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Neue jüdische Presse · 1912-06-14 · Heft 23 (14.6.1912) · p. Seite 11

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Journal
Neue jüdische Presse
Volume
10 (1912)
Issue
Heft 23 (14.6.1912)
Date
1912-06-14
Page
Seite 11 (sequence 11)
Language
German
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Nr. 23 Frankfurtzr Ksraelitisches FamilienKlati. Seite II. für seine Mitglieder und bereit Angehörige (auch Damen) gemütliche Familien-Abendc, an denen durch gesangliche Darbietungen und Deklamationen' für Unterhaltung bestens Sorge getragen wird. Der erste dieser Abende findet nächshen Sonntag statt. Der Almosenkasten der israelit. Gemeinde berichtet über seine Wirksamkeit im Jahre 1911 folgendes: Die Einnahmen betrugen: Spenden' zur Verteilung 64 708.32 Jk Jahresbeiträge 17 481.—i „ Beiträge für Spezialfälle 34 435.97 „ Zinsenerträgnis und Zuschuß ans der Reserve 41688.21 „ 158 313.50 Jk welchen nachstehend verzeichnet«: Ausgaben gegenüberstehen: Quartalspenden, monatliche und sofortige Spenden an 827 Familien und alleinstehende Bedürftige 148 913.50 Jk Berwaltungsspesen 9 400.—i „ 158 313.50 Jk Mt Bedauern und mit banger Sorge für die Zukunft müssen wir auch in unserem diesjährigen Bericht wieder seststellen, daß. die an uns herantretenden Anforderungen von Jahr zu Jahr in erschreckender Weise wachsen. Der Ungunst der Verhältnisse, verschärft durch die letztjährige Mißernte und die fast unerträgliche Verteuerung der Lebenshaltung, ist es neben dem starken Zuzug wirtschaftlich schwacher Existenzen' zuzuschreiben, daß. im vergangenen Jahre 2273 schriftliche Gesuche um Gewährung von Unterstützungen gegenüber 1967 Gesuche im Vorjahr an uns gerichtet wurden. Wenn wir auch infolge unserer ganz unzureichenden Mittel nur 2034 Gesuchen entsprechen konnten, mußten wir ^>och den oben aufgesührten außerordentlich hohen Betrag für Untershütznngen bewilligen, so daß wir damit an der Grenze unserer Leistungsfähigkeit angelangt sind. Der zur Deckung des Defizits unserer Reserve entnommene Betrag erreicht durch den steten Rückgang der uns zufließenden Spenden und Jahresbeiträge in diesen! Jahre eine solche Höhe, daß. wir zu unserein schmerzlichen Bedauern genötigt sein werden, unsere W i r k s a m - keit künftig aufs äußerste einzuschränken, wenn unsere herzliche und dringende Bitte an unsere Geineindemitglieder um tatkräftige Unterstützung durch verstärkte regelmäßige Beiträge und recht reichliche gelegentliche Zuwendungen nicht bald Gehör findet. Bei der nachstehenden Gegenüberstellung unserer Einnahmen aus Spenden und Jahresbeiträgen und der von uns gewährten Unterstützungen im Verlauf der letzten sechs Jahre weisen wir besonders darauf hin, daß . die Spenden gegenüber dem Vorjahr noch um 1227.35 Jk zurückgeblieben, obwohl wir infolge eines mit Rücksicht auf die mißlichen Verhältnisse unserer Anstalt an eine Anzahl unserer Gönner gerichteten Bittschreibens einmalige Zuwendungen im Gesaintbetrage von rund 12000.— ‘Jk erhielten. Ohne diese außerordentliche Beihilfe, die wir herzlichst dankbar anerkennen, wären wir schön im Berichtsjahr gezwungen gewesen, viele Gesuche würdiger Petenten unberücksichtigt zu lassen. An einer der hervorragendsten sozialen Aufgaben des zwanzigsten Jahrhunderts, dem Kinder schütz und der Kindcrsürsorge sind auch wir nicht achtlos vorübergegangen. Seit Jahren ist es unser Bestreben, daß die "jüdischen Kinder, welche unter unserer Obhut stehen und die wir gemeinsam mit dem Waisen- und Arinen-Amt versorgen, von denr Gemeindewaisenrat unserer SammelVormundschaft zugewiesen werden. Da die Zahl der zu bevormundenden Kinder gegenwärtig 70 beträgt, waren wir genötigt, einen besonderen Beamten zur Führung der Vormundschaft anzustellen. Die Beaufsichtigung der Kinder, die teilweise hier, teilweise auf dem 'Stonb untergebracht sind, besorgten neben dem Vormund .in nicht genug zu rühmender aufopfernder Tätigkeit die Damen der „Weiblichen Fürsorge" bezw. deren .