Neue jüdische Presse
- Journal
- Neue jüdische Presse
- Volume
- 7 (1909)
- Issue
- Heft 17 (7.5.1909)
- Date
- 1909-05-07
- Page
- Seite 5 (sequence 5)
- Language
- German
- Belongs to
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Nr. 17. Seite 5. 8>««Hrrker FsraekktEWS FamüieEckt. reichend zu besolden. Diese sozialen Aufgaben der Gemeinden werden sehr ausführlich behandelt. In religiöser Beziehung nimmt der Verfasser Stellung gegen die Verdrängung der hebräischen Sprach« aus der Synagoge, gegen die Unterdriickung des Zionsgedänkens und andere Reformen. Es ist dringend zu wünschen, daß der „Deutsch-Israel. Gemeindebund" und der „Verband der. Deutschen Juden" auf seinem demnächstigen G.emeindetage, auf dem ja der Entwurf für ein Gesetz betr. die Verfassung der jüd. Religionsgemeinschaft als einziger Gegenstand auf der Tagesordnung steht, den Anregungen der Dr. Kollenscher'schen Schrift eine ernste und eingehende Behandlung zu teil werden läßt. Haber Friedrich Quelle — — Offenbach a. M. -> Gegen Gicht nnd RhenmatiBmuB bewährt. Wocheu-Kaieuver. (Zeitlmgobrn nach dem Lunch.) SamStag, den 8. Mai l— 17- Ijar) t Sabbat-Anfang in Frankfurt a. M. 7 Uhr 20 Min. Sabbat-Ausgang in Frankfurt a. M. 8 Uhr 50 Mn. in Berlin 8 Uhr 30 Mn. Wochenabschnitt: E m a u r. — Priester-Gesetze. Der gewöhnliche Priester darf sich an sieben der nächsten Verwandten „verunreinigen", d. h. sie als Leichen berühren. Der Hohepriester darf dies selbst an den nahen Verwandten nicht. Nur ein jungfräuliches Mädchen darf letzterer ehelichen, nicht eine Witwe. Keinerlei Körperverletzung wegen eitles Toten machen. Lehre daraus: Israels Priester stehen nicht unter dem Bann eines „Totenkultns", sie gehören voll und ganz dem Leben an! — Leibesfehler (am Auge, Fuß, an der Hand usw.) werden aufgezählt, welche den Priester zum Dienste untauglich machen. Auch ,,Tumo" oder „Unreinheit" schließt vom Genuß heiliger Opfergaben aus. Kein Nicht-Priester genieße heilige Heben und Gaben, ausgenommen des Priesters Frau, Kinder , nnd Knechte; jedoch auch diese unter gewissen Umständen nicht. — Leibesfehler an Tieren, die diese von der Verwendung als Opfer ausschließen. Neugeborenes darf erst »ach achttägigem Alter geopfert werden. — Abhandlungen über sänitlichc Hauptfeste.: Namen, Bedeutung, Datum des Festes, Festopfer (Kap. 23). Dieser Abschnitt ist Borlesungskompendium an verschiedenen Feiertagen. — Der goldne Leuchter, der mit reinem Olivenöl täglich gespeist werden sollte, ein Symbol des rein strahlenden Thorageistes in Israel; der goldne Tisch mit den 12 Schaubroten, in 2 Schichten h 6 geordnet, allsabbatlich erneuert, die Weihe auch des irdischen Genusses darstellend. — Zum Schluß die Geschichte eines Gotteslästerers, der zur Strafe für sein Vergehen gesteinigt wurde, nachdem Moses hierüber Gott besonders befragt hatte. Man liest den 4. Perek. Am Sonntag (9. Mai) ist „L a g - b o v m e r", d. h. der 33. Tag im Omer. Man betet kein Tachanun. Haarabnehmen an diesem Tag wieder erlaubt. Brautpaare haben jedoch zu