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Neue jüdische Presse · 1913-01-31 · Heft 5 (31.1.1913) · p. Seite 10

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Journal
Neue jüdische Presse
Volume
11 (1913)
Issue
Heft 5 (31.1.1913)
Date
1913-01-31
Page
Seite 10 (sequence 10)
Language
German
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Seite 10 Frankfurter Israelitisches Familienblatt. 5ir in dem neuen Hospital beibehalten werden solle. So mußte dann beschlossen werden, bas Schwesternhaus aufzugeben und an das Gelände des neuen Krankenhauses angrenzend ein neues Heim für die gesamte Schwesternschaft und Lehrschwestern zu erbauen. Die Gemeinde übernimmt das bisherige Schwesternhaus, Königswarlerstratze 20, und stellt dem Verein ein gleich großes Areal in der Bornhcimer Landwehr gegen Eintragung einer zinslosen Hypothek znr Verfügung. Hingegen verpflichtet sich der Verein, auf diesem direkt neben dcni Hospital gelegenen Areal, das noch heute durch Zukauf von Seite» des Vereins um mehr als das Doppelte ververgrößert werden mußte, ' ein neues Schwesternhaus zu erbauen, i . Der Bericht erwähnt ferner eine neue soziale Einrichtung zum Besten der Schtvestern, nämlich eine Schwestern-Sparkasse, in die jede Schwester miwaestens ein Zehntel ihres Gehalts einzuschießen verpflichtet ist. Die Ersparnisse sollen nach der Pensionierung eine Verbesserung der Lebenshaltung ermöglich». Zum Schluß betont der Bericht, daß der Verein infolge des bedeutend größeren neuen Hospitals sich bemüht, in noch größerem Maße als bisher junge jüdische Mädchen von idealem Streben als Lehrschrvcstcru anzustellen. Der ,Sczalel", Verein .zur Verbreitung von Wunstgcwerbe- und Hausindustrie in Palästina und den Nachbarländern hat mit seinen Ausstellungen bereits cine^ große 'Anzahl von «tädten in den verschiedensten Teilen der Welt besucht und überall Aufsehen erregt. ~ Jetzt wird nun der „Bczalcl" hier in Frankfurt eine Ausstellung crösinen. Herr Hermann Wronker, Inhaber der Firma S. Wrouler & Co., dessen lebhaftes Interesse für alle jüdischen. Bestrebung.',, bekannt ist, hat für die Ausstellung bereitwilligst die Räume seines Kunstsalons zur Verfügung gestellt. Die Ansstellnng dürfte zwischen dem 18. und 20. Februar eröffnet werden. Personalien n Kleine Mitteilungen. Biblis, 26. Januar. Veiflöffene Woche feierte das Ehepaar Gott sch all Fräukel das Fest der goldenen Hochzeit. . , Am Sonntag Abend brachten der Gc,anr;v?reni „Frohsinn", die Kaiserkapelle, die Freiwillige Feuerwehr und der Krieaerverein de», Jubelpaar ein „Ständchen" dar; die Präsidenten hielten Ansprachen, und Herr Leo F r ä n k e l, der älteste Sohn des Jubelpaares, dankte allen für die seinen Eltern gezollte Ehrung. Eine zahlreiche Menschenmenge umstand das Haus, und als Lehrer Rohrhcimer auf die Eintracht und den immer zu wahrenden konfessionellen Frieden hinwies, war die Begeisterung ungemein stark, und tausendstimmig ertönte das „Hoch" auf das Jubelpaar in die Nacht hinaus. Am Dienstag sand in der Zrankfurtloge in Frankfurt große Festtafel statt, bei der fast die ganze hiesige israelitische Geincinde und viele Verwandte und Freundc der Familie Frankel zugegen waren. Robb. Dr. Z. Wolfs aus Bischheim (Elsaß), ein guter Freund und früherer Nachbar des Jubelpaars, hielt die Festrede. Die israelitische Gemeinde hatte als Festgabe einen goldenen Pokal gestiftet, den der Neffe Moses. Frankel überreichte. Am gestrigen Sabbatfand ei» Zestgottesdienst in der Syimgoge statt, wobei Lehrer Rohrhcimer die Festpredigt hielt, die in einen besonderen Mischeberach aus das Jubelpaar und dessen Kinder ausklang. Während des Tages traf auch das Bild Sr. Kgl. Hoheit des 'Großherzogs nebst den besten Wünschen ein. Mannheim. Kommerzwnrac St Kart Wehl hat dem israelit. Hofpitalsonds