„Kinderjchützkommission." Der zum Zwecke i>es Austausches und der .Verbreitung wichtiger Erfahrungen auf dem .Gebiete der hiesigen Wohlfahrtspflege ins Leben gerufenen .^Vereinigung jüdischer Wohlfahrtseinrichtungen" haben wir uns angeschlossen und mit der neuen Institution gute Erfahrungen gemacht. Die von uns getroffene Einrichtung für Unterhaltung der Grabdenkmäler und« Grabstätten auf dem hiesigen Gemeindefriedhofe, sowie für deren Ausschmückung mit Blumen Sorge zu tragen, ist auch im abgelaufenen Jahre in steigendem Maße in Anspruch genommen worden. Die Israelit. Waisen anstatt veröffentlicht ihren Jahresbericht. Sie erzog in ihrer Knabenabteilung 36 Knaben und 7 Lehrlinge und in ihrer Mädchenabteilung 23 Mädchen. Mn Drittel der Knaben besuchte mit Erfolg die Realschule. Die Mädchen werden meist zu tüchtigen Haushälterinnen herangebildet. Personalien «. Kleine Mitteilungen. BerN«. Der Vorstand des Verbandes der jüdischen Jugeudvereine Deutschlands hat in seiner letzten Sitzung am 12. Mai er. einstiinmig Fräulein stuci. rer. pol. Cora Berliner zur Geschäftsführerin gewählt. Die große Ausdehnung des Verbandes — er zählt jetzt 13 000 Einzelmitglieder in 84 Vereinen — machte es erforderlich, den Geschästssührerposten mit einer Kraft zu besetzen, die lediglich für den Verband-tätig ist. Leider war cs nicht möglich, den überaus verdienstvollen bisherigen Geschäftsführer, Rabbiner Dr. Finkel, der den Posten mit seltener Hingabe und Treue bekleidet hat, von seinen übrigen beruslichen Pflichten freiznmachen. Berlin. Im Anschluß an. den schnell fortschreitenden Bau des neuen Krankenhauses der jüd. Gemeinde (Ecke Exerzier- .und Schulstraße), dessen Hauptgebäude im Rohbau bereits unter Dach stehen, wird nunmehr der Ban des neuen S ch w e st e r n h e i m s begonnen. — In den letzten Wockien sind -hier u. a. folgende Individuen aus dem Judentum ausgetreten: Komponist Oskar Fried, Casötier Samuel Stern und Familie, Ingenieur Paul Wachsmann, Student. Herbert Lewh, Kaufmann Paul, Wendriner und Zahnarzt Georg Weinberg. — Im 58. Lebensjahre ist der Landgerichtsrat Dr. Paul L o e w y verschiede». Berlin. Der bekannte Bildhauer MaxLeviist — —' 47 Jahre alt — nach langem Leiden verschieden. 1909 erhielt er in Dresden die goldene Medaille. Mannheim. Die erste Postbestellung für die Luftpost Mannheim-Heidelberg, überhaupt die erste in Deutschland, übernahm der russische Jude A b r a m o w i t s ch nebst seiner kühnen .Gattin. Hannover. Fabrikant Sartorius Rheinhold wurde zum Handelsrichter ernannt. Lantenvnrg i. Westpr. Noch ist die Wunde über den Tod unseres Kantors Sinai nicht vernarbt, und schon tvieder hat der unerbittliche Tod unserer Gemeinde ein teures Mitglied entrissen. Nach langein, schweren, aber mit seltener Geduld und großem Gottvertrauen getragenem Leiden starb Freitag Abend die Gattin unseres Synagogen-Borstehers, des Herrn B l u m e n t h a l. Ein! goldenes Herz, das Freud und Leid der Nebenmenschen so innig mitempfunden hat, ist nunmehr im Tode erstarrt. Sie war ein Esches Chajil, ein Biederweib, wie sie uns Salomo so herrlich geschildert hat. Granöeuz. Gelegentlich des Ablebens der 92 fahrigen, allgemein verehrten Frau Banlier Hedwig B e l g a r d, hat ihr Sohn, Kommerzienrat Heinrich B e l g a r d, der Vorsitzende der hiesigen Synagogciigemeinde, in Gemeinschaft mit seinen Geschwister», namhafte Spenden für hiesige jüdische Vereine und Stiftungen geinacht, darunter 3000 Jk für das Kasper Lachinann'sche Provinzial- Waisenhaus. Eicktersheim lBaden). Leopold Wertheimer. Bezirksältester und Vorstand der israelitischen Gemeinde, verschied im 75. Lebensjahre.. Kattowitz. Die sehr geachteten