fasten, wenn Lag-boomer ihre Hochzeit. Bedeutung: In den Tagen Rabbi Akibas wütete zur Omerzeit eine schreckliche Pest unter dessen Schülern; verödet und leer stand das Lehrhans! Am 33. Omertage hörte das Sterben auf. Deshalb heute noch als Schülerfest begangen. Man regaliert die Kinder mit Leckerbissen („Koletsch"), auch deshalb schon, um sie zum gewissenhaften Omerzählen anzuspornen. Wer im Omer gebet acht. Dreiunddreißig Treffer macht, ' Wird dafür, wie sich's gebührt, Mit dem Koletsch regaliert." Offetibacber Druckluft ° Anlage Telefon 123. Qffenbach a. H. Telefon 123. Unübertroffene bewährteste Tepplchrelnlpung. Einen Sohn, Herrn Julius Kaiser Blüth (Palm), Köln. Einen Sohn. Herrn Bildhauer H. Berlowitz (Loewenthal), Posen. Eine Tochter, Herrn Rechtsanwalt Richard Strauß (Kann), Bingen. Verlobte. Sophie Hirsch, Berlin 6., Gontardstratze 2 — Moritz Horenczyk, Kattowitz. Clara Cohn, Czarnikau — Max Cohn, Deutsch- Krone. Minna Jwiensky, Frankfurt, Fellnerstraße 6 — Karl Goldschmidt, Berlin IV., Kronenstr. 8/9. Martha Simon, Mannheim — Emil Wolf, Karlsruhe. Carola Weill, Kippenheim — David Kern, Heilbronn. Hermine Badt — Hejmann Jacobsohn, Posen. Emma Sichel, Frankfurt, Saildweg 105 — Julius Löwenstein, Echzell. Bella Fränkel, Frankfurt, Neue Zeil 18 Hugo Pollack, Berlin C., Kaiserstr. 28. Sterbefälle. Ziegeleibes, u. Stadtverordn. Gustav Auerbach, 50 I., Krotoschin. Dr. Julius Aronsohn, 72 I., Memel. Philipp Michael, 85 I., Berlin. . Sannchen Seewald geb. Bing, 71 I., Gaurbach. Salomon Rosenthal, Gärtner, 46 I., Frankfurt a. M. Salomon van Cleef, 76 I., Emden. Max Leib, 66 I., Berlin IV. 50. Isidor Bertrich, 50 I., Frankfurt, Mittelweg 17. Familieuuachrichteu. Motten Geburten. Einen Sohn, Herrn Albert Fraenkel (Golbschmidt), Nürnberg. Eine Tochter, Herrn I. I. Oppenheimer (Schönmann), Frankfurt, Mainstr. 24. Eine Tochter, Herrn Moritz Rapp (Berberich), Frankfurt, Hermesweg 39. Einen Sohn, Herrn Joseph Weichselbaum (Emanuel), Berlin. Einen Sohn, Herrn Dr. med. H. B. Auerbach (Kauffmann), Halberstadi. werde« uni Garantie in PotstarmObel, Batten etc. getütet leder’s mechanisches Teppleh-Beinlgimgsierk Heinrich Trosch Tel. 8642. Bergersfrasas 149. Tel 8642. Uisfr Auskünfte! Grosse Detectiv-Zentraleü! am» Yeciuotfouo-, Mammon» a. GeschüftsverhJkltnisse, Be* obaohtangext, Ennittehmgen an allen Bl&tsen der Welt. Telephon 4399» Salzhaus ©, I. ■a« i H. RetbSCbildt fiebräiscbe Bucbbandlung | Telephon 6529 Frankfurt am Main Börnestrasse 33. g empfiehlt za billigsten Preisen, Chamosohlm, Machsorim, Tefllos, seidene 9 und wollene Talesim^ Böckle, Sargenes, SchaufroB, SIfre Tora, y Tefilin, Mesnsos etc. etc_ . 1 ~~= g Kunststickerei für Porauches, Thoramantel etc. issssss •••«ma iiMaeanMMMae« sessassssS Orangen-Saison! "jetzt auf der Höhe des Wohlgeschmacks. Billigste Tagespreise, vorteilhafteste Bezugsquelle für engros nnd detail. Nor frische, direkt Telephon 9826. rollende, vollansgereifte Ware. Telephon 9826. Spanisches Importhaus, J. 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