testamentarisch 3000 Mark vermacht. —. Nachdem Herr Meyer-Picard der jüdischen Gemeinde für den K r a n k e n h a u s - N c u b a u de» Platz zur Verfügung gestellt hat, sind jetzt Sammlungen zu den Baukosten im Gange. München. Hier wurde Iti Rat vom obersten Landesgcricht Dr. Alfred Cohen zu Grabe getragen. Köln Louis Heilvronns Vornandsmugued der jüd. Gemeinde und zweiter Vorsitzender der Chewra Gemiluth Chassodim, verschied im 71. Lebensjahre. —- Zahnarzt Ehrma » n - Wehrden sprach in Düsseldorf, Essen und Hamborn sehr wirkungsvoll gegen die Richtlinien. In Düsseldorf waren etwa 800, in Essen etwa - 700 Personen anwesend. Nürnberg. Hier sprach vac £00 -1G00 Personen der Distriktsrabbiner Dr. Stein- Schweinfurt gegen dieRichtlinicn. Müasterberg t. Cchles. Louis Hirsch, der Vorsitzende unserer Gemeinde, ist verschieden. Dortmund. Baurat Louis Rosenberg und Rentner Jakob Wolfs, der Repräsentanten - Vorsteher der jüd. Gemeinde' erhielt den Rote n A d I c r - orden 1. SH fl ne. KaUenau » S Eger. Dr. Arthur Edgar Mohr, Sohn des Kultusvorstchers Herrn Leopold Mohr in Falkenau, ist zum Richter am Bezirksgericht Zalkenancr- ' nannt'worden. Seit 1801 i st d a s d i c e r st c R i ch t e r - ernennn„g eines Juden in Oesterreich. Pose». Im Haule Judenmaße 82, dem näheren Lotz'schen Altersu. Tiechenheim, wurde eine Unterkunzftsstätte für jüdische a r m e -D u r ch r e i - sende eröffuet. Saga«. Während dr Handelstammersitzung brach Stadt^at Jonas, der Vorsitz-nde, tot zusammen. Stadtrat Jonas war auch Vorstandsmitglied der jüdischen Gemeinde. Prag. Dr. Ludwig Ben dien er. Vizepräsident der Kultusgcmcinderepräsenlaiiz, Direktor des ifr. Rächstenliebcvereins „sw., ist im Alter von 72 Jahre» verschieden. London. Al her Jsaacs und Frau jeicrren die g o l d c n e H o ch z e i t. London. Der bekannte Cportsinann in Kapstadt Emil Lund hat die Wildnis Afrikas, vom Cap bis Kairo — über 5000 englische Meilen — z u F- „ ß durchwandert. Bor einigen Tagen kam er nach hier, wo ec sich z» einem' Korrespondenten der „Jewish-Chroniclc" äußerte, daß er darum die schwere und gefährliche Reise unternommen habe, damit ein Jude der erste sei, der Afrika von Süden bis Norden zu Fuß durchwanderte. Paris. Die Stadt Besau con beschloß. zum Andenkcn ihres jüdischen Bürgers Wril-Picard ein M o n n - in c „ t zu errichten. Paris. Seliimisprästdent im. Staatsrat Lyon ist zum G r o ß o f f i z i e r der Ehrenlegion ernannt worden. — Lyon ist Vizepräsident des Israelit. Zeiitralkonjistorinms von Frankreich. Paris. IaNles de Rothschild, ältester Sohn des Barons und der Baronin Edmund de Rothschild, hat sich mit D o r o t h y P i n t o in London verlobt. Budapeft. Eduard Horn, dem gefeierten Vortämpser des politischen Liberalismus in Ungarn, wurde in seiner Vaterstadt Vagus hely, eine Gedenktafel g c s c tz t. Horn — von 1825—lS7ö — war einst der Abgott der jüdischen Jugend Ungarns. Seine Reichstagskandioatur in Preßbnrg gegen den Ministerpräsidenten Lonxay zählt »och heute zu oen iiieisterzählt?» Eriniiernngen der Männer von liberaler Vergangenheit. Als Jude war er Assimilant und Mitschöpscr an der Reform. Die Trennung der Orthodoxie hat er freilich unterstützt, „da ihm die Neologen ebenso fanatisch dünkte»." Brighton lEngland). Auf höchst tragische Weise starb der bekannte Violinist und Operettendichtcr Wanbcan: nämlich ans offener Bühne während des Spieles. Er sollte a's armer Musikant am Schluß seines Spieles vor Schwäche umfalleu, fiel auch um, stand aber nicht wieder ans, — und der Arzt konnte nur de» Tod sestsiellr». Von Waiidcans Operetten ist am bekanntesten „Die gebrochene Melodie", di? mehr als 6600 mal gespielt worden ist. __ Montivideo lKI.iiada. In Winnipeg wurde Alter Skotlier zum Ratsherry gewählt. Es ist das erste Mal in Winnipeg, daß