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Neue jüdische Presse · 1907-04-12 · Heft 14 (12.4.1907) · p. Seite 10

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Journal
Neue jüdische Presse
Volume
5 (1907)
Issue
Heft 14 (12.4.1907)
Date
1907-04-12
Page
Seite 10 (sequence 10)
Language
German
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Seite 10. Frankfurter Zsraüitifcher Famiüenblatt. Kr. 14 der zahlreiche Besuch ebenso wie das rege Interesse, das die Versammlung den Ausführungen der Redner entgegeichrachte, zeigten deutlichwelche großen Fehler die zionistischen Organisationen in deir Großgemeinden begehen, rüdem sie die mittleren Gemeinden draußen aus dem Lande bei der Agitation ganz außerachtlassen. Gerade hier, wo noch echtes jüdisches Leben vorhanden ist, weiß man kaum etwas von der gewaltigen Bewegung, die seit dem Austreten Theodor Herzls. im jüdischen Bolle lebendig geworden ist. Mit gespannter Aufmerksamkeit folgten die Zuhörer, nachdem Herr Assessor Dr. Schwarzschild die Versammlung begrüßt hatte, den Ausführungen des Herrn Fritz Sondheimer, der über die Entstehung und Ausbreitung des Zionismus sprach und dann besonders auf das Verhältnis zum Staatsbürgertum näher einging. Herr I. L. Goitein ergänzte, diese Ausführungen, indem er die Institutionen des Zionismus: Kongreß, Bank, Nationalfonds und Schekel besprach. Die Darlegungen der Referenten hinterließcn bei den Zuhörern einen tiefen Eindruck, und es fiel darum den Herren S o n d h e i m e r, Goitein, Levigarö und Dr. S ch w arz schild nicht schwer, die Einwände der Herren Strauß und Wolfs aus Schlüchtern zu widerlegen. Der Erfolg der Veranstaltung war sehr zufriedenstellend; nahezu die Hälfte aller Versammelten schloßcn sich als Schekelzahler der zionistischen Bewegung an; ja sogar der überwachende Polizcibeamte war so sehr von den Argumenten der zionistischen Redner überzeugt worden, daß er durchaus den Schekel zahlen wollte. : Fürth. Die Pesachzeit benutzte d'e Nürnberg- Fürther Ortsgruppe zu lebhafter Agitation. Am Samstag, den 25. März fand im Hotel Maximilian die bayerische Gruppen verba ndsvers a m m l u n g statt, die von München, Regensburg, Würzburg und Bamberg beschickt war. Die Vorsitzenden der Gruppen vereinigten sich zu einem Komitee, das eine geeignete Propaganda in Bayern ins Leben rufen soll. Herr Dr. Friedemann unterstützte die Versammlung durch kenntnisreiche Ratschläge. — Abends fand im Hotel Adler eine öffentliche Versammlung statt, in welcher Herr Dr. Fr ie d e m a n n eine» glänzenden Vortrag: „Palästina als jüdische Großkolonisation" hielt, der die zahlreichen Anwesenden zwei Stunden fesselte, besonders da die vorgebrachten Lichtbilder sehr tiefen Eindruck hervorbrachten. Ein christlicher Lehrer schilderte noch die Vorzüge Palästinas aus eigenen Ucberzeugungen. Der Erfolg dieser Versammlung war ein unerwartet großer.'— Sonntag, den 7. er. sprach Herr cand. math. Dachauer aus Würzburg über „Geschichtliche Entwicklung im Zionismus." Im Anschluß daran wurden Kongrehfragen besprochen, wobei wie immer die Majorität der hiesigen Gruppe politischer Ansicht war. Aus der Lehrerwett. Fsfgnksurt a. M. Herr Jacob Jsowsky, der in seinem Amte ungewöhnlich tüchtige und gewissenhafte Schochet der israel. Gemeinde, ist plötzlich gestorben. I. war der Erfinder des im hiesigen Schlachthause eingeführten Kopshaltcrs bei Bullen. Damit die Schechita ganz genau Kedaß und Kedin und nicht mit Eile ausgeführt werde, wurde auf seinen Antrag mit Zustimmung der Ritualkommifsion verordnet, daß bei Strafe kein Metzger Vieh ohne vorherige Genehmigung eines Schochets niederlegen darf; ein Zeichen des Ernstes, mit dem er, der auch ein Meister in den „Dinim" war, seines Anites waltete. In seinem privaten Verkehre zeichnete sich der Verstorbene