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Neue jüdische Presse · 1912-03-29 · Heft 13 (29.3.1912) · p. Seite 10

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Journal
Neue jüdische Presse
Volume
10 (1912)
Issue
Heft 13 (29.3.1912)
Date
1912-03-29
Page
Seite 10 (sequence 10)
Language
German
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PaUifttna. Jerusalem. Daß zahlreiche palästinensische Juden nicht türkische Untertanen geworden..sind, rächt sich jetzt der einem Teile derselben. Bei der Ausweisung de r Italiener sind nämlich auch einige hundert jüdische Familien ausgcwiesen worden, die noch italienische Untertanen geblieben waren. Amerika. New-Aork. Morris D. Waldmann veröffentlicht im Aufträge der hiesigen Kehillah einen Aufsatz über das Problem der jüd. Armenpflege in Newyork. Er zeigt darin, daß in den letzten zehn Jahren die Zahl der jüd. Unter st ützungsbewerber sich um ÜOo/u verringert hat, während die Zahl der j ü d. Einwohner sich in dieser Zeit mehr als verdoppelt hat. Der Pauperismus der jüd. Einwanderer ist also kein Grund gegen die jüd. Einwanderung. Dieses ungemein günstige Verhältnis fuhrt Waldmann auf folgende Ursachen zurück: Die jüd. Removal Office leitete 55000 jüd. Einwanderer nach dem Jnlande weiter. Die jüd. Darlehens-Gesellschaft gewährt im Laufe des Jahres durchschnittlich 1000 Darlehen. Die steigende Wohlhabenheit der Newyorker Juden, hat zur Folge, daß ein Teil der Einwanderer ausschließlich von ihren New- Yorllr Verwandten unterstützt wird. Das Kulturniveau der Einwanderer hat sich ständig gehoben, und hiermit steht im engsten Zusammenhänge die großartige Selbsthilfe, welche sich die Einwanderer durch Krankenkassen, Chewres usw. geschaffen haben. Dieser Selbsthilfe war es zu verdanken, daß von 100 000 streikenden jüd. Schneidergesellen des Jahres 1909 auch nicht einer der christliche Anshllfe in Anspruch nehmen mußte. . Trotzdem gibt es — meist infolge Krankheit und Tod — unter der Newyorker Judenheit noch eine sehr große Armut. Sämtliche um Unterstützung' ansuchende fünfgliedrige Familien hatten nicht einmal ein Einkommen von 350 Dollar, während der Newyorker Staat für 5 Köpfe 800 Dollar als Existenzminimum festgesetzt hat. Frankfurter Berichte. Die Generalversammlung des ,Montesiore"--Kereins nahm einen sehr ausgedehnten lebhaften und teilweise stürmischen Verlauf. Es standen sich zwei Standpunkte gegenüber: Der eine, der des Vorstandes und der Majorität, hall an der bisherigen Arbeitsweise fest, erblickt die Aufgabe des Vereins darin, seinen Mitgliäiern ebenso allgemeine wie' jüdische Bildung zu geben und schließt die Behandlung akttieller jüd. Tagesfragen, um ein Aufeinanderprallen der Meinungen zu vermeiden, aus. Der andere, fordert, daß der Verein fast ausschließlich! für die jüdffche .Erziehung seiner Mllglieder sorge und das besonders durch Diskussionen über jüd. Probleme und Zeitfragen zu erreichen suche. Dieser Standpunkt, der unserer Ansicht nach allein geeignet ist, innerhalb der Mllglieder dieses größten jüd. Jugendvereins Deutschlands jene Begeisterung und jenen lebendigen Geist zu erzeugen, der allein wahrhaft große Erfolge ermöglicht, wurde in der vorigen Generalversammlung zum ersten Male im Verein vertreten, und es ist klar, daß er noch diesmal keine Majorität finden konnte. Aber die überaus starke Minorität, die für ihn eintrat, war schon sehr erfreulich und berechtigt zu guten Hoffnungen für die Zukunst. Tie Versammlung, die äußerst stark besucht war, wurde von dem Vorsitzenden Dr. Lössler mit einer Ansprache eröffnet, in der er auf die allgemeinen Aufgaben der heutigen Jugendpflege einging und zeigte, daß der Verein diesen Aufgaben gerecht wlld. Es folgte nun eine ausgedehnte, oft sehr erregte Diskussion, an der sich die Herren Perlmutter. Golde, Rosen, Müller, Oppenheimer, F. Mayer, Bergenthal, N. Goldmann, Kahan. Tr. A. Horovitz, Prof. Dr. Hülsen und der Vorsitzende beteiligten. Den