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Neue jüdische Presse · 1906-11-30 · Heft 46 (30.11.1906) · p. Seite 6

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Journal
Neue jüdische Presse
Volume
4 (1906)
Issue
Heft 46 (30.11.1906)
Date
1906-11-30
Page
Seite 6 (sequence 6)
Language
German
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Lrite 6 Frankfurter Israelitisches Familienölatt. Nr. 46 als die des größten Lamdon, sein Talisbeutcl, rnitdem er am liebsten durch die belebtesten^ Straßen rennt, muß ebenfalls eiiieu größeren Umfang haben. Den größten Gefallen erweist man ihm, wenn man ihn auf dein Wege zum oder dorn Beth-hainidrasch recht oft anhält und ihm so Gelegenheit gibt, seinen großen, echt „laindonisch" ausfchende» Talisbcutel, aus dem er mit Absicht die großen, starken Zizith°) heraushängen läßt, zu zeigen? Das Saintkäppchcu, das er — nach der Art der Bne-Thora — unter dem Hute trägt, muß das ganze Hinterhaupt bedecken, und so weit hcrvorstchen, daß es gewiß von nieniandem übersehen werden kann (Fortsetzung folgt.) VNenbaeher Druckluft-Jltilage Telefon 123. Offenbach 8. M. Telefon 123. Unübertroffene bewährteste Tepplchrelnlgung. Wochev-Kaleuder. (Zeitangaben nach dem Luach.) Samstag, den 1. Dezember (-- 14. Kislew): Sabbat-Anfang in Frankfurt a. M 4 Uhr — Min. Sabbat-Ausgang in Frankfurt a. M 5 Uhr 15 M n. Berlin 4 Uhr 45 Min. _ Ter Wochenabschnitt Wajischlach ist gleichsam die Fortsetzung des vorigen. Jakob ist aus der Heimreise. Nachdem mit Gottes Hilfe der Feind im Rucken — Laban — abgewendet ist, gilt cs, dem entgegenkommenden Esau das Augenmerk zuzuwenden. Jakob versucht dreierlei: a) er sendet Boten mit Geschenken voraus, um Versöhnung zu erwirken, b) er bereitet sich kriegerisch vor, c) er betet.. Esau zieht mit 4M Mann entgegen. Jakob wird es bange. Esau Ivird aber trotzdcin versöhnlich gestimmt, nimmt die Geschenke an und wendet sich wieder heimwärts. Er küßt zwar Jakob, will denselben ein Stück begleiten. Jakob schlägt dies aus, offenbar aus Mißtrauen. IN der Nacht vor dem Zusammentreffen mit Esau kämpft Jakob mit einem Engel. Jakob fällt nicht, seine Hüfte verrenkt sich aber. Als beim anbre'chcuden Morgen der Kampf endet, erhält Jakob den Nawen Jisroel — Gotteskämpfcr. Dieser Kampf ist nach der Tradition ein Bild für alle Leiden, mit denen Israel zu kämpfen hat. Es wird als „Gotteskämpfer" siegreich daraus hervor- 9) Schaufäden des Gebetinautcls. gehen. — In Schcchem wird Jakobs Tochter Tina vergewaltigt. Simon, und Levi rächen die an ihrer Schwester verübte Schandtat, bringen dabei jedoch Jakobs Familie in eine gefährliche Situation, da sic in der Minderheit sich befindet. — Jakob schafft alle Götzen weg aus seiner Umgebung. 