Wien. Dr. James Klang, Verwaltungsrat des Oesterr. Phoenix, erhielt den Stern zum Komturkreuz des Franz Josef-Ordens und Maximilian Stern, Chef der Firma Schiff u. Stern, den Titel Kaiser!. Rat. Prag. Der Schauspieler Gustav Löwe hat fei« 800 000 Kronen betragendes Vermögen der hiesigen jüdischen Gemeinde für eine Waisenstiftung vermacht. Außerdem erhielten mehrere allgemeine und jüdische Vereine Legate. Amsterdam. In H a a g ist eine neue jüdische Anstalt, das jüdische Hans, eingeweiht worden. Es ist ein stattliches Gebäude, in welchem sich eine Lesehalle, Konversationszimmer nsw. befinden^ Ooerrabbiner A.danLoen hielt die Einweihungsrede.