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Neue jüdische Presse · 1913-05-23 · Heft 20 (23.5.1913) · page 9

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Journal
Neue jüdische Presse
Volume
11 (1913)
Issue
Heft 20 (23.5.1913)
Date
1913-05-23
Page
– (sequence 9)
Language
German
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Keituge zn Nr. 20 rfes Jtanfeftttfec Ijmeßtifdiea lamitienfitfttfes. Feier des 80« Geburtstages von Pros. Berliner. Berlin, 21. Mai. An der sestlichen Begehung des 80. Geburtstages von Prof. Berliner*) haben sich zahlreiche Körperschaften und Vereine, mit denen der Gefeierte in engerer oder weiterer Fühlung steht, sowie eine ausserordentlich große Zahl von Einzelpersonen beteiligt. Schon am 1. Mai, dem „bürgerlichen" Geburtstage, hatte eine kleine Vorfeier stattgesunden. Es wurden nämlich Berliner zwei Festschriften überreicht, die eine in einem ihm gewidmeten „Sammclbande" des „Mekizc Mrdamiu" bestehend, bekanntlich einer Schöpfung Berliners, für die er Jahrzehnte hindurch die technische und finanzielle Leitung säst allein besorgt hat: ferner war von einigen seiner Schüler auf Veranlassung seiner Familie ein Band „Gesammelte Schriften" herausgegeben worden, in welchen eine Anzahl von auf Italien bezügliche Aufsätze aus den 70er Jahren zum Wiederabdruck gelangt sind. Die erste der öffentlichen Feiern wurde von der Israelitischen Synagogengemeinde (Adast Jisroel) begangen, deren Synagogenvorstand Berliner seit 40 Jahren angehört und deren Repräsentanten-Versammlung er seit bald zwei Jahrzehnten leitet. Am Freitagabend ivurde der Gefeierte unter Chorgesang von den Mitgliedern des Rabbinats und des Vorstandes in die festlich erleuchtete Synagoge auf seinen mit einen! Blumenzelte geschmückten Platz geleitet. Am Sabbatvormittag wurde'er, gleichfalls unter Chorgesang, zur Thora gerufen und nachdem er seinen Segensspruch' vollendet und nach altüblicher Weise „Schehechojonu" gesprochen hatte, hob Rabbiner Dr. Munk in einen! in klassischem Hebräisch abgefastten Mi scheberach die zahlreichen Verdienste des Jubilars um das Judentum im allgemeinen und die Gemeinde im besonderen hervor. In der Predigt, die Dr. Meier Hildesheimer dann hielt, hat dieser nochinals den Dank der Gemeinde und des gefaulten Judentums wiederholt, indem er im Anschluß an die Wochensidrah die Uebereinstimmung in Theorie und Praxis im Leben und Wirken Berliners hervorhob. — Am Geburtstage selbst, dem 13. Isar (20. Mai), Ivurdcn von einer großen Anzahl von Deputationen die Glückwünsche der verschiedensten Körperschaften zum Teil durch Ueberreichnng von künstlerisch ausgestatteten Adressen ausgesprochen. Zuerst meldeten sich in der in einen Blumenhain verwandelten bescheidenen Wohnung des Gelehrten die Dozenten des Rabbiner-Seminars, als deren Vertreter Herr Rektor Dr. Hoffmann in Anwesenheit der Schüler des Seminars eine Adresse verlas, in der der 40jährigen Amtstätigkeit und der Lehrfreude des ehemaligen Kollegen gedacht wurde. Sodann erschienen V o r st a n d und Repräsentanten der Gemeinde Adaß Jisroel, die einmütig beschlossen hatten, das Bildnis des Jubilars ihrein Sitzungssaale einzufügen und ihn selbst zum Ehre nvorsitzenden des Synagogen vor st a n d e s zn erilennen. Dieser Beschluß wurde in einem künstlerisch ausgestatteten Diplom zum Ausdruck gebracht, welches von einer Anzahl