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Neue jüdische Presse · 1907-01-25 · Heft 4 (25.1.1907) · p. Seite 10

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Journal
Neue jüdische Presse
Volume
5 (1907)
Issue
Heft 4 (25.1.1907)
Date
1907-01-25
Page
Seite 10 (sequence 10)
Language
German
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Serie 10 giuiiltiutec Israelitisches Sanulieublau. ' Stc 4 sichts des Hera »ziehende» feindliche» Bruders nicht Ruhe „nd frohe» Mut, so»der» er ist i» Erregung und trifft selbständig Vorbereitung zu seiner Rettung: Er schickt Geschenke an Esa«, er betet z» Gott und er rüstet zum Kampf. Sind unsre messianijchen Prophezeiungen tvahrhcitsvollcr und zuverlässiger als das an Jakob ergqngcnc Gotlcswort, dass.wir untätig und sorglos die Zukunft an uns hcrantrcten lassen dürfen, c r gbxr in banger Sorge und tätiger Mitarbeit sic selbst zu gestalten sich bemühen mußte? Ist »nser Gottvertrauen stärker als das unsres Erzvaters Jakob, das; wir zuversichtlich und frohgemut ruhen und warten dürfen, er aber sein Geschick in die eigene Hand nehmen und kämpfen zu müssen glaubte? Das wagen wir doch nicht zu sagen! Auch «ns obliegt die Pflicht — trotz der Sicgeskrajt der göttlichen Thora, trotz der Zuverlässigkeit unsrer niessianischen Verheißungen — zu beten n n d zu kämpfen für dje Anerkennung der göttlichen Allmacht und für die Sammlung der Zerstreuten »nsres Volkes. Schließen sie sich deshalb, soweit sie cs noch nicht getan, dem Zionismus,und vor allein dem Misrachi an, der auf feine Fahne geschrieben hat: Für de» G o t t n » d das Land Israels. Ans der Geschäftswelt. W a s s e r l e i t n n g s s ch ä d c n - V e r s i ch e -- r u n g. Wir habe» plötzlich wieder starken Frost bekommen und raten deshalb voll neuem dringend zum Abschluß von Wasserleitungsschädenversicheruilgen. Wie wir neulich schon melden konnten, sind kürzlich an einem Tage hier in Frankfurt bei de» Versicherungsgesellschaften n i ch t weniger als 100 Wasserschäden angezeigt worden. Diese Zahl allein spricht für die Zweckmäßigkeit der Versicherung gegen solche Schäden, und wenn man bedenkt, daß die Gesamtschäden dieser Art noch bei weitem größer sind, als man erfährt, weil leider nicht einmal alte Hausbesitzer gegen Wasserleitungsschäden versichert sind, so sollte man meinen, daß jeder, namentlich bei der jetzt drohenden Frostgefahr, sich durch eine Versicherung gegen die erheblichen Verluste aus Wasserlcitnngsschädcn decken wird. S ch ä den v o » m e hrcrcn hundert und mehreren tausend Mark gehören nicht zu de» .Selten heitcn; die geringe Prämie lohnt sich also. Wir können zum Abschluß unter Bezug auf die heutige Annonce in unserem Blatte die Frankfurter Transport-, Unfall- und Gl as-Ber sichern» g s - Aktien -Gesellschaft empfehlen. Vereins - Kalender. Verein Mekor-Chajim. Sonntag, 27. Jan. er., nachm. 3 Uhr, General- Versammlung. Sonntag, 27. Jan. er., abends 6 Uhr (Schützenstraße 2). Vorlesung des Herrn Julius .Hirsch auS „Jcsaias". „Mo»tefiore"-Berein. Mittwoch, 30. Jan. er., abends 9 Uhr: „Musikalisch-deklamatorische Borträge". Verein Tiferes Bachurim. , Sonntag, 27. Jan. er., 8Vs Uhr abends.. Herr Georg Frcudenstein: „Rabbi Mi-ir von Rothenburg". Verein Nachalatz Zwi. Mittwoch, 30. Jan., abends 8% Uhr, Schützeustraße 2. II. Lehrgang. Einteilungsprinzipien der. jüd. Gesetzeslehre. 1) Verminst- und Offenbarungsgebote. Referent: Herr Joseph Bamberg. (Wegen Verhinderung des Herrn Dozenten konnte die obige, bereits zum vorigen Vereinsabcnd vorgesehene Tagesordnung keine Erledigung finden.) Bitte beachten!! __^ Zuverlässig, schnell and diskret besorgt. Auskunft- und Inkasso-Bureau „F OB TUS" A“ Inhaber: W. LSffier, Frankfurt a. 19., Alterheiligenstrasse 53,1. Ermittelungen, Beobachtungen, Beweismaterial in Zivil-, Strafu. Ehescheidungs- Prozessen. — Vertrauliche Auskünfte. —Ratinallen Rechtssachen (Klagen, Gesuche, Hingaben, Testamente, Gütertrennungen). — Einzieh, von Forderungen aller Art (ev. 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