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Neue jüdische Presse · 1913-02-07 · Heft 6 (7.2.1913) · p. Seite 5

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Journal
Neue jüdische Presse
Volume
11 (1913)
Issue
Heft 6 (7.2.1913)
Date
1913-02-07
Page
Seite 5 (sequence 5)
Language
German
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Nr 6. Frankfurter Israelitisches Familienblatt. Seite 5. Sic war ein trag- und zerlegbares Zelt aus Mettern. die mit teppichen überhängt waren. Der Jlnnenraum — 3V Ellen lang- 10 Ellen breit — war - in das Heiligtum und' das Allerheiligste geschieden durch einen Vorhang, die vorderen 20 Ellen das Heiligtum, die hinteren das Allerheiligste. Um die Stiftshütte war ein Hof, etgentlich „Umhof", 100 Ellen lang, SO Ellen breit. Die ersten SO Ellen nach dem Eintritte waren freier Raum, in den hinteren SO Ellen stand das Stiftszelt, jxdoch von allen Seiten frei. Die Umhofswände waren aus durchbrochenen Umhangen gebildet. Am Eingang des Hofes wie am Eingang der „Wohnung" befand sich ein von Säulen getragener.Vorhang. Ueberhaupt hätte der Umhof auf jeder Längsseite je 10 Säulen. Im rhof standen Opferaltar und Waschbecken. Im Heiligtum selbst der goldne Tisch mit 12 Broten, die jeden Sabbat erneuert wurden. Ihm gegenüber der goldene Leuchter, sieben Mammen tragend. In der Mitte des Raumes der goldene oder Räuchgraltar. Im Allerheiligsten die Bundeslade. mit den beiden steinernen Tastln. - Am heutigen WochienabsKlitt nun hören wir von den Sperwen an Gold, Silber, Kupfer, Wolle, Fellen Oel, Gewürzen nnd Edelsteinen. Näher beschrieben sind die heilige Lade mit dem goldenen Deckel und den Cherubimgestalten. darüber, der Tisch zu den Schaubroten samt den Bedienungsgefäßvn, der kunstvoll aus einem Goldbarren getriebene Leuchter, ferner die Wohnung selbst Die Bretter, in je zwei Silberfüßen ruhend, mit Gold überzogen, durch Haken und. Riegel verbunden. Drei Lagen von Teppichen, als Bedachung, durch Schleifen und Spangen zusammenhängend. Der Kupferaltar nebst seinen Zünglein, Pfannen und sonstigen Gefäßen. Der kunstvoll gewebte Vorhang .zur Scheidung im Heiligtumsinnern. Endlich' der Umhof.-S chabb os Rausch Chaudesch., Wochengottesdienste in Frankfurt. . Morgens ß Uhr 45 Min. (Hauptshnagoge und Synagoge Königsteinerstraße 7 Uhr 30 Min.). Abends 5 Uhr <HanPtsynagoge 4 Uhr, Synagoge Königsteinerstraße 7 Uhr). Frankfurter Möbelmagazin Rob0r! 5imors Ausstellung compl.Wohnräume Gr.Eschenheimer5lT.39’u.39a Schillerst. 26. Frankfurter Familienuachrichten. Geboren. E. Sohn, Samuel Stern (Grünsfelder), Rotteckstr. 4. — E. Sohn, Dr. Natt (Bischheimer), Günthersburg-Allee 67. — E. Sohn, Moritz Sundheimer (Nußbaum), Gaußstr. 34. Barmizwoh. Manfred Oppenheimer, Bergweg 10, Walter Rosengarten, Körnerwiese 1, in der Synagoge Börneplatz. Verlobte. Amalie Grünebaum, Kleine Obermainshraße 8, mit Jvsua de Bries, Winschoten (Holland). Aufgeboten. Moritz May, dahier, mit Erna Regina Silbermann, Düsseldorf. — Julius Friedberg, Aachen, mit Amalie Selig, Fellnerstr. 7. Gestorben. Sara Landau geb. Bärmann, 76 I., Wittelbacher Allee 5. — David Dinkelspiel, 51 I., Waldschmidtstr. 68. — Sessi Rosenbusch geb. Regenstein, 39 I., Bergerstr. 21. — Aron Bachrach, 73 I., Gaußstr. 31. — Regine Kahn geb. Sichel, 76 I., Obermainanlage 8. — Markus Sahm, 72 I., Allerheiligenftr. 20. — Clementine Sonnenberg geh. Rosenthal, 73 I., Unterlindau 66. Fotograf Fritz Frank:)! Grosse Friedbergeratrasse 23. Telef. Amt I. 2753.1s Einziger jüdischer geprDfter Fachmann Frankfurts (Meister) {§. - Fahrstuhl. --l* Auswärtige Farnilieurrachrichleu. Geboren. E. Sohn, Ernst Dessauer (Oppenheimer), Offenbach a. M. Gestorben. Emilie Meyer geb. Oppenheim, 82-I., Mainz. — Rudolf Beckhard, 55 F., Straßburg. -v Teppiche Gustav Schwärs 14 Gutleutstrass» 14 nächst dem Schauspielhaus. Kein laden. Tel. 13479. 200 Hnster waren sicher da, in alle Stimmungen schallten ein paar Hustenexplosionen hinein, und dem ganzen Hause wurde der Genuß verdorben. Wenn sich die Damen doch daran ewöhnen wollten, außer Bonbons auch ein paar ächte ays Sodener Mineral-Pastillen in die Bonbonniere zu tun! Sie würden sich dann selbst von dem lästigen Hustemeiz befteien und anderen Leuten nicht den Genuß verderben Fays ächte Soderur sollte jeder, der sich auch nur ein wenig erkältet Mit, regelmäßig mit ins Theater, in Konzerte und in Gesellschaft nehmen — die Wohltat, die er sich selbst damit erweist, wird ihn zum ständigen Freund von FahS Sodenern machen. Beim Einkauf achte man aber auf den Namen „Fah" und hüte sich vor Nachahmungen G G G © 0 & .Gelegenheitskäufe in Muten Trauringe nach Gewicht sowie eohte Silberwaren in antikem Genre. Eigene Keparatnrwerkstätte. Hermann Ehrlich. Frankfurt». M., Weissadlergasse 12. Filiale Zell 82 nächst Euhrländer. Bad Nauheim, Karstrasse 5. Telephon 12803. Petri &Iaehr, Offenhach a. 1.22. Spealalfabr. f-lanUdtarlier (Selbstfahrer) Innktnfahntfihle für Strasse and Zimmer. Oloset-ZlmmerroUstnhle, Buhemöbel. 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