von Photographien umrahmt war, die u. a. das Innere der alten und der neuen Synagoge, den Synagogenplatz des Gefeierten mit den Erinnerungszeichen des Heimgegangenen Rabbiner Dr. Israel Hildesheimer s. A., das Ulenßere der ,reuen Synagoge und die Wohnung des Gefeierten darstellen. Jnr Anschluß hieran sprachen die Mi t g l i e d c r des Rabbinats in einer mit zahlreichen Anspielungen auf den Bornamen „Abraham" versehenen Adresse durch den Mund ihres Vorsitzenden, Rabbiners Dr. Munk, ihre Glückwünsche aus. Nach der Gemeinde kam das Kuratorium des Rabbinerseininars zum Worte, in dessen Auftrag der Vorsitzende, Her in a n n G u m P e r tz, gleichfalls eine Adresse verlas, in welcher nicht nur die Lehrtätigkeit Berliners, sondern auch die stete Betonung seines gesetzestreue» Standpunktes hervorgehoben wurde. Mit folgten noch zahlreiche Vxreiue und Körperschaften, so die „Talmud Thor a", deren wärrnster Freund Berliner sei, die Beamten der Gemeinde, der ,/Vercin für jnd Geschichte u. Literatur", der „T a l m n d v e r e i n" und die innerhalb der Adast Jisroel wirkenden Vereine, deren einem, dem Asrielverein, Berliner ein Ehrenmitglied, deren anderenr, dem Frauen verein, er Jahrzehnte hindurch Syndikus geivcscn, und viele andere in schneller Folge. Mit^ einer bewunderungswürdigen geistigen Elastizität antworte Berliner einer jeden Deputation in geistvoller Weise, indem er iiiimer wieder hervorhob, daß er garnicht wüßte, rvodurch er sich so überaus viele Ehrungen verdient hätte. Den A b s ch l n ß der Festlichkeiten bildete ein von den Herren des Rabbinerseminars am Nachmittag veraustalteter F e st a k t. Eine Festrede, von einem der älteren Herren, Dr. Fischer, rrird eine Ansprache des Herrn Dozenten Rabb. Dr. S. EPpenstein leitete diesen ein. Hierauf erhob sich der Jubilar selbst, um in einer innigen, mit Hinweisen auf die jüd. Literatur und auf Zitate aus literarischen Werken dnrchschmückten warmherzigen Rede sür alle ihm erwiesene Aufmerksamkeiten zu danken; zugleich aber bewies er, daß dieser Achtzigjährige die Kraft und geistige Beweglichkeit eines Jünglings besitzt. Aus die mit stürmischein Händeklatschen und lebhaftesten Zwischenrufen begleitete Rede folgte das von Rabbiner Dr. Magnus Weinberg verfaßte Festspiel, in welchem die großen Figuren der Thora, der Geschichte und des Seminars, von den Genien der Mcnschenalter *),Eine Würdigung Prof. Dr. Berliners behalten wir uns für die nächste Nninnier vor. D. Redakt. begleitet, Berliners Werdegang und Bedeutung darstellteii, um am Schlüsse sein feierlich enthülltes Bildnis mit Palnren zu umkränzen. Nachdem noch Oberrabbiner Dr. Brodi-Prag und Rabbiner Dr. Silberberg -Schrimm namens der ehemaligen, im Amte befindlichen Schüler deren Glückwünsche in geistvollen Reden ausgesprochen hatte», ivurde das in jeder Hinsicht wohlgelnngene Fest durch das Mariwgebet beschlossen. Die Empfindung, mit der die Teilnehmer schiede», war wohl bei allen die gleiche: „Möge Gottes Gnade unser» Professor Berliner in derselben Frische, derselben Geisteskraft noch Jahrzehnte denk Judentum erhalten!" _ VII. Oberschleftscher Zionisteutag. Der VII. lOberschlesische Zionistentag, der am 18. Mai in Beleihen in Anwesenheit des Vorsitzenden der zionistischen Bereinigung für Deutschland, Rechtsanwalt Dr. Hantle, abgehalten wurde, nahm einen ausgezeichneten Verlauf. Die