'In Bet-El baut er einen Altar zur Erinnerung an seine erste Ruhestätte bei der Flucht vor Esau. — Rebekkas Amme stirbt unterwegs. Jakob begräbt sie und nennt die Eiche bei ihrem Grabhügel Trauer-Eiche. Rachel stirbt bei der Geburt eines Sohnes. Sie nennt ihn „Schmerzenskind", Jakob heißt ihn Binjamin — Sohn des Alters. Jakob stellt einen Denkstein aus Rachels Grab und zieht weiter. — Jsak stirbt, 180 Jahre alt, Esau und Jakob begraben ihn in die Höhle Machpela. — Den Schluß der Sidra bildet die Aufzählung von Esaus Nachkommenschaft, die im Lande Seir regierte. Am Dienstag (4. Dez.) abends im Maariv-Gcbet wird erstmals die Tau- und Regcnbitte „We-sein Tal u in o t o r" eingeschaltet. Dies ist die eigentliche Bitte! (Schaaloh.) Die seit Scheniini-Azeres gebräuchliche Einschaltung „Maschif-Horuach" ist nur eine „H a s k o r o h", eine einfache „E rw ä b n u n g" der Machttat Gottes, die sich im Regen und Wind bekundet. Wir beginnen mit der eigentlichen „Bitte" 60 Tage nach der Öuartalswcnde von Tischri (Tekufas Tischri). G r und: Um diese Zeit — als der Tempel stand — hatte wohl auch der letzte Wallfahrer von Sukkaus sein Heim wieder erreicht. Daher Ivollte man nicht eher um Regen bitten. Kaiser Friedrich Quelle - Offenhach a. HL - Gegen Gicht nnd Bhenmathunus bewährt. Zum Prinzen «.arkadren Weinrestaurant I. Ranges, Goethestrasse 10, Frank, furt a. M. Ludwig Stotz. Schlesingers Schreinerei nnd Polieranstalt, Musikantenweg 35. Telephon 8911. Sigmund Singer, MvneplairN empfiehlt Stoffe für Herren-Paletots und Anzüge bei billigsten Preisen. - - -- - FarnUieimachrichteu. lAufnahme in diese Rubrik kostenlos). Geburten. Eine Tochter, Herrn Jacob Liebmaun (Kauffrnann), Frankfurt, Herinesweg 10. Eine Tochter, Herrn P. Oettinger (Eichenberg), Nürnberg. Eine Töchter, Herrn James Lewy (Rothschild), Frankfurt. Verlobte. Elise Maschke, Charlottenbnrg, mit Dr. mcd. D. Josephsohn, Berlin. Regina Joseph, Pinne, mit Kantor Siegfried Neustadt, Berlin. Frieda Meininger, Göttingen, mit Hermann Nenmark, Hannover. Edith Schachian, Insterburg, mit Hermann Witt- _ ner, Berlin. Margarete Kirschstein, Greifswald, mit Leo Ocsterrcicher, Stettin. Maria Klngmann, Fürth, mit Sally Felheim, Nürnberg. Else Neu, Zweibrücken, mit Leopold Adler, Gießen. Else'Friedmann, Cötyen, mit Sigmund Dispcker, Fürth. Olga Cosman, Wiesbaden, Nerothal 13, mit Bruno Hochheimer, Mainz. Sterbesälle. Johanna Kahn geb. Kahn, 37 I., Mannheim. Moritz Block, 70 I., Breslau. Johanna Jacoby geb. Caro, 56 I., Berlin. Henriette Edel geb. Landsberger, 82 I., Berlin. Marianne Hartog geb. Hanau, 80 I., Aachen. O. B. Nathan, 90 I:, Emmerich. Dr. Heinrich Strauß, Kirchhain. Max Hirschler, 48 I., Mannheim. Salomon Bergmann, 83 I., Frankfurt. Eduard Dambacher, 70 I., Freiburg. Conditorei Seligmann. Rechneigrabenstrasse IS. Tel. 3451. IDetifiman fieinenßumt (unausjageii mödtfie M dann muß ich hinaus — na, und ein Riese bin dW ich doch auch nicht. Und wenn ich mich doch nie erkälte und immer frisch und munter bin, dann dank ich das nur denFays Schien SodcnerMineral- Pastillen. Die haü' ich immer bei mir, und bin ich draußen, dann Hab' ich immer eine Pastille im Mund. Das schützt vor Erkältungen, das nützt - dem ganzen Organismus. 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