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Neue jüdische Presse · 1909-05-28 · Heft 20 (28.5.1909) · p. Seite 5

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Journal
Neue jüdische Presse
Volume
7 (1909)
Issue
Heft 20 (28.5.1909)
Date
1909-05-28
Page
Seite 5 (sequence 5)
Language
German
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6tife S. Nr. 20. KsmWrkrr FsrarWW» MmMkiMSt. Wochen-Saleuder. (Zeitangaben nach dem Luacb.) SamStag, den 29. Mai (= 9. Siwan): Sabbat-Anfang in Frankfurt a. M. 7 Uhr 45 Mn. Sabbat-Ausgang in Frankfurt a. M. 9 Uhr 25 Mn in Berlin 9 Uhr 10 Mn. Wochenabschuitt: No sau. — Die Dienste der Leviten beim Tragen der Stiftshütte, als diese zum Weiterziehen abgebrochen wurde. Das Dienstalter der Leviten ist vom 30. bis zum 50. Lebensjahre bestimmt. — Aussätzige und andere „Unreine" sollen außerhalb des Lagers bleiben. — Wer „Untreue" begeht an den Heiligtümern Gottes, hat Ersatz zu' leisten und ein Sühnopfer zu bringen. — Verfahren gegen das treulose Eheweib. — Der „Nasir" oder Enthaltsame. Gott zu Ehren meidet er 'Weingenuß oder sonstiges berauschendes Getränk, läßt sein Haar frei" wachsen und - berührt keinen Toten. Das Nasirgelübde kann sich auf Jahre hinaus erstrecken, mindestens aber auf 30 Tage. Wird die Nasirperiode durch Berührung einer Leiche unterbrochen, so verfällt die bereits beobachtete Zeit. Der Nasir schert sich, bringt ein Opfer. Beides auch mit einiger Wänderung am Schlüsse der regelrecht verlaufenen En^ haltsamkeitsperiode. (Nach dem Talmud ist ein Nasirgelübde überhaupt nicht löblich!) — Die Pflicht des Priestersegens (Jeworechecho usw., bei uns „Duchenen" genannt).—Den Schluß der Sidra bildet die Auszählung der Einweihnngsopser der Stiftshütte. Jeder Stammfürst brachte das gleiche Opfer, wie der andere: Silberbecken, goldne Löffel Tier- und Mehlopfer, Räncherwerk. Für jeden Stammsürst ist das gleiche Opfer eigens und genau aufgeführt. Der 12. Tag heißt „Chanukkas Hamisbeach", Einweihung des Altares. (Bekanntlich fand die Einweihung in den ersten 12 Tagen des Monats Nissan statt. Dies Kompendium der Sidra auch zur Chanukkazeit als Vorlesung verwendet.) Man beginnt das 2. Lesen der Perokim. Nach verschindenen Gegenden in verschiedenem Turnus. Offtttbacbtr Druckluft-Anlage Telefon 123. Offanbach a. H. Telefon 123. Unübertroffene bewährteste Tspplchr Billigung. Arbeitsnachweis für Israeliten. Wir bitten dringend uns Vacanzen und jede Art von Arbeitsgelegenheit aufgeben zu wollen. Briefkasten. M. Der jüngst verstorbene bekannte Theaterdirektor Heinrich Conried war Jude. Aroeiisnacnweis aer tramaafKoge uno m isr. nmsKrains, Iiangestrasse 30, I. Telephon 3728. Tapezier«. Morateae »“S”: Fanriliermachrichteir. Geburten. Eine Tochter, Herrn Hermann Löwenstein (Coppel), Düren. Einen Sohn, Herrn Jakob Rothschild (Hamburger), Marburg. Verlobte. Bertha Stern, Wiesbaden — Herrn. Wetzler, Frankfurt, Elkenbachstr. 18. Bertha Blondheim, Frankfurt — Sally Steinweg, Münster. Caroliire Löwenthal, Gelsenkirchen — Louis Grunhaus, Berlin. Johanna Kulb, Groß-Karben — Sally Jsenburger,. Ariedberg. - Sterbefälle. David Muskat, 78 I., Berlin. Hugo Danziger, Breslau. Stud. Phil. Stephan Hirschberg, 22 I., München. Adolf Schlesinger, 61 I., Posen. Abraham Oppenheimer, 57 I., Straßburg. Hannchen Dukas geb. Liebmann, 18 I., Freiburg. Frances Livingston geb. Marks, Ww., 78 I., Frankfurt, Gärtnerweg 1. Ernst Levi, 28 I., Kreuznach. Reisende ^Neuheiten in präparierten Salonpflanzen und Palmen, Bouquets etc. JardlnlbreB werden geschmsckvollst n. billigst garniert. »iinhfurter Kuustblunicn-Fabrlb WolschendorfT & Meissner nur 38 TÖngeflgasse 38. Barmizwohs. Ohne redaktionelle Verantwortlichkeit. Wir bitten um gefl. Mtteilung der Barmizwohs; die Aufnahme geschieht kostenlos). Michael, Sohn des Herrn Hermann Levi, Hanauerlandstraße 17 und Sally, Sohn des Herrn Albert Kahn, Senmestraße 7 in der Synagoge Friedbergeranlage. Hugo, Sohn des Herrn A. Heß, Sandweg 40, in der Synagoge Börneplatz. Abraham Reinhardt Sara Reinhardt geb. Loeb Vermählte. Gölnt im Siwan 5669. Basselstrasse 67. Wachsen Die Tage, dann lommi dei FL™» das weiß jedes Kind. Aber auch das weiß man, daß man gerade dann sich am leichtesten MM erkältet. 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