durch seine Bereitwilligkeit, seinen Mitmenschen zu helfen, aus. Außer seinen Verivandtcn wußten besonders arme durchreisende Kollegen von seinem Wohltätigkeitssinne zu erzählen. Berlin. Herr Dr. Jsmar Freund wurde zum theologischen Beirat des Vorstandes der hiesigen jüdischen Gemeinde gewählt. Krautheim i. Baden. Am l. April ist Herr Lehrer Zf RabinoWitz nach sjährigrr segensreicher Tätigkeit von hier geschieden, um sich in seinen Studien weiter auszubilden. Pose«. Die jüdische Gemeinde wählte für die neue Synagoge, die voraussichtlich im August eingcweiht wird, Kantor Leibowitz aus Berlin. (W.) $ofen. Anstelle des Herrn Kantor Z ieg elr o t, welcher eine Reihe voir Jahren hier im Tempel „SSereht der wohltätigen Freunde" wirkte und nach Berlin übergesiedclt ist, ivurde Herr Kantor Joseph Feld mann in Preußisch-Holland gewählt. Derselbe tritt am 1. Mai er. sein neues Amt hier an. — Für Herrn Lehrer Hopp an der jüdischchcn Schule zu Schrimm, welcher an der Schule zu Wllda bei Posen ängestellt wurde, hat die Regierung Herrn Lehrer Speyer in Gastyn zum Amtsnachfolger bestimint. — Die jüdis ch e Volks s chule in SchmiegeI, . welche nur noch wenige schulpflichtige Kinder zählt, ist am 1. April er. seitens der Regierung aufgelöst worden. A«S de» Vereinen. Frankfurt a.M. Der Verein zur Pflege jnd. Wissens ,Miferes Bachurim" veranstaltete im abgelaufeuen Winterhalbjahre 6 Vorträge und ZDiskussionsabendc, die sich sämtlich eines guten Besuches erfreuten. Die Mitgliederzahl des Vereines hat sich bedeutend erhöht, und auch die Bibliothek hat einen stattlichen Zuwachs erhalten. In Kürze wird ein Katalog der Bibliothek erscheinen. Der „Tiferes Bachurim", der übrigens im Oktober aus eine 12jährige Tätigkeit zurückblicken wird, wird auch im Sommerhalbjahre einige Vorträge veranstalten. Frankfurt a. M. Montefiore-Verein. Die ordentliche Hauptversammlung fand satzungsgemäß ain Mittwoch, den 27. März er. im großen Saal der Adler-Loge statt und war außerordentlich stark seitens der Mitglieder besüchH.^ Der erste Vorsitzende Herr Felix Meyer gab im Anschluß an den im Druck erschienenen I a h r e sbericht einen kurzen Rückblick aus das Vercinsjahr 1306, welches dem „Montefiore"-Verein schöne Erfolge nicht nur bezüglich der Mitgliederzahl (Zugang ca. 200), sondern auch im Hinblick auf die starke Beteiligung an allen Veranstaltungen des Vereins, gebracht habe, und schloß mit der Aufforderung au die Mitglieder, dem „Montefiorc"-Verein immer neue Freunde und Anhänger znzuführen, damit das Endziel — Schaffung eines eigenen Vercinshauses — seiner Verwirklichung nähergerückt werde. Nachdem die Versaminlung den: Verwaltungs- Ausschuß einstimmig Decharge erteilt hatte, schritt man zur Wahl. Die satzungsgemäß ausscheidenden Herren Ettlinger, Mainz, Singer, Spangent hal wurden mit großer Majorität wiedergewählt, während an die Stelle der eine Wiederwahl ablehnenden Herren Frenkel und Kornbluni die Herren Hecht und N a t h a u s e n traten. Der Gesamt-Vorstand besteht nunmehr aus den Herren Felix Meyer, 1. Vorsitzender, Dr. med. G. Löffler, 2. Vorsitzender, S. Spangenthal, 1. Schriftführer, A. Hecht, 2. Schriftführer, W. Mainz, 1. Kassier, H. Ettinger, 2. Kassier, A. Berger, 1. Bibliothekar, S. Nathausen, 2. Bibliothekar, S. Geis, F. Mayer, S. Singer als Beisitzer. Der Vorsitzende dankte den ausscheidenden Herren Frenkel und Kornbluni für ihre eifrige Tätigkeit im Interesse des „Atontefiore"-Vercins und gab dein Bedauern der Vercinsleitung ivegen Mlehnung einer Wiederwahl Ansdruck. Den letzten Punkt der Tagesordnung bildete eine Reihe von Mitglied cr-Anträ gen, die eine ausgedehnte Debatte Hervorriesen. Ganz besonders lebhaft gestaltete sich dieselbe bei dem Antrag auf Einsetzung eines Ausschusses, welcher die Gründung einer eigenen