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Neue jüdische Presse · 1910-08-12 · Heft 31 (12.8.1910) · p. Seite 10

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Journal
Neue jüdische Presse
Volume
8 (1910)
Issue
Heft 31 (12.8.1910)
Date
1910-08-12
Page
Seite 10 (sequence 10)
Language
German
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2ESSE.'.' “vT «Hl 10. titAaSmctez flhuMimtf ~'&S38g m&m «■qpr Hnnoert jüdischer SaKbiicbIun0t* im altsa tHummlaubt Israel» ju erreiche«. Nicht die schuld Muuleslore« wur es, daß aus dieser Grundwge nicht »»etter grarbettet ' wurde. Die blutigen Eveiauifse tt» Orient ließe« damals leine solche friedliche Entwicktung für da» fchwächfte der schwache» . Vslker pi. t(l* er bald darauf -um dritte« Male «ach de» Orient eilte, um für dte. Damastener Jude» einzukrete«, gegen bk man eine. Verfolgung auf «rund der -«lutlüge inszeniert hatte, führt« er mit Ertmteux zusammen diese Sache zum erwünschten Ziele, vergaß aber nicht, auch für sein Lebensziel tätig gu sei«, da* ausschließlich der WiedereM-cknng seine* Volke«, im alten Heimatlause aalk. Auch diesmal wieder versuchte er für de» Ackerbau und die Srwerbötätigkit der paüistiuifche» Juden zu werben und zu wirken. Die er für die russische« Jude« die eigentttche Hilfe allein tu der planmäßigen Auswanderung «ach Palästina erblickte, so sah er für di« orientalischen Jude« da* Heil in ihrer Ueberführung zum ländliche« und Handwerk»beruf. in de« Därsern de* heUigen Laude*. Der erste jüdische Wassergarte« (Bujaral im Laude Israel verdankt ihm ebenso seine Entstehung, wie er die erste hebräische Druckerei in Jerusalem begründete. Siebenmal suchte er da* Land Israel auf, »ud jedesmal wirkte er für tut* Wohl de* Stamm«*, dem er angrhärte, und fürdie Vorbereitung feiner Wiederherstellung im eigenen Lande. Al* dte kiänigin von England ihn zu« Baronet eruannte und ihm gestattete, ein Wappen zu führe», setzte er in diese* die Zeder vom Libanon und da» W»rt Jernscholajl«. Nicht au* allgemeiner Menschenliebe, die Ranteftore keineswegs fremd war, sonder» au» jüdischem Gewußten Nationali*««* heran* widmete er der «JM&fer* -.-.Meis-arfirH kein Lebe«, mit dem festen Siebe, daß diese kleinen Anfänge einst zu dem Funlmenle einer »sfeullich-rechtttch gesicherten Heimstürle für da* jüdische Volk al* Nein» Bausteine gehüre, - sollte». Es ist ja dein Zufall, daß die beiden erst« Probe» bewußte» Nattonaljuden der Neuzeit au* de» Nachkommen - jener: selbschewußw« spanische» Jude»' hervorginge«/ Pie zugleich mitdem reiche»- jüdische« Wtssrulhrretcke« jüdisches Gr. > al» sie de» spanischen Landen ücke». kehre» mußten Mordechai l» Amerika auf breiter rechtlicher Jndenstaat gründe« Wollte und Inder znr Mitarbeit aufrief, und der lm heUtge« Lande die ersten ein 'neue* jüdische* Werde»; benicht allein begeisterte Nationalvielmehr hlerin ganh^hk Erbe« eldftbewnßtsein», da* - die, hoch, ischen Inden während deck ganzen selbst/ wen» es s»i«e" Protze» Tote»- ehrt,"aber auch nur, M«n -tz»- sie in ihre» - etaene» Süme «nd Geiste