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Neue jüdische Presse · 1909-06-25 · Heft 24 (25.6.1909) · p. Seite 5

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Journal
Neue jüdische Presse
Volume
7 (1909)
Issue
Heft 24 (25.6.1909)
Date
1909-06-25
Page
Seite 5 (sequence 5)
Language
German
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Nr. 24. Seite 5. WMWck« ZfraeMsHes Famklirnblwkt. VodsvK Inhaber: Jtf. \V"äüäU. Parten, Juwelen, Goldwaren. - Auf Wunsch Auswahlsendungen.-— Schlangen, deren Biß viele tötet. Mosche betet. Auf Gottes Befehl soll er eine kupferne Schlange fertigen und sie ans eine Stange setzen. Wer sie anschaute, blieb am Leben. (Sinn: Der Aufblick zu Gott schafft Leben!). Israel besiegt zwei mächtige Reiche: Emori und Basan. Siegeslicd über die Kämpfe in Ostjordanien. — Wocherr-Kalerrder. (Zeitangaben nach dem Luacb.) Samstag, den 26. Juni (= 7. .Tamus): Sabbat-Anfang in Frankfurt a. M. 7 Uhr 45 Min Sabbat-Ausgang in Frankfurt a. M. 9 Uhr 40 Min in Berlin 9 Uhr 35 Min. - Wochenabschnitt: Chukas. — Das Gebot der „roten Kuh." Eine vollständig rote Kuh, durcki den Hohenpriester als Sündopfer dargebracht, wird zu Asche verbrannt, und in den Brand wird Zedernholz, Ysop und Karmesinwolle geworfen. Der opfernde Priester, ebenso wer sic verbrennt, wird dadurch toine (unrein). Die Asche der Kuh, die in Urnen ausbewahrt wird, dient aber zur „Reinigung" der Unreinen (unrein ist jeder, der einen Toten berührt, mit ihm unter einem Dache geweilt, ein Grab, einen Knochen oder sonstige Teile eines Töten berührt hat nsw.). Man warf von der Asche in ein Gesäß mit lebendigem Quellwasser und besprengte die „Unreinen" damit am 3. und 7. Tage. Erst dann durften sie wieder in's Heiligtum treten oder verschiedene Opserteile genießen. (Dies Gesetz führt an das größte Problem unseres Daseins: den Gegensatz zwischen Lebcir und Tod. Es tvird verschieden gedeutet, doch stets im Grunde uns rätselhaft bleiben.) — Mirjams Tod in Kadesch. Dort murrt auch die Gemeinde wegen Wassermangels. Mosche soll dem Volke Wasser geben, indem er einen Felsen anredet. In seinem Zorn schlägt er jedoch zweimal den Felsen. Er verscherzt sich so die Erlaubnis und das Glück, das gelobte Land betreten zu dürfen. Ebenso sein Bruder Ahron — Ahron stirbt auf dem Berge Hör in Gegenwart Moses' und seines Sohnes Eleäsar. Letzterer wird Nachfolger im Hohenpriesteramt. Das Volk betrauert Ahron. — Das Volk will durch Edom ziehen. Es erhält hierzu nicht die Erlaubnis und macht nun einen Umweg. — Das Volk murrt über den laugen Weg. Gott schickt giftige Fanrilieimachrichteu. Geburten. Eine Tochter, Herrn Lehrer Oppenheimer, Laudenbach. Eine Tochter, Herrn Moritz Golde (Halberstadt), Frankfurt. Einen Sohn, Herrn Moritz Reichenberg (Mayer), Frankfurt. Einen Sohn, Herrn Oscar Bacharach, Frankfurt. ' Eine Tochter, Herrn Julius M. Goldschmidt (Fischer), Frankfurt. Einen Sohn, Herrn Rechtsanwalt Dr. Talfeld (Guttmann), Frankfurt. verlobte. Valentin Krotoszyner, David Ambach, Neu- Gertrud Praeger — Breslau. Fanny Kohn, Bamberg markt. Paula Michaelis, Hannover — Siegln. Panofsky, Hamburg. Anny Froehlich, Königshütte — Jaques Foer der, Breslau. Jenny Kahn, Frankfurt, Klingcrstr. 25 — Jsaac Lcvi, Frankfurt, Rechneigrabenstr. 15. Jenny Hamburger, Frankfurt, Scheffelstr. 24 — Ludwig Groedel, Frankfurt, Mauerweg 30. Elly Teichtner, Leipzig — Georg Knap, Berlin, Lisel Oberbrnnner, Osfeuburg — Julius Wetzlar Köln. Else Büchler, Breslau — Rabbiner Dr. Albert Schweiger, Maraszombat (Ungarn). Grety. Coppel, Frankfurt,- Körnerwiese 5 — Leo van den Bergh, Rotterdam. Sterbefälle. Sinron Nllmann, 75 I., Frankfurt, Eppsteinerstraße 9. Anna Nachmann, Frankfurt, Elshcimerstr. 