Vereins-Zeitung beraten sollte. Dem Vorschlag des Vorstandes gemäß, welcher den Antrag als inopportun bezeichnte, wurde derselbe mit starker Majorität abgelehnt. Nach Mitternacht war es, als der Vorsitzende die Versammlung mit dem Wunsche schloß, daß die Bestrebungen des „Montefiore"-Vereins auch im Jahre 1907 von Erfolg gekrönt sein mögen. Wie uns aus dem Vereins-Bureau mitgcteilt wird, werden die offiziellen Bureau st unden — am Dienstag und Donnerstag-Abend von 8—10 Uhr — auch während des Sommers abgehalten. Auskünfte in Vereins-Angelegenheiten werden zu der angegebenen Zeit bereitwilligst erteilt. Marburg a. L. Vor uns liegt der 4. Jahresbericht der „I ü d i s ch e n W i s s e n s ch a s t t i ch - Geselligen Vereinigung", dem wir folgendes entnehmen. Die Mitgliederzahl hat sich beträchtlich vermehrt, so daß der Verein jetzt mehr als 50 Mitglieder zählt. Auch die Bibliothek des Vereins hat während des Berichtsjahres einen bedeutenden Zuwachs erfahren. Im Sommersemester wurden von den Mitgliedern folgende 6 Vorträge gehalten. 1. „Raschi, sein Leben und sein Wirken" (Lehrer S. Reumann). 2. „Gabriel Rießer, ein deutscher Jude" (F. Katzenstein). 3. „Die Geschichte des Bar-Kochba- Aufstandes" (stud. med. W. Hofmann). 4. „Schiller, in seinem Verhältnis zu Freundschaft und Liebe" (stud. jur. R. Benjamin). 5. „Der Arzt in Bibel und Talmud" (stud. med. I. Rosenberg). 6. „Die staatliche Stellung der Juden in Deutschland" (stud. med. L. Hahn). — Die Themata der 7 im Wintersemester gehaltenen Vorträgen lauteten: 1. „Sabbatai Zwi und die Zionsidee" (stud. med. I.- Rosenbusch). 2. ,)Der Aberglauben, und sein Auftreten in der talmudischen Medizin" (cand. med. I. Prager). 3. „Der Zionismus, seine Geschichte und sei» Wesen" (P. Löwenstcin). 4. ,Me ersten Tanaim" (stud. med. dent. F. Jsenberg). 5. „Napoleon I. und die Juden" (cand. phil. M. Baer). 6. „Die Stellung der hebräischen Sklaven iir Bibel und Talmud" (stud. med. beut. H. Zuntz). 7. „Urtel Akosta in Wahrheit und Dichtung" (cand. med. I. Prager). ' Daß sich die I. W.-G. V. auch des regen Interesses und der Sympathien der jüdischen Bürgerschast Marburgs erfreut, zeigt die zahlreiche Beteiligung derselben an den öffentlichen Veraustaltuugeii des Vereins, unter welchen im Sommersemester einige Ausflüge hervorzuheben sind. Im Wintersemester trat der Verein durch einen Vortrag seines Ehreninitglieds, Herrn Provinzialrabbiners Dr. Munk: ,Me Fabel in der jüdischen Literatur" an die Oefsentlichkeit. Chanuka und Purim lourdeu durch größere Veranstaltungen gebührend gefeiert. — Die Geselligkeit unter den Mitgliedern wurde durch allwöchentliche fröhliche Zusammenkünfte gepflegt. Die Position des Vereins nach anßei, hin hat dadurch eine bedeutende Stärkung erfahren, daß ini Wintersemester ein „Verband alter Herren der I. W,- G. V." ins Leben gerufen tvnrdc. Berlin. Der Lehrplan des Jsr Fortbild u n g s v c r e i n Mvntefiore (Lokal: Dircksenstraße 46) für das Sommer-Halbjahr lautet: Dienstag, 9—10 Uhr abends: Mischnah I, Traktat Schabboth (Dr. Ed. Biberfeld). Sonnabend, 11^/°—12y» vormittags: Mitglieder- Schiur über Chajc Odom. Sonnabend, 4—5 nachmittags: Hiob (Dr. I. Wohlgemuth). . Berlin. Die Generalversammlung des I s r. F o r t b i l d u n gsvereins „M v n t e f i o r e war zahlreich besucht, ein schöner Beweis für das Interesse, das die Mitglieder dem Verein entgegenbringcn. Der Vorsitze.Le Herr Dr. Winter eröffnete die Versammlung und gab zunächst an der Hand des vorliegenden Jahresberichts eine kurze Ucbersicht über das letzte Vercinsjahr. Die fünfmal wöchentlich abgchaltenen „Schiurim" erfreuten sich reger Beteiligung seitens der Mitglieder, während die von Zeit zu Zeit veranstalteten 'Ausflüge und Feste auch das Interesse weiterer Kreise für den Verein zu Iveckcu verstanden. Mit