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Neue jüdische Presse · 1907-01-04 · Heft 1 (4.1.1907) · p. Seite 3

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Journal
Neue jüdische Presse
Volume
5 (1907)
Issue
Heft 1 (4.1.1907)
Date
1907-01-04
Page
Seite 3 (sequence 3)
Language
German
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'fit/1 er wird wieder aufgerollt werden . . . Wer kann sagen, daß Leopold Hilsner schuldig ist? Nach d i e - s e in Nechtsverfahren kein Mensch. Denn der Haß hat diesen Prozeß geboren,- der Haß hat ihn gesäugt und der Haß hat ihn bis zum Ende geführt. Und Schlamperei, Aberglaube, Irrtum und Unwahrheit sind seine treue» Begleiter gewesen." Burckhard geht dann auf die einzetne» Mängel der Prozeßführung ein, aus die Beeinskußung der Volksrichter durch die Nktualmords-Dentagogie und bespricht eingehend den hcikcllten Punkt des Prozesses, die Zeugenaussagen. „Zuerst wisscu die Leute, die vernommen werden, fast gar nichts. Mer je mehr Zeit vergeht, desto mehr wissen sie, die Bilder verblassen nicht, sie werden lebhafter, farbiger, reicher, immer neue Bilder erwachen — und' immer neue Zeugen komme», denen es bisher nicht eingefallen war, sich zu melden, und die nun die merkwürdigsten Dinge zu berichten ivissen. Was für Dinge! Wie herausgeholi aus einem Kolportageroman und immer dieselben wiederkehrenden Typen. Die einen haben, zufällig durch Spalten lugend, beisammcnkanernde Anden gesehen und sie belauscht, wie sie gerade die inhaltsschwere»» Gespräche über den Mord führten, andere habe» den Beschuldigten auf dem Wege zum Tatort oder in der Nähe des Tatortes gesehen, »vie er sich in auffälligster Weise benahm, mit dem Mord- Werkzeug, den künftigen Mord illustrierend i»nd ihm präludierend, recht drastisch hantierte, »»»d gleich damals ist ihnen, den Leuten, die dann Wochen, Monate, Jahre vergehen ließen, ohne sich zu rühren, die Ahnung von ettvas Fürchterlichem, das sich da vorbereitete, a»»fgestiege»> ... Ich ivürde sagen — schließt Burckhard — man solle Hilsner hängen, falls er wirklich schuldig »st, »venu ich iricht der Meinung iväre, daß man keine»» Menschen hängen dürfe, auch den Mörder nicht, und daß die Todesstrafe »m kein Haar besser sei als der Mord. Mer man soll Hilsner nochmals verurteilen, wenn ein ordentliches Verfahren seine Schuld irgend glaubhaft »»acht! Man darf jedoch einen Menschen in»»'^verurteilen nach einem ehrlichen Verfahren. Aber das Verfahren in Pifek war so ive.nig ein richtiges Verfahren »vie das in Kuttcnberg. Der ganze Prozeß ira»', soiveit es sich um die öffentlichen Organe handelt, eine „Verirrung", »vie Dr. Nnßbaum sich schonend ausdrückt. Sviocit es sich um nnscr öffentliches Leben handelt, »vollen »vir getrost sagen, es »var eine „Schande". Wien. Der Bora»»ichlug für 1907 des Budgets der i s r a e l. G e m e i „ d c beträgt Kr. 2 5ß9 000 in den Einnahmen und Kr. 2 722000 iit den Ausgaben. Tustnnowire (Gallzien) BorizeN SamStaz ».,»> die G c m e i n d era ts >v a h l statt,, bei »velcher die Inden unter Führung des Herrn Jak. Spitzmann vollständig siegten. In dem ersten und zlveiten Wahlkörpe: sind dnrchgchcnds die Wahlzettcl der jüdischen Partei abgegeben worden, tut dritten Wahlkvrper, welcher »lngefähr 1000, Wähler umfaßte, hatte die gegnerische, christlichsoziale Parte» bloß 120 Stinlinen. Die jüdischen Wähler brachen diesmal mit ihrem alten JndisferentismnS »nid beteiligten sich sehr zahlreich an der Wahl. Rußland. Petersburg. E m i g r a n t e n s ch e i n e. Die „Jca" besitzt das Recht, für jüdische Emigranten sogenannte „Eniigranteilschcine" zu lösen. Durch de» Besitz cineS solchen Scheines hört der betrejfende Emigrant auf, russischer Untertan zu sein und ist damit von der Militärpflicht befreit. Bekoiumen die jungen Leute solche Emigrantenscheine, so können sie ungehindert ins Ausland fahren. Stiehlt sich hingegen so ein junger