Neue jüdische Presse
- Journal
- Neue jüdische Presse
- Volume
- 10 (1912)
- Issue
- Heft 19 (17.5.1912)
- Date
- 1912-05-17
- Page
- Seite 10 (sequence 10)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
- OCR quality
- 88% known words query
- IRI
…/2692297-2692768-2692787--06956-2701996- Visual Library
- page viewer of the UB Frankfurt
Mentioned entities
OCR text
Nr. IS. ' €&te 10. halten können, Sombart sei vor der Diskussion gekniffen und dgl. inehr. Die dritte im Bunde war Frau Henriette Fürth, die sachlich begann, dann aber stark persönlich wurde. Es sprachen ferner als Gegner Dr. Kör ach! und ein Herr Oppenheimer. Ihnen erwiderten außer Len Vorerwähnten Leopold Perlmutter, der Sombarts dickes Judenbuch' wegen seiner Stellung zur jüdischen Religion ablehnte, aber das dünne Judenbuch ,Me Zukunft der Juden" aufs' höchste pries — nur wirkliche Assimilanten, denen die Zukunft des jüdischen Kolkes gleichgilltig ist, können letzteres begeifern r—, Fritz Sondheimer, der scharf gegen Frau Fürth und gegen die Trennungsorthodoxie, die fichl im Falle Sombart schlimmer als die andere Seite benehme, polemisierte nick betonte, daß. er grade als deutsch fühlender Jude Zionist sei, inner Bewegung anhänge, die von großen Seen getragen werde Und'Pie Einheit der Juden des Weltalls verkünde, und Nach um Goldmann. Dieser führte aus, daß die Hetze gegen Sombart der gegen Herzl auf ein Haar gleiche; auch diesem sei der Vorwurf gemacht worden, daß seine Thesen antisemitisch seien, während sie sich nur aus dem Nationalismus, aus jenen Erkenntnissen, die zur Erhaltung der jüd. Gesamtheit notwendig sind, folgerten. Was die Gleichberechtigung betrefft, so müsse sie selbstredend' in juridischer und politischer Beziehung voll und ganz erstrebt werden; die Juden müsse volle Rechte, vollen Anteil an den staatlichen Angelegenheiten erstreben. Was verlangt werden müsse und was allein Sombart gefordert habe, sei, - daß die Juden sich! bei allen rein nationalen Angelegenheiten mit Takt gewisse Reserve anflcgen. —. Diese letzte Forderung ist es, die hauptsächlich als Geschoß gegen Sombart gebraucht wird und auch In dieser Versammlung gegen ihn gebraucht wurde. Wenn Juden Betrachtungen zu den christlichen Festen in der allgemeinen Presse schreiben oder Weihnachtsmärchen und Festspiele dichten, so ist das ein Mangel an Takt, der üben bei den. Assimilationsjuden zu finden ist. Ebenso muß es als Mangel an Taktgefühl betrachtet werden, wenn eia Jude sich als Hipergermane gebärdet, wenn er z. B. als Hakatist austritt. AÄrigens ist das ganze Treiben gegen Sombart ein Chilm haschem und dazu angetan, den jüdischen Namen zn diskreditieren, und wozu die ganze Hetze! Glauben die Gegner der nationalen Sache, den Zionismus durch solche Treibereien aufzuhalten? Was hat ihnen die Hetze gegen Herzl genützt? Anstatt der vergeblichen Mihe, eine Bewegung von solcher Liebens¬ und Zugkraft wie den Zionismus zu diskreditieren/ sollten Männer von politischer Einsicht endlich dein Zionismus gerecht werden. > „Mo ntesio re"-Verein. r-■!' Die letzte Kurtenausgabe für den Rheinausflug findet nächsten Montag (abends 8—!10 Uhr) im Vereinslokale statt. Verein für jüd. Geschichte u. Literatur. —> Die diesjährige Generalversammlung fand .am 8. Mar statt. Robb. Dr. I Horovitz, der Vorsitzende, erstattete den Bericht. Er gab' einen Ueberblick über die veranstalteten Vortragsabende, verweilte bei der Neueinrichtung der