6, Lina Goldmann geb. Sichel, 74 I., Frankfurt. «»aloniou Katz, 63 I., Kurnik. D. Schlesinger, 66 I., Berlin. Sofie Bikard geb. Eßlinger, 73 I., Stuttgart. Geh. Sanitätsrat Dr. Berthold Fuchs, 69 I., Breslau. Theaterdirektor Martin Stein, 45 I., Berlin. Salo Boehm, 66 I., Berlin. Regine Wallerstein geb. Ullmann, 27 I., Prag. Rechtsanwalt Dr. Karl -simon, 37 I., Darmstadt. Barmizwohs. Ohne redaktionelle Verantwortlichkeit. Wir bitten um gefl. Mitteilung der Barmizwohs; die Aufnahme geschieht kostenlos). Samstag, den 3. Juli: Jakob, Sohn des Herrn Heinrich Wcingärtucr, Flehingen in Baden, in der Synagoge daselbst. Briefkasten. Vorstand der Altijraelitischen Kultusgemeinde, Wiesbaden: Ihr Schreiben können wir infolge Raummangels erst in der nächstwöchentlichen Nummer zum Abdruck bringen. Prinz Heinrich-Fahrt. Der siegende Opel-Wagen befindetsich in Frankfurt a. M. Er ist bei dem General-Vertreter der Opel-Werke, Herrn V. Degener-Böning, Am Schaus p i e l h a u s 4, zur Ausstellung gebracht, mit Lorbeer bekränzt, wie es dem technischen Meisterwerke gebührt. : ■ i ' Arbeitsnachweis Kr Israeliten Wir bitten dringend ans Vacanzen and jede Art von Arbeitsgelegenheit aufgeben za wollen. Arbeitsnachweis der Frankfurt-Loge und des Isr. Hilfsvereins, laDgestraise 30, I. Telephon 3728» Anskfinflel Grosse Detectlv-Zentrale I!1 über Vermögens-, VsmOienn. Gesohäftsverhältnfsse, Beobachtungen, Ermittelungen an allen Plätzen der Welt. Salzhaus 6, I. Telephon 4359r I IMUMNSMNMMISN •MSI E. Rothschild, hebräische Bticbbandlimg { Telephon 6529 Frankfurt am Main Bömestrasse 33. J empfiehlt zn billigsten Freisen ChumoscMin, Machsorim, Tefllos, seidene J and wollene Talesim, Röchle, Sargenes, Schanfros, Sifre Tora, Tefilin, Mesnsos etc. etc. Kunststickerei für Poranehes, Thoramäntel etc. 9 Photographie Samson & Co. Ateliers: Zeit 46 und 3(aiserstrasse i. 12 Visitbilder von Hk. 1.80, 12 Kabinetbilder von Hk. 4.80 an. Mattbilder in. bester Ausführung sehr preiswert. Spezialität: Kinder autnahmen in lebenswahrer Auffassung. - Tausende Anerkennungen aus allen Kreisen. — SM" Eigene Yergrösserung'sanstalt. V % Telephon 690. Empfehle Telephon 690. alle Sorten Obst, Gemflse, Citronen, ]ed. Tag frische Zufuhrv. Kirschen, Erdbeeren u. alle and. Obstsorten, sow. alleFrühgemfige. Allesz. billigst. Marktpreisen. Otto Gerling, Allerheiligenstr. 4, Eckekangestr. G Kgl. PrenssMe Klassen-Lotterie. Ziehung 1. Klasse am 9. und 10. Juli 1909. Ich habe noch abzugeben: Gange, Halbe, Viertel, Achtel und Zehntel Lose 40.— 20.— Frankfurt a. M. 15. 10_ 5.— Telephon 4386. 4.— Mark. Ernst Fejeune Königl. Lotterie-Einnehmer. Zu verkaufen eiue gut aufgeschlossene Blei“, SilberZink“ blendegrube- Alles Nähere bei dem Eigentümer von l&oessler, Frankfurt a. E Arndtstrasse 42. üermann Rother und Maria Rother (Herren- und Damenfriseur) (Friseuse) Bergerstrasse 23 Ecke Banmseg, empfehlen sich den geehrten Herrschaften aufs Beste. Spezialität: Seheitel, Perr ficken, Haararbeiten u. s. w. in besten Ausführungen. Abonnenten werden zum Frisieren in und ausser dem Hause angenommen. Union - Theater ZECaiserstrasse '74 Vornehmer Aufenthalt. Siete die neueaion kinematograph. Aufnahmen» Abonnements-Karten zu ermSasigten Preisen- Vereinigte Servais-Werke, A.-G. Telephon 4398. Frankfurt a. M. Gutleutstp. 98. 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