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Neue jüdische Presse · 1912-02-09 · Heft 6 (9.2.1912) · p. Seite 10

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Journal
Neue jüdische Presse
Volume
10 (1912)
Issue
Heft 6 (9.2.1912)
Date
1912-02-09
Page
Seite 10 (sequence 10)
Language
German
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*mnr Franffurter Israelitisches Familkenblat!. Nr. 6. Zahlreiche Eltern werden den Wunsch empfinden, ihren Töchtern eine dauernde Ueberanstrcngung zn ersparen. Die Schulvorsteherin Frau Dr. He in ein an u bat daher — neben der von ihr geleiteten Höheren Mädchenschule — wahlfreie Lehrgänge eingerichtet, in welchen namentlich Religion, Deutsch, fremde Sprache und Literaturgeschichte, Rechnen und technische Fächer unterrichtet werden sollen. Die Einrichtung soll Oster» 1912 in Kraft treten. , Aus de« Vereine«. Äissmge». Der Verein „Israel. Kurhospiz" hat die Stcinburg, ein herrlich gelegenes Haus in der Salincustraße, mit großem Bauplatz, erworben. Die für den Kurort sehr nottvendige 'Anstalt kann jedoch erst crössnet werden, Ivenn der Verein über ein größeres Vermögen versügt. (L.) Posen. In der „Freien B er einig un g für die Interessen des orthod. Judentums sprach Dr. M. Haas über die Spcisegesetzc. Am 18. und 19. Februar soll hier eine ostd c u t s ch e B e z i r k s v e r s a m m l u n g der Freien Vereinigung abgchalten werden. Jaffa lPalästina). Der Verein „Chewrath Ch ow ew e H a t a r b u t h Ha I s r a ö 1 i t i t h" erfreut sich schon heute — nach einem Bestehen von etwa 6 Monaten — einer ansehnlichen Mitgliederzahl. Da sich die Gründung so trefflich erweist, beschloß der Verein, der Einladung maßgebender Persönlichkeiten Jerusalems und der jüd. Kolonien Folge zu leisten, um für die gute Sache! Propaganda zn machen und Zweigvercine ms -eben .’,u| rufen. Am letzten Mozoäh - Schabbos sprach im Vereins der hiesige Ehachain Baschi, Oberrabbincr B e n z r o ui U s i e l, über die gegenwärtige Lage eines allgemeinci» Zusammenschlusses der Diaspora und einen Ausblick auil unsere nationale Wiederbelebung im heiligen Lande! Redner ging' von dem Worte unseres ersten Propheten! aus, der da sagt, „Auhcw scholaum, we randciv scholamnT und erläuterte die tvichtige Bcdeutuug dieses Wortes für die Wohlfahrt des jüdischen Volkes. Ein Zusamnie»-! schlus; sei unbedingt notwendig. Palästina müsse, luicl einst der Tempel, der Sammelpunkt des gesamten jü-I dischcn Volkes sein: denn nur dann könne von ciiicri Felix Horovitz Frankfurt a. NI., Schillerstrasse 7. Men, Uhren, Goldu. Silberwaren. — Eigene kuustzewerbliebe Werkstatt?. Israelitische Knltusgegenstände. Kgu-u. Um~Krbeiten von Schmuck. - Annahme von Reparaturen. —-- ^-■---;_> Obs^Cremnse «.Südfrüchte. Aepfel, Birnen, Nttase, Trauben, Bananen, Orangen, Datteln, Feigen n.s.w. zu billigsten Tagespreisen. Otto Gerling, JUlerbeiligenste. 4. Telephon 690 M. Emanuel Engl, ßerrenscbntiderei Zeil 26. Frankfurt a. M. Telephon 10963. Schillerstr. 18, Frankfurt a. M. Gegenüber der Börse. En gros u. en detail. Gegr 1891. Telefon 8630. 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