Genugtuung konnte der Vorsitzende am Schlüsse seiner Ausführungen konstatieren, daß der Verein im abgelaufeuen Jahre seinem Ziele, die gesamte bewußte jüdische Jugend Berlins zu umfassen, ein gut Stück näher gekommen sei. Die sich au dem Berichte anschließende Diskussion ließ erkennen, daß die Mitglieder mit Liebe und Verständnis am Gedeihen des Vereins mitzuarbeiten entschlossen sind. Dann folgte die Vorstandswahl. Herr Dr, Winter erklärte unter allseitigem Bedauern eine Wiederwahl nicht annehmen zu können, und es Ivurde zum 1. Vorsitzenden Herr Edmund Lcvy und .zum 2. Vorsitzenden Herr Dr. Nathan Moses gewählt. Berlin. Eln Nückvlick auf das verflossene Semester gewährt ein recht erfreuliches Bild über den außerordentlichen Aufschwung, den zu nehmen der Vereinigung jüdischer Akademiker bcschieden war. Zunächst zeigte sich dieses innere Erstarken des Vercinslebens an der regen Arbeit sämtlicher Mitglieder auf geistigem Gebiete. Von der Annahme ausgehend, daß für den gesetzcstreuen jüdischen Studenten in der heutigen Zeit die Behandlung wichtiger Fragen der'Gegenwart von besonderer Bedeutung ist, hat der Verein seinen Mitgliedern die Möglichkeit gegeben, in freier Aussprache modernwissenschaftliche Fragen im Lichte jüdischer Weltanschauung zu beleuchten. Dies ergibt sich aus der ''Art und Zahl der Vorträge, die im Laufe des Winters im Verein gehalten wurden. Es sprachen die Herren: Dozent Dr. Wohlgemuth 'über M. Ch. „Luzatto", G. Hildesheimer über „Jüdische Politiker früherer Zeiten", stud. jur. I. Möller über „Gesehestteues Judentum und moderne Wissenschaft", Dr. Auerbach über „Betätigung des Judentums im Leben der Gegenwart", stud. phil. Apt über „Salomon Iben Gabirol", stud. jur. I. Breuer über „Symbolik des Himmels", sind. chem. Halberstadt über „Das erste Kapitel des Jesaja", Rabbiner Dr. E. Munk über „Moderne Sittlichkeitspostulatc und antike Religionsgesetze", Dr. Auerbach über „Geschichte der jüdischen Tradition", stud. jur. B. Kahn über „Die Messiasidee" und stud. jur. I. Breuer über Judentum und Weltschmerz". An sämtliche Referate schloß sich eine lebhafte Diskussion. Neben dieser Beschäftigung mit wissenschaftlichen Fragen Pflegt der Verein auch Geselligkeit. Er vermittelt nicht nur den freundschaftliche» Verkehr der Mitglieder unter einander, sondern unterhält diese auch bei gcmcinsanlen, gemütlichen Zusammenkünften. Mitte Dezember vorigen Jahres fand das dritte Stiftungsfest der Vereinigung statt, das einen glänzenden Verlaus nahm. Die stattliche Anzahl von 43 aktiven Mitgliedern beweist, daß man den Zielen und Zwecken des Vereins immer mehr Verständnis entgegenbringt. — Der für das Sommersemester gewählte Vorstand setzt sich zusammen aus den Herren: stud. phil. Rubin, 1. Vorsitzender, Rabbiner Dr. E. Munk, 2. Vorsitzender, stud. Phil. Apt, 1. Schriftführer, stud. phil. G. Strauß, 2. Schristführer, sind. math. M. Munk, Kassenwart. Vereins-Kalender. Zionistische Bereinigung Frankfurt a. M. Dienstag, den 16. April, abends 8V2 Uhr im Saale des Kaufmännischen Vereins, Langcstraße 26, 1) Vortrag des früheren Dumaabgeordneten Herrn Dr. Schmarja Lewin über: „Die zionistische Bewegung und die Lage der Juden im Osten." 2) Aktuelle jüdische Gemeindeangelcgenheiten. R. P. Beth-Hamidrasch. Samstag, 13. April, 5 Uhr: Dritter Vortrag des Herrn Rabbiner Mordechai Rosenthal aus Jerusalem. Ham bürg-Amerika-Linie. Die nächsten Abfahrten von Post- und Passagier-Dampfern nach Newyork finden statt: 11. 4. Postd. Amerika, 14. '4. Postd. Patricia, 18. 4. Schnellpostd. Deutschland, 20. 4. Postd. Silvia, 25. 4. Postd. Blücher, 27. 4. Postd. Gras Waldersee, 2. 5. Postd. Kaiserin Auguste Victoria, 4. 5. Postd. Pennsylvania, 9. 5. Postd. Amerika, 11. 5. Postd. Batavia. '

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