ehrt. . S« Gibt «* den» keine! Ghnmg für Mose* Montefiöre, die nicht «f* 1) luuij^e und uiuerpSrbar «tt de» Lande Israel, s!» »er nmem -geiwät für da» israelitische Bvlk» ver. kuüpst ist. Aber jeder Baustein, de« wir i» kine« Name« «ad 1« seine« Geifte für de» Neubau unsere* PolK» auf de» alten Banfckatz zusammeutragc» «ud planmäßig aufrichtcn, tf! eia Stück - Denkmal 'für de» große» Toten, de» wir ehre» wollen. Le«» , »tr s» sein Werk fortletzen. ist er uu* nicht..tot, sonder» . lebt i» «n», »tt »«*/ für üb*. La wollen wir bei der SS. Wiederkehr selne* Todestage» eine große Landspende widme«, die de« Name« ^.Raskeres Manscheh" führe« soll, «nd die jüdische Arbeiterheimstätten im Lande Israel errichten wird. .Undjede* > Van*, da* wir in seinem Sinne b«me»^und jede jüdische Arbeiter, samtlte,' Lte . wir hier jelbpändig mi^en, wird ein würdige» Denkmal'- für den großen Raun sein, de« wir in seiner' eignen - Weise an der Stätte sein« Sehnsucht, bum. den Gegenstand - seiner Liebe ' ehr«. Et« folchös :le-eudiae» Denkmal) ist für' die Ewlgkött und. hat vor alle« die Eigenschaft. sich ßÄst zu «ehre«. < Tenn: lan «tprt jodowl Wir' ehre» Möse» Ronteftore, indem «fr ihm von der Frucht seiner tzändegeben. :'•/ ■; /'> %;Heinrich Lomve.? i i i - I dellg erscheinen ließ. Sie selbst del, indem sle diese« von' den »e Nationalbewußtset« erwarben, inen ewige» Besitz daran* erwachlstische Weltorganisation, die noch bereit» den Grund zur jetzigen der Wett «mspannende» Partei rte mit «echt den Namen Monteal* dte Vereine der Zwn»sreunde »er denkwürdigen lkonserenz zudie Selbftemanzipation de« jüch stolonisatw« Palästina» erar war der bnndertsährtge «rel» inner nnd Organisationen seine dmen nnd sortsühren sollten. Al» Schluß faßte daher dte Rattowiyer »Intton, daß.ein Institut gearün , Namen kübrt: Monleslorestistung »eh", znr Förderung de* Ackeränden «nd zur Unterstützung len tm Lande Israel. Der i* lat triNr unavnungen uuu ui> er *1» Nennztajährlger von der »er siebenten Paläftmorrisr an» doll hatte, Land zu erwerben sür -ck-lrm. Hebron. Sssed «nd ^beende mwtNt sein würden, sich cettschaft dem Ackerbau zu wld teu der Väter, t« dem Land, der iore »*r nicht bloß einer von UM ir. De»» er war einer unser« »nserer V*rtänser, einer der t beb Zionismus Er sah tu der A do* B*Nd* Israel tm Lahde 1» der Gehattunä »nd de« An*. m Knltnr dte wstr Grundlage b*» Volke», für da» Erwachse» d Selbstünbtglrtt. »er »Ktik hielt^oc, an diese« Im.IHLJH» der*^b-.hen' «ehr SrM^tze» .D»k>» da» ßWWMDMve»ermG< ' tit». 3m Mauat 3«lt ii»g»n fftc Hc gMOe de» J,üd., N ott«nalf*nh». M«7l ■Jkj'tm. Jür die ÖPprÜLc imr r schr T irL' l n » g » g e » oss ens ch ä st - t n -P a l ä ft i n a sind bi*.jetzt 40017 Jk' etugega»gen, davon 14893 Jk au» Deutschland und) 11 v8S-äb au» Oesterreichs — '• Präsident ©offTf och »hat sich auf ärztliche Anordnuna für' vier' Loche« in ^tn Sanatorium «ach ^ouchurg begeben^ «ö^er rstch Kner strenge« Anhe- LrAnlLztehtEMLMMMH^ vO«t«ß«ß.