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Neue jüdische Presse · 1912-03-22 · Heft 12 (22.3.1912) · p. Seite 3

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Journal
Neue jüdische Presse
Volume
10 (1912)
Issue
Heft 12 (22.3.1912)
Date
1912-03-22
Page
Seite 3 (sequence 3)
Language
German
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Nr. 12 stehen sie sich gegenüber, entgegengesetzte Charaktere, jeder eine geschlossene Persönlichkeit für sich bildend, beide zusammen sich harmonisch ergänzend. Und bei aller Verschiedenheit in ihrem Wesen, bei allem Gegensätze ihrer Naturen dennoch diese unerschütterliche Brudertreue, diese unwandelbare Gemeinsamkeit. Sie sind oft aufeinandergeprallt, oft in ihren Meinungen miseinandergegangen, zu einer Trennung, zu einem Bruch ist es nie gekommen. Die eine gemeinsame Idee hat diese zwei Gegensätze dauernd vereint und gebunden. Jechiel Tschlenotoi und Men ach em Ussischkin sind ein herrlicher Beweis für die einigende Kraft der nationalen Idee, für die wesensbindcnde, menschenvereinende Kraft des Zionismus. ■ Volksführer im besten Sinne dieses Wortes sind. die beiden stets gewesen. Beide van Geburt auf in einem durchaus jüdischen Milieu ausgewachsen, beide reich an jüdischem Wissen, beide glänzende Hebraisten, beide die Traditionen der Väter pflegend und bewahrend, beide von einer alles bezwingenden Liebe zu ihrem Volke erfüllt, waren sie wie dazu geschaffen, die Führer der nationalen Bewegung in Rußland zu werden. In ihnen feiert jetzt die Chowewc-Zionbewegung ihre vornehmsten Jniatoren, in ihüen feiert der ruffische Zionismus seine unbestrittenen Leiter, in ihnen feiert de hebräische Literatur ihre unermüdlichen Förderer, in ihnen feiert die gesamte russische Judenheit ihre anerkannten Führer. Ihr ZOjährigks Jubiläum ist ein Votksjubiläüm; unsere anormale Lage gestattet cs nicht, ihr Jubiläum als Volksfest auch äußerlich zu feiern; innerlich, in ihrem Fühlen und Empfinden begeht die.ganze russische Judenheit, begehen die Nationaljuden der ganzen Welt das Jubiläum Tschlenows und Uffischkins als nationalen Festtag. Jubiläen Pflegen oft etwas Tragisches an sich zu haben. Nur zu oft bedeuten sie einen Endpunkt in der Entwicklung des Jubilars, einen Abschluß seines Schaffens. Das Jubiläum Jechiet Tschlenows und Menachem Uffischkins hat nichts von diesem tragischen Anflug. Bei ihnen darf man sicher sein, daß sie fürderhin ebenso wirken und arbeiten werden wie bisher. Helden wie sie kennen keine Ruhe, kein Ende, keinen Abschluß in ihrem Schaffen; bis zum letzten Atemzuge bleiben sie rasrlos tätig, kämpfend und schaffend. Solange sie leben, wirken sie. Erst das Mde ihres Lebens bedeutet das Ende ihres Wirkens. Drum ist dies der sehnlichste Wunsch, den wir und mit uns alle Verehrer und Bewunderer dieser beiden Bolksführer ihnen zu ihrem Jubiläum hinübersenden: Möge ihnen noch ein recht langes Leben beschieden sein. Denn ihr Leben gehört ihnen nicht allein, es ist Gemeingut des ganzen Volkes. Wer wie sic sein ganzes Leben seinem Volke hingegeben hat, niit deni ist das Volk zu einem Ganzen verschmolzen. Tschlenow und Ussischkin und das jüd. Volk sind voneinander unzertrennlich. Höheres, Schöneres kann man von keinem Bolksfiihrer sagen. Sie haben die höchste Spitze in der nationalen Stufenleiter erreicht: sie sind ihhem Volke, und ihr Volk ist ihnen unentbehrlich geworden. Aus alter Wett. Deutsches «eich. Berlin. Im Reichstag brachte am 19. ds. der Abg. Tr. Struve (Fortschr. Bpt.) die Zurückweisung jüdischer Me d i z i n al Praktikanten von öffentlichen Krankenanstalten zur Sprache. D r. Struve: Ich mutz auch mein Bedauern darüber aussprechen, daß Medizinalpraktikanten aus konfessionellen Gründen von öffentlichen Krankenanstalten zurückgewiesen worden sind. So in Britz. Sämtliche Aerztekümmern Preußens haben sich dahin ausgesprochen, daß diese Zurückweisung unstatthaft war. Ter Reichskanzler hat jedoch ein Eingreifen