Neue jüdische Presse
- Journal
- Neue jüdische Presse
- Volume
- 13 (1915)
- Issue
- Heft 1 (7.1.1915)
- Date
- 1915-01-07
- Page
- Seite 3 (sequence 3)
- Language
- German
- Belongs to
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-k. 1. Seite 3. Frankfurter Israelitisches Familienblatt. veranlassen, bannt der Lemaan Zion in der Lage bleibt, auch fernerhin sein Liebeswerk fortsetzen zu können. Spenden-Annahme: Jacob Dahlheim, Frankfurt a. M., Scheffelstraße 13. Tee-iclmiidi gegr. 1730 älteste deutsche Teefinna Muke Teesehmldt. . . . Ko. 12 Ut 4.10 < Muke Wedda.Ko. 6 Mk. 4.90 China Grastee. UL 2.20 Pefco Sonebenc Spitzen . . Ko. 2 Mk. 2.70 Orange PehoblUtenspltzen Ko. 3 Uk. 3.20 Kako Soma Mk. 22.40 8.— Niederlagen in allen Stadtteilen. Der Krieg und die deutsche« Jude«. Frankfurt a. M. Offiziersstellvertreter Rechtsanwalt Ä. Horovitz ist infolge hervorragender Leistungen zinn Leutnant befördert worden. Frankfurt a. M. Oiffziersstellvertteter Otto Schiff, Sohn des Privatmannes Adolf S., Bockenheimer Landstraße 35, erhielt das Eisler ne Kreuz. Berlin. Folgende Zionisten erhielten das Eiserne Kreuz: Carl Michel, Referendar Julius David, Bizewachtmeister, Metz (K. I. 33.), Oberarzt Dr. Stahl, Tarnowitz (K- I. B.) und Assessor Julius Epstein, Königsberg (K. I. B.), der außerdem auch zum Leutnant befördert wurde. Berlin. Erich Aronsohn, BataillonsarztDr.-Max Fraenkel, Unterarzt Dr. Ernst Picard, Oberarzt Dr. Arthur Münzer, Assistenzarzt Dr. Fritz Weiler, Alfred Bein-Berlin und Referendar Walter Salomon-Magdeburg erhielte das Eiserne Kreuz. Berlin. Die Großloge für Deutschland VIII, U. iO. B. B hat der ottonianischen Botschaft in Berlin zu Gunsten des Roten Halbmondes 1000 Francs übersandt. Ferner hat die Lessing-Loge U. O. B. B. in Breslau durch die Großloge 200 JL für denselben Zweck übermitteln lassen. Berlin. Dr. Leo Kristeller, Sohn des Handelskammermitgliedes Moritz K., Feldwebelleutnant Zahnarzt Julius Neumann, Assistenzarzt Dr. Re nutz Hirsch, Dr. Hugo Simonstein, Max Aronstein , Är. Edwin Wolfs, Felix Ep hrcrimsohn, Oberarzt Dr. Fritz Levy, Artur Lewy, Alfred Bein- Berlin und Max K r i st e l l e r -- Breslau erhielten das Eiserne Kreuz. Hamburg. Im Beilage von M. Glogau jr. hier wird die Herausgabe einer ^Indischen Ehrentafel" vorbereitet, in der sämtliche Teilnehmer am Kriege, die sich das Eiserne Kreuz oder andere Auszeichnungen erworben haben, mit genaueren Einzelheiten aufgeführt werden "sollen. .Um diese Ehrentafel der jüdischen Ritter des Eisernen Kreuzes durch Vollständigkeit und Zuverlässigkeit wertvoll machen zu können, bittet der obige Verlag alle in Betracht kommenden Familien und Interessenten, Fragebogen einfordern zu wollen, die ausgefüllt zurückzusenden wären. Metz. Das Eiserne Kreuz erhielten die Brüder f aula und Fritz Ro senkr anz-MetzundAlPh ans u g e n h e i m-Altkirch. BreSla«. Das' Eiserne Kreuz erhiellen: Dr. med. Erich Kleemann, Sohn des verst. Stadtverordneten Keine. K. in Kattowitz, Dr. med. Arthur Ollendorf, Oberapotheker Beruh. Oschinsky, Dr. ,jur. Kurt