^Auf Venmlaffung de» Verein» s» n"^sand hier tm^ große» Saale de» sturhause» elu .Vortragsabeud stgtt, zu^. de« Einheimische) uud -urgäsWM» ZaUenALändernErnd Erdteilen " ln über«m»/Mwßer-'Zaht^«schietwns)waw^ Di«' BersammlungHelgle)Iemgem2b eiit eigenartige», «i«tF^uiatlonale.s'^GieprLg«,' <i« Bild daMÄ'U-MLWoT-rMfe^-Wl«»rtnd/ s«i «rwMMMsÄWe'l^aV<«-P«r^ö.ne» E^l»Wswr'Esr<D«^^a^DrDr WüiwÄ^KM» Verein», KL e »p'o l d. Vtrs ch/;'da» Wort. Er^berüßte <1n»bes«ndere 'den 5Shacham.- Baschi von fatr»>)««d die Aedner .de» Abend«, den Ehacha« Bascht^von Saloniki, Naddt Jacod den Meir, Schrijtpeller,Rituben.vrainin. und. Rabbiner Dr. Njemerower, der da» RAerat' für/den tnsolge de» Tode» von Dr. Gabel - avgereistrn' Reich*ra1*abaeordneten Adolf.)EMndÄLlternv«me«.'hatte, und .gedachte det Tag» m»rher so plötzlich verschiedenen zionistischen Reichsratsäbgeordneten »De. «adel. . Nachdem -wdan« .Z^.Ltvrüß»mgGetegr«un« de» Prästdente« ,.Wokssfah« zur Verlesung gedracht war, pah« zu Mner« ' Ansprache. Rabbi I. ,'M e.i r, .': Ehacha«: Voschi, au» Salonikl, da» .Wort./ -Der )Rabbi sprach' in sephar. vlschem. Hebräisch — die Vecholmetschung seiner Worte: durch Dr. Rjemermoer «rmägliche« ihr« Wiedergabe /^ über ^erzl," dessen man stet» pietätsvoll gedenkt«" solle. Er schildert» den i wattigen Eindruck, de« der große Manu aut i> machte, al» er sich «ii^k wegen «ine* Projekte» an ihn wandte» und forderte alle ans, mituu pllanzen an ocm n»ok»u «utiitwv,?.*. deutnng er symbolisch wie solgt darlegte: ^Wie die Olive. in ihrer Unvergängltchkeil ein Abbild Israel» ift, so trage »in jeder in Israel , seine Oliveittnr Oelvaum.'' bi» ein geoüer Wald da* Abbild de» vereinigten Volke* widerspwgelt." Reicher Betsall lohnte dte 'mtt stchtlicher BtgeVerung. vorgetragenen AMührnngr» de» greisen Rabbi. - .. Rach ttzm. wrach Schristftet'ler Braintn in staslischemHebMschÄrr ^dte aeisttaeJuden- »»t?. Ee schtldewe.bie. aümichliche E»tsre«b»»g von Judentum «nd zeigte den Lea zur Er»e»er«»g. indem er zur.Pflöge der höbrätschen Snlknr nnd Spr*chch - t»:. der - d«) J»de am. beste« all seine ' Ideale^ nwderlege» könne, ans. JÄL._ dann, nachdrMer Vvrmöuer^^tuv. N:j««rft /E' die- ^ssiggi- 3sH - fk -ksi für da» TügVche Zei». -Siea0ei» de» verbindende Baod uux wabeu, bei »■» »■* -; samnoenhSll in einer Zeit, wo ~bie Gegensätze mfr reiijidfrm mmb »ativnalem. voLtische» wtb hta»; relle« Gebiete sich fast^ «-glich -ehre». -Len» - ihr wollt, s»-' ist »»ch da» kein «ärche»!^. Le* De»1schiä»der. ) LemüerK. Am velchembegängni» Dr. Gabel » < nah«», etwa 30060 Me»sche» teil. Ge spräche» «.)w°'DrI Strancher, der Ob»m»» de» JiWi. tte»'4H»fe*. «ab Lo»gi» Eegielski. der Rechfolger Dr. «abel*. im Mandat de* Buczaczer «ah»-/ kreise». Dieser rnthe»ische Redner »antw dem Toten-für" jrine treue VeNreinng der Forderunge» seiner rnthenischen Kähier und gab dir E»Särn»g. ab, «l» znkünstiger «bge»rd»eter die jüdische Sache tre» zu »nterstütze». — lluter' den der Witwe Dr. Sabel* rnseaangenen - Londolenzen befinde» sich Znschcifte» des Mtmster». prästdeMen Baro» viemerth nnd säst sämtlicher Parteien des Reichärats. Der Vizepräsident