abgelehnt, da das Aerztewesen ein konfessionell neutrales Gebiet sei. Grade weil der Aerzteberuf konfessionell neutral ist, hätte der Reichskanzler dahin Wirken müssen, daß diese Zurückweisung nicht erfolgen durfte. Staatssekretär Tr. Delbrück: Den Krankenanstalten die Verpflichtung zur Aufnahme von Praktikanten aufzuerlegen, haben wir aus praktischen Gründen für unrichtig gehalten und auch für überflüssig, weil es viel mehr offene Stellen - gibt als Medizinalpraktikanten. Es muß auch den Krankenanstalten die Möglichkeit gegeben werden, Elemente fernzuhalten, die in den Organismus nicht Hineinpassen. Bestände diese Möglichkeit nicht, so läge eine unberechtigte Einschränkung der Selbstverwaltung der Krankenhäuser vor. Abg. Gröber (Zentr.): Tie Erklärung des Staatssekretärs bedarf einer entschiedenen Entgegnung. (Sehr Frankfurter Israelitisches FamMerGlaÜ. Seite 3. richtig! links und im Zentrum.) Der Fall in Britz liegt so, daß ein Medizinalpraktikant aus konfessionellen Gründen zurückgewiesen wurde. Das können wir nicht billigen. Die Regierung hätte leicht die Möglichkeit, Remedur zu schaffen. Sie brauchte nur die Bestimmung zu treffen, daß Anstalten, die aus konfessionellen Gründen einen Praktikanten zurückweisen, in Zukunft von der Liste der Anstalten gestrichen werden, die zur Aufnahme von Praktikanten berechtigt sind. Ich muß °diese konfessionelle Zurückweisung auf das Entschiedenste mißbilligen. (Zustimmung im Zentrum und links.) Was in Britz einem Juden passiert ist, kann morgen einem Katholiken passieren. Es treten jetzt' schon Anzeichen hervor, daß man geneigt ist, auch Katholiken aus konfessionellen Gründen zurückzusetzen. Staatssekretär Dr. Delbrück: Wo der Medizinalpraktikant sein praktisches Jahr absolviert, und wie er es erreicht, in eine Anstalt ausgenommen zu werden, geht mich nichts an. Wir haben nur darüber zu entscheiden gehabt, ob es praktisch richtig wäre, den ^Anstalten die Verpflichtung aufzuerlegen, die Praktikanten annehmen zu müssen. Aus praktischen Gründen haben wir diese Frage verneint. Tr. Struve: Ich bin wirklich erstaunt über die Antwort des Staatssekretärs, und ivir wünschen uns einen Staatssekretär, der inehr Empfinden hat für die konfessionelle Toleranz. (Lebhafte Zustimmung links). Staatssekretär Tr. Delbrück: Die Frage bei den Medizinalpraktikanten liegt doch genau so wie bei den Referendaren, die zur 'Ausbildung zu einem Rechtsanwalt kommen. Ter Rechtsanwalt ist auch nicht verpflichtet, die Referendare anzunehmen. (Widerspruch links). Tr. St»uv e: Als Mediziner will ich mich nicht aus das juristische Gebiet wagen; aber mein Laienverstand sagt mir, daß öffentliche Krankenanstalten unmöglich verglichen werden können mit der Privatperson eines Rechtsanwalts. Man könnte doch höchstens als Beispiele heranzichen die Amtsgerichte, Landgerichte und Oberlandesgerichte, und' ich habe noch niemals gehört, daß diese Gerichte aus konfessionellen Gründen hätten einen Referendar zurückweisen können. Abg. Tr. Wald stein (Fortschr. Bpt.): Das Beispiel, das der Herr Staatssekretär bezüglich der Rechtsanwälte hier herbeigezogen hat, ist unrichtig. Wenn der Präsident einen Referendar einem Anwalt überweist, so muß ihn dieser übernehmen (Hört, hört! links); also das gerade Gegenteil von dem, was der Staatssekretär geäußert hat, ist richtig. Sonst könnte einfach durch einen antisemitischen Verband von Rechtsanwälten die Ausbildung jüdischer Referendare unmöglich gemacht werden. Die Erklärung des Staatssekretärs war die Erklärung der staatlichen Impotenz. (Sehr richtig! links). Tie Staatsregierung könnte eingreifen, wenn sie nur wollte. (Lebhafte Zustimnrung links und im Zentrum). Es spricht eine große Gleichgültigkeit aus der Erklärung des Staatssekretärs gegenüber der Durchführung der staatlichen Bestimmung, und ich ümß diese Gleichgültigkeit außerordentlich bedauern, denn sie steht in krassem Widerspruch zu der großen Machtfülle, über die