Standpunll der Minorität vertraten in wirksamen Ausführungen die Herren Perlmutter und Goldmann, den des Vorstandes die Herren Müller. Oppenheimer und vor allem Dr. A. Horovitz. Bei den folgenden Wahlen wurden nach Vorschlag des Vorstandes die ausscheidenden Mllglieder Tr. Löffler als Vorsitzender, Mantel, Kornblum, Dr. Horovitz wiedergewählt und an Stelle der Herren F. Mayer, Spangenthal und Bergenthal. die eine Wiederwahl ablehnten, die Herren Dr. Ettlinger, Noah Bender und Kahan ncugewählt. Eine Resolution des Herrn Perlmutter, die die Wünsche der Opposition zusammensaßtc, wnrde im ersten Passus angenommen, in den beiden anderen, wesentlichen, abgelehnt. So ist der Standpunll der Opposition diesmal noch unterlegen. Aber die starke Zahl seiner Anhänger läßt aus seinen späteren Sieg hoffen. Denn stärker als alle Widerstande ist das Leben. Und das jüd. Leben ist es, das diesen Standpunll fordert und zum Siege bringen wird. Professor Sulzbachs 50 jährig es Amtsjubiläum. — Professor Sulzbach ist unserer Stadt Frankfurt ein klingender Name; nicht nur erfreut er sich ollseitiger Verehrung, sondern auch, allselliger Beliebtheit, denn, reiches jüdisches wie profanes Wissen, Herzensgüte, Gradhell und Bescheidenhell einen sich in ihm - harmonisch. Aber auch ein außergewöhnlicher Fleiß und eine hervorragende Arbeitskraft sind chm inne. Was Wunder alsodaß eiir' solcher Mann nur Ersprießliches, nur Bedeutendes zu leisten vermochte, und wahrlich auf ein reiches Leben, voll von gesegneter Arbeit vermag Professor Sulzbach an sejnem fünfzigjährigen Lehrerjubiläum an der Realschule der Israel. Religionsgesellschaft zurückblicken, das er dieser Tage im Kreise seiner Verehrer beging. Professor Sulzbach studierte in Halle und nach seiner dortigen Promotion trat er an Ostern 1862 im Dienst der Hirsch'schen Realschule, und bis zum Schlüße dieses Schuljahres hat er seinen Posten kraftvoll ausgefüllt. Ter Jubilar, der ein tüchtiger Pädagoge war, entfaltete schon frühzeitig eine ausgedehnte schriftstellerische Tätigkeit auf dem Gebiet der jüdischen Ltteratnr und der allgemeinen Weltgeschichte.' Bekannt sind seine gelungenen Uebersetzungcn der jüdischen Dichter der spanischen Epoche. Aber auch eine reiche soziale Tätigkeit entfaltete der Jubilar. Auch in dem hiesigen allgemeinen Lehrerverein, zu dessen Vorstand er eine längere Reihe von Jahren zahlte, betätigte er sich eiftig. Bei einer Gratulationsfcier im Hause des Jubilars, schllderte Direktor Fr. Lange dessen große Verdienste um die Schule und benutzte die Gelegenheit, ihn zum Ehrenmllglied der Konferenz zu ernennen. Lehrer Be ck - mann überbrachte die Glückwünsche des Lehrervereins. Herr I. Rosen heim gratulierte im Namen der Gemeinde „Israel. Religionsgescllschaft." Donnerstag, den 21. März referierte in einer von der „Zionistischen Jugendgruppe" veranstalteten Versammlung Frl. Stadtbibliothekarin Rosel Weinberg- Mainz Äer „die Juden in der deutschen Roma n t i k." Ausgehend von einer Betrachtung der jüd. Verhältnisse nach der Emanzipation ging die Rednerin zur Behandlung der Bedeutung der damaligen jüd. Frau über, um diese an den drei hervorragendsten Jüdinnen jener Zeit nachzuweisen: Rahel Varn Hagen, Dorothea Mendelssohn und Henriette Herz. Rednerin entwarf ein anschauliches Bild vom Wesen jeder dieser drei Jüdinnen, woran sie eine Schilderung ihres Einflusses anschloß. An das inhaltreiche Referat schloß sich, eine Diskus s io n an. Herr Nachum Gold mann schilderte diese Jüdinnen als typisch für den sittlichen Einfluß der Juden in der deutschen Literatur, der zum großen Teil frivol sei. Herr Saly Geis sprach über die Stellung der Frau im Judentum. Es sprachen noch die Herren Golde, Fritz Weinberg sowie die Referentin. Montag, den 25. März beschloß die Zionistische Jugendgruppc ihre äußerst rege Winterarbcit mit einer sehr schön verlaufenen Schlußseier. Herr Redakteur Saly Geis begrüßte die sehr zahlreich erschienenen Gäste, worauf