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Neue jüdische Presse · 1912-11-15 · Heft 45 (15.11.1912) · p. Seite 5

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Journal
Neue jüdische Presse
Volume
10 (1912)
Issue
Heft 45 (15.11.1912)
Date
1912-11-15
Page
Seite 5 (sequence 5)
Language
German
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«eite 5 Nr. 45. Frankfurter ZfraelMDeS AamWcnblaÜ. „Laß unsgchvl! — Ich >»ill auferwecken jetzt, was schläft! Komm!" > Esther verließ den Friedhof und durchschritt die Hvuipasgasse bis zu Spiras Haus, in das sie eintrat und Täubchen zu folgen winkte. Alles war drinnen wie ausgestorben. Leise öffnete Esther das Wohngemach. Dort stand des Rabbi Frau vor einem Tische, auf dem ein großer Ballen alter Leinwand lag. Ein halbes Dutzend jüdischer Frauen und Mädchen hingegen saßen an den Fenstern und nähten emsig. (Fortsetzung folgt.) Baiser Frietlricti Quelle Qltunbach a. H. Telefon 123. (Anschluss mit Frankfurt). Bewährteste TspnlChrulnl0Hnt>. 100,000 qm jährlich sowie unübertroffene Betten- und Bettfedernreinigung 2 Gegen Gicht und Rheumatismus bewährt. mittelst Druckluft und Wasserdampf. 5 Alleiniger General -Vertreter: Friedrich Stahl, 1 Frankfurt a.M., Gänthersbnrg-Allee 37. Tel.259 n. 714. o £ Wochev-Kaleuder. (Zeitangaben nach dem Losch.) Samstag, den 16. November!— 6. Kislev): Sabbat-Anfang in Frankfurt a. M. 4 Uhr 10 Min. Sabbat-Ausgang in Frankfurt a. M. 5 Uhr 30 Min. in Berlin 5 Uhr — Min. Wochenäbfchnitt: Wajeize. — Jakobs Flucht auS dem Elternhause. Auf freiem Felde muß er übernachten. Im Traume offenbart sich ihm Gott. Er sieht eine Leiter, an der Engel auf und nieder steigen. Gott selbst sicht über der Leiter, verspricht ihm Schutz, das Land Kanaan und' Nachkommen. Jakob nennt den Ort, >vo er geschlafen, Beth-El (Gotteshaus), seht einen Stein zum Denkmal und verspricht den „Zehnten" (Maaser) von altem, was Gott ihm geben wird. — Er kommt in Charan au. Trisft außerhalb der Stadt seine Cousine Rachel mit Schafen. Jakob bleibt als Schäfer bei seinem Onkel Laban. Als Lohn für 7 Dienstjahre wird ihm die heißgeliebte Rachel versprochen. Laban bricht jedoch sein .Wort und gibt Jakob die weniger geliebte Lea. Jakob dient abermals 7 Jahre und bekommt endlich Rachel. Auch zwei Nebenfrauen, Silpa und Bilha, hat er. Seine Frauen erzeugen ihm nacheinander elf Söhne und eine Tochter (Dina). Die meisten Söhne hat Lea (6). Rachel beneidet sie darum. — Nach de» 14 Dienstjahrcu bekommt Jakob als Hirtenlohn Schafe. Noch 6 Jahre bleibt er bei Laban. 'Dieser hintergeht ihn oft durch Wortbrüchigkeit und wird zuletzt noch neidisch auf seine Herden, welche sich durch Gottes Segen außerordentlich vermehrt haben. Jakob bespricht sich mit seinen Frauen. Auch erscheint ihm Gott und befiehlt ihm, in die Heimat zurückzukehren. Heimlich entweicht Jakob uritWeib und Kind. Saba» setzt ihm mit furchtbaren Rachegedanken nach, wird jedoch von Gott an der Ausführung seiner Pläne gehindert. Jakob holt Laban ein und macht chm Borwürfe. Jakob geißelt in scharfen Worten das ganze Verhalten Labans. Sie schließen hierauf einen Bund' und scheiden in Frieden von einander. Eilt frisch errichteter Steinhügel ist das äußere Zeichen des Bündnisses. Wochengottesdienste in Frankfurt. Morgens: 7 Uhr (Hanptshnagoge und Synagoge Königsteinerstraße 7 Uhr 30 Min.). Abends: 4 Uhr (Hauptsynagoge 4 Uhr, Synagoge Königsteinerstraße 7 Uhr). Offeubach er Druckluft - Anlage fioberI5imon Ausstellung compl.Wohnräume ör.Eschenheimer5tT.39'u.39d Schillerst. 