Asentpslichtiger über die 'Grenze, so läßt er seinen nächsten Verwandten eine Geldstrafe von 800 Rubeln zurück und hindert sie an einer eventuell notwendig werdenden Anstvandernng, weit ihnen die Ansfolgnug eines Gouverneurpasscs solange veriveigert »vkrd, bis die 300 Rubel bezahlt sind. Ist also ein junger Manu als Asseirtflüchtling mit Hilfe eines Agenten über die Grenze gefahren, so sind dann — besonders wenn sie ganz unbemittelt sind — auch seine nächsten Verwandte» (Eltern, Bciider, Schivcstern nsw.j gezwungen, sich mit Hilfe des Agenten über die Grenze zu schmuggeln, »veil sie sonst zur Zahlung der 300 Rubel»ür ihren flüchtigen Verwandten hcrangezogen »verden. Es ist daher geradezu Pflicht der „Jca", die reguläre Beförderung solcher Emigranten, die keinen Auslandspaß erlangen könne»», selbst in die Hände zu nehmen, indem sie sie beizeiten mit „Eniigrantenscheinen" versieht. Es ist einfach unerklärlich, »veshalb die Jca in dieser Richtung bisher so wenig getan hat. Ettvas »vie Tilgst, die Einigratio» zu vergrößern, leitet ihre Mtioneu. Die Steigerung oder Verringerung der Auswanderung liegt überhaupt außerhalb der Machtsphäre der Jca, denn die Auswanderungsbewegung hat ihre ernsten und tiefen Gründe in dein politischen und ökonomischen Leben des russischen Reiches. Keiner rennt leichten Herzens ins Ausland, niemand wird »ur deshalb seine Heimatsstadt verlassen, »veil man ihn» eiiren Emigrantenschein gibt. Hunger, Not, Pogrome vertreiben die Unglücklichen aus ihren» Heim »lnd gegen diese sozialen Kräfte kann man nicht .llnkämpfen, indem man dem E»nigranten die Wande¬ Frunkfurter Israelitisches Faniilienblati. rung erschwert und ihin — den Emigrantenschein verweigert. Hat ei» Jude keinen andere» Ausiveg als ins Ausland zu fahren, so tut er dies auch ohne Paß, und die Folge davon ist höchstens, daß er in die Hände der Agenten fällt und gcztvnngen ist, alle Höllenqualen durchzumachen, so daß er als gebrochener, kranker Mann, ohne Hofsnung und ohne Lebensmut an sein Reiseziel gelangt. Petersburg. Dem Wirklichen Sta.ilsrat L a »v r o >v , Beamter des Ministeriums des Innern, der in eineur von der gensur genehmigten „Aufruf an das russische Volk" zu Pogromen gegen Juden, Armenier, Pole» »tstv. aufgefvrdert hatte und deshalb zn l00 Rubel Geldstrafe verurteilt worden war, »vnrde in ziveiter Jnstairz die Strafe ans das 'niedrigste Maß von 25 Rubeln ermäßigt. Wilna. Als lwr einem Jahre die Arbeiterbewegung sehr lebhaft »vnrde, da stellten auch die jüdischen Fr ise nr g c h n t fe » ihre Forderungen. -Sie verlangten >». it., daß sie am Sabbat und fü d i s ch e »r Feiertagen von der Arbeit befreit »verden, und ihre christlichen Kotlege», die Arbeitsbefreiung für den Sonntag verlangte»,, unterslütz'ten sie. Die Forderungen drangen durch. Drei jüdische Friseure, die sich ihres Judentums schämen, und Samstags »veiter geöffnet halten Ivollteu,, wurden z» den christtichcn Friseuren überschrieben. Das schöne BerhältniS ist nun auf einmal gestört »vorbei» indem der neue Gouverneur den jüdischen Friseuren das Offenhaltei» ihrer Läden am Sonntag »ach II Uhr früh verbot. Alle Bemühungen bei ihn» hoben es nicht vermocht, ihn uinznstimmen. Frankreich. Paris. Hier hat sich eine Z a d o e - K a l> n- Gesellschaft gebildet, deren Zweck ist, französische Inden ans literarischem, künstlerischem und wissenschaftlichem Gebiete zn fördern und deren Wiliven und Waisen zn nntcrstiitzen. Paris. D e r P a p st u n d d i e I»»d i »». In einem hiesige» Blatte erzählt ein Intimus des Papstes, daß der heilige Vater »veit weniger antisenii tisch gesinnt sei, als man gemeinhin annimmt. Zur Illustration dessen habe ihm Pius X. eine Anekdote ans der Zeit erzählt, da er »och Pfarrer in einem winzigen Städtchen der Lombarde» »var. Er fei damals auf einer Reife nach einem arme», Hcifenörtchen gekommen, in dessen eiiiziger Herberge das einzige Zimmer von einem