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Neue jüdische Presse · 1913-01-03 · Heft 1 (3.1.1913) · p. Seite 3

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Journal
Neue jüdische Presse
Volume
11 (1913)
Issue
Heft 1 (3.1.1913)
Date
1913-01-03
Page
Seite 3 (sequence 3)
Language
German
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Nr. 1 mund erhalten; es wird für geeignete Vormünder Sorge getragen; auch wird die Adoptierung jüdischer Kinder! erleichtert. Berlin. Die Repräsentanten der jüdischen Gemeinde hatten in ihrer letzten Sitzung über eine Petition, die die Zulassung eines Dissidenten lindes _ znmjüd. Religionsunterricht > erbat, zu entscheiden; sic gingen über die Petition zur Tagesordnung über. (L.) Posen. Die jüdischen Geschäftsleute haben dltrch die; Verhetzung der Polen gegen Deutsche! sehr zu leiden. Vor den Geschäftshäusern der Juden wer- ' den Leute postiert, welche jeden Kunden abbringen, bei Inden zu kaufen. Die Polizeibehörde konnte diese Ans- ' schreitungen nicht länger mitansehen und hat mehrere Veri Haftungen vornehmen lassen. Aehnliche Klagen Hort man in den Städte» unserer , Provinz. So sind in einer Nacht in W r e s ch e n viele Trottoirsteine mit der Schrift besudelt worden: „Kauft : nicht bei Juden!" In Schrimm haben die Landfrauen beim Heiligenbilde schwören plüssen, nicht bei Juden zu kaufen. Grotzbritanuien. London. Die „Times" bringt einen B r i e f v o n D r. M a x R v r d a u. Nordau wünscht, daß die Vertreter des Z i o nismus von den Botschaftern in London den Besprechungen zugezogen werden sollten, da die Judenfrage bei der Neuordnung der türkischen Verhältnisse nicht übergangen werden könne, ohne die Sicherheit der getroffenen Vereinbarungen zu gefährden. In dem Briefe bezeichnet Nordau die in Paris ünd London ausgestrcuten Gerüchte, daß die Zionisten geheime Agenten Deutschlands seien, .als bösartige Erfindung. Das Ziel der Zionisten bei der Einführung neuer Verhältnisse im ottomauischen Reiche sei die Abschaffung der ungerechten Bestimmungen, die den Juden den Aufenthalt und Landerwerb in Palästina erschweren. Nach der Aufhebung dieser Bestimmungen werde in großem Umfange eine jüdische Besiedelung des-Landes erfolgen, wobei es die Absicht der Zionisten sei, ebenso wie die anderen an- , erkannten Nationalitäten des türkische» Reiches loyale ottvinanische Untertanen zu sein. Petersburg. Letzten Freitag hielt Abg. Friedmann in der Rcichsd u m a eine Rede über die jüdische Lage. Die Linke applaudierte. Kiew, Ende Dez. Anr 1. Januar endigt der Termin, den der Gouverneur 164 jüdischen Kausleutcn 1. Gilde zum Verlassen Kiews gestellt hat, da sie kein Wohnrecht außerhalb des Ansiedlungsrayons hätten. Das Moskauer Bö r s e n-K o m i t e c hat sich, an den Finanzminister gewandt, daß er die Ausweisungen rückgängig mache. Das Börsen-Komitee weist auf den furchtbaren wirtschaftlichen Schade» hin, den die Ausweisungen verursachen würden, denn die 164 Ausgcwiesenen hätten ca. 50 Millionen Rubel i m I a h r e u m g e s e tz t. Kiew. Wiederum ist i» der Beilis-Affäre eine n e u e W e n d u n g eingetreten. Die russische Justiz hat wieder einmal einen j schlagenden Beweis für ihre Unberechenbärkeit gebracht. Gegen dejr armen Beilis wurde eine neue Anklageschrift abgefaßt, in welcher er der Beteiligung an der Ermordung Juschtschinskys beschuldigt wird, und zwar wird diesmal ausdrücklich das Ritual m o r d in o t i v angegeben. Die „Richrung" des Staatsanwaltes T schätz l i n s k y soll nämlich, wie verlautet, trotz der auf dem jüngst stattgefundenen Myschtschuk-Prozesse eingeheiinsten Schlappe in Petersburg den Sieg davongctragen haben, und fo; verstand sich denn Untersuchungsrichter M aschkewitsch dazu, die Anklageschrift in diesem -sinne abzusaffen, trotzdem die osfiziellc Expertise selbstverständlich für die alberne Ritualmordbeschiildigung nicht den geringsten Anhaltspunkt bot. Warschau