Eheleute Tobias Daniel und Frau Ernstine geb. Wiener, erhielten anläßlich ihrer goldenen Hochzeit die Ehejubiläumsmedaille. (0) Posen. Stadtrat Kronthal und Generalagent Max C z a p s k i . wurden zu stellvertretenden Handelsrichtern ernannt. Frau Fabrikbesitzer Ephraim wurde anläßlich der Berliner Tagung des Vaterländ. Frauenvereins der Kronprinzessin v o r g e st e l l t. In S ch ö n l a n k e spendete Rentier H e r m a n n L e v y anläßlich seines 70. Geburtstages je 500 Jk der Stadt und der jüdischen Gemeinde. Die Stadt überreichte dem Spender, der.seit 30 Jahren in der Stadtvertretung mitarbeitet, eine Ä d r e s s e. Oberwesel. Unter ungewöhnlich großer Beteiligung ist der langjährige verdienstvolle Vorsitzende unserer Gemeinde A l e x a n d e r Mäher zu Grabe getragen worden. Zürich. Kantons- und Stadtrat Rechtsanw. Dr. Farbstein ist als Ersatzniann in das Kassationsg c r i ch t gewählt worden. Mit dieser Wahl ist im hiesigen Kanton z u in e r st e n Male ein Jude in ein Richteraint — und dazu noch beim obersten Gerichtshof — berufen worden. Die meisten Kantonsräte hatten sich bisher stets gegen die Wahl eines Juden als Richter gesträubt; daß Dr. Farbstei» gewählt worden ist, ist hauptsächlich dem energischen Wollen der Sozialdemokratie zu verdanken. Budapest. Im Alter von 49 Jahren verschied der Großgrundbesitzer Heinrich v. Rosenfeld, einer der angesehensten und tüchtigsten Landwirte Ungarns. — Dr. M. Ferbstein, Präsident der israelitischen Gemeinde inEperjes, erhielt denFranzJosefs-Orden. London. Kart Rößlers Lustspiel „Die fünf Frankfurter" wird im Lyrictheater in englischer Uebertragung anfgeführt. Infolge Verlangens der Zensur mußten die Bor- und Zunamen der fünf Frankfurter geändert werden. London. Generalstaatsanwalt Sir Rufus Jsaacs hat den Rang eines Ministers erhalten. Die Ernennung stellt ein Novum dar. Der Generalstaatsanwalt war bisher nur juristischer Beirat und nie Mtglied des Kabinetts. Es handelt sich bei Jsaacs uni eine rein persönliche Auszeichnung. Warschau. ' 2000 Hochzeitsgäste waren in Barisow bei der Hochzeit eines Enkels des Gerer Rebbe anwesend. Der junge Ehemann ist 15, die junge Frau 14 Jahre alt. Warschau. Der hier vor mehreren Jahren verstorbene Bankier I. Lewi .hatte der jüdischen Gemeinde ein Kapital für Zwecke der jüdischen Eiyigration vermacht. Nachdem das Kapital jetzt die Höhe von 100000 Rubel erreicht hat, hat die jüdische Gemeinde die Pflicht, jährlich 5000 Rubel für die jüdische Emigration auszugeben. l Kischinew (Rußland). Anläßlich der Gedenkfeier der ■ hundertjährigen Zugehörigkeit Bessarabiens zum russischen Reich hat der berüchtigte blutrünstige Judenfresser Purischkew itsch vom Zaren sein Bildnis zum! Geschenk erhalten. Gleichzeitig wurde er, obwohl er kein Beamter ist, zum Wirklichen St aalsrat er- : nanüt. Diese Auszeichnung ist selbst in konservative» politischen Kreisen mit peinlichem Befremden ausgenomnicu worden. Kowno (Rußland). Der bisherige Duma-Abgeordnete Fried mann will nicht wieder kandidieren. An seiner Stelle wird hier der bekannte Advokat G r u s e n b e r g aufgestellt. Konftantinopel. Der llebertritt des Rentiers Jaues Tiano zum Islam hat in den jüdischen Kreisen das peinlichste Aussehen erregt. rionftamttnopel. Das neue Parlament zählt bekanntlich — wie die vorige Kammer — vier jüdische Abgeordnete. Bon diesen ist der Abgeordnete Faraggi zum Vorsitzenden der Budgctkommission gewählt worden. Der Abgeordnete. von Saloniki, C a r a s s o, soll demnächst zum Senator ernannt werden. An seiner Stelle wird das jungtürkische KomiteeMokse Cohen aus Saloniki für das dort frei werdende Abgeordnetenmandat kandidieren. Rew-Aork. Im März landeten hier 4lv8 j ü d i sch e Einwanderer (2215 männliche und 1893 weibliche Personen) gegenüber 4406 jüdischen Einwanderern im März 1911. 