interne Sitzung am Nachmittage vereinigte inehr als 150 Gesinnungsgenossen aus allen Teilen Oberschlesiens und zahlreiche Gäste cues dem benachbarten Russisch-Polen. Nach einer Herzen Begrüßungsansprache des Vorsitzenden der Beuthener Ortsgruppe, Rechtsanwalt Dr. Dobrz y n s k i, eröffnete der Gruppenverbandspräsident, A r - nold Wiener, die Tageeng mit einem Nachruf auf die in den letzten Monaten verstorbenen Gesinnungsgenossen, insbesondere Herrie Dr. Wachsner-Groß-Strehlitz und Fräulein Paula Böhm-Tarnowitz. Anschließeied erstattete er den Geschäftsbericht, der in knappe» Zügen Kmede gab voie den Bestrebuiegen der Gruppenverbandsleitung, und der mit Genilgtuung feststellte, daß die oberschlesischen Zionisteee in den Kämpfen der Zeit stets in der vordersten Reihe gestanden haben. Rechtsanwalt Dr. Dobrzynski berichtete hieraeef über einen in Bielitz abzuhaltenden II. jüdischen Bolkstag, den er als ständige Einrichtung für die Jecken der Greuzläuder forderte. Er erbat »nb erhielt die Ermächtigung zur Durchführung der Vorarbeiten. Im Mittelpunkt der Tagung stand das Referat Rechtsanwalts Dr. Weißmann über: „Unsere Stellung znin Verband der jnd. Iugen dvereinc." Referent entwickelte historisch das Verhältnis der Zionisten znne Verband, stellte mit Nachdruck die frühere Bereitwilligkeit der Zionisten fest, trotz des stärksten Mißtrauens gegenüber den Jnauguratoren der Jugendvcreinsbewegung, an ihr tatkräftig mitzuarbeiten, schilderte, mit welchen Schwierigkeiten die Zionisten zn kämpfen gehabt hätten, bis ihnen die Arbeit nach und nach völlig verleidet worden war, nachdem in den Streitigkeiten zwischen Zionisten und Nichtzionisten die einseitige Parteinahme der "Derbaudsleituug zu Ungunsten der "elfteren zur Regel geworden war. Der Verlauf des Frankfurter Delegiertentages hätte vollends de» Beweis erbracht, daß der Verband nicht gewillt ist, die Grundlage der formalen Neutralität des Verbandes aufrecht zu erhalten, und daß eine Weiterarbeit der Zionisten im Verbände iinmöglich wäre. Anstatt der unfruchtbaren und für uns unwürdig geioordenen Arbeit im Verbände sollte mit Energie an die Gründung eigener Organisatioeeen und an den Ausbau der bestehenden gegangen werden. Seine Ausführungen faßte der Referent in folgende Resolution zusammen, die er der Versanemlung zur Beratung und Annahme empfahl: „Der VII. Oberschlcsische Zionistentag ist der Ansicht, daß die Mitarbeit von Zionisten in den dem Verband der jüd. Jugendvereine angehörenden Organisationen, die auf dem Posener D.-T. d. Z--Bs f. D- »eben der Arbeit in nationalen Jngendgruppen für zulässig erachtet worden war, nach dene Verlauf der Frankfurter D.-V. des Verbandes niid insbesondere nach der Haltung des Verbandsvorstandes, die seitens der erdrückenden Mehrheit der Delegierten Billigung fand, uninöglich geivorden ist. Der VII. Oberschlesischen Ziouisteiieag ersucht daher das Zentralkomitee, den sofortigen Austritt der Zionisten aus den Verbandsvereincn herbeizuführen und jegliche '' direkte und iiidirekte Förderung der Verbandsarbeit als mit den Interessen und der Würde des Zionismus unvereinbar zu erklären. Der VII. Qberschlesische Zionistentag erivartet, daß das Zentralkomitee nunmehr die Beschlüsse des Posener Delegiertentages auf Förderleng eigener Jugendorganisationen, deren Form deie lokaleie Erforderieissen anzupassen ist, mit größter