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Neue jüdische Presse · 1913-03-14 · Heft 11 (14.3.1913) · p. Seite 6

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Journal
Neue jüdische Presse
Volume
11 (1913)
Issue
Heft 11 (14.3.1913)
Date
1913-03-14
Page
Seite 6 (sequence 6)
Language
German
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S -tr 6 Frankfurter JsraMisches Fainilienblatt. Nr. 11 Staatsbürger fochten und" bluteten. Tatsache ist^es, daß jüdische Aerztc und Wundärzte ihr Leben den Gefahren der Hospitäler aussetzten und als heilige Opfer sielen. Tatsache ist es, daß jüdische Frauen und Mädchen keine Anstrengungen, keine Gefahren scheuten, um den Verwundete» Trost und Hilfe angedeihen zu lassen. Tatsache ist es endlich, daß alle israelitischen Bürger durch die zahlreichen freiwilligen Geldopfer Beweise der Anhänglichkeit an König und Vaterland gaben." Maatoer f^riedricfi Quelle -— Offenbacn a. M. — - Gegen Gicht mnd HheamatlBnraB bewährt. Alleiniger General-Vertreter: Friedrieh Stahl, Frankfurt S.M., Gttnthersburg-Allee 37. TeL259 u. 714. Wocherr-Kaleuder. sZeitangaben nach dem Losch.) Samstag, de» 15. März l— 6. Adar II.) Sabbat-Anfang in Frankfurt a. M. 5 Uhr 55 Min. Sabbat-AuSgang in Frankfurt a. M. 7 Uhr 15 Min. in Berlin 6 Uhr 50 Min. Wochcnabschnitt: Wajikro. — Die verschiedenen Arten von Opfern und die Vorschriften für dieselben. Es gab freiwillige und Pflichtopfcr, Gemeinde- und private Opfer, je nach dem Opfergegcnstande, Tier- und Mehlopfer (Spciseopser), auch Wein- und Gußopfer. Als Opscrtierc find Rinder, Stiere, Kalb, Ziege und Tauben genannt. Die Mehlopfer konnten gebacken und in verschiedener Zubereitung gebracht werden oder auch als reines Mehl. Das Sprengen des Opferblutes gegen den Altar war Hauptsache, nicht das Schlachten. Manche Opfer wurden ganz auf dem Altarfeuer verbrannt, von andern wurden verschiedene Teile von den Priestern gegessen. das . übrige verbrannt. Es sind aufgezählt: Ganz- oder Emporopfer, Sündopser, Schuldopfer, Danlopser, Friedcnsopfer und verschiedene Mehlopfer. Auch sind die Sünden genannt,. wegen derer Sühn- oder Schuldopfer zu bringen war. (Eidesaussage, Veruntreuung heiligen Guts, Entweihung des Heiligtums im Zustande körperlicher Unreinheit usw.). Donnerstag: Taanis.Ester (Fasten-Beginn 4 Uhr 35 Min., Fasten-Ende 7 Uhr 16 Min.). Wochengottesdienst« in Frankfurt. Morgens: 6 Uhr 15 Min. (Hauptsynagoge, Synagoge Künigsteincrstraße 7 Uhr 30 Min.). Abends: 6 Uhr (Hauptsynagoge 1 Uhr, Synagoge Königstcinerstraße 7 Uhr). M Meder’s mechanische und Q Druckluft - Teppich - Reinigung. 2 Tel. 4642. Inb. Heinrich Trosch, Bergeratr. 149. w -= Rücklieferung nach 24 Stunden. Araulfurrer FamMrunachrlchreu. Geboren. E. Tochter, Hugo Rofenbaum (Feldmann), Hölderlinstr. 18. — E. Tochter, Grumbacher (Mendelsohn), Sandweg 31. — E. Sohn, Katz (Neumann), Mainstraße 10. — E. Sohn, Siegfried Philippsohn (Reintzerz). —• E. Tochter, Max Freimark (Heller), Sandweg 32. — E. Sohn, Moritz Ledcrmann (Marxhcimcr), Mauerweg 4. Verlobt. Martha Goldschmidt, Meiningen, mit Ernst Bamberger, Grüncburgweg 38. — Hildegard Cohn, Berlin, mit Heinrich Strauß, Heiligkrcuzgasse 31. Aufgebote». Dr. Benno Gradcnwitz, Berlin, mit Rosa Emanuel, Blcichstr. 