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Neue jüdische Presse · 1912-05-10 · Heft 18 (10.5.1912) · p. Seite 12

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Journal
Neue jüdische Presse
Volume
10 (1912)
Issue
Heft 18 (10.5.1912)
Date
1912-05-10
Page
Seite 12 (sequence 12)
Language
German
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- (Statt 12 d) Begrüß a«gsan sprache n der zionistischen und nationaljüdischen Organisationen in Kosen. e) Wahl des Präsidiums.. . I) Unsere Palästina-Politik (Leo Motzkin). x) Erziehung zum Zionismus (Kurt Blumenscld). : Nachm ittagssitzung. a) Debatte über die Berichte und das Referat „Erziehung zum Zionismus." b) Tebatte über das Palästina-Referat. Dienstag, den 28. Mai, Bormittagssitzung. a) Unsere Nation« lfonds arbeit (Tr. Max Sichel). b) Spezialdebatte über Jugendpropaganda. e) Anträge des Zentralkomitees. Nachmittagssitznng. a) Abänderung der Statuten (Dr. Jul. Becker). b) -Wahl des Zentralkomitees und der Revisoren. , e)Wahlder deutsch! ««Mitglieder des Zentralkomitees der zionistischen Gesamtorganisationen. ck) FeststellungdesEtats für dasGeschäftsjahr 1912. Berlin. Am 3L Dez. vcrfügte der Jüd Nationalfonds Wer ein Gesamtkapital von 2 775 418 Jk 140 560 Jk waren in Bankguthaben vorhanden, 910600 Jk in Effekten und und 1734 700 Jk in Palästina investiert. Diese Zahlen zeigen eine fortgesetzte erfreuliche Entwick-. luug des Nationalfonds und des ferneren, daß der Nationalsondseinem Zwecke, den Landbesitz des jWischn Volks in Palästina zu vermehren und : dessen Kolonisation zu fördern, vollauf gerecht wird. Er besitzt nicht nur Ländereien und Oelbaumpflanzungen im Werte von 1 Million Mark, sondern hat auch den verschiedensten kolonisatorischen "Unternehmungen Darlehen gewährt. Fran kfurt er WibelltMS MmMmblatk. .Aus den Einnah m en und Aus gaben des Jahres 1911 seien hier verzeichnet: 553 729 Jk Spenden u. dglch., 48119 Jk Zinse», 3841 Jk Land- und Gebäude- Ertrag von, den Einnahmen und 51523 Jk Kosten der Landessammelstellen und 78 025 Jk sonstige Geschäftsunkosten von den Ausgaben. Der Direktoriumsbericht rühmt den Ausgaben des letzten Jahres eine Reihe Ersparnisse gegenüber denen der Vorjahre nach. Vielleicht' ließen sich aber bei dem Konto „Landessammelstellen" noch tveitere Ersparnisse machen! Diese Landessammelstellen erforderten 10°,'o der Spenden- Eingänge. Es muß erreicht werden, daß die Landessammelstellen als solche keine Kosten beanspruchen. Das ist zu erreichen, wenn die offizielle zionistische Zeitschrift eines Landes nicht nur die Spendeneingänge veröffentlicht, sondern auch die Zentrale ist für die Annahme dieser Eingänge, die sie dann auf Grund der öffentlichen Rechnungsablegung in ihren Spalten summarisch an den Verwalter der Landessammelstellen überweist. Auf diese Weise ließe sich auf dem Konto „Landessammelstellen" die Hälfte gegen bisher ersparen, denn die einzige Ausgabe wäre der Abzug des offiziellen Organs für Veröffentlichung der Spendenliste, und der ist mit 5°/o entsprechend bezahlt. Die Kosten der Landessammelstellen für den Druck von Flugblättern sind ja so geringfügig, daß sie nicht in die Wagschale fallen, — und weitere Unkosten haben die Landessammelstellen in der Regel nicht. Wien. In letzter Zeit fanden drei Zusammenstöße zwischen jü d ischin ati ona le n und deutschnationalen <Stu de nt c n statt. Da letztere den Juden Satisfaktion verweigern, so blieb den jüdischnationalen Studenten nichts übrig, als die Rüpels zu ohrfeigen. Daraufhin hat der akademische Senat drei jüdische Studenten relegiert und verfügt, daß jede handgreifliche Tätlichkeit zwischen Studenten mit der Relegierung geahndet wird. Ter Seniorenkonvent der jüdischnationalen Studenten beschloß ein Memorandum; ’ ' Nr. 1$ a n d e n U n t e r richt s m i n i ste r des Inhalts, daß den betreffenden jüdischen Studenten die Satisfaktion für gröbliche Beleidigung verlveigert wurde und sie daher aus Notwehr nicht anders handeln konnten. Zloczow (Galizien). Hier wurden die Monisten Tr. Eitelberg, Dr. Großkopf und Dr. L and es - b er g sowie der dem Zionismus nahestehende O PP er in den Gemeinderat gewählt. 8 Schweizer Stickereien 8 o F. C. Strabberg & Co. o Q 25 Neue Mainzerstrasse 25. Q Kunst ««d Literatur. Buchprobe aus: „Deutscher Kommentar zur Hagadah schel Pefach von Dr. R. Gugenheimer-Kolin." (Seite 3 u. 4). . . . . Als ob dem Verfasser der Mischnah, die große Bedeutung des ohne Sauerteig oder Hefe hergestellten Brotes für gewisse Fälle bekannt gewesen wäre, legt er dem Fragesteller die Worte in den Mund: In allen anderen Nächten essen wir Chomez und Mazzoh, in dieser Nmhj nur Mazzoh. Auch die zweite Frage: Au allen anderen Abenden essen wir verschiedene Kräuter ufw. lehrt uns, daß, was auch heute anerkannt ist, man zur Verhütung einer Ucberhäufung des Organismus mit Nährstoffen und der damit verbundenen Gefahren bei der Ernährung pflanzliche Kohlenhydrate berücksichtigen muß. Die .dritte, seit dem Aufhören der Opfer allerdings nicht mehr zu stellende Frage: An allen anderen Abenden essen wir gebratenes, gesottenes und gekochtes Fleisch, in dieser Nacht nur gebratenes Fleisch, erinnert uns an Talmud Foma 75b, loo auf Grund von 2. B. M. 16, 8: „Wenn Gott auch' abends Fleisch zu essen giebt", empfohlen wird, die Hauptmahlzeit abends Mr evPMen: Xa» Spargel, Orangen, Obstplatten, Ananas, Obstkörbe. alle Sorten in- und ausländisches Obst, sowie alle frischen Gemüse in grosser Auswahl. Telephon Amt la 3017* W. Hasselbach Nachf., A. Knnstner u. P. Kessler, Gr. Eschenlieimerstr. 4, nächst der Zeil. Wegen baulicher Veränderung meines Geschäftslokals beabsichtige ich mein Läger nach Möglichkeit zu räumen imd verkaufe zu. bedeutend reduzierten Freisen. Gustav Schwarz Griitieutstrasse 14: nächst dem Schauspielhaus. ■ 1 —— Kein Laden. — Strümpfe § Socken in Wolle, Baumwolle, Fil d’Ecosse und Seide nur Ia Qualltlten, grosse Auswahl in jeder Preislage. 1^* An- und Neustrickerei WS Spezial- JaOXrsSAUcIrXlAl Strumpfgeschäft . Goethestrass« 30. lögle’s Bettfederß-Reimguiigs-Austalt Strobsäcke- und Matratzen-Stepperei gegr. 1848. Telephon 11542. befindet sich WoUgraben 2. Spreu für Kindersäcke dortselbst zu haben. 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