26. Frankfurter Familieunachrichten. Gebor e.n. E. Sohn, Albert Simon (Alexander), Becthovenstraße 47. — E. Sohn, Herzfeld (Bensheim), Hcrmanilstr. 4. — E. Sohn, Loeb (Halberstadt), Klettenbergstraße 22. — E. Sohn, B. Hamburger (Lailpheimer), Bergweg 30. — E. Sohn, N. Michaelis (Pincowitz), Langestraße 22. — E. Sohn, Freund (Selignianu', Musikantenwrg 38. Barmizwoh. Emil Ries, Sandiveg 44, Isaak Strauß, Langestraße 25, in der Synagoge Börneplatz. — Alexander Ellern, Gaußstraße 37, in der «Synagoge Friedbergcranlage. — Walter Speier, Gervinusstraße 48 v., Max Münzer, Königstraß: 7t, in der Synagoge Königsteinerstraße. Verlobte. Erna Silbcrmauu, Düsseldorf mit Moritz May, Kaiserstraße 72. — Leonie Mai, Fichtestraße 8 mit Jacques Noßbaum, Kautstraße 11. — Marie Heimann, Zcckeiidorf mit Isidor Monatt, Bettiuastraße 31. A u f g c b o t c n. Erich Grundmann, Gutleutstraße 14 mit Relly Kauffinaiin, Gärtnerlveg 20. — Josef Bamberger, Nhlandstr. 24 mit Sara Selnra selka, Berlin. — Theodor Köhler, dahier mit Auguste Stern, Baden- Padeir. — Saly Sundheimer, Vogelsbergstraße 28 mit Hcrminc Uhsfclder, Ludwigstr. 37. — Albert Tldolf Stern, Wa,l«AMLurg mit tzda Ltzu-us. atttmih-fweu Ns- — Wolf Levy, Mainzerlandstr. 107 mit Rosttta Wolf, «Dimmern. — Siegfried Strauß, Battonstraye 4 mit Helene Stein, Bäckerweg 13. Verehelicht. Samuel Heß mit .Helma Mayer, Fichardstraße 33. — Theodor Frank mit Alice Schwab» Friedrichstraße 34. — Julius Cohen mit Emma Nutzbaum, Cronbergerstraße 23. Gestorben. Bertha Oppenheimer, 63 I., Roßmarkt 8. — Bernhard Rudolf Bernhardt, 64 I., Grnnedurgweg 143. — Josef Rofenheim, 72 I.. Westendstr. 2. — Henriette Heinemann geb. Müller, 70 I., Gaußstr. 2. — Paul Herz, 28 I., Mendelssohnstr. 27. — Louis Golde, 63 I. — Elise Auerbach geb. Kent. 48 I, Palmengartenstraße 6. Fotograf Fritz Frank [f Grosse Frfedbergerstrasse 23. Telef. Amt I. 2755. Einziger indischer gegrillter Fachmann Frankfurts (Meister) IS- - Fahrstuhl.-|f Auswärtige Familiennachrichten. Geboren. E. Tochter, Willi David, Mannheim. Verlobte. Alice Levy, Sablon-Metz mit Hermann Rothschild, Straßburg i. Els. — Adele Haustein mit Ludwig Kaufmann, Hanau. — Hilda Psälzer, Hemsbach a. B. mit Ernst Günzburger, Mannheim. — Klara Strupp, Treysa mit Arthur Sittenmann, Eisenach. — Elsa Adler, Weikersheim mit Julius Heinsfurther, Crailsheim. — Aennc Eisenberg, Cassel mit Dr. Julius Freund, Shesfield. — Marie Loeb, Mannheim mit Ernst Hopf, Nürnberg. — Elsa Geismar, Karlsruhe i. B. mit Max Nenniann, München. Verehelicht. Max Simon, Mannheim mit' Lina Hochstädter, Lampertheim. Gestorben. Jda Strauß, Geisenheim. — Berta Hirsch geb. Mayer, Mannheim. — Bernhard Lustig, Würzburg. — Hermann Joseph, 63 I., Worms. — David Wertheimer, 67 I., «Stuttgart. den November, und sie haben gewußt, warum. Ist doch kein Monat so sehr durch Wind und Nebel ausgezeichnet, als der vorletzte Monat deS JahreK — keiner aber natürlich auch gefährlicher für empfindliche Menschen, als wieder dieser Monat. Um diese Zeit dürfen Fays ächte Sodener Mineral-Pastillen in keinem Haushalt fehlen, damit sie bei plötzlich nuitretenden Erkältungen, Katarrhen rc. sofort zur Hand find und ernsteren Erkrankungen Vorbeugen. Die Schachtel kostet nur 85 Pfg. und ist in allen Apotheken und Drogerien zu haben. Man hüte sich aber vor Nachahmungen. UT Bas vornehmste Lichtspielhaus der Stadt Frankfurt. CTirnMIl Massige Einheitspreise. Adolf Sprankels Tanz-Institut Tel. 8021. titobnung Höhenstr. 7.—Privatsaal BlBichstP.1V. w. mi. Empfehle meine Gesellschafts-, Privat- und Wanderkurse ff. 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