Geschichhsknrse, als' deren Dozent Dr. B. May fungierte, und erwähnte, daß sich der Mitgliedershand auf der glichen Höhe gehalten hat. Herr Julius Sommer erstattete den Kassenbericht, und sodann wurde der bisherige Vorstand wiedergewählt. Theaterabend. Samstag abend fand hier mit ausgezeichnetem Erfolge die Aufführung "des historischen Schauspiels »Heinrich Heine" stM. Das Stück hatte s. Zt., als Carl Pander noch lebte, unzählige Aufführungen erlebt und zwar infolge Pander's brillanten Darstellung des Hühneraugenoperateurs und' Lotteriekollekteurs Hirsch. Durch Richard Goltz vom Frankfurter Komödienhause scheint das Stück wieder zur Geltung zu kommen, und wir müssen sagen, daß er der prädestinierte Nachfolger ist. Das ist eine. Juden-Darstellung, wie man sie in allen Teilen unterscheiden! kann, einfach, menschlich ohne die geringste Karrikierung und Absicht, dabei in jeder Bewegung humorvoll und' grade durch diese Natürlichkeit so äußerst wirksam. Das höben der starke Beifall und die mehrfache Hervorrufe, die das Spiel des Herrn Goltz bewirkten, bewiesen. Auch das gut geschulte Ensemble war an seinem Platze. Den jungen Heine wußte Alfred Carlo uberzeugend darzustellen. Der gestrenge Onkel Salömon des Herrn Hart war gut in Maske und Auffassung, und die drei westlichen Familienmitglieder fanden durch Frl. Müller, Melwitz und Leoni« beste! Der- . treterinnen. -Die Bühne war wunderhübsch altväterlich hergerichtet. <Ähr lobenswert war die Idee, vor Beginn des Stückes eine kurze Erklärung über den Lebensganh ' des Dichters bis zn seinem' Abschied von Hamberg, ver- "bunden mit Heine'sch'en Rezitationen, zu geben, welcher - Ausgabe sich EdWinFrank in vornehmer, ffinstlerischer Weise unterzog. " - ' Die Ausführung hätte ein ausverkauftes Haus verdient und sicherlich auch 'gefunden, wenn nicht der größte Konkurrent des Theaters, der wunderrschone Monat Mai, die Menschheit ins Freie gelockt hätte. '" Ans -er Lehrerwett. Cassel. Rach längerem Leiden starb hier der emer. Lehrer. E. Gutkind im Alter von 73 Jahren. Der Verschiedene war zuletzt viele Jahre Waiscnvater und Lehrer am hiesigen Waisenhause. Er war lange Jahre . Urankfurtzr UraelitisHS IaMilieMM. Vorstandsmitglied der Stcrb'ekasse hessischer Volksschullehrer und genoß in den Kreisen -er Lehrer hohes Ansehen. Lichlena« (Baden). Hauptlehrer Lazarus Lehmann Erhielt das Verdienstkreuz vom Zähringer Lö.wen. Rex lugen. Hauptlehrer Spatz, das bekannte Vorstandsmitglied des württemb'g. israclit. Lehrervereins, feiert am 16. Mai sein 25jähriges Kehrerjubiläum. >' BlGapeft. Rabb. Joel Fellner in Beled ist zum Oberrabbiner von Soproukeresztur gewählt worden. —. Die jüd. Gemeinde von Ungar.-Brod hat die größten Anstrengungen gemacht, ihren Rabb. Tr. Jung, dessen hervorragende Kraft schwer zu ersetzen sein dürste, zu behalten; er dürste jedoch schon in allernächster Zeit seinen Posten in London antreten. Gegen die Ritualmordlüge. Am 12. März 1911 wurde der Knabe Andrej Justschinski in Kiew ermordet. Sein Mörder wurde trotz vielen Bemühungen bisher in zweifelsfreier Weise nicht entdeckt. Schließlich ist. ein Jude als Täter verhaftet worden und die Untersuchung gegen ihn schwebt. Ob dieser Jude der Mörder ist, darüber können wir nicht urteilen. Es wäre unstatthaft, einem schwebenden Rechtsverfahren vorzugrcifen, noch dazu, wenn es in einem fremden Staate anhängig ist. Eins aber zwingt uns in unserem Gewissen, zu jenen Vorgängen jn