Neue jüdische Presse
- Journal
- Neue jüdische Presse
- Volume
- 11 (1913)
- Issue
- Heft 1 (3.1.1913)
- Date
- 1913-01-03
- Page
- Seite 6 (sequence 6)
- Language
- German
- Belongs to
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€cfti 6 Frankfurter Israelitisches Familicnblatt. Nr. 1. Offeobaeber Drneklnft - Anlage Offanbaid) a. M. Telefon 123. (Anschlags mit Frankfurt). Bewährteste TepolChralnlgang, 100,000 qm jährlich sowie unübertroffene Betten- und fiettfedemrelnlgung mittelst Drnchluft und Waaaerdampf. Kaiser FrledricK Quelle - Offenbach a. M. —— Gegen Gicht und BbeumatiBmaB bewährt. ' Alleiniger General -Vertreter: Friedrich Stahl* Frankfurt a.H., Günthersburg-Allee 37. TeL259 u.714. Wocherr-Kaleuder. (Zeitangaben nach hem Loacb.) Samstag, den 4. Zanuar (= 25. Tewes;. Sabbat-Anfang in Frmckfurt a. M. 4 Uhr 10 Min. Sabbat-AuSgang in Frankfurt a. M. 5 Uhr SO Min. in Berlin 4 Uhr 55 Min. Wochenybfchiiitt: Woäro. — Verheißung Gottes, Israel erlösen zu wollen. Der Stammbaum Moses und Ahrons wird aufgcführi. Moses und Ahron sollen gemeinschaftlich zu Pharao gehen. Sie verrichten dort das Wunderzeichen mit dem Stabe, der sich zur Schlange verwandelt. Alsdann ahmen es die Zauberkünstler Pharaos nach. Der König verstockt sein Herz. Die 10 Plagen beginnen. Zuerst vcnvandclt sich alles Wasser in Blut. Die Egypter graben nach gesundem Wasser, jedoch vergeblich. Als die Plage vorüber war, entlief; der König doch nicht das Volk. Es kommen dann Frösche in ungeheurer Zahl aus dem Flusse. Auf Paraos Bitte fleht Moses um die göttliche Gnade; die Plage weicht. Pharao verstockt sein Herz, es kommt die dritte Plage: Ungeziefer, aus dem Staub der Erde entstehend. Pharao erkennt darin den „Finger Gottes". Die vierte Plage bringt G e w i l d. Wiederum fleht Moses.auf des Königs Wunsch, zu Gott, das Gewild verschwindet. Alsdann entstehen au Menschen und Tieren Geschwüre. Pharao aber verstockt aufs neue sein Herz. Die nächste Plage ist Pest oder Viehseuche. Von Israels Vieh aber stirbt kein Stück. Als siebte Plage wird Hagelschlag angekündigt. Ein furchtbarer Hagel'beginnt. Moses bittet um Abwendung der Plage, Pharaos Herz verstockt sich von neuem. — Man segnet den Neumond ein (Rausch-Chaudesch: Donnerstag). Wochengo ttesdicnst e in Frankfurt. Morgens 7 Uhr (Hauptsynagoge und Synagoge Königsteinerstraße 7 Uhr 30 Min.). Abends 4 Uhr (Hauptsyiwgoge 4 Uhr, Synagoge Königsteiiierstraße 7 Uhr). Frankfurter Möbelmagazin : i\Ober! Simon! Ausstellung compl.Wohnräume - Gr.Eschenheimer5tr.39u.39a 5chi!lerstr.26.I __ Frankfurter Familieunachrichten. Geboren. E- S. Leon Hackenbroch (Meyer). Barmizwo h. Paul Arnsberg, Höldcrlinstr. 2, in der Synagoge Börncplatz. Verlobt. Johanna Oppenheimer, Rhönstr. 39, mit Sigmund Bvllweiler, Straßburg i. E. — Emmy Hcilkronn, Karlsruhe i. B-, mit Isaak Wollowih, dahier. — Alice Altheimer, Sandweg 9, mit Willy Meyer, Berlin- Schöneberg. — Else Weil, Lahr, mit Oskar Bacharach, Dahlmannstr. 67 G e st o r b er«. Jsaac Ettliiiger-Halpern, Uhlandstr. 58. — Simon Lindheimcr, Uliucnstr. 8. — Manfred Frank, Uhlandstr. 48. — Sara Kulp geb. 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Israeliten beiderlei Geschlechts in der Erlangung und Aüfrechterhallung eines ehrenhaften Lebenserwerbs durch entsprechende Ausbildung und durch Beihilfen zu fördern Demgemäß - sollen die Mittel der Stiftung in erster Reihe zur Ausblldung bedürft. Israeliten, und zwar vorzugsweise des weiblichen Geschlechts, verwendet werden. In zweiter Reihe soll insbesondere auch durch GcwShnmg unverzinslicher Darlehen für die Aufrechterhaltung eines ehrenhaften Lebenserwerbs bedürft. JsraelUen und auch hier vorzugsweise von Frauen gesorgt werden, wobei die Verabfolgung dauernder Unterstützungen zu vermeideu ist. Die Wohltaten der Stiftung sind zuzuwenden: a) in erster Reihe bedürftigen Bewerbern, die von den fel Eheleuten Joachim Glaser u. Marie Glaser, geb. Angstern, sowie von den Eheleuten Moses Lohn u. Eoa Lohn, geb. Kohner, avstammen; b) weiterhin solchen Bedürftigen, die in Frankfurt a. M. oder dessen nächster Umgebung bis zu einer Entfernung von 50 Kilometern wohnen: dancben aber auch in besonders berückfichtrgungswerten Fällen Personen, bei welchen diese Erfordernisse nicht vorliegen. Hilfsbedürftige Bewerber werden hierdurch aufgefordert, schriftliche Gesuche bis zum 20. Januar 1913 an den Aktuar der Stiftung Herrn Direktor Dr. Adler, Franifurhu». M., tebelftraße Nr. 15. einzureichen und die zur Glaubhaftmachung ih er »gaben erforderlichen Unterlagen beizusügen. Frankfurt a. SR., l. Januar 1913. Der Vorstand -der Isaae nnd Bertha-Glazier-Stiftung. /ttny/arfligel (£/c4a/fivelSijct/ci QSfi/ CJUtoMatU>/ Leder-Clubsessel und ------ Sofa Schreibsessel und Lederstühle eigenes erstklassiges Fabrikat. ^ternheimer h Jons SchillarstrasBB 27. UT Das vornehmste Lichtspielhaus der Stadt Frankfurt. Mässige Einheitspreise. ®e*j Opern. Anny Thomas-Schwarz . K. Hofopern Sängerin. ■> . -Schule Bookenheimer Landstrasse 17. Eduard Thomas. 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