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Neue jüdische Presse · 1909-06-11 · Heft 22 (11.6.1909) · p. Seite 5

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Journal
Neue jüdische Presse
Volume
7 (1909)
Issue
Heft 22 (11.6.1909)
Date
1909-06-11
Page
Seite 5 (sequence 5)
Language
German
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" Nr. 22. Mmckpttk« JftrseMMS MmkkWMÄt. Seite 5. Der Wochenabschnitt enthält ferner Vorschriften für die Speise- und Änßopfer. — Von? Teige ist eine Hebe für Gott — Challo genannt f— abzusondcrn. Lehre daraus: Weihe des täglichen Genusses. — Süh??e für Vergehen durch Götzendienst und abgöttliche Vcrehru??gsarten. — Ein Sabbatentweiher wird betroffen, interniert bis suc göttliche?! Entscheidung über die Art seiner Bestrafung. Er lvird schließlich gesteinigt. — Schluß der Sidra ist „Parschas Zizis", beka??nt a??s de??? tägliche?? Gebete. Die Schaufäden an den Klciderecke?? lehren,?nit bei?? tierische?? Körper a??ch das Tierische zu verhüllen, die Leidenschaften und bösen Triebe zu zügeln! Der Brauch, S ch e>vu os Milchsp eise?? zu genießen. Von Dr.?ned. Rainer- Wiesbaden. In? Traktat ,,B e ch a?? r a?? s" (Pag. 6, Seite 2) >vird gefragt: Wieso darf nian Milch genießen, verletzt man beim bannt nicht das Verbot des „ewcr?nin hachai?" Antwort: Es heißt: „lau sewascheil ged? bachaleitv imma??;" also darf man Milch allein genießen. Solange die Kinder Israel die Thailro nicht erhalten hatten, Ware?? sie lvie „benei nnnach", denen in den „schewa???izwa??s" a??sdrücklich „cwer min hachai" verboten iv??rdc. Sie hätten daher auch keine Milch genieße?? dürfe??, >ve???? dies??icht die Thäuro ausdrücklich durch das „lau sewascheil" erlaubt hätte. Daher ißt?nan Milchspeisen a?? de??? Tage, an den? die Thanro gegebe?? ivorden ist. — Dies die sehr plausible Erklär????g eines großen „Gaon"! onendaeher vrucklutt-Anlage Telefon 123. Offonbach a. H. Telefon123. Unübertroffene bewahrtest« Topplchrolnlfjung. Am 12. Juni eröffnet Herr Otto Fricke, das beliebte langjährige Mitglied des Frankf??rter Schauspielhauses, i?n „Schntzenhof" zu Offenbach ein S o?n m e r t h e a t e r, für das er durchweg gute Kräfte gewonnen hat, sodaß die Er- Ivartung ausgesprochen tverdcn darf, daß auch zahlreiche Frankfurter das Theater besuchen werden. Zur Eröffnung wird L^Arronge's bekanntes Volksstnck „Mein Leopold" gegeben. Fanrttiemmchrichterr. Geburten. Einen Sohn, Herr?? S. Böttigheimer (Loeb), Frankf??rt. Einen Sohn, Herrn Leopold Gradwohl (Alexander), Fra??kf??rt. Ei??e?? Sohn, Herr?? Siegn?n??d Rosenbaum (Hamburger), Ma????hei?n. Ei??e Tochter, Herr?? Paul Davidson (Netter), Fra??kf??rt. Eine?? Soh??, Herrn H??go Loeb (Nosenthal), Frankenthal. Eine Tochter, Herr?? Max David, Breslau Einen Soh??, Herrn Dr. Wachtel (Heimann), Nür??bcrg. verlobte. Else Heß, Frankfurt, Palinstr. 18 — Arthur Pal???, Frankfurt, Hcr?nesweg 39. Clara Oppe??hei?ner, Frankfurt, Ba?????>veg 20 — Her???a???r Siino??, Mainz. Else Hirsch, Mainz — Max Werthei?ner, Bühl. Else Laba??d, Breslau — Sa???. Glaser, Ratibor. Alice Goldsch?nidt, Fra??kf??rt, Oberweg 56 — Leopold Bohrinann, Fra??ks??rt. Li??a Natha??, Ulm — Fritz Loewe??stei??, Frankfurt, Taunusstraße 15. E?nma Hansser, Ne?????arkt — Lllbert Stein, Frankfurt, Kl. Obermainstraße 30. Elise Ha??kel, dtürnberg — Sally Levy, Bonn. Barmizwohs. Ohne redaktionelle Verantwortlichkeit. Wir bitten um gefl. Mitteilung der Barmizwohs; die Aufnahme geschieht kostenlos). Salo?non, Sohn ües Herrn Ch. Brandsdörfer, Seilerstraße 16, Emst, Soh?? des Herrn J??l. Weinberg, Gall??s- Anlage 1, Kurt, Sohn des Herrn Fritz Steinberg, Eppsteinerstraße 11, in der Synagoge Bör?replatz. Abraham, Sohn des Herr?? Jsaac Goldberg, Windeckstraße 31. Synagoge Friedberger Anlage. Kurt, Sohn des Bankier Louis Scheidt, Bockenheimer Anlage 38, in der Westcndsynagoge, Unterlind a?? 23. Beizende Neuheiten in präparierten Salonpflanzen und Palmen, Bouquets etc. Jardinihres werden geschmackvollst u. billigst garniert. Frankflirte Kaiutblnuu'ii.Fabrik WolschendorfF & Meissner nur SS Tbngcagasse 38. Die Lannenhaftigkeit bringt mich noch am! Sterbefälle. Theodor Ber??ai)s, 66 I., Mainz. - Si???ou Löwe??gard, 65 I., Hechingen. Hugo Schlesinger, 51 I-., Breslau. Meier Balli??, 76 I., Ellrich a. Harz. 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Zu diesem Zwecke haben wir eine Lehranstalt (Jeschiwah) „Beth-Israel“ genannt, ins Leben gerufen, die sich als Ziel stellt, unserer Jugend eine echt jüdische Erziehung und Ausbildung zu geben. Zu?mserer Freude haben unserere Gesinnungsgenossen die Wichtigkeit der Sache begriffen und nun zählt unsere Anstalt 53 Schüler, die von fachkundigen Lehrern in Toia, Talmud, Schreiben u. a. Kenntnissen unterrichtet und mit Kost, Logis und Kleidung unentgeltlich besorgt werden.' Wir flehen Euch also an, uns gefl. beistehen uns zur Errichtung dieser national-religiösen Stätte mithelfen zu wollen, indem Ihr nach Möglichkeit und Wohlwollen dazu beisteuert. Es dänkt Euch im Voraus, im Namen des rumänischen Judentums Der Vorstand der Jeschiwah „Beta-Israel“ Adresse: Babblner Mendil Friedman und David Twersky, Buhuschi, Rumänin. Zu verkaufen eine Dampfsehreinerei mit Fabrikgebäude und Wohnhaus, nebst grossem Gelände in Mühlheim a. Main, täglich an.-] Zusehen. 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