Kiew Stellung zu nehmen. Tie Agitation der Straße hat diesen Vorfall gierig aufgegriffen und behauptet dreist, der Knabe Jüstschinski sei von Juden abgeschlachtet, um ihm sein Blut abznzapsen und um dieses Blut gemäß einem angeblichen jüdischen, Religionsgesetze für rituelle Zwecke zu verwenden. Dieser gewissenlos in das Volk getragene Wahn hat vom Mittelalter an bis in die neueste Zeit immer wieder entsetzliche Folgen hervorgernsen. Er hat die ungebildete Bolksmaffe zu grausigen Judenmassakres verführt, und irregesührte Scharen haben sich durch diesen Wahnn mit dem unschuldigen Blut ihrer Mitinenschcn besudelt. Und doch ist niemals für die Berechtigung dieses Wahnglaubens auch nur der Schatten eines Beweises erbracht worden. Die angesehensten christlichen Kenner des jüdischen Schrifttums haben einwandfrei nachgewiesen, daß zu keiner Zeit die Juden durch! ihre Religion zum Morde ihrer Mitmenschen angestiftet wurden. Wir halten es für die Pflicht eines jeden, dem dersittliche Fortschritt der Menschen am Herzen liegt, gegen solchen traurigen Aberwitz die Stimme zu erheben. Wir schließen uns damit dem Warnruf der angesehensten russischen Gelehrten, Schriftsteller und Künsllcr an in dem Bewußtsein, daß solche Warnung an keine Grenzpfähle gebunden ist. Sie muß Herzenssache der gesamten Kulturwelt sein. 19. Mürz 1912. f eh. Kommerzienrat Jean Andreae, Frankfurt a. M. xzellenz Wirll. Geheimer Rat Dr. Otto Back, Unterstaatssekretär z. D., Präsident der 1. Kammer von Elsaß-Lothüingen, Kurator der Kaiser Wilhelms-Universität, Straßbürg. Geh. Justizrat Professor Dr. L. v. Bar. Göttingen. Rechtsanwalt und Stadtrat Ernst. Bassermann, M. d. R., Mannheim. Albert Bassermann, Schauspieler. Berlin. Kommerzienrat Beer, Obervorsteher der Kaufmannschaft, Königsberg i. Pr. Geh. Hofrat Dr. Karl Bezolv, Professor an der Universität, Heidelberg. Dr. A. E. Berger, Professor an der Technischen Hochschule, Tarmstadt. Professor Dr. A. Binz, Rektor der Handelshochschule, Berlin. Schulrat Dr. Blumberger, Köln a. Rh. Rechtsanwalt Dr. Gerh'art Bollert, M. d. R., Berlin. Dr. theol. Nathanael Bonwetsch, Professor an der Universität, Göttingen. K. K. Hoftat Dr. Eugen Bormann. Proftssor an der Universität, Wien. Professor Dr. theol. Wilhelm Bornemaim, Senior des ev. I-luth. Predigerministeriums, Frankfurt a. M. Dr. theol. Wilhelm Böusset» Universitätsprofessor, Göttingen. Rechtsanwalt Dr Karl Braband, M. d. R., Berlin. Bräsel, Stadtverordneter, Stettin. Archidiakonus Arthur Brausewetter, an der Oberpfarrkirche St. Marien, Danzig. Geh. Hoftat Prof. Dr. jur. et phik. Lnjo Brentano, München. K. K. Regierungsrat Dr. Karl Brockhausen, Universitätsprofessor, Wien. Dr. Eduard' Brückner, Universitätsprofessor, Wien. Dr. Arthur Buchenau, Hochschuldozentz Berlin. Dr. .theol. et Phil. C. H. Cornitl, Professor an der Universität, Halle. Dr. Crüsemann, Pfarrer, Berlin. Geh. Regierungs- Aat Dr: Friedrich! Curtius, Präsident des Direktoriums und des Oberkonsistoriums der Kirche Augsburgischer Konfession in Elsaß-Lothringen, Straßhnrg i. Elf. Richard DehMel, Hamburg. Geh. Regierungsrat Dr. Friedrich Delitzsch, Universitätsprofessor, Direktor der Vorderasiatischen Abteilung der Kgl. Museen, Berlin. Dr. Deubner. Universitätsprofessor, Königsberg i. Pr. Dr. August Doehring, Universitätsprofessor, Berlin. Professor Dr. Karl Doormann, M. d. R., Berlin. Geh. Justizrat Heinrich Dove, 2. Vizepräsident des Deutschen