yonst die Verbündeten Regierungen verfügen. (Lebhafte Zustimmung links). Berlin. Die hier dieser Tage unter dem Vorsitze Bertha P a p p e n h e i m' s - Frankfurt a. M. stattgehabte V o r st a n d s s i tz u n g des Jüdische» Frauenbundes, der 141 Vereine und 8 Ortsgruppen umfaßt, brachte vielerlei, Ivas die jüdische Oeffentlichkeit interessiert. Aus dem Kassenbericht ersehen wir, daß der Frauenbund mit 11)00 .li. an den Herstellungskosten der Plakate mit Schutzadressen für alleinstehende Frauen und Mädchen beteiligt war, welches Geld bis auf 170 '.M durch Spenden der Gemeinde» zusammengekommen ist. Hinsichtlich der Vorarbeiten der Kommission zur Herausgabe eines Jüdischen Frauenbuches berichtete die Resercntin über die Einsetzung einer Jury und verschiedene Pläne zur Geldbeschaffung für das Buch (die Kosten der ersten Auflage einschließlich Honorars sind auf ö000 J{. veranschlagt). Zu Punkt 5 der Tagesordnung berichtete Frl. Pappe n h e i in: Vor li/» Jahren war in Land on "eine internationale Versammlung zur Bekämpfung des Mädchenhandels, bei der der - Wunsch nach der Gründung eines Internationalen Jüdischen Frauenbundes rege wurde. Mme. Simon-Paris hat mit Frl. Pappenhcini die größeren Gesichtspunkte und allgemeinen jüdischen Jnetressen besprochen, und die Damen Simon. American, Pappenheim und Werner habe» versucht, den englischen Damen die Bundesidee klar zu machen, leider mit negativem Erfolg. Einige Monate später fuhr Frl. Pappenheim zu Mme, Simon nach Paris. Dockkam mau auch hierdurch nicht weiter, so daß die Sache ruhte. In der vorigen Vorstandssitzung des I. Fr.-B. wurde sie jedoch wieder ausgenommen, und Frl. Pappenheim ging nach vorheriger offizieller Anmeldung des I. Fr.-B. nach Paris und London. Doch hat sie bei ihrer Anwesenheit in London herausgefunden, daß die Union of Jewish women keine Vereinigung der englischen Frauen, sondern ein Frauenverein ist, der allerdings Vertrauenspersonen an verschiedenen Orten hat, der aber nur eine Stellenvermittelung für jüdische alleinreisende Kindermädchen, Bonnen usw. ist, sich aber mit der Placierung und dem Schutz von andern Mädchen nicht befaßt. Hierfür ist die Association for the Protektion of girls and women, der das Sara Pike-Haus gehört. Beide Vereine haben als Organisation nichts miteinander zu tun. Greifbare Resultate wurden bei der Anwesenheit von Frl. Pappenheim für die Idee des Intern. I. Fr.-B. nicht erzielt. Frl. Pappenheim reiste dann nach Paris, wo sie sich informierte und erfuhr, daß dort noch alles Philanthropie ist, und es kein großes Zusammenarbeiten gibt. Viele- Kräfte liegen brach; ein Zusammenschluß ist vorläufig nicht möglich, aber sehr notwendig, um ein Zerfallen der jüdischen Idee, das eingesetzt hat. zu verhüten. Dies hat Frl. Pappenheim auch durch ihre Reise nach Christiana und Stockholm (wo Rabbiner Dr. Klein seit 10 Jahren keine Trauung mehr vollzog), konstatiert. In Kopenhagen liegen die Verhältnisse besser, doch fürchtet die dortige Gemeinde die großen pekuniären Lasten der galizischen und russischen Einwanderung, da von 3200 Gemeindemitgliedern '2000 Russen sind. Ein internationaler Zusammenschluß ist also zur Stärkung des jüdischen Gemeinschaftsbewußtseins dringend nötig und kann von jedem Einzelnen propagandiert werden. Ferner wurde darüber gesprochen, daß die Idee der Gründung eines Bundes der Sch Western vereine der B. B.-Logen in maßgebende» Kreisen wieder ausgenommen worden ist, und zwar sei der Hauptimpuls von der Frankfurt-Franenloge ausgegangen. Der Vorstand des I. Fr.-B. war mit allen Stimmen gegen eine darin einig, daß eine Parallelgründung mit einem Programm, das sich mit den Ideen des I. Fr.