2712 kamen aus^ Rußland. Stn barem Gelbe führten die Einwanderer i. 101350 Dollar mit sich. 43 wurden von der Einwanderungsbehörde zurückgewiesen und mußten die Rückreise antreten. Philadelphia. Dr. David Riesmann — geboren 1867 in Stadtlengsfeld (Sachsen-Weimar) —. ist zum Professor der medizinischen Klinik der Universität zu Pennsylvania ernannt worden. Aus der Lehrerwelt. Plesche«. Rabb. Dr. Königsberger verläßt uns am 1. September, um einem Rufe nach Berlin zu folgen. Rheiubifchofsheim Lehrer Lev i feierte am 8. Juni unter allgemeiner Beteiligung fein 40 j «ihriges Amtsjub iläum. Bleiwitz. Oberkantor Magnus Davidsohn ist an die Synagoge Fasanenstraße in Berlin berufen worden. Stratzburg. Mit Beginndes Sommersemesters find wieder drei jüdische Kandidaten des höheren Schulamts in den reichsländischen Schuldienst eingetreten: Dr. P. L ev y-Mülhausen an das Gymnasium in Saarbnrg, Dr. Samson Meyer-Straßburg an die Realschule zu Bischweiler, Alexandre-Oberehnheim an die Oberrealschule Kaiserpalast Straßburg. Äusgeschieden ist nach Älbleistung des Probejahres: B r e n e r - Frankfurt, bisher an der Realschule zu Bischweiler. Das Zeugnis der Anstellungsfähigkeit erhielten nach beendigtem Probejahr Luc. Schwab, Realschule Markirch und R. Levy, Gymnasium in Zabern. Wie«, 6. Juni. Hier ist heute der Sadagorer Rebbe einem Asthmaleiden erlegen. Aus de« Vereinen. Amsterdam. Der Verein „Sch emrraß S ch ab Los" tagte unter Vorsitz des Rabbiners I. B r e d e n b n r g. Der Jahresbericht verzeichnet, daß 104 Arbeitgeber und 167 Arbeitnehmer den Verein in Anspruch nahmen, und daß 66 Stellen besetzt wurden. Bunte Chronik. Der Aufruf zur Gründung der Alliance JsraeMe Universelle. An: 28. Juli 1860 erschien in der „Allgem. Ztg. des Indent." der Aufruf, der zur Gründung einen Alliance Jsraelite Universelle aufforderte. Das historisch bedeutsame Dokument hatte folgenden Wortlaut: . Israeliten! Wenn Ihr, zerstreut über alle Enden der Erde und unter die Nationen gemischt, von Herzen der alten Religion Eurer Väter anhanget, so schwach) übrigens das Band auch sei, was Euch daran knüpft; wenn Ihr Euren Glauben nicht verleugnet. Euren Kultus nicht verbergt und nicht über Eure Wstammung, die nur schwache Seelen drückt, errötet; wenn Ihr die Vorurteile, unter denen wir immer noch leiden, die Anschuldigungen, die man verallgemeinert, die wiederholten Lügen, Verleumdungen, die Mißbräuche der Justiz, die man duldet, die Verfolgungen die man rechtfertigt oder entschuldigt, verachtet; wenn Ihr glaubt, daß die älteste und einfachste der spiritualistischen Religionen ihren Platz behaupten, ihre Mssion erfüllen, ihr Recht verkünden, ihre Lebenskraft in der großen, immer mehr wachsenden Jdeenbewegung. in dem Kampfe der immer heißeren Kämpfe der Theorien der modernen Gesellschaft dartun muß; wenn Ihr glaubt, daß die erhabene Idee und derstrenge Kultus eines einziges Gottes, deren altherkömm» liche Träger und unerschütterliche Verteidiger wir sind) mehr als jemals vor den eigennützigen Berechnungen oder den Angriffen des Zweifels und der Indifferenz ' geschützt werden müssen; wenn Ihr glaubt, daß die Gewissensfreiheit, dieses' Leben der Seele, nirgends besser für alle Menschen behütet wird, als in den Staaten, wo die Juden sie vollständig besitzen; wenn Ihr glaubt, daß der Glaube der Väter für jeden ein heiliges Erbteil, daß der Herd, das Gewissen unverletzlich sind, daß man nicht mehr anss neue sehen möchte, was man erst jüngst gesehen hat; wenn Ihr glaubt, daß die Bereinigung ein Gut sei. daß Ihr, obgleich den. verschiedenen Nationen angehörend, Ihr dennoch, außerhalb aller Parteien, Eure Gefühle. Wünsche und Hofsnnngen in eine Gemeinschaft bringen könnet; wenn Ihr glaubt, daß Ihr auf gesetzlichen Wegen, durch die unbezwingliche Macht des Rechts und der Ber-

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