Sternberg, und Dr. med. Adolf Graetzer und das Goldene bayer. Militärverdienstkreuz 1. Kl. Oberapotheker Dr. Stefan Jutrosinski. Den Heldentod starben: Sally Gottheim er und Dr. med. Oskar Magen. Würzburg. Unterarzt Dr. Mandelbaum -Würzburg, Stabsarzt Dr. Hamburger-Kissingen, Paul Silbermann-Keppersdorf und Unterarzt Sieg fr. No s bäum-Schlüchtern erhielten das Eiserne Kreuz. Reustabt sOberschlesien). Oberleutnant Dr. Kurt Fränkel von hier und Leutnant Hans Friedlaender aus Konstadt, beide Ritter des Eisernen Kreuzes, erhielten den Bayer. Militärverdienstorden mit Schwertern. Posen. Philipp Snopek und Dr. med. Georg Cohn-Posen und Alfred Co hn-H'ohensalza erhielten das Eiserne Kreuz. Wien. Erzherzogin Maria Theresia, die Mutter des ermordeten Thronfolgers, schrieb an die Eltern des von ihr gepflegten Leutnants Samuel Schwarz aus Kleinwardein folgenden Brief: - „So gerne hätte ich anläßlich des Todes Ihres jungen Helden ihm einen Kranz gespendet als Erinnerung, daß die Pflegerinnen in Treue an diesen geduldigen und mutigen jungen Mann denken. Da nun Ihr Ritus Ihnen die Annahme von Blumen nicht gestattet, erlaube ich mir Ihnen hundert Kronen per Postanweisung anstatt dieses Kranzes' zu senden, mit der herzlichen Bitte, dieselben Ihren anderen Kindern zu geben. Ich bitte, mir es im ^Andenken an Lyren sieben Sohn nicht übelzunehmen, ich war so viel um denselben, daher erfüllen Sie nrir gewiß diese Bitte und nehmen es so gut auf, wie es gemeint ist. Mit den -herzlichsten Grüßen denkt an Sie in Ihrem ttefen Schmerz Schwester Marie Therese." " Wien. Der Kaiser verlieh: Das Ritterkreuz des Franz-Josef-Qrdens am Bande des .Militärverdienstkreuzes: dem Stabsarzt Dr. Heinrich Berger, Sanitätschef der 10. Landsturmbrigade. (Schwiegersohn des verstorbenen Landtagsabgeordneten und Kultusvorstehers Dr. Bernhard Goldmann in Lemberg), dem Oberstabsarzt Dr. Ludwig Gluck und dem Stabsarzt Dr. A l b e r t O b e r l 8 n d e r. Das Goldene Verdien st kreuz mit der Krone am Baude der Tapferkeitsmedaille: dem Assistenzarzt Dr. Aron Silbermann, den Oberärzten Dr. Albert Steiner imd Dr. Emil Löw. Personalien n. Kleine Mitteilungen. Berlin. Das Krankenhaus der israelit. Gemeinde vereinnahmte in seinem abgeschlossenen Rechnungsjahre — einschließlich Gemeindezuschuß — 356,565 Jt. und verausgabte 327,536 JL BreSla«. Sanitätsrat Dr. Adolf Schlesinger erhielt den Titel Ge hei in er Sanitätsrat und die Aerzte Dr. Franz Heilborn und Dr. Adolf Kwilecki den Titel Sanitätsrat. — In Görlitz verschied — 82 Jahre alt — Kommerzienrat E. Alexander Katz, der anläßlich seines 50jährigen Geschäftsjuüiläums 50,000 JL jür die Handelslehranstalt stiftete und lange Jahre der Handelskmmner und dem Stadtverordnetenkollegium angchörte. Berlin. Der Verein „Freunde der Taubstummen" nimmt zum Frühjahr in seine mustergülttge Anstalt wieder taubstumme jüd. Kinder auf. Amneldnngen: Ludwig Ginsberg, Berlin, Victoriastraße 9. Fürth. Bei der Wahl zur Verwaltung der Israelit. Kultusgemeinde sind gewählt worden: 1. Alls Mitglied des größeren Berwaltungsausschüsses: Si gmund Frende nr eich, Simon Brnckm ann, Heinrich Schloß, Justizrat Sigfried Wertheimer» Max Lang; 2. als Ersatzmänner: Moritz Neuburger, Dr. Jacob Frank, Sigmund Morgenthau, Jsak Schwab und Joseph Sahlmaun. Erlange». Der bekannte Physiologe, Geheimer Hosiat Prof. Dr. med. und phit. Isidor Rosentyal ist — 78 Jahre alt.