-B. deckt, nicht nur als eine Schwächung der Bundesa r b e i t aufzusassen ist, sondern vorwiegend als eine bedauerliche Zersplitterung der Kräfte in einer Zeit, in der auch die jüdische Frau darauf bedacht sein müsse, ihre 'Arbeit innerhalb ihrer Gemeinschaft von feministischen Gesichtspunkten zu beleuchten und zu leiten und in allen verfügbaren Kräften zusammenzufassen. Berit». Während des leyim Gememde-Wahltampfes wurde von seiten der Kandidaten des Neuen Jüdischen Gemeindevereins wiederholt in General- Versammlungen hervorgchoben, daß die Mündelpflege stark Not leide, daß eine Reihe jüdischer Kinder, namentlich unehelicher Kinder, ungeeignete, zum Teil christliche Vormünder erhalte, daß die religiöse Erziehung der Kinder schwer leide usw. . . Tic wiederholte Forderung nach Besserung der Verhältnisse scheint jetzt anerkannt zu werden. Wie uns mitgeteilt wird, beabsichtigt die j ü dij che Genreind e. nunmehr eine Generalvormundschaft für uneheliche Kinder und Fürsorgezöglinge einzurichten, und die Berliner Logen wollen eine Bereinigung als „Zentrale für jüdische Mündelpfleg e" bilden, die einerseits die Staats- und Gemeinde-Behörden bei der 'Auswahl der Vormünder und Pfleger unterstützen, andererseits der Sammelstelle, die die jüdische Gemeinde errichten will, Pfleger zur Verfügung stellen will. Es soll im Anschluß daran versucht werden, in Fällen, in denen sich Adoptionen empfehlen, mit Hilfe von über ganz Deutschland auzuknüpsenden Verbindungen Adoptiousstellen ausfindig zu machen. Es ist höchst erfreulich, daß diese Anregung des Neuen Jüdischen Gemeindevereins, wie so manche andere Forderung, die er im Wahlkampf erhoben hat, nunmehr der Realisation cntgegenzugehen scheint. L. Bl. Rußland. Petersburg. In der D u m a hielt der jüdische Abgeordnete N i s s e l 0 w i t s ch gelegentlich der Budgetdebatte eine große Rede, in der er zeigte, wie hoch einerseits die materiellen Leistungen der Juden für den russischen Staat sind und wie tvenig anderseits der russische Staat der Juden gewährt. Da auch das russische Volk von der dritten, Duma nichts erhalten hat, so hofften die Juden, daß eine spätere Duma, die dem russischen Volk seine Rechte geben werde, auch ihrer gedenken werde. Odessa. Die Kommission, die vom hiesigen Palästina k 0 in i t e e beauftragt worden war, einen Plan für die Schaffung einer Landarbeiterkolonie in Palästina zu entlverfen, schlägt vor, in der neuen Kolonie achtzig aschkenasische Arbeiter anzusiedcln, von denen jeder sieben Tunmn zugewiesen erhält. Das Komitee baut, jedem Ansiedler ein Wohnhaus nebst Stall und läßt für die Kolonisten einen gemeinsainen Brunnen bohren. Die Gesamtkosten für jeden Ansiedler belaufen sich auf 3200 Fr cs. Bon diesem Betrage haben die einzelnen Kolonisten 500 bis 1500 Frcs. sogleich einzuzahlen, während der Rest innerhalb 30 Jahre abgezahlt werde» soll. Jeder Ansiedler verpflichtet sich, seine Parzelle selbst zu bestellen» und falls die Verwendung von Hilfskräften notwendig sein sollte, nur jüdische Arbeitskräfte zu beschäftigen. Außerdenr bestimmt das Odessaer Palästinakomitea einen Teil der in Rede stehenden Bodenfläche, etwa 50 bis 60 Tunam, für eine mit Beihilfe des Jüd. Nationalfonds zu schaffende Ansiedlung von 20 jemenitischen Familien. Jede Jemenitenfamilie erhält 3 Tunam Boden und ein Wohnhaus, ferner besorgt das Komitee mich für die Jemeniten einen gemeinsamen Brunnen. Die Kosten für die Ansiedlung einer Jemenitenfamille werden auf etwa 1400 Frcs. veranschlagt. Hiervon zahlen die einzelnen Ansiedler 100—200 Frcs. sogleich und den Rest im Laufe von 35 Jahren. Einstweilen sind bereits vorgemerkt: 12 Feldarbeiter» 20 Kellereiarbeiter, 17 Handwerker, 8 gewesene Krämer, eine Anzahl Lastträger, zusammen 57 Personen, die sich bereit erllärt, haben, zusammen eine 'Anzahlung von 37 000 Frcs. zu leisten. Auch einige Jeremiten sind bereits vorgemerkt worden. Palästina. Chedera. In den letzten Monaten haben sich 66 Iemeniten hier niedergelassen. Sämtliche Ankömmlinge fanden iw den Häusern der Kolonisten — einstweilen unentgeltlich — Unterkunft. Die Männer verrichten gegm dm orts» üblichen Taglohn Feldarbeiten aller Art und habm sich

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