Während der Wnhnachtstoge blieben viele Juden zu Hause, weil sie Tätlichkeiten fürchteten. Die Hetzreden und Hetzschriften haben gleichwohl den von den Fanatikern so ersehnten Pogrom noch nicht zuwege gebracht. Vielleicht auch deswegen, weil die A r b e i t e r m a s s e n weder für den Pogrom, noch für den wirtschaftlichen Boykott Sympathien^empfinden. Der w ir tsch a s t l ich e Kampf seitens der k l e in bürgerli ch tu Elemente dauert nach wie vor an. Die Barbicrinnu ng hat z. B. beschlossen, ein großes Warenhaus zum Verkauf von Friseurutensilien zu errichten und die polnischen Friseure zu verpflichten, in keinem jüdischen Geschäft irgend etwas zu kaufen. Dies ist nur ein Einzelbeispiel ans de» zahlreichen ähnlichen Vorgängen, die sich in Warschau und Lodz abspielen. Dabei erheben sich nur wenige polnische Stimmen, welche vor einem solchen barbarischen Kampfe warnen. ' Warschau. Auf allen wirtschaftlichen G-biekn ist seitens der Pole» der ' _ Boykott gegen die Juden i organisiert worden. Eine Sektion propagandiert unter den polnischen .Frauen, ihren Bedarf nicht bei Juden zu decken. Eine! andere Sektion hat die Aufgabe, die Firmen, die in War-; schau Inden als Vertreter haben, zu veranlassen, Polen statt derer anznstellen. Außerdem gibt cs noch kleinere -Sektionen. , Trotz energischster Bemühung der den Boykott Führenden und glänzender Organisierung ist der Boykott doch zum großen Teil fehlgefchlagen und hat in der Hauptsache Frankfurter Israelitisches Familicnblatt. den einen Erfolg gezeigt, das gesamte wirtschaftliche Leben Warschaus schwer geschädigt zu haben. Italien. Turin. Vom 22 bis 25. Dezember fand hier - der zweite Kongreß der j ü d. Jugend Italiens statt. Die Tagung gestaltete sich zu einem T r i u m p h des national-jüdischen Gedankens, wie der Verlauf der Tagung an der Hand des nachfolgenden Programms zeigt: Vortrag Advokat Alfonso Pacifici aus Florenz über: „Die hebräische Sprache." Bericht Dr. David Krinkin (Rom) über: „Die jüdische Kolonisation in Palästina" (mit Lichtbildern). Bericht Emilio Bacchi ans Turin über: „Die beste und praktischste Art, die jüdische Jugend in Italien zu organisieren." Bericht Dr. David Prato aits Florenz über: „Die Juden in Tcipolitanie» und der C y r e n a i c a" und Bortrag Rabb. Dante Lattes aus Triest über: „Die religiösen Zeremonie n." Vortrag Dr. Elias S. Artom aus Florenz über: „Die jüdische Schule in Italien." Bericht Dr. Umberto Cassnto aus Florenz über das Thema: „Für eine Geschichte der Juden in Italicn". Diskussion über verschiedene Vorschläge (Z i o n i s in u s, P r o - C u l t u r a - V e r e i n c, Die Lage der Juden i m Jemen und die 'Notwendigkeit ihrer Kolonisation in P a l ä st i u a nsw.). Türkei. - Saloniki, 25. Dez. Die jüdische Gemeinde ist wi >dci u ..uni in schwere Trauer versetzt worden. Ermutigt durch die Straflosigkeit der verschiedenen Uebergriffe gegen die Juden in der letzten Zeit, haben die Griechen weitere schwere Exzesse sich zu Schulden komnien lassen. Gestern Abend gegen 5 Uhr sind zwei jüdische K a u f l e u t e ans offener Straße durch Griechen ermordet worden. Unter der jüdischen Bevölkerung herrscht große Auslegung und Bestürzung. Zahlreiche Familien rüsten sich zur Auswanderung, da sie an einer Besserung der Lage verzweiseln. Als vor einigen Tagen hellenische Soldaten, die aus Monastir znrückkamen, hörten, daß Angehörige anderer Truppenteile straflos jüdische .Häuser geplündert hatten, begannen auch sie, Plünderungen vorzunehmen. Amerika. Rew-Uork. Eine Versammlung von mehr als 1000 Personen beschloß die Gründung einer Vereinigung der orthodoxen Juden. Die Anregung zu der Gründung gab Rabbi Wolf Margolies von der United Hebrew Cvngregation. Die Versammlung, die M o s e s S t o l l präsidierte, wählte ein Komitee, das sich die Durchführung der Speisegesetze in den jüdischen Anstalten zur Ausgabe machen soll, denn damit sieht es hier schlimm aus. I