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Neue jüdische Presse · 1909-11-05 · Heft 42 (5.11.1909) · p. Seite 11

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Journal
Neue jüdische Presse
Volume
7 (1909)
Issue
Heft 42 (5.11.1909)
Date
1909-11-05
Page
Seite 11 (sequence 11)
Language
German
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Sk. 42. Frankfurter Israelitisches Familienblatt. Seite 11. Uhr, Seilerstr. 22: „Mosaischer Konfession" (Dr. Heinrich Löwe-Berlin). Sonntag. Verein „Tiferes Bachurim," 8^ Uhr, Hermesweg 25/7: Aus den Schriften des Dubnower Maggid (Leopold Opppenheimer). Montag. Verein „Nachlaß Z w i" und „Jiid. Frauenvereinigung", 9 Uhr, Langestraße 26: Religionsdisputationen im Mittelalter (Prof. Dr. Sulzbach). — Hatchio, SVa Uhr: Der Optimismus im Judentum (Dr. Forschmann). Mittwoch. „Montef io re"-Verein, 9 Uhr Seilerstraße 22: Zu Schillers Gedächtnis (Dr. I. Heinemanu). Die Entwicklung des deutschen Privat v e r s i ch e r u n g s w e s e n s in dem Jahrfünft 1902—1906 ist vor kurzem durch eine Veröffentlichung des Kaiserlichen Aufsichtsamts für Privatversicherung beleuchtet worden. Es ergibt sich daraus ein beständiger kraftvoller Aufschwung. Jnteressant ist die Feststellung, daß sich das Versicherungsbedürfnis der Bevölkerung in der Weise gehoben hat, daß 1902 auf 9 Personen der Reichsbevölkerung eine Versicherung kam, 1906 aber bereits auf 7 Personen; bei der sogenannten großen Lebensversicherung fiel die entsprechende Zahl von 23 auf 21, bei der Volksversicherung gar von 15 auf 11 Personen. Die versicherten Summen stiegen in der großen Lebensversicherung von 7865 aus 9509 Millionen Mark; nehmen wir dazu noch die Milliarde des entsprechenden deutschen Geschäfts ausländischer Gesellschaften, so kommen wir für Derckschland auf einen Betrag von weit über 10 Milliarden Mark Versicherungssumme allein in der großen Lebensversicherung. In der Feuerversicherung hoben sich die bei den deutschen Unternehmungen versicherten Summen von 93 auf 112 Milliarden Mark. In der Unfallversicherung stieg die Prämieueinnahme des deutschen Geschäfts von rimd 31 auf 12 Millionen Mark, und in der Haftpflichtversicherung war die Zunahme noch auffälliger, nämlich von fast 26 auf über 40 Will. Mark, wovon allein auf das einzige große Gegenseitigkeitsinstitut in diesem Zweige, den Allgemeinen Deutschen Versicherungs-Verein in Stuttgart, an 13 Will. entfallen. Spenden. Bei der Geschäftsstelle des Franks. Israel. Familienbl. gingen für den Nationalfonds ein': Max Wolf, gesammelt anläßlich der Brismilohfeier seines Sohnes Hans Hermann am 2. Novbr. Oclbaumspende 28,— Frau Dr. Fiebermann, ein Kolvnialbank- Aktic-Koupon 0,50 „ Die Beilage „Jüdische Jugend" erscheint mit der nächstwöchentlichen Nummer. Reich assortiertes Lag«r in Beleuchtungskörpern für Gas- und elektr. Licht, elektr. Heiznud Koch-Apparate, Glühlampen, Schwachstrom-Artikel etc. —- UmSndern und Auf arbeiten von Lüstern* jfeyer 6 £orenz elektrisches 3nstal(ations-Sesc&äft, Tel. 7039. 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