Reichstages, Berlin. K. K. Hoftat Dr. Victor Ebner, Ritter von Rosenstein, Universitätsprofessor, Wien. Geh. Höfrat Prof. Dr. Ehwald, Direktor der großherz. Bibliothek, Gotha. Tr. Paul Eltzbacher, Professor, stellvertretender Rektor der Handelshochschule, Berlin. Julius Engel, Landgerichtsprüsident und Präsident der Bürgerschaft, Hamburg. Professor Dr. Adolf Erman, Geh. Regierungsrat, Direktor der Aegyptischen-.Abteilung der Kgl. Museen, Berlin. Geh. Hoftat Dr. theol. et Phil. Rudolf Eucken, Proftssor an der Universität, Jena. Dr- Herbert Eulenbexg, Schriftsteller, Berlin. Geh. Regierungsrat D r. Julius Euting, Universi« tätsproftffor, Direktor der Kaiserl. Universttäts- und Landesbibliothek, Straßburg i. Eff. Professor Dr. von Alke, Direktor des Kgl. Kunstgewerbemuseums, Berlin, ic. theol. Paul Fiebig, Gotha. Stcwtrat Otto Fischbeck, , M. d. R., M. d. A., Berlin. Dr. Wscher, Stadtschul- ' rat, Berlin. Alfted Fischer, Pfarrer an der Jerusalemskirche, Berlin. Professor Dr. B. Fischer, Direktor des Senckenb'rrgisclM püihotog.-anatomischeii Instituts, Frankfurt a. M. Dr. theol. M. Wscher, Pfarrer an St. Marcus, Berlin. S. Exzell. Wirkt. Geh. Rat Dr. Paul D. Fischer, Berlin. Stadtrat Heinrich Flinsch, Fabrikant, Frankfurt a. M. Flöß, Pfarrer, Kerlin. Flügge, Pfarrer, Berlin. Pfarrer Dr. theol. Erich Förster, Privatdozent an der Akademie für soziale und Handelswissenschaften, Frankfurt a. M. Geh. Regierungsrat Dr. Richard Förster, Universitätsproftssor, Breslau. Geh. Regierungsrat Dr. Wilhelm Förster, Universitätsprofessor, Berlin. H. Francke, Pastor an der heiligen Kreiizkirche, Berlin. Frommhagen. Pfarrer an der Stephanuskirche, Berlin. Geh. Medizinalrat Dr. Paul Fürbringer, Universitätsproftssor, Berlin. Karl Funck, M. d. A., Stadtverordneter, Frankfurt a. M. Proftssor August Gaul, Bildhauer, Mitglied der Kgl. Akademie der Künste, Berlin. Hellmuth v. Grrlach; politischer Schriftsteller, Berlin. Karl Alexander Frcih. von Gleichen-RußwuvM, Kgl. Bayerischer Kammerhrrr, Schriftsteller, München. Göhrke, Pfarrer 'an St. Nicolai, Berlin. Bergrat Georg Gothein, M. d. R., Berlin. Dietrich Graue, Pfarrer an der Marienkirche, Berlin. Dr. Walter de Gruyter, Verlagsbüchhändler,, Berlin. Professor Hugo Freiherr von Habermann, Kunstmaler, Mitglied der Kgl. Bayerischen Akademie der Künste, München. K. Habicht, Pfarrer an St. Petri, Berlin. Dr. Hafts, Stadtschulrat, BreSlau. Höftat Dr. Bernhard Hagen, Direktor des städtischen Museums für Völkerkunde, Frankfurt a. M. Ernst Hardt, Schriftsteller, Weimar. Dr. Ludo M. Hartmann, Privatdozent an der Universität, Wien. Dr. Martin Hartmann, Professor? am Königl. Seminar für orientalische Sprachen, Berlin. Gcrhart Hauptmann, Agnetcndorf im Riesengeb. Professor D. Hausmann, Bildhauer, Frankfurt a. M. E. Hedinger, Malerin, Merlinr Dr. Ernst Heilborn, Schriftsftller, Berlin. Theodor Held, M. d. R., Berlin. Immanuel Heyn, M. d. R., Pfarrer an der Kaiser Wilhelm-Gedächtniskirche, Berlin. Geh. Baurat Hintze, Stettin. Dr. Hirsekorn, Stadffyndikus, Berlin. Tora Hitz, Malerin, Berlin. Geh. Baurat Dr. Ludwig Höffmann, Stadtbaurat, Mitglied der Königl. Akademie des Bauwesens, Berlin. S. Exzellenz Admiral von Hollmann, Berlin. Lic. theol. Dr. Hollmann, Pfarrer in Nikolassee bei Berlin. Dr. M. Th. Höutsma, Universitätsprofessor, Uttccht. Geh. Justizrat Dr. Humftr, Frankfurt a.' M. Dr. Friedrich Jödl, Universitätspnofesfor, Wien. Dr. theol. Juncker, Universitätsprofessor, Königsberg