Horms! School Bovano I Wemtr.7. SpraGiKn-UetMSetZUnp. Tel. 12428.1 Privat-Zirkel- und Klaasenunterrichfc. I Besondere Zirbel für Damen besserer Kreise. I Oefientl. Probeatunden Mittwochs am 11,5,7 n. 9 ühr. W Personalien n. Kleine Mitteilnnge«. Darmstadt. In der am 25. c. stattgehabten Generalversammlung, der Israel. R e l i g i o n s g e s e l l s ch a f t trurden Dr. mcd. B o d e n h e i m e r, Karl Lehmann, Siegm. May einstimmig in den Vorstand gewählt. Stuttgart. Sanilä'siat Dr Emanuel Weil, Kaufmann Louis .Hirsch, Kaufmann Siegfried Kahn-Stuttgart und Kaufmann Isidor Flegeuh e i m e r - .Heilbroini wurden zu unbesoldeten Mitgliedern des Engeren Rates der Israelit. Oberkirch ende h ö r d e ernannt. ll,.» Pose«. Kommerzienrat Kantorowicz erhielt den Charakter als G e h. K o m nr e r z i e n rat. — Brauereibcsitzer M a n a s s e in G n e s e n tvurde zum K r e i s t a g s d e p u t i e r t c ii ernannt. Breslau. Gras Zedlitz-Trützschler, der fiübere Oberpräsident iinjerer Provinz, hat anläßlich seiner goldenen Hochzeit dem Israelit. E r z i e h u n g s h e i m JL 500 gespendet. Wie«. Einige Stunden nach dem Tode Professors David Heinrich Müller, des berühmten Orientalisten, traf die Nachricht von seiner Erhebung i.n den A d c l s st a n d ein. Wie«. Unsere Abgesallenen Einerausdem Geschlecht«: der Reitzes ist in den Freihcrrnstand erhoben worden. Man sagt, er hätte eine halbe Million für den vor einigen Monaten stattgehabten katholischen Eucharistenkongreß gespendet und solche Aufopferung für seine neue Religion habe belohnt werde» müssen. Bon dem letzte» Frühjahr verstorbenen Knltusvorsteher Ritter von Gutmann hat sich jetzt eine zweite Enkelin einen Christen zum Geliebten ihres Herzens erwählt. Wien. Dc. Moritz Schnepp, Chefarzt der Wiener Bezirkskrankenkasse, erhielt das R i t t c r k r e n z des Franz Joseph-Ordens. Wien. Gustav Pick, der Komponist des Fiakerliedes, beging dieser Tage seinen 80. G e - bnrtstag. Pick gehört einer der ältesten jüdischen Patrizierfamilien Wiens an und ist ein naher Verwandter der freiherrlichen Familie Schey. Brünn. Im deutschfortschrittlichen „Tagesboten" vom 16. Dez. war folgendes Inserat zu lesen: „Möbl., reines, separ. Gassenzimmer an soliden Herrn zu vermieten. Israelit ausgeschlossen . . ." Einige Tage spä¬ Seite 3 ter erschien in der Expedition der Zeitung ein Jude mit einem gleichen Inserat, in dem es irnr statt Israelit ausgeschlossen" „Christ ausgeschlossen" hieß. Nach einigem Sträuben nahm die Expedition das Inserat an,, doch es erschien mit folgenden! Wortlaut: „Möbl. Zimmer für Israeliten zu vergeben." Kiew iRUßlandi. Strafe für — Wohltätigkeit. Bor dem Balter Gerichtshof wurden acht Jude» zu je 15 Rubel Strafe verurteilt, weil sie ohne Erlaubnis einen Verein zur Unterstützung armer, kranker Inden gründeten. Rew-Aork. Der am 8. Oktober verstorbene Professor Morr. Loeb hat folgende jüd. Wohlfahrts-Vermächtnisse hinterlassen: 250000 Doll, dem Solomon- Betty Memorial Home, 50000 Doll, dem Hebrew Technical Institute, 10000 Doll, dem Jewijh Publikation Society of America und eine größere Anzahl kleine Legate. Boston -Amerika). Die bekannte Ktaviervirtuostn Dorothea Scott, Mitglied einer angesehenen englisch - amerikanischen Familie, ist infolge andauernden Studiums der Bibel und der jüdischen Geschichte zum Judentum übergetreten. Jernsaiem. Die hiesigen Apotbeken, deren Inhaber keine diplomierte Apotheker oder deren Inhaber Ausländer sind, sind von der Regierung geschlossen worden. — Ei» Teil der Erschwerungen für den Bode »kauf ist wieder aufgehoben worden. A«S der zionistische« Bewegung. Offenbach a. M. Am 28. Tez. fand ein Unter» haltungsabend zu Gunsten der Jemeniten- Häuser statt. Bon den Darbietungen sind zu erwähnen die Rezitasionen von Frl. Cilly Rapp-Frankfurt und Herrn R e n h a u s - Frankfurt sowie die Jargonrezitation von Herrn G l ö ck h ä n d l e r. Aufsehen erregten die