Neue jüdische Presse
- Journal
- Neue jüdische Presse
- Volume
- 9 (1911)
- Issue
- Heft 2 (13.1.1911)
- Date
- 1911-01-13
- Page
- Seite 6 (sequence 6)
- Language
- German
- Belongs to
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Seite 6 scharfen Blick der Seelenkenntnis ist die Stimmung erforscht, die bei den einzelnen Psalmen vorherrschend war, und mit historischer Ruhe" sind aus den biblischen Geschichtsbüchern die Situationen geholt, die den verschiedenen Seelenstimmungen zur Grundlage gedient haben mögen. Zur grammatisch genauen, von gewagten Hypothesen entfernten Exegese gesellt sich eine anziehende Homiletik» die der ihrer Natur n«lch oft scharfkantigen Analyse ein poetisch weich sich anschmidgendes Kleid zur Hülle gibt. Hierbei leisten die aus Talmud und Midrasch herangezogenen agadistischen Stellen vortreffliche Dienste. An zahlreichen Sollen bietet der „Libanon" überraschende Neuheiten; so beispielsweise in Ps. 3, Ps. 7, 1, Ps. 30, Ps. 37, 25, Ps. 49 n. v. a. Diese Neuheiten zeigen sich jedoch bei näherer eingehender -Betrachtung sprachlich, geschichtlich und psychologisch so begründet, daß wir uns lnit ihnen gern bcfreundcn, zumal bei aller Originalität der Auffassung die massoretisch treue Uebcrliefcrung nicht außer acht gelassen wird. Alles' in allem ist der „Libanon" ein bedeutendes Werk, das jedem Bibelfreunde sehr empfohlen werden darf und von dem zu wünschen ist, daß es durch seinen —. wie ich vernehme — bereits unter der Presse befindlichen zweiten Teck bald "vervollständigt werde. Der „Lwanon" erscheint im Selbstverläge des Verfassers, der bis zu einem gewissen Termine den H. H. Lehrern, die direkt von ihm beziehen, die bedeutende Bcgünstigung, daß für. sie der Preis des ganzen Werkes anstatt auf 14,80 Jk, auf 9.— Jk und der des 1. Teiles anstatt auf 7,25 Jk auf 4,50 Jk brosch.; festgesetzt ist, gewährt. _I. Jsaksohn. ler M die Iller, leint die Hamei aller, die seit mehr als einem Vierteljahrhundert d sich daran gewöhnt haben. Fahs äcbte Södener ^P Mineral-Pastillen als unentbehrlichen Hausschatz zu betrachten! Millionen Schachteln haben Segen und Linde,ung hinausgetragen in die We>t und beute ^P weiß so ziemlich jeder, daß bei allen ErkältungSerd scheinungknderAtuiungsorganeFahßächteSodene ^P die zuverläfllgsten Helfer sind. Man kauft sie für 88 Pig in allen einschlägigen Handlungen, verlange aber stets nur „Fays ächte Sodener". z e»lL eonLtsdlen W Gesobiftsleitnn?: Caf«tier Willi teafra. M Arankfurter Israelitisches Aalnilienblatk. Kaiser Friedrich Quelle ■ OffenDacn a. Ä. — Segen Gicht and Rheumatismus bewährt. Alleiniger General -Vertreter: Friedrieh Stahl, Frankfurt a. M., Stallbnrgstr. 9. Tel. 259 n. 714. J. EMMEL & SOHN Scbillerstrasse 28. Spezlal-Gesehlft für Haiu Zelehen-Dtenslllen Holzbrand-. Kerbsebnltt-.Tarsod. Batik-Artikel. Wocheu-Kaleuder. (Zeitangaben nach dem Laach.) Samstag, den 14. Januar i—14. Tswes). Sabbat-Anfang in Frankfurt a. M. 4 Uhr 25 Min sabbat-Ausgang in Frankfurt a. M. 5 Uhr 45 Min., in Berlin 5 Uhr 05 Min. Wochenabschnitt: Wajechi. — Jakob will nach dem Lande Kanaan begraben werden. Josef muß dies dem Vater eidlich versprechen. Jakob segnet seine Enkel Efraim und Menasche, die Söhne Josefs. lDabei der bekannte Satz: Hämalach Hagauel usw^ Jakob segnet vor dem Tode seine sämtlichen Söhne. Es sind poetische und prophetische Worte, deren tiefe Bedeutung ohne näheren Kommentar unverständlich bleibt. Hier sei nur soviel bemerkt, daß Vergangenheit und Zukunft der 12 Stämme sich darin wie'' in einem Spiegel zeigen. —■ Jakob stirbt. 147 Jahre alt, und wird in großen Ehren nach Kanaan begraben. Er hatte 17 Jahre in Egypten gelebt. Am Leichenbegräbnissc beteiligt sich auch das Land und die königliche Familie. Unterwegs wird in der Tenne Atad eine Trauerfeier veranstaltet. In der Höhle Machpela wird Jakob beigesetzt. — Die Brüder argwöhnen bei Josef Rachegelüste, da Per Vater nicht mehr lebt. Sie bitten um Verzeihung ihrer Schuld. Josef weint und weist die Befürchtung als grundlos zurück. Das Ganze sei Gottes Fügung ° gewesen. Josef verpflichtet seine Brüder, dereinst seine toten Gebeine mitnehmen zu wollen, wenn sie aus Egypten ziehen. Er stirbt, '110 Jahre alt, wird einbalsamiert und in einem Sarge aufbcwahrt. Offenbacber Druckluft - Anlage Telefon 128. Offenbach a> H. Telefon 123. (TnAheHrnffene hnwSlirtwite ToDDfchralnlaunO. Nr. 2. AarntUeimachrichte». Schütten. . Eine Tochter, Herrn Hrinr. Benjamin (Dülken), Frankfurt, Palmstr. 13. Einen Sohn, Herrn Philipp Posen (Kaiser), Frankfurt, Mauerwcg 20. Einen Sohn, Herrn Herm. Levy (Seelig), Stettin. Eine Tochert, Herrn Hern,. Caspari (Rothschild), Czarnjkau. Verlebte. , Rebecka Farntrog, Fürth — Sacky Erlanger, Luzern. Hede Rothschild, Cannstatt —' Jakob Wertheimer, Zürich. . ■ Klara Emmerich, Aschaffenburg — Moses Balk, Frankfurt, Kaiserhofstr. 18. Trude Thalmessinger — Erwin Bach, UJht. Irma Gutmann — Rechtsanw. Dr. Eßlinger, München. Sterbelälle. 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Januar 1911. abends 8'/» Uhr im grossen Saale der Franbinrt-lioge, Eschersbeimer Landstrasse 37: „Die modernen jüdischen Bestrebungen zur Kolonisation Palästinas.“ N. E. Repp Ko., BauseschOR Sangestrasse 7 Frankfurt a. Main lelepbon 2808 übernehmen Neu- und Umbauten, sowie Reparaturen jeder Art. Beseitigung von Schwammschäden. -— Billigste Berechnung. -' . — Union-Theater Kaiserstr. 74. - —. Vornehmer Aufenthalt. Stets die neuesten klnematograph. Auf nähmen. Abonnements-Kasten zu ermäsalgten Preisen. Ich prüfe Ihre Au^en zwecks Anpassung korrekter Augengläser. jjftl Optische Anstalt Karl lieithold - Steinweg 6 a. d. Hauptwache.