Energie durchführe» wird." Die hierauf einsetzende. Generaldebatte zeitigte eine fast völlige Ilebereinstimmung der etwa 20 Redner mit den Forderungen des Referenten. Es wurde ebensowohl als eine Frage der Würde >vie als eine elementare Forderung für die Wahrung eigenen Interesses angesehen, daß der Zionist seine Arbeit nicht mehr einem Verbaicksvereiue widmen dürfe, daß er im Gegenteil verpflichtet wäre, mit aller Kraft für unsere Jugendorganisationen tätig zu sein. Ganz vereinzelt ivurde nur der Standpuukt vertreten, daß aus opportunistischen und taktischen Gründen die Beziehungen zune Verband noch nicht gelöst werden sollen. Die Resolution ivurde schließlich mit 138 gegen 7 S t i ne m e n angenommen und die Verkündung des Abstimmungsresultats mit stürmischen Zustimmnngskundgebeengen begleitet. Nachdem Rechtsanwalt Dr. H a n t k e ein großzügiges Referat über die Aufgaben des nächste» Kon gresses und über aktuelle Problenee in der B e w e g n » g gehalten hatte, fand die Tagung mit dem Absingen der Hatikwah und unter Hochrufen ans die Partei ihren Abschluß. Am Abend fand eiiee vielhundertköpfige öffeietliche Volksversammlung statt. S. R. Einweihung des Sirnou'schenSeminars für Gartenbau und Handfertigkeit zn Peine. Zu der am 14. Mai vorgenommenen Einweihung des Simonschen Seminars für Gartenbau und Handfertigkeit war die Stadt Peine durch den Bürgermeister Dr. Meyer und durch die fast vollzählig erschienenen städtischen Kollegien und der Kreis durch Landrat Aus dem Winkel vertreten. Wir bemerkten ferieer: Direktor M o r a w e, den Leiter der staatlichen Handfertigkeitskurse, dem nach dem Erlaß des Kultusministers die Beaufsichtigung des Handfertigkeits-Unterrichts übertragen ist, Professor S o h n r e y, den Leiter des Deutschen Vereins fier ländliche Wohlfahrtsnnd Heimatpflege, die LandeSrabbiner von Hannover und Hildesheim usw. Justizrät B e r e n d - Haunover, als Vorstands-Vorsitzender der Stiftung, begrüßte die Erschienenen. Er hob hervor, daß Simon kein Wohltäter im üblichen Sinne war, obwohl er bei Lebzeiten und nach seinem Tode fast alle seine Mittel iie den Dienst der Gemeinnützigkeit gestellt habe. Simon betrachtete viebne ehr die In de n frage als soziale Frage, die in dein llcberfluten ganz bestimmter Berufszweige - ihre Ursache habe. Wesentlich sei es, die Juden gerade für solche Berufszweige zu erziehen, denen sie durch die Unterdrückung der vergangenen Jahrhunderte fernständen, also für Landwirtschaft, Gewerbetätigkeit usw. Die Berufszählung von 1007 beweise, daß eine erfreuliche Entwicklung inbezug auf soziale Anpassung bereits festzustellen sei. Der prozentuale Anteil der Juden im Handel ginge zurück, während er auf christlicher Seite sehr stark steige. Ilm diese Eiitivicklung zu beschleunigen, habe die Simon'sche Stiftung ein großes Werk der Jugenderziehung geschaffen. Möglichst überall, wo jüdische Kinder unterrichtet werden, sollten sie durch Gartenbau und Ausbildung in Handfertigkeits-Werkstätten auf solche Berufe gelenkt werden, die ihrem Milieu bisher ganz fern gestanden haben. Für diese 'Aufgabe Lehrer auszubilden, sei der Hauptzweck des Simonschen Seminars. Ebenso aber wie der Stifter kein Freund konfessioneller Wschließung gewesen sei, solle die Anstalt nicht nur jüdischen, sondern Lehrern aller Konfessionen zugute kommen. Die Bedeutung des Handfertigkeits-Unterrichts