Neue jüdische Presse
- Journal
- Neue jüdische Presse
- Volume
- 10 (1912)
- Issue
- Heft 44 (8.11.1912)
- Date
- 1912-11-08
- Page
- Seite 5 (sequence 5)
- Language
- German
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Nt. 44. .Ich habe gisordert, Sah Markus uttsere Geneinde meide, — oder ich werde mein Haus ver- 'aufen, sortzieheu, und die Judenschast von Prag ölte verflucht sein!" (Fortsetzung folgt.) ImepikaniscbBFits-u Pincenez sÄ? “k* I:5-0 Grosse Auswahl in amerik. und deutscher Optik. [. W. Albert, Ecke N^iie Maiazerstr. n. WemfraD«nstr. 11. Schlafzimmer-Einrichtutzgen B ettenf abrik ation, Bett-W Asche, X11IIVJ UUl> 1« Bleirienstrassc IQ. fizaiser l'riedricu Quelle - ■ OSenDaCQ g. M. - Gegen Gicht and RherunatiBmus bewährt. Alleiniger General -Vertreter: Friedrich Stahl, Frankfurt a.X., ßflnthersburg-Allee 37. Tel.259 n. 714. Wocheu-Kaleuder. (Zeitangaben nach dem Luaoh.) SamStag, den S. November 2g. Cheschwam. Sabbat-Anfang in Frankfurt a. M. 4 Uhr 20 Min. Sabbat-Ausgang in Frankfurt a. M. 5 Uhr 40 Min. in Berlin 5 Uhr 10 Bim. Wochenabschnitt: Tanldaus. — Geburt der Zwillingsbrüder Esau und Jakob. Ersterer rötlich, rauh, paarig und roh an Sitten; letzerer schlicht, häuslich and fromm. Esau Liebling Jsaks, Jakob mehr von der Götutter geliebt. Jakob kauft Esau die Erstgeburt' ab um ein Gericht Linsen. Die Erstgeburt hatte heilig- Icrnfte Bedeutung; sie berechtigte und verpslichtete zum Gottesdienst in der Familie nach des Vaters Tode. Dazu war Esau weder fähig noch würdig! Ausdrücklich wird auch beiin Verkauf hervorgehoben, daß Esau atz und trank, davonging und die Erstgeburt verachtete. — Jsak will ahnungslos den Erstgeborenen segnen. 'Er Iweiß nichts von dem Verkauf dieses heiligem Rechtes. Esau ging aufs. Feld Wildbret zu bringen; er verschweigt den Verkauf, obwohl Jakob „so klar, wie der Helle Tag" sich das Recht zusicheru liest. Esau handelte damit unrecht. Jakob bringt nun ans Rebekkas Geheiß Ziegenbödlein, nach Wildbretart bereitet, dem 'Vater. Hals und Hände sind mit Fellen bedeckt. Jsak soll auf scho- -Vronksarrrr JiiaeUtrsches tzamUiendlan. »ende Art über EsauS Charakter und das Borgefallene aufgeklärt werden. Er erkennt an der Stimme Jakob. / Später kommt Esau. Jsak soll ihn segnen. Seine stillen Zweifel werden ihm zur Gewißheit: Esau ist gottlos! Jsak nimmt seinen Segen nicht zurück. Dennoch nennt Esau den Jakob Betrüger, droht ihm sogar mit dem Tode. Jakob flieht' nach Haran. Dem Vater gibt er schonender Weise als Grund cm,daß er sich von dort eine Frau holen wolle. Jsaks Segen begleitet ihn. — Ferner wird von der Wegnehme Rebekkas durch den Philisterfürsten Mimelech berichtet. Er gibt sie wieder zurück. Die Philister bereiten Jsak wiederholt Schwierigkeiten, als er Brunnen grub. Endlich findet er Ruhe vor diesen Chikanen. Man segnet den Monat Kislew ein (Rausch-Chaudesch: Sonntag und Montag). Wvchengottesdienste in Frankfurt. Morgens: 6 Uhr 45 Min. (Hauptsynagoge und Synagoge Königsteinerstraße 7 Uhr 30 Min.). Abends: 4 Uhr (Hauptsynagoge 4 Uhr, Synagoge Königsteinerstraße 7 Uhr). Offenbaeber Druckluft - Anlage attambach a. H. Telefon 123. (Anschluss mit Frankfurt). 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Sonntag, den 10. November: Abraham Stern mit Ainalie geb. Strauß, Rechneistraße 9. Gestorben. Siegiliund Äoldschmidt, 32 I, Köuig-- warterstraße 26. — Anton Josef Steinberger, »2 I.. Jahnstr. 15. — Ferdinand Stern, 62 I., Saildweg 28. Auswärtige FamMeuuachrichteu. Geboren. E. Sohn, Arnold Rosenthal (Gunzeilhäuser), Afchasfenbiirg. — E. Tochter, Leo Vogel (Katzenstein), Karlsruhe i. B. Verlobte. Martha Baum, Mörchingen mit Moritz Stern, Wiesbaden. — Hermine Rothschild, Pforzheim mit Max Heumann, Cannstatt. — Gertrud Goldstein. Eisleben mit Norbert Mayer, Ringolsheim. — Marianne Loeb, Worms mit Zahnarzt Carl Kahn, Straßburg i. Elf. —. Auguste Baer. Würzburg mit Richard Hirschkind. Crefeld. — Hedwig Zivi, Mannheim mit Max Grumbacher, Mülhausen i. Elf. — Else Rosenfelder mit Jillius Kahn, München. — Bertha Schwarzschild. Schlüchtern mit Lehrer Samuel Gmidersheimer, Klcinhenbach. — Ruth Levy, Berlin mit Joseph Baer, Halbcrstadt. Gestorben. Meyer Kalischer, 81 I., Posen. —- Bernhard Goldmaicn, 73 I., Eschwege. — Bertha Son-. nenberg geb. Winterberger. 81 I, Wetzlar. — Hermann Busch, Berlin. — Mchaeli» Lewin, 80 F, Jastrow. — Röschen Lewin geb. Jacoby, Jastrow. — Salomon Stein, 78 I.. Baden-Baden. VAUHiflbll Gustav Schwarz I D 91 VII V* 11 D 14 Gutlentstrasse 14 I IM I# 1 V MM M nächst dem Schauspielhaus. *■■■-, Kein laden. TeL 1347». n ogr sm 9 644 ne IilB( ldlg »3 , Wil W I tnei cfflift 1Ü ba teil . Ult U.T. 05IBBS) llas vornehmste Lichtspielhaus der Stadt Frankfurt. Massige Einheitspreise. Adolf Sprenkels Tanz-Institut Tel. soll. Wohnung Hühensfp. 7.—Prioatsaal Bleichstp. ff. in. mi. Empfehle meine Gesellschafts-, Privat- und Wanderkurse ff. Referenzen. mit stets modernem Lehrsystem. ff. Referenzen. Bag Inn der Kurse Anfang Oktoberm UnterrlDhtssäla Im? Kaufmännischer Verein, Logs ii-il Privatsaal. 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