Biolinsoli des jugendlichen Künstlers Moritz Strupfeld. Den Schluß bildete ein Lichtbildervortrag des- Herrn Dachauer- Frankfurt über Palästina. Fröhlicher Tanz hielt die Teilnehnier noch lange beisammen. Köln. Das Hauptbüro des Jüd. Nationalfonds erläßt folgenden A n f r u f: „Am 15. Schebat feiert man in Palästina das Friihlingssest: Roschhaschanah l'ilanoth. Zu einer Zeit, da in den meisten Galuthländern Wald und Flur noch unter einer tiefen Schneedecke ruhen, ist in Erez-Jsrael die Natur schon zu neuem Leben erwacht und die Pflanzenwelt grünt und sproßt aufs> herrlichste. Die palästinensische Jugend zieht unter Führung ihrer Lehrer hinaus ins Freie, tummelt sich dort in frisch-fröhlicher Weise und senkt das Samenkorn in den Schoß der Mutter Erde, schattenspendende Bäume zu pflanzen, die im Greisenalter ihr Herz erfreuen sollen. Auch wir Juden „michuz laarez" wollen den 15. Schebat, diesen ehrwürdigen Gedenktag jüdischer Volkssitte, feierlich begehen. Bäume wollen wir pflanzen in die heimatliche Erde, die unseres Volkes Zukunft tragen soll. Palästina bedarf dringt der Anpflanzung von Oelbäumen, Reben, Mandeln. Eukalypten. Johannisbrot und anderen Nutz- und Zierhölzern. Wir dürfen uns auch nicht mehr auf die Kultur einer einzigen Baumart beschränken, sondern müssen den allgemeinen kolonisatorischen Bedürfnissen Rechnung tragen. Möge der „Neujahrstag der Bäume" wieder wie einst ein Festtag aller Palästinafreunde werden. Mögen die national empfindenden Juden des ganzen Erdballs am 15. Schebat (23. Januar 1913) der Baumspende gedenken. Jede jüdische Familie spende an diellm Tage einen Baum! Wenn diese unsere Parole befolgt wird, so wird unser Palästinawerk einen ungeahnten Aufschwung nehmen/ und es werden sich dereinst die Enkel in Dankbarkeit der heutigen Generation erinnern." Hamvnrg. Misrachi-Grupve der Ziontstifchen Ortsgruppe Hamburg-Altona. In einer großen öffentlichen Versammlung sprach Redakteur Lebow i t s ch - Budapest über „Die Zukunft des Judentums und der M israchi-Zionismus." Redner besprach zuerst die Lage des jüdischen .Volkes in Rußland, Galizien, Ungarn und Deutschland und führte dann ans, daß bis jetzt noch der Misrachi die einzige Organisation sei, die sich zur Aufgabe macht, die gesetzestreuen Juden aller Länder in sich zu vereinigen» denn die Agudaß Jisroel, die ebenfalls eine internationale Organisation der Gesetzestreuen darstellen soll, sei bis jetzt noch nicht definitiv gegründet. Diese Organisation sei auch kein Gegensatz zum Misrachi. Es lasse sich sehr gut denken und sei auch wünschenswert, daß die Aguda nnt dem Misrachi in gewissen Punkten Hand in Hand arbeite. Die „Moriah", ebenfalls eine Ncugrnndung, ist, trotz ihrer wohl zu unterstützenden Bestrebung, heute noch, zu schwach, als daß sie eine umfassende Organisation darstellen könne. Für den gesetzestreuen Juden, der sich organisieren will» — und wer sehe das zwingende Bedürfnis, sich zu organisieren, heute noch nicht ein? — ergibt sich also die Notwendigkeit) dem Misrachi beizutreten, umsomehr, als der Misrachi diejenige Organisation ist und auch immer bleiben wird, die ihre Anhänger auf Basis des nationale» Gedankens organisiert und der Misrachi am ehesten geeignet ist, die Kolonisation Palästinas zu fördern. Die Orthodoxen, die also nnt ihrem Beitritt zum Misrachi weiterhin zögern, begehen einen unverzeihlichen Fehler, denn erstens versäumen sie die Mitarbeit an den großen Aufgaben des Misrachi, und zweitens leisten sie dem Misrachi nicht die notwendige Unterstützung, deren er bedarf, falls er in der zionistischen Gesamtorganisation seinen Einfluß und sein Ansehen erhöhen will. Die Einwendungen, denen man begegnet, daß häufig bei Zionisten Gesinnungen vorhanden sind, die dem überlieferten Judentum strikte widersprechen, sind nicht stichhaltig, denn eS kommt in dieser. Beziehung nicht auf ein-

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