ein Jude diese hohe Ehrenstellung erhält. Die Juden nehmen in Winnioeg überhaupt eine cinflnßreichc Stellung ein: auch in der Legislative des Staates Manitoba gelang es ihnen, einen Vertreter, kör een, diirchziibringcn. Aus der Lehrerwelt. Trencsen lUngirnl. Oberrabbincr Dr Moritz Diam a n t ist — 75 Jahre alt verschieden. Der Verstorbene erfreute sich infolge seiner Gelehrsamkeit, seiner Rednerbcgabung und seines vornehmen Charakters allgemein der höchsten Achtung. Das zeigte sich auch darin, daß er stets einstimmig zum Stadtrepräsentanteii gclvählt wurde. Budaveft. In *> o m 6 r n t v-rschied — 46 Jahre alt Rabbiner Chajim Zewi Fr i c d in a n n und in G a w a — 10 Jahre alt - - Rabbiner Sch l a n m o S a l - man Klein. Bunte Chronik. Aus dem Ghettoleben. Kommeezialrat Ignaz Brief; in Ol m ü tz hat im „Jüd. Buch -Slnnstrcrlag, Max tzickl in-Brünn" ein Büchlein erscheinen lassen, das seine Jngciiderinneriiiigcn ans dem Prcrancr Ghetto (1838—1818) festhält. Sehr interessant sind die Schildcritngen des Autors über den Wirklings.reis des damaligen Kultusvorstehers. Unter anderem hatle er nach Gutdünken zu bcstiinmen, wer assentiert iverden soll, lieber dieses Thema erzählt der Autor: „Einen wichtigen Gegenstand der vertraulichen Besprechung bildete die bevorstehende Assentierung. Wegen der geringen Zahl der ledigen Männer brauchte die kleine Gemeinde Prcrau jährlich nur „ein Viertel oder einen halben Mann" abzustcllcn. Da es nun nicht anging, einen 9kfeilten zu liemiicii vder zu halbieren, so stand die Gemeinde mit der Militärbehörde iin Bcrrcchnnngsmege, gleichsam im „Kontokorreiitverlehre": sic war oft einen viertel oder einen halben Mann schuldig oder hatte eine» viertel oder einen halben Mann gut. Einmal wurde die Militärbehörde ungeduldig, weil sie zur Zeit des polnischen Bauernaufstandes im Jahre 1816 Mannschaft benötigte, und di? Gemeinde war in nicht geringer Sorge, wo sie in dieser gefährlichen Zeit eine» Mann hernchmcn sollte. Da bot sich ihr durch einen glücklichen Zufall ein solcher Stellvertreter in der Person eines eben ausgedienten Landwchrinannes dar. „Mosche Landwehr" hieß der Mann. (Nomen et omen.) Als Handgeld erhielt er einen entsprechenden Betrag und die Znsichernng einer lebenslänglichen Versorgung in der Gemeinde. Er wurde jedoch nach 'kurzer Zeit beurlaubt, weil mittlertveile die „Ruhe" im Aufstandsgcbicte hcrgestcllt wurde. Aber nun begann die Zeit der „Unruhe" für die Gemeinde. Mosche Landwehr — unter anderem Namen lanntc inan ihn nicht — ivar nichtnur die Plage, sondern auch der Alp der Gemeinde. Da ihm'weder di? Einleger-Kost, noch di? bei . der Entlassung erhaltene verschlissene Montur behagen wollten — der weiße Unisormrock war ohne obligate Krcidcpntznng total vergilbt —, jo mußte ihm, die Gemeinde vor .allem einen neuen. Ziriianzug anschasfe'n. Dieser hielt auch nicht lange aus, weil Mosche Landwehr bei seiner Vorliebe für den Fusel sehr häufig in einem Straßengraben nächtigte. Man zog »»» vor, ihn mit reichlichem Taschengelde zu versehen und wandern zu lassen; äoer lange duldete es ihn nicht in der Fremde. Der Circulus viiioftis begann von neuem und hätte gewiß noch jahrelang gedauert — denn Mosche Landwehr lebte sorgen-Und 'kiiinmerlos —' wenn er nicht Plötzlich einem letalen Schlciganfait erlegen wäre." (Seite 30—31.) Vom' Ghettvlcben int Laufe der Woche entwirft der Verfasser folgendes Bild 'S. 53. : „Die Schilde.ung des Ghettolebens wäre nnvollständig, wenn ich nicht noch den beiläufigen Wochenplan einer jüdischen Familie beschreiben und auch einige bestanden? Gebräuche erwähnen würde. Sonntag, zeitlich früh, nahm der jüdische Werktag seinen Anfang; jedermann ging seiner gewohnten Beschrift! gung und seinen persönlichen Sorgen nach. Die Dorfgeher und Hausierer gingen bei