— verschieden. Treysa. ScholuNl Abraham und Frau Bienchen geb. Moses beging .heute in größter Rüstigkeit die goldene Hochzeit. Frankenberg. Anstelle des in den Ruhestand gettetenen Herrn Plaut wählte die Gemeinde Herrn F. Stern aus Volkmarscn zum Lehrer. Wiesbaden. Dr. med. Salomon Elia Rainer, als medizinischer und jüdischer Schriftsteller in weiten Kreisen bekannt, Mitarbeiter der hebräischen Enzyklopädie von Eisenstein (Ncwyork), feiert am 22. Januar den 50. Geburtstag. Alls Sohn des bedeutenden Herrn Rabbi Jecheskel wurde er 1865 in Litauen geboren und galt bereits 14 jährig als Jluj. Er war somit ein würdiger Nachkomme seiner großen Ahnen, väterlicherseits des Rosch, des Schaagath-Arjeh, des Rabbi Baruch Doctor, des Rabbi Jacob Karliner und mütterlicherseits des Rabbi Schmelkc Beroch Horowitz, des Nickolsburger Raws. Bon Dr. Rainers Aussätzen in der Hygienischen Rundschau seien .hier genannt: 1. Die Psychotherapie und Volkskunde bei Wen Juden. 2. Die geringe Sterblichkeit an Tuberkulose und Lues sowie die verminderte Kindersterblichkeit unter den Juden. 3. Soziale und hygienische Fürsorge im altjüdischen Staat. 4. Die Gedächtnishygiene in den altjüd. Bräuchen salvie in der altjüd. Literatur. 5. Die Statisttk in der. Bibel. 6. Schickhygienisches aus der älteren jüd. Literatur. Wtesbaüen. Ein jüdischer Arzt, der sich hier einer ausgebreiteten .Praxis erfreute, ist nach kurzem Krankenlager in der Blüte der Jahre dahingerafft worden: Dr. Berthold Salfeld, Sohn des Mainzer Landrabbiners, des bekannten Gelehrten Professor Dr. Salfeld. Soeben schloß. sich das Grab über die irdischen Reste des allgemein beliebten Aeskulapjüngers. Jude war er geblieben ttotz der hier grassierenden Taufmanie unter den Aerzten. Kein offizieller Vertreter der Aerzteschaft sprach an der Bahre, sintemal der beschränkte Kastengeist bis über das Grab hinaus poltert. Die „Meschiimodim" führen eben das Scepter. Dem greisen Vater, welcher, sonst ein gewaltiger Redner, zusammengebrochen dastand und keine Worte fand, sei hier ein herzliches: „Hanwkaum jenachem" zugerufen. (L.l Posen. In der Stadtverordneten»Sitzung in Bromberg wurde der Geheime Kommerzienrat Aronsohn als Mitglied zum Provinziallandtag wiedergewählt. Desgleichen in Gnesen Kommerzienrat I. R e y e w s k i. — In tiefe Trauer wurde unsere Gemeinde durch den Tod des Herrn Samuel P l e ß n e r versetzt. Der Dahingeschiedene war ein wahrhaft frommer Jehudi, wie wir nur wenige jetzt aufzuweisen haben. Aus einer Gelehrtenfamilie entstammend, war das Forschen in der Thora seine Lieblingsbeschäftigung. Er genoß bei allen Bürgern große Dichtung .und Verehrung. Emde», 2. Jan. Am heutigen Tage konnte Jacob