i. Pr. Justtzrat Jungh'ans, Stadtverordnetenvorsteher, Stettin. Graf Leopold von Kalckreuth, Königl. Württembergischer Kammerherr, Professor der Malerei an der Kunstschicke in Stuttgart, Eddelftn (Hannover). Dr. Johannes Kaempf, Präsident des Deutschen Reichstages, Stadtältcsftr und Stadtverordneter» Berlin. Prof. Arthur Kainpf, Präsident der Königl. Akademie der Künste, Berlin. Geh. Regierungsrat Dr. Kauftnann, Universitätsproftssor, Breslau. Proftssor Albert Ritter von Keller,Maler, Mitglied der Königlich Bayrischen Akademie der Künste, München. Kgl. Studienrat Dr. Georg Kerschensteiner, M. d. R., Stadtschulrat, München. Geh. Kirchenrat Dr. theol. et Phil. Rudolf Kittel, Universitätsproftssor, Leipzig. Professor Fritz Klimfch; Bildhauer, Mitglied der Königl. Akademft der Künste, Berlin. Pfarrer S. Knies, Neukölln bei Berlin. Kommerzienrat Hans Knoll, Lndwigshafen a. Rh. Proftssor Karl Koepping, Radierer, Mitglied der Königl. Akademie der Künste, Berlin. Geh. Sanitätsrat Dr. Theodor Körner, Breslau. Kommerzienrat Hermann Köhler, Frankfurt a. M. Professor Erich Körner, Portraitmalcr, Frankfurt a. M. Oberbürgermeister Koerte, M. d. H., Königsberg i. Pr. Lic. theol. Wilhelm Kraatz, Pfarrer, Charlottenburg. Professor Dr. Krauske, Rektor der Universität, Königsberg i. Pr. Prof. Wilhelm Kroesiug, Gymnasialdirektor, Köln a. Rh. Geh. Regierungsrat Krohne, Stadtrat a. D.> Stadtverordneftnvorsteher, Königsberg i. Pr. Proftssor Max Kruse, Bildhauer, Berjin. Geh. Höfrat Professor Gotthardt Kuehl. Maler, Senatsmitgl. d. Königl. Akademie der Künsft, Dresden. Di. Küttner, Universitätsprofessor, Breslau. Se. Exzellenz Wirkt. Geheimer Rat Dr. Laband, Universitätsproftssor, Straßburg i. Eff. Höfrat Dr. Viktor Edler von Lang, einer. Universitätsprofessor, Wien. Geh. Regierungsrat Dr. A. Lasson, Professor au der Universität, Berlin. Lehmpfuhl, Pfarrer, Berlin. Proftssor Tr. Alfred LichÜvarck, Direktor der Kunsthalle, Hamburg. Kgl. Oberregicrungsrat Lieberich) Lüdwigshaftn a. Rh. Lilienthal, Pfarrer im der Luisenstadtkirche, Berlin. Geh. Justizrat Dr. Franz von Liszt, Universitätsproftssor, M. d. R. und M. d. A., Berlin. Dr. ckheol. Max Löhr, Universitätsproftssor, Königsberg i. Pr. Dr. Walftr Lotz, Professor an der Universität, München. Stadtverordneter Karl Lützel, M. d. R., Pirmasens (Pfalz). Geh. Rcgierungsrat Prof. Dr. Felix von Lnsch!an, Direktor am königl. Musemn für Bölftrkunde, Berlin. Dr. Ernst Mach, eme». Universitätsproftssor, Wien. Thomas Mann, Schriftsftller, München. Pfarrer Masloch, Spirttnal und Religwnslehrer, Oppeln. Matches, Stadtkämmerer, Breslau. Unterstaatssekretär Dr. Georg von Mahr, Universitätsproftssor, Winchen. Rechtsimwalt Dr. B Mettenheimer, Frankfurt a. M. Dr. Eduard Meyer, Universitätsproftssor, Mttglied her Königl. Akademie der Wissenschafftn, Berlin. Geh. Regierungsrat Dr. Carl Atichaelis, Stadtschulrat, Berlin. Paul Michelet, Vorsteher der Stadtverordneftnversammlung, Berlin. Medizinalrat Dr. Mittermaier, Heioelb'erg. Proftssor Dr. Martin Moebius, Direktor des botanischen Gartens und'Dozent am Senckenbergischen Jnstttut, Frankfurt a. M. Proftssor Dr. theok. et Phil: Nikolaus Müller, Direktor der 'christlich-archäologischen Sammlung der Universität, Berlin. Müller, Pfarrer an der Lutherkirche, Berlin. Oberland'es'gerichtsrat Dx. Ernst MillerÄftiningen, Mttglied des Reichstages, München. Rechtsanwalt Oskar Muser, Mitglied