jüdischen Kaufmann besetzt »var. Dee Pfarrer Sarto »var schon entschlossen, vis. mich dem nächsten Städtchen zn pilgern, als 'her Kaufmailii höflich ans ihn zutrat und ihm anbot, das Ziinmcr mit ihm zn »eilen. „Ich »vählte," erzählte der Papst, „zwischen den Briganten der Landstraße und dem Inden das kleinere Nebel, »vir aßen zusammen zn Abend »md als mir n»s zn Bette begaben, verrichtete» »vir jeder in'einer andere» Ecke illisere Andacht. Als ich mich tit mein Bett gelegt hatte, sah ich mich leise »ach meinem Gefährten um: er »var mit seinen Gebeten iiöch nicht zn Ende! — Seither," fügte der heilige Vater Hinz»», „unterscheide ich zwischen Juden und Juden." Und der Intimus, der die Oieschichte erzählt, meint: Der Papst ist »vohl Antisemit, aber »venu man so sagen kan», ei» sehr toleranter. Großbritannien London, Dez Jüdische Anstvandernng n a ch T e i; n s. Wie die Tagesblätter berichten, hat die. Jewish Territorial Organisation (Jto) beschlösse!», mii Unterstützung des unermüdlichen Philanthropen Jakob H. Schiff, in Neiv-Pork, der zu diesem Zwecke 100 000 Pfd. zur Verfügung gestellt hat, soivie mit Znslimnmng des Lord Rothschild, dahin zu wirceu, daß der große Massenstrom der jndischen Ausivanderiirti' ans Osteuropa von bem bereits überfüllten Rcw- Pork und den östlichen Zentren der Bereinigte:» Staaten ab-, und nach den südlichen Häfen, vornehmlich nach Galveston, hingelenkl »verden soll. Die Vorzüge des Südens der Vereinigten Staaten, insbesondere Texas, treten immer mehr und mehr zu Tage, urid die Arbeitslöhne, die im Süden gezablt »verden,, sind 2—3mal so groß, »vie in Ncw-Pork, und wiewohl der Lebensunterhalt in den Südstaaten etwas teurer ist, so steht er dennoch nicht im Verhältnis zn den außerordentlich hohen Löhnen, die dort gezablt werden. Die Mitteilungen der Tageszeitungen, daß es sich hierbei nur um l a n d »v i r t s ch a s t l i ch e Kolonisation handele, sind n n z n t r e f s e n d. Es »st allerdings der Jto in hohem Grade »vünschensirert, lvenn geschlossene größere jüdische Kolonieen gegründet würden, »lnd ihre Bcrnühungcn gehen auch dahin. In Wirklichkeit aber handelt cs sich »licht allein um ackerbautreibende Juden, sondern um einen großen Teil der gesamten jüdischen Auswanderung, die ans Handiverkern und Fabrikarbeitern besteht, die nunmehr dem übervölkerten N e w - U o r k f e r n g e h a l t e i» und nach dem S ü d e »i gelenkt »verden. Niederlande. Haag. Ein i n t e r e »> -»n! e! Prozeß hat sich hier abgespielt. Ter Anklage lag der Tatbestand zu Grunde, daß ein Mitglied des Tierschntzvereines dnrch zwei Polizisten bei einem jüdischen Geflügel- Seite L. Händler hatte konstatieren lassen, daß die geschachteten Hühner nicht sofort tot »varen und das Rupfen der Federn geschah, als sie noch lebten. — Der Reichsveterinärarzt, ein Christ, erklärte als Lachverständiger, daß die, gewöhnliche Methode des Tötens von Geflügel 'der Halsschnitt sei. feiner Meinung nach wären die Tiere nach etwa 30 Sekunden bewußtlos, wahrscheinlich gefühllos, Reslektionsbewegtntgen be- »veisen seiner Ueberzengllirg nach kein Gefühl und kein Leben. Das Rupfen findet besser statt, _ wenn die Tiere no.ch »varin »eien. Er betonte, hier absolut keilce Tierquälerei?j» erblicken, nur sollen die Hühner urßsgeüCutct »ein. — Der Präsident des Gerichtshofes bemerkte, daß in lebendem instand das Rupfen üblich sei, Beispiel das Rupfen von Schwanen für Dannen, 'was Zeuge bestätigte. — Der folgende Zeuge »var der Obcrrabbiner von Haag und Zuid-Holland (van Loen), welcher sagte, der Schöch'et siehe unter seiner Kontrolle, er schloß sich dem an, was der vorige Zeuge behauptet hatte. — Zum Schlüsse kam als Experte noch der Direktor des Matoirs in Haag, auch ein Ehrisk, derselbe ist davon überzeugt. daß nach 30 Lekunde»» Bewußtlosigkeit, resp. Gefühllosigkeit eintritt, und die Hühner also das Rupfen nicht fühlen. Dieser Zeuge, eine Autorität, hält