Herr Rechtsanwalt Dr. S. Schwarz schild die Grüße der Ortsgruppe übermittelte.. Hierauf ergriff. Herr Nachum Goldmann das Wort zu einer groß angelegten, schwungvollen nnd gedankenreichen Festrede über: „Zionismus und Persönlikeit." Ausgehend von der Frage . nach dem Wesen des Judentums zeigte er, wie das Neue, das das Judentum gebracht habe, darin bestehe, alles Geschehen vom Gesichtwinkel des Kulturmenschen zu betrachten. Alles vorjüdische Denken drehte sich um die Natur, mit dem Judentum tritt der Mens ch in den Mittelpunkt des Denkens. Davon ausgehend, hat das Judenttim ein neues Ideal geschaffen. Das vorjüdische Ideal war der mit Naturlläften ausgestaltete Mensch, der Gottmcnsch, der Heros, das jüd. Ideal ist der vcrvollkommnete Mensch mit den höchsten menschlichen Eigenschaften: die Persönlichkeit. Das Problem der Beziehung zwischen Einzelnem und Gesamtheit hat das Judentum durch die Herstellung eines gegenseitigen Nutzverhältnisses gelöst. Darum sei die jüd. Persönlichkeit sozial. Das ganze Ziel des Judentums' geht nun darauf hinaus, ein Volk von sozialen Persönlichkeiten zu erziehen. Ties tat es durch zwei Mittel. Indem cs durch den Talmud das Leben der Juden bis ins Einzelne regelte, stellte cs Harmonie her zwischen seinem Können und Wollen; zweitens aber, ausgehend von der Erkcnnttiis, daß das Ideal die Persönlichkeit schafft, indem,ganzen Molke ein gemeinsames Ideal gab: daA nationale Ideal. So ist auch der Ghcttojudc stets Persönlichkeit gewesen. Durch die Emanzipation hat der Jude beides verloren; so ist er zum zerrissenen Parasiten geworden. Ter Zionismus stellt die Konttunität der jüd. Geschichte her, indem es das alte immanente Ziel wieder aufnimmt: Persönlichkeiten zu schassen. Dabei wendet er dieselben Mittel an wie unsere Ahnen. So .sei der Zionismus in erster Reihe keine philanthropische Bewegung im Interesse der verfolgten Brillier, sondern eine geistige im eigensten seelischen Interesse. Tic hinreißende vorgcllagene Rede fand großen Beifall. Herr Baniberger übermittelte sodann Herrn Goldmann den Dank der Jugendgruppe für seine Leitung des Vereins. Der zweite Teil brachte Rezitationen und Gesangs vor träge. Frl. Cilly Rapp rezitierte sehr eindrucksvoll den Triumphgcsang der Juden von Münchhausen und mll viel Stimmung und Wävmc Stellen aus dem ,Hohen Lied." Frl. A. Kassel sang wirkungsvoll eine Stelle aus „R u t h" sowie ein Jargonllicd. Es folgte eine feinsinnige intelligent« Rezitation von Frl. Nclly Bamberger, ein ausgezeichneter, mit prachtvoller Stimme vorgctragencr Gesangsvortrag von Frl. Jenny Rapp und eine treffliche humoristische Rezitation des Herrn O. Ebelsbacher. Der dritte Teil bestand in einem von Herrn sind. L. Klauber gut geleiteten Kommers, der neben schönen Tischlicdern, Ansprachen der Herren Oberlehrer Tachaner, S. Geis, L. Perlmutter und N. -- --- --- — Goldman» sowie eine humoristische Rezitation des Herrn Ebelsbacher brachte. Die sehr stimmungsvoll verlaufene Feier ging erst in später Stunde zu Ende. . Ilm 1. Slpril feiert Herr Sigmund Herz sein 25 jähriges Die n stj n b ilä n m als Schachet bei der isracl. Gemeinde dahier. Personalien n. Kleine Mitteilungen. Frankfurt a. M. Am 17. März starb im jugend. lichen Alter von 37 Iahten der hiesige Arzt Dr. Bernhard Bär. Ein großes Gefolge hatte sich zur Beerdigung eingcfundcn, bei welcher der greise Rabbiner a. D. Tr. Rpdolph Plaut, der Schwiegervater des Heimgegangenen, tiefbewegte Abschiedsworte sprach Er schilderte die edlen Charaktereigenschaften des Verblichenen, seine hingebende Treue für Familie und Berus nnd pries die heldenhafte Stärke, mit der die Gattin den Leidenden gcpftegt halle. Herr Prof. F l e s ch, der im Namen des Aerztevereins sprach, hob die wissenschaftliche Bedeutung des Tahingeschiedenen hervor, der sich auf dem Gebiet der Röntgenstrahlenforschung große Verdienste erworben hat. Er schilderte sein gewinnendes Wesen als Kollege nnd seine Herzlichkeit