Pels, der 1. Vorsteher der jüdischen Gemeinde, auf eine 25jährige Mitgliedschaft im Bürgervorsteherkollegium znrückblicken. Obwohl sich der Jubilar jegliche Feierlichkeit verbeten hatte, so hatte trotzdem das Kollegium in Würdigung der verdienstvollen Tättgkeit des Herrn Pels eine außerordentliche Sitzung einberusen, in welcher im Namen der städtischen Kollegien Herrn Pels ein. .großes kostbares Gemälde des Rathauses überreicht wurde. Der Verlauf der Sitzung gab Kunde von dem überaus herzlichen Einvernehmen des Herrn Pels zu seinen Kollegen und dem Ansehen, welches Herr Pels bei den Verttetern der ' hiesigen Bürgerschaft genießt. Vom Magistrate der Stadt ging dem Jubilar folgende Widmung zu: ' „Zn dem heutigen Tage, an welchem Sie auf eine 25jährige ehrenvolle und arbeitsreiche Tättgkeit als Bürgervorsteher zurückblicken, sprechen wir Ihnen — gleichzeitig für die gesamte Bürgerschaft — hierdurch unsere. besten Glückwünsche und den Dank der Stadt ans für Ihr erfolgreiches Wirken znm Wähle des städtischen Gemeinwesens. Für Ihre Opferwilligkeit bei Bcrettstellnng von Mitteln .zur Ansiedlnng von Handel und Industrie, zur Hebung des Verkehrs und Förderung von Kultur, für Ihre vielseitige Tätigkeit als stellvertretender Wortführer des Bürgervorsteherkollegs, als Mckglied des Vorstandes per städt. Spar- und 'Leihkasse, des Berwaltnngsrats des städt. Krankenhauses, des städt. Schlachthauses, des Kuratoriums per städt. Kaiser Friedrich-Realschule, des Rüstkammer-, Finanz-, Steuer-, Grundstück- und Verschönerungsausschusses. Wir sprechen Ihnen gleichzeittg vollste Anerkennung aus für Ihr langjähriges Wirken ms Vorsteher der Israel. Gemeinde und tättges Mttglied der israel. Wohliäiigkeitsvereine. Möge es Ihnen vergönnt sein. . Auch aus weiteren Kreisen der Stadt und besonders der jüdischen Gemeinde wiwden dem Jubilar piele Ehrungen zuteil. Ganz besonders hob Landrabbiner Dr. Hoffman n in seiner Predigt am heuttgen Sabbat hervor, daß Herr Pels stets getten den Worten „wechosaktch wehojissoh Lisch" gehandelt hat und sein Judentum und die Interessen der jüdischen Gemeinde in taktvollster Weise vertteten habe. Wien. Karl Goldmark. berühmt durch seine Oper „Die Königin von «aba", ist in kaum gebrochener Schaffenslust — 85Jahre alt'—.verschieden. Budapest. Beim Leichenbegängnis des jüdischen Stadtrats Hüvos de Botfa ließ Probst I. Hock, Ungarns glänzendster katholischer Kanzelredner, alle Glocken der Josefstadt läuten. „Der Mann habe so viel für seine Parochie gewirkt, daß er diese große christliche Ehrung verdiene." H. Al. Budapest- Der bekannte 91 jährige Möbel Inda Koh n in Vadkert. der infolge seines "hohen Alliers seit zwei Jahren sein heiliges Amt nicht mehr ausgeübt hat, vollzog dieser Tage schnell, und geschickt eine schwierige Miloh, da kein anderer Mohel sich dazu bereit gefunden hatte. Amsterdam. I M. Hill esum konnte dieser Tage sein 25jähriges Jubiläum als Bibliothekar der berühmten .Hibliotheca Ikosenthaliana", einer Abteilung der Universitätsbibliothek, feiern. Die Bibliothek verdankt ihr Entstehen dem Sanuneleifer des gelehrten L. Rosenthal, des Vaters des Barons George Rosenthal. L. Rosenthal wurde. 