Tagesgrane» in die n'm liegenden Dörfer »nd kamen erst Freitag mittags nach Hause. Während der ganz?» Woche nährte» ji? sich künnnerlich von mitgenommenem Bntie.brot, Eiern und schwarzem Skaffcr, da man nirgends koschere (rituelle) Speisen bekam. Die Inhaber der im Niedcrringr befindlichen gemieteten Lokal?, „Gewölbe" geuaniit, öffneleii dieselben rechtzeitig, um die .Käufer flott abfcrtigen zu köiiueii, da die Pcrkaiifsstuiiden knapp bemessen waren, indem sämtliche Gewölbe uitr bis zu Beginn des Hochamts (gegen 10 Uhr vormittags) offen gehalten werde» durften. Rach dieser Zeit trat strenge Sonntagsruhe ein. Die zu Hause gebliebenen Balbatim widincten de» Sonntag - Nachmitlag den Angelcgcnhciien der Kehilla, da der Jude außerhalb des Ghetto von Amt und Würde ausgeschlossen war. Täglich, besonders aber am Montag, Donnerstag »nd ain Rauchchaudesch, ging man -um Frühgottesdienst in die Schul, da an diesen Tagen Briichstücte aus der Thora vorgclcsen und überhaupt eine größere Anzahl von Gebelen als a» den anderen. Werktagen verrichtet wurden." Zur Ausländerfrage. Bei dem in letzter Zeit i» einigen jüdischen Gemeinden entbrannten Ttrcik, ob man den Ausländern das Wahl- - recht entziehen solle, ist ein Gedicht von Interesse, das eine» bekannten Laiidesrabbiner, der sich um die Ansiedelung der Ausländer in seinem Bezirke sehr verdient macht, zum Verfasser hat. Das G-diclst entstand bei einer Studienreise, die?r in Galizien machte.^.. G a l i z i e n. Ich bin im Land, das lang? ich, ersehnte. Ein graues Weib zieht durch die Straßen hin. Mit cingefalliicii Wangen, trüben Ange», Wohin ich wandte, seh dies Weib ich zieh». Und viele -Kleinen folgen ihren Schritten, „Frau Sorge" jst's mit langem grauen Haar, Armut und Elend, Krankheit, Hunger heißen Die Namen ihrer armen Kinderschaar. — — — Warum Hab ich ersehnet, dies -zu scbauen? Warum gehcget lange diesen Träum? Hab ich gehofft, mit einem kleinen Fünkchen Das Licht zu bringen diesem weiten Raum? O nein! 'Ich wollt der Welt es nur verkünden Erwecken meine deutsche Jndenheit, Mit kanter Stimme an die Pflicht sic mahnen. Ich Hab gesehen selbst das düstre Leid, Ich hab's geschaut, was ich so oft vernommen. — - Ihr Brüder, die Ihr schwelgt in Lust und Glück, Last Wintersport und Riviera liegen Und richtet auf dies Elend Euren Blick. Verschließt die Pforte nicht dem armen Polen Mit langem .Kaftan — für Euch unmodern. Jetzt weiß ich erst, warum er mußte wandern, Warum sein Fuß ihn trieb in weite Fern. Ihr deutschen Inden, die Ihr reich gesegnet — Biel kleine Trapsen geben einen Born, ' - Hier heißt es nicht nur, milde Gaben spenden — Legi in den Boden nur das Samenkorn Mit Eurer Liebe, daß ein Werk b e g r n n e, Das an die Wurzel dieses Ucbcls greift, Ans daß zum Leben sich ein Boden findet, Ans dem das Sa »i en ko rn zur Frucht da nu reift. Die Feder schreibt — mein Junres aber bebet — , Ich bin im Lande, wo Frau Sorge schwebet. Die wirtschaftliche Lage Salonikis. Saloniki zählt unter 160 000 Einwohnern 80 600 Inden. Diese 80 000 Juden sind es, die Saloniki zu der bedeutenden Handelsstadt mit einem Umsatz von mehr als 350 Millionen Francs gemacht haben. Diese wirtschastliche Position Salonikis steht jetzt in Gefahr. Unter türkischer Herrschaft war cs — dank dem Mangel an Zollgrenzen — die Vermittlerin des Vertriebs von Landesprodulten zwischen den serbischen, albanischen, cgiratischen, griechischen und bulgarischen Zentren des ottomanischen Reiches. Jetzt dürfte cs von allen Seiten bo» Zollgrenzen umgeben werden. Die griechische Regierung hat einen ihrer hervorragendsten Finanzbramten, Cofinas, nach Saloniki entsandt, - damit er das schwierige Problem löse. Er sieht die Lösung der Frage darin, daß die Balkanstaaten eine

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