gegen leidende Arme. Im Namen des Schachvereins Andersten widmete Herr Ludwig Geiger dem langjährigen Mitgliede, das die Kunst des Schachspiels mit. feinem Verständnis pflegte, Worte ehrenden Gedenkens. Berlin. Tie philosophische Fakultät verlieh Prof. Max L iebermanu den Dr. honoris causa. — Zum Kapitel der Zurücksetzung der jüdischen Universitätsdozenten ist folgendes zu berichten: Ein bekannter, noch junger Berliner Privatdozent der Philosophie wurde von der philosophischen Fakultät in Marburg zum Nachfolger Professor Hermann Cohens, der aus Mersrücksichten das Katheder verläßt, vorgeschlagen und sollte eine außerordentliche Professur erhalten. Aber prompt lehnte ihn die Regierung ab. Kurz darauf wählte ihn die Jenenser philosophische Fakultät einstimmig zum ordentlichen Profeffor, aber wiederum wurde die Bestättgung versagt. An der mangelnden Fähigkeit und Tüchtigkeit kann cs doch wohl nicht gelegen haben, daß er die Professur nicht erhielt. Ilber es ist unschwär, den Grund zu finden: Der Herr ist ein Jude und denkt nicht daran, sich taufen zu lassen. Gießen. Priva'.dozent Dr. Leo Rosenberg- Göttingen ist zum etatsmäßigen Extraordinarius in die hiesige juristische Fakultät berufen worden. Wien. Kaiserl. Rar Leopold Sachs ist in den Adelsstand erhoben worden. Der also Ausgezeichnete hatte voriges Jahr sein Mandat als Kultusvorstehcr niedergelegt, weil die Majorität des Bertretcrkollegiums den Beschluß faßte, anläßlich, Dr. Luegers Todes der Stadt zu kondolieren. Budapest. Erzbischof Nagel- Wien soll dem Kaiser gegenüber seine Bedenken gegen die etwaige Ernennung des Ministers Ladislaus Lucpcs zum Ministerpräsidenten ausgesprochen haben, da dieser „durch seine Ehe mit einer Jüdin das religiöse Gefühl der ungarischen Katholiken verletzt hat." Kiew. Profeffor Emanuel Mandelstamm ist — 73 Jahre alt —verschieden. Seinem Beruf nach war Mandelstamm einer der hervorragendsten Augenärzte Rußlands. Er hatte bei Graefe, Birchow und Helmholtz gelernt und loar Assistent bei Pagenstecher, konnte aber trotz seiner Bedeutung keine Professur an der Kiewer Universität erlangen. Verewigt hat er sich aber durch seine jüdische Betätigung. Kein Opfer ivar ihm zu groß, wenn es den Interessen der Judenheit galt. Wir finden ihn auf dem I.' Zionistcnkongrcß. Ans dem zweite» Zionistenkongrcß ist er bereits Führer der russischen Zionisten nnd hält sein hervorragendes Referat über die physische Wiedergeburt des jüdischen Bolketz. Auf dem sechsten Kongreß schließt er sich den Tcrritorialistcn an. Auf der Brüsseler Konferenz referiert er. Auch bei der Gründung der „A. I. K. O." fehlt er nicht. Seine Beisetzung war eine glänzende Bekundung des Ansehens, das er in der gesamten russischen Jude»- heit genoß. Die Menschenmasse, die ihm die letzte Ehrung bereitete, war so gewaltig, daß die gesamte Kiewer Polizei zur Ordnung aiifgebotc» werde» mußte. Jerusalem «Palästina». Der bekannte Philanthrop N a t h a n S t r a n,s, Bruder des früheren Botschafters Oscar Straus, und Rabbiner Dr. L. M a g n e s sind aus Newyork hier eingctroffen. Aus der Lehrerwett. Frankfurt a. SR. Mt Schluß des Schuljahres hat Fräulein Anna Marens, ^Schülerin des mit der hiesigen Jsr. Religwnsschnlc verbundenen Lehrerin» enkursns, die Prüfung als Rekigionslehrerin mit gutem Erfolge bestanden. Frauksurt a. M. Die Realschule der Israelit. Rcligionsgesellschaft wurde am 1. Februar von 342 Knaben und 242 Mädchen besucht. — Das Philanthropin, Realschule nnd Lyzeum der israelit. Gemeinde, wurde am 1. Februar von 368 Knaben nnd 240 Mädchen besucht. Berlin. Die Israelit. Syuagogengemeinde „Adas; Jisroel" unterhält zwei Religionsschulen, eine Gypssttaße 23a nnd eine Bleibtrewstraße 43. Die Schulen unterstehen Dr. M. Hildesheimer und werden von 465 bezw. 40 Kindern besucht.' Bad Homburg v. d. H. Schabbos Hagodaul feiert^ Herr Dr.,H. Kot.tek das Jübiläum seines 25jährigen

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