de» Abgeorduetenhanse», Rba. R » » a u c r » k, an der Spitze einer starken rnthe»ischen 1 «nng an der Leichenfeier teil. Abord-. A«» der Leßrer»eU. Vre»I«». Der hiesige Magistrat erläßt ei» Auäschreibe» de» Jnhnlts, daß er beabsichtigt, vom- .Schuljahre" 10t 1 «b i« Bolksschnldieustc drei jüdische'Lebrer anznstellen, die neben de» Religwnsnnlerricht auch anderen Unterricht zu erteilen habe« »Wb denen es frei steht, am Sabbat nicht zn schrriben. - Br»chsttl. «ar ihlechtnger. einer der a». gesehensten indischen Letzrer Baven», ist ü» LS. Lebensjahrever schieden. " 0*»no»er. Der »reußtsche Domänenfiskn» Hot der Sim*»'scheu Stiftung zur Errichtnnget»erJsraelit.Lehrerbildu)ngs. awpalt--. znr-Kärd-rnng der Arbeit*- schnle) ei« wertvotte* Grundstück von ä0 Morgen zu günstigen Bedingungen sür die Dauer von-60 Jahre» in Erbbaurecht überwiesen. Die neue Anstatt soll «eben den Lehrräumen au* großen ) gärtnerischen Anlage«, Werkstätten und Sammlnngen .bestehe». Sie liegt eine Viertelstunde von Peine entfernt. . Gstzersettz. Unsernu tkantor Hertnau« Zivi war dte ehrenvolle Aufgabe zutett geworden, für die -DIei-Jabrhnndert-Keier der Stadt Elberfeld" die von "dem Dichter Otto Hansmanu versaßt» Zestbnmn» in'Rustk zu fetze« und am Festabend persönlich zu dirigieren.' Das umfangreiche Werk gelangte am 30. Juli vor eine« Publikum von mehr al* 10000 Menschen unter Leitung de* Herrn Zivi in der Sladthaue znr Ausführung, und »oin^u.s: und Dichrer erntete», rauschende» Beifall. Vürztzm». Dt« 3t.Generalversammlung de» rei Jsr. Lehrerverelu* sür das Sonigch Patzer» war von über 100 Lehrer« be. sucht. Sie «ahm folgende Aesolution an: -Die Generalversammlung nimmt stenutnis von dem Berichte. des Vorstand» betreffs Revisioude* Juden »Edikts. Sie spricht ihre Freude aus über dte Stellungnahme der Staatsregiernng und der Sirteien im Landtage. Sie erneuert die aus der eneralversammlung in Schweinsur» gewädltk Lom- Mission, billig« die Delegierung eine* Mitglied«» der -Freie« Verrinignng Israel. Lehrer und Lantoren der Pfalz" nnd erwattet. daß entsprechend de« Vnnsche der Ltaatsreaiernng rinc Einigung der in Krage kommenden Faktoren zustande kommt, sobaß noch im Lause diese» Jahre* der Staatsregiernng ei« Entwurf in Vorlage gelegt «erden tan«." Oerßm»ae»«.Rler»e«MrU»»Oe». twltiri R. WL Via großer Talmch Ehockw« Ist un» unerwa.'tet entriss«« worde«. ei« Srsßer nnd Gattaesegneter in Israel! Im Alter von üö Iah. ren verschied am Sonntag Rabbi Mansche iMorip» Lew in. Gebäre» z» Nagv-Tvpolezanv in Ungar», weihte» .de» Dahingeschwdemn die Elter», dir an* Gekehrte»-FamUie» stammten nnd selbst — Vater And Großvater — Talmidet Ehachomim waren, zwn Torastvbim». Bt» znm td. Lebenssahrr bestich»* ber MingAng dte berühmte Jeschwotz z» Preßbara und betrieb «tt so grobe« Elser keim St», di«», haß er einer der Lte»ltng*schüker seines arvße» Lehrers» de» -Rest» Sauser", wurde. Gtetchzettig) tzestißte er stch mit Erfolg-mit prosaue» Srudmu. Bet« Verlaffe, der JrlchBoh ging er »ach Lwa und 2?

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