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Neue jüdische Presse · 1912-03-22 · Heft 12 (22.3.1912) · p. Seite 12

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Journal
Neue jüdische Presse
Volume
10 (1912)
Issue
Heft 12 (22.3.1912)
Date
1912-03-22
Page
Seite 12 (sequence 12)
Language
German
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Güte 12. richte über die Angelegenheiten der einzelnen Ressorts (Palästinaarbeit, politische und kulturelle Tätigkeit, Propaganda und Verwaltung, Presse usw.). Im Anschluß an Die Beratungen des Aktions- Komitees fanden auch Sitzungender zionistis che n Finanz Institute statt, nämlich eine Generalversammlang und eine Direktoriumssitzung des Jtidischcn Natio- »alfonds, eine Aufsichtsratssitzung der Jüdischen Kolonialbank und eine Generalversammlung. der Anglo- Palestme Company. Tie Berliner Zionistische Bereinigung veranstaltete den Mitgliedern des Aktions-Komitees zu Ehren zwei große Volksversammlungen im Westen und Norden Berlins, in denen verschiedene führende Persönlichkeiten der zionistischen Bewegung Ansprachen hielten. W Darmftadt. In euer von der Zion. Ortsgruppe einberufenen Versammlung referierte N. Gold mann- KranHrrt über das Thema „Die Renaissance der jüdischen Kultur." Redner erntete mit seinen IVestündigen Ausführungen lebhaften Beifall. Odessa «Rußland). Dr. Saphir u.Snrdenl Schwarz standen dieser Tage wegen Herausgabe der Broschüre ,Ter Schekel" vor Gericht, welche Broschüre eine Stelle enthalte, die den einen Teil der Bevölkerung gegen den anderen aufteize. Dr. Saphir wurde zu sechs, Student Schwarz zu vier Monaten Haft verurteilt, ihnen jedoch die Strafe erlassen, sveil seit Herausgabe der Broschüre schon lange Zeit verflossen ist. Frankstirttr Israelitisches FamÜieMati. Eingesandt Die Ausführungen des vorwöchentlichen.Eingesandts habe ich mit Jnctrcssc gelesen- Es ist richtig, daß die während der Janmtauwim hier, so -zahlreich, zum Besuch weilenden jungen Leuten auch ein Stückchen neues jüdisches Wissen mit wegnehmen sollten, und cs wäre daher sehr zu wünschen, Ivcnn ihnen Gelegenheit geboten würde, mindestens einen gediegenen.jüdischen Bortrag zu hören. Ich meine aber, bei den jungen Leuten, bei denen ein ernster Wille ist, ist auch eine Tat. In unserem Frankfurt gibt cs zahlreiche hebräische Privatlehrcr. Weida also .während seiner Ferienzeit in Frankfurt jeden Tag eine Stunde Unterricht' in unserem -Schrifttum nimmt, hat seinen Frankfurter Aufenthalt auch in jüdisch - geistiger Beziehung würdig ausgefüllt. P. Spende«. Beim Jsr. Famillenbl. gingen für den Nativnalfonds ein: W. L. u. F. S. l Oelbaum anläßlich der Hochzeit Selka — Elbcrger <>,— «JA Rickcheu Lehmann, Weinheim, Staniol. Frau Berta Dessau auf de» Namen Mathilde Oppenheimer l Oelbaum ~ 6,— „ Frau Tr. Weinberg, Saly Geis u. Frau statt Depesche zur Hochzeit Jchenhäuscr 1,— „ ■ : ■■■ . : ' Nr. 12. ■ 9 Schweizer SflckerelenZ q F. C. Strirbberg d: Co. q Q 25 Nene Mainzerstrasse 25. Q Allgemeine Mitteilungen. Herr Julius Nies, der Besitzer des bekannten „H o t e l U l m a n n", hat durch die Verlegung seiner Lokalitäten in sein neues eigenes Haus, Bethmannstraße 52, feinem Unternchinen einen weit größeren und vornehmeren Rahmen gegeben, als es bereits unter seiner mustergültigen Leitung hatte. Ein großer, schöner Speisesaal, ztvei kleine Säle für Familicnfestlichkeiten, sowie ein Lese- _ mtb Schreibzimmer befinden sich im ersten Stock. In den anderen Etagen sind 35 elegant eingerichtete Fremdenzimmer. Dampfheizung und elektrisches Licht haben sämtliche Zimmer. Es dürfte das Hotel jetzt den verwöhntesten Ansprüchen genügen. Das nunmehr seit 30 Jahren in der ganzen Welt bekannte Präparat „T i a l o n" E n g e l h a r d s Diach Y lo n-W und-P ud er erfüllt in unvergleichlicher Weise alle Anforderungen, die an einen Wundpudcr zum Gebrauche in der Kinderstube und für Erwachsene zu stellen sind. Hervorragende Aerzte des In- und Auslandes bestätigen die unübertreffliche Wirkung von Diakon zur Heilung' und Verhütung des quälenden Wundseins kleiner Kinder. Diakon sollte daher in keiner Kinderstube fehlen. üenuizet zu Slucbumnscbeu Tekgcaram-A&löstmgsformulare der Xebrä sehen Mittelscbnle Tac&fcemome in Jaffa, -»■ StBck' ä Mk. 050. 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