48. ■ Gestorbe». Louis Feist, 55 I., Obermainanlage 30. — Mathilde Hirsch, 52 I., Königswarterstr. 26. — Hugo Silberstcin, 39 I., Langcstr. 4. — Jakob Strauß, 66 I., . Parkstr. 3 t. — Paul Miadowsky, 50 I., Königswarterstr. 26. Auswärtige Familieuuachrichteu. Geboren. E. Sohn, Ludwig Scheck (Carsch),. Berlin. — E. Sohn, Emil Basnizki (Koppel), Heidelberg. Verlobt. Sidonic Ochsenmann, Poppcnlaucr, mit Ludwig Weichselbaum, Geldersheim. , Gestorben. A. I. Wolf, 77 I., Remagen. — Lina Stern, geb. Ster», Mannheim. — N. H. Nathan, 74 I., Samter. — Karl I. Dessauer, 68 I., Bamberg. — Max Sander, 54 I., Darmstadt. — Settchcn Loeb, geh. Katz, 64 I., Düsseldorf. Briefkasten. P. Das unter der Ucbcrschrift „Denkende Frauen, die Ihr beansprucht, Trägerinnen von Humanität und Kultur zu sein, lest, orientiert- Euch und dann urteilt!" von Lida Gustava Heymann erschienene Flugblatt ist eines der schlimmsten antisemitische» Machwerke gegen das Schächten. Der tendenziöse Stempel ist dem Flugblatt zu stark anfgedrückt, als daß cs sich verlohnte, sich mit ihm näher zu beschäftigen. Zn dem vorwöchentlichen Aufsatz „Das Modell eines Luftballons in einem Bibelkommentar angedeutet", erhalten wir folgende Zeilen: Die anLeführte Raschi-Stelle (2. Btlch Moses 16, 14.) ist älter als Raschi, als dessen Primärquelle Prof. A. Berliner in seinem Kommentar die Mischnah Trakt. Para c. 9 Ans. bezeichnet. Flügel Pianos Niederlage von Sechste ln, Th. Steinweg Nachfolger, Konisch, Kaps, Förster, firmiert, Hnpfer, Weissbrod etc. etc. Anfragen erbeten. Lichteostein Zell 102. Petri & Lehr, Offenbart a. 122. 8pezUlf»>)r.f.lnT»llduirlder (Selbstfjkhrerj InuAapf«hntilile für Strasse und Zimmer. Closet-ZlmmerroUstfiUe, BohemöbeL Katalog 1918 mit über 125 Abbildungen wird gratis vergehlokt. werden gewissenhaft und prompt angefertigt in der Goethe-". ', Frankfurt a. M., Oederweg 51 Ecke Bornwiesenweg. Tel. Amt I, 621. 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M., Am Tiergarten 36. Adar 15673 Empfang ln Frankfurt a. M., Samstag, 15. März n. Sonntag, 16. März. Wir erlauben uns, unsere Mitglieder hierdurch zur — LUITPOLD Kaiaerstrasse 64 Taunusstrasse 35 Täglich ab 1. Oktober konzertiert der hervorragende Kapellmeister KNÜPPEL mit seiner fidelen Künstlerschaar. Hi Felix Silbers, der berühmteste Liederbläser der Welt, h Eintritt frei. Abends von 81/»—2 Uhr. Anstatt Karten! Albert Flosenheimer Jenny Rosenheimer geh. Rosenstiel Vermählte. Frankfurt a. M. Neustadt a. d. Hardt, 16. März 1913. Sonntag, 13. Apri-', Vormittags ll^ Ukr, ßerlin, Sogenbans der Sogen U O. p., Ktciststr. 10 ergebenst einzuladen. , Tagesordnung: 1. Erstattung des Geschäftsberichtes. 2. Entlastung der Verwaltung. 3 Wahlen. Hilfsverein der Deutschen Jaden. Dr. James Simon. £. «lolmer, Conditorei jetzt Goethestrasse 12. Complete Lieferungen für Gesellschaften. Spezialitäten: Torten, MlttelstBcke, Desserts, Pralinds, _Marron» glactert. 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