1784 zu Rasiclsk (Gouv. Flock) in Rußland geboren und war Lehrer in Paderborn und Hannover. NewAork. Sch o l a u m A l e i ch e m ist zum zwecken Male nach hier geflüchtet. Bor sechs Jahren waren die Pogrome in Rußland die Veranlassung dazu, und heute ist es der Krieg. Franz Dittridi Bat. ö. Riaak | Sohillarmtr. 18* Telephon I, 8630. Seifen, Lichte, Kamm- und Ba-stenwaren» Besen etc. Cosmetische Spezialitäten. DW Frankfurter Berichte. „Moutenore'-Bereiu. Der Moniefiore gehört zu den wringen jüd. Organisattonen, die es sich zur Pflicht machen, ihre. Arbeit an der geistigen und körperlichen Heranbildung der Jugend ttotz der Kriegszeit fortzusetzen. Außer der stattlichen Anzahl von fast 100 Teilnehmern, die er von der Jungmannschaft seiner Mitglieder zu dem militärischen Borbereitungskurs amnelden konnte, sowie den wöchentlichen, regelmäßigen Versand von Liebesgaben und Zeitungen (ergänzende Beittäge hierfür werden im Büro „wohlwollend" entgegengenommen) cm fast 90 im Felde stehenden MUglieder sind auch die anderen mehr „sriedferttgen" Einrichtungen des Vereines im vollen Umfange weitrrgesnhrt. Zn nennen sind Freitagabende, Bibliothek, Schiur, Wanderungen nsw. vor allem die offiziellen „Mittwochabende", die mit Rücksicht auf den militärischen Borbereitungsknrs Dienstags stattfinden. Die erste dieser Veranstaltungen fand in Form eines Rezitationsabends von Kriegsdichtungen am 5. Januar statt und hinterlietz bet allen Anwesenden den denkbar ttefsten und künstlerisch vollendeten Eindruck. Fräulein Rosie Heim ann. von früherem Anftteten her noch vorteilhaft bekannt, hatte es übernommen, diese SRejitationen vorzuttagen, und sie entledigte sich dieser Aufgabe in einer Weise, die ihr meisterhaftes Borttagstalent im schönsten Lichte zeigte und den Anwesenden zu einem Abend verhalf, der ihnen sicher nicht so bald aus dem Gedächtnis entschwinden wttd. Ganz besonders hervorragend wirkten die bekannte, von eigenartiger, jedoch vollendetem Kunstgefühle durchzogene Dichtung .Haßgesang gegen England" (Lissauer), der jeden ttefergreisende „Brief des sterbenden Grenadiers" (Presber). das klassische „Tod in Aehren" (Liliencron), sowie das von auserlesenem ästethischen Feingefühl durchzogene Gedicht „Mutter", das mit seiner innigen Wiedergabe der Sttmmnng unserer Frmien auf den endgültigen Sieg unserer Waffen, zu der sie ihr Bestes, ihre Sohne, hergeben müpen, so recht den würdigen Abschluß des Wbends bildete. Am 12. und am 19. spricht Herr I. B. Levy über das wenig bekannte Gebiet der „Geschachte unserer Synagogenmelodieen und des jüd. Gottesdienstes" unter Begleittmg dellamatorischer und musikalischer Beigaben. Personalien. Voll Seelenstärke und Gefaßtheit ist Frau Dttektor Dr. Hirsch, geborene Ballin, in der Nacht znm 30. Dezember aus dem Lebert geschieden. In Worten voll Ernst und Gehalt richtete sie ihr letztes Vermächtnis an ihre Wnder, die fast alle mir ihr Sterbelager versammelt