und der Arbeitsschule sei Simon schon in den 80er Jahren klar gewesen. Wenn neuerdings die Schulverwaltungen den Gedankenanfgegriffen hätte», so sei damit die Grundlage geschafseu sür ein allgemein fruchtbares Zusammenarbeiten zwischen dem Simonschen Seminar und den modernen pädagogischen Bestrebungen überhaupt. Landrabbiner Dr. Lewinsky -Hildesheim wies in sehr eindrucksvoller Weise darauf hin, daß bereits im Lllten Testament und in der klassiseheie jüdischen Literatur überhaupt die meisten Grundlagen zu finden seien» auf denen sich die pädagogischen Ziele des Simonschen Seminars ausbauen. In schlichter und ergreifender Weise hielt er dann die eigentliche Weiherede. Dr. Eugen K a tz, der Syndikus der Simon'schen Stiftung, gab einen kurzen 'Abriß der Vorgeschichte des Seminars: wie diese Gründung vor allem auch durch die Unterstützung der Behörden uied unserer besten Pädagogen in kurzer Zeit aus allgemeinen Erevägungen zu einer festen Tatsaehe geworden sei. Sein Dank galt vor allem dem früheren Direktor im Landwirtschafts-Ministerium, Dr. Thiel, dem Knltusministerinm, sowie der Plant-Stiftung zu Berlin, ivelche die Anstalt durch eine hohe Subvention unterstützt. Direktor Alexander, dem die fachliche Leitung des Seminars übertragen ist, gab eine Uebersicht über die pädagogischen Bestrebungen, die den Ruf nach der „Arbeitsschule" erzeugten. Er schilderte dann den Lehrgang des Seminars ine einzelnen. Die Kurse erstrecken sich aus Gartenarbeit, ländliche Holzarbeit, Hobelbankarbeit, Metall- und Papparbcit, Gartenbaulchre, Chemie, Physik, methodische Uebungen, volkswirtschaftliche Uebungen und Zeichnen. Landrat Aus dem Winkel sieht eine wesentliche Bedeutlmg der Anstalt darin, daß sie die verschiedenen Konfessionen einander näher bringe und zu einer gegenseitigen Schätzung führe, wie es überhaupt in Deutschland darauf ankominc, die auseinanderstehenden Gruppen und Stände in gemeinsamer Arbeit für das Wohl des Vaterlandes zu sammeln. Ein weiteres Verdienst sieht er darin, daß neue, gut vorgebildcte Kräfte der Landwirtschaft und dem Gewerbe zugeführt werden. Einen besonderen Jkutzen erblickt er weiterhin in der Rückwirkung des großen Obstplantagen-Betriebs der Stiftung auf den Kreis Peine, der trotz günstiger Bodenverhältnisse »och vieler Anregungen auf dem Gebiet des Obstbaues bedürfe. Prof. S o h n r e y erklärte zunächst namens des Ministerialdirektors Exzellenz Thiel, daß es diesem ganz besonders leid sei, infolge einer unumgänglichen «itzung der Eröffnung des Seminars fernbleiben zu müssen. Er danke namens des Bereitns für ländliche Wohlfahrts- und Heimatpflege für das bisherige Zusammenarbeiten der Simon'schen Stiftung und des genaiinten Vereins und wies auf ckie besondere Bedeutung des noch viel zu wenig gepflegteee Schulgartcuwcsens in Deutschland hin. Die die Schulgärten fördernden Bestrebungen der Stiftung würden vielen deutscheie Dörfern zum Segeii gereichen, tveil erfahrungsgemäß aus gut gepflegten ländlichen Schulgärten die landevirtschaftliche Kleinkultur der ganzen Gegend Nutzen zöge. Weitere Glückeoüusche überbrachtcn Lehrer Gerlinger» Bürgermeister Dr. Meyer, Landräbbiner Dr. G r o n e m a n n - Hannover, Senator Fischer- Linden, Haeeptlehrer Zuckermann -Hannover, Lehrer Steinhardt- Magdeburg und K a tz - Nienburg.

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