es schwer, eine Methode zu siilden, »vobci die Tiere sofort tot wären, und doch konsumationSsähig seien. Rach seinem Erachten ist der Halsschnitt 'das Beste und sei für Geslügel, bei Jude»» oder^Ehristen, zu empfehlen. — Daraus beantragte der Staatsanwalt Anullation der Klage, »velchein Anträge der Gerichtshof siattgab. Bulgarien. Philippopel. Wenn die Juden in Philippopel das ganze Jahr hindurch ihren Geschäften nachgehen nird kein jüdischer Festtag imstande ist, sie än ihre jüdischen Pflichten zn erinnern, so ist doch Channka dazu bestimmt, in ihren Herzen jüdische Gefühle zn erwecken und ans kurze Zeit zn erhallen. Dort, Ivo es mit der - jüdischen Religion abwärts geht, »nlß man sich, mit dem wenig Gnten zufrieden geben, und so können wir die hier veranstalleten Chanukascieril nur loben. — Samstag, bei» 15. Dez., gab die ganz mid gar in» jüdisch-nationalen Sinne geleitete hiesige T ch u t e im Theater „Luxemburg" eine kiterarisch-musikalisch- und gymnastische Meiidunterhaltung. Das Theater »var bis zum letzten Platz besetzt. Das Programm enthielt 23 Nnmmccn, »vclche sich aus hebräischen, bulgarischen. spanischen, deutschen und ftanzösischen Liedern, Deklamationen, Szenen und Dialogen zusammeiisetztcn. Besonderen Beifall ernteten die »vohleingeübtcn Spiele des Kindergartens, sowie die Turnübungen unter Leitiliig des Frl. Bechcir, die den hiesigen jüdischen Mädchcnturnverein ins Leben rief. Aus'deutsch »vnrde ganz geläufig eine Lzcne „Die Kasseevisire" gespielt. Der in diese»» Jahre mit den besten Vorsätzen »Diebelgegründete Z i o n ist e nv e r e i n veranstaltete Montag Abend eine Feier, die auch sehr stark besucht »var. Charabi Schemuel hielt den Vortrag über Clinnukci und Herr Rechtsanwalt Preßjado Romano über die gegenwärtige Lage des Zionismus. Herr Romano führte den'Gedanken aus, daß alle Korporationen und Institutionen, die auf das Wohl des jüdische» Volkes bedacht sind, nngeachtet der Forin und des Namens, die kräftigste Unterstütznng »nid Förderung verdieilci», da ihnen allen ein gleiches edles Endziel vorschwebt. Er eiferte besonders gegen die Parteikämpse, die schon einmal' den jüdischen -Staat vernichtet haben. Nach den Vorträgen spielte das Mandat! ncnorchcster. Eine vom Französischen übersetzte hnmorislische Szene, die von den Lehrerinnen gespielt und vom Publikum mit großem Applaus aiifgenomnien »ourdc, bildete den Schluß der Feier. Zum erste» Mal trat die hiesige Bne-Brith- Loge, die i. I. 1896 von einen» Delegierten der Jeriisalemer Loge kin Aufträge der großen Distriktloge von Reivyork gegründet worden ist, in die Oeffeutlichkeit. Die Feier fand im israelitischen Klub statt. Der Vizepräsident, Herr Arieh, leitete den Abend. Er erzählte in einem formschönen Bortrage die Eiitwickellingsgeschichte der Loge und sprach zuletzt über die Bedeutung der Logen im allgemeinen und der Philippopels iin besonderen. Bor dein uin 5 Uhr morgens erfolgten Äuscinandergehen spendeten die Brüder und deren Frauen um die Weite für wohltätige Zwecke. ~ Lehrer I s. Kane k. Rumänien. Bukarest. Rumänische Justiz. Bor den Geschtvorenen in G a l a tz kam dieser Tage der Prozeß gegen den Pächter Emil Winkler zur Verhandlung, der angeklagt war, den Gntspächter Leibovici ermordet zu haben. Bei dem mit ihm vorgenommenen Verhöre erzählte Winkler, wie er das der Frau Miclescu gehörige Ent, dessen Pächter Leibvviri »var, in Pacht genvmmeir hatte. Er leugnete, daß er gegen Leibovick Geivalt angewendet habe, gab aber zu, daß er in dem Augenblick, ^vo er den Revolver gegen Leibv'.nei richtete, den Finger am Züngel der Waffe hielt. Er ntußte auch zugeben, daß er bereits ivcgen Gewalttätigkeit gerichtlich verurteilt »vordeu mar . Fra»» MicleScu, als Zeugiit vernonnnen, erklärte, daß sie das Gut dem Winller verpachtet habe, weil er 2000 Fr. mehr bot als Lcibovici, obgleich Leibo-

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