Neue jüdische Presse
- Journal
- Neue jüdische Presse
- Volume
- 4 (1906)
- Issue
- Heft 25 (29.6.1906)
- Date
- 1906-06-29
- Page
- Seite 6 (sequence 6)
- Language
- German
- Belongs to
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■^-«.^.TWK- Leite 6. Frankfur^r Israelitisches Familienblatt. Nr. 25 Kucke schien dies nich't anfzusälken. Sie war immer liebenswürdig und heiter und lebte im übrigen fast ausschließlich ihrer Freundin und 'ihren Studien. — (Fortsetzung folgt.) Wocheu-Kaleuder. (Zeitangaben nach dem Luach.) Samstag, de» 30. Juni (-^7. Tarnns): Sabbat-Anfang in Frankfurt a M. 7 Uhr 45 Min., Sabbat-Ausgang in Frankfurt a. M. 9 Uhr 40 Min., Berlin 9 Uhr 34 Mm. Gad und halb Menasse. — Das Volk beklagt sich über die lange Wüstenreise. Zur Strafe kommen giftige Schlangen und töten Viele. Moses fertigt aus Gottes Befehl die kupferne Schlange. Wer sie anschaut — sie war hoch aufgesteckt — der bleibt am Leben. Lehre: gottvertrauend cmporblicken. — Die Sidra enthält vom Emoritei- und Basaniterkampf mehrere poetische Stellen. Man liest den 5. Perck, -manchen Orts den 3. und 4. zusammen. Kaiser Friedrich Qoelle -- Offenbach a. M. - Vornehmstes Tafelwasser. Der Wochenabschnitt Chukas führt uns an das größte-Problem unseres Daseins, den Gegensatz zwischen Leben und Tod. Wir hören von dem Gebot, eine durchaus rote Kuh, die noch nie ein Joch trug, zum Sündopfer zu bereiten. Sie wurde zu Äsche verbrannt, in den Brand warf man Zedernholz, Ysop und karmesinrote Wolle. Alle, die mit der Bereitung des Opfers befchäsügt waren, wurden unrein. Die in Urnen ausbewahrte Asche diente zum Besprengen derjenigen, die einen Toten berührt, oder auch nur Teile desselben, oder ein Grab, ebenso wer mit einer- Leiche unter einer Bedachung geweilt. Auch Zette und Geräte, sofern sie durch Leichen „torne" geworden, mußten besprengt werden- Zu diesem Bebufe mischte man die Asche der roten Kuh in einem Gefäße mit lebmdigem Quellwasser. Eine andere Reinigungsart von Leichen-Tumoh gab es nicht. — Das Gebot der roten Kuh mtt seinen rätselhaften Anordnungen kann hier nicht näher erörtert weiden. Die äußerst peniblen und diffizilen Vorschriften für die Bereitung der roten Kuh füllen einen' ganzen Traktat der Mischnah — Parah — aus. Der Grund bleibt uns stets verhüllt; das Gebot gehört zur GesetzesllassederChukkim, deren Grund wir nicht kennen. (Dahin zählt beispielsweise auch das Verbot, Wolle und Leine vermischt zur Kleidung zu verwenden). Mirjams Tod in Kodes. — Das Volk hadert mtt Moses wegen Wassermangel. Gott gibt Wasser aus einem Felsen. Moses und Ahron versündigen sich durch Ungehorsam, da der Felsen nicht zu schlagen, sondern anzureden war. Sie dürfen zur Strafe nicht in das ersehnte Land mtt einziehen. — Ahrons sanfter Tod auf dem Berge Hör. Moses und Ahrons Sohn Eleasar sind dabei gegenwärttg. Letztgenannter erhält die Hohepriesterwürde. — Israel umzieht das stammverwandte Volk Edom, da es nicht die Erlaubnis hat, durch dessen Land zu ziehen oder es zu bekriegen. Dagegen schlägt es die Riesen-Könige Sichon (vom Lande Emori) und Og (vom Reiche Basan). Deren Land erhalten die Stämme Rüben, Schuhmacherei PUPP. BBrneplatz 23. Beparatnr. Billigste Preise. Zum Prinzen n. Madien Weinrestaurant I. Ranges, Goethestrasse 10, Frankhirt a. M. Ludwig Stotz. MSbelschreinerei Rasenthal, Uhlandstr. 53. Anfertigung von Möbel In allen Holzn. Stylarten. — Aufpolieren von Möbeln und Klavieren. — S. Rosen, Rechneigrabenstr. 17 (Laden). Uhrmacher nnd Goldarbeiter; —- Atelier für Reparaturen nnd Neuanfertigung Familiemmchrichten. (Aufnahme in diese Rubrik kostenlos). Geburten. Ein. Sohn, Herrn Rechtsanwalt Dr. Wallach (Weil), Duisburg. Ein Sohn, Herrn Leopold Wertheimer (Mayer), Mannheim. Verlobte. Johanna Rapp, Hechtsheim, mit Hugo Mayer, Ober-Ingelheim. Alma Götz, Frankfurt a. M, Fichardsttaße 39, mit Gottfried Goldstücker, Frankfurt a. M. Grete Levi. Alzey, mit Emst Lippmann, Köln. Elly Hirsch, Köln, mit Siegmund Buchdahl. Wiesbaden. Hella Rubinstein, Bunzlau, mit Felix Bick, Sorau Sterbesölle. Pauline Meyer geb. Denenbacher, 76 Jahre Frankfurt a. M , Rappstrabe 8.. Moritz Kaiser. 69 Jahre. Frankfurt a. M. tans Katzenstein, 26 Jahre, stad, med., Hannover, lbertine Gerstmann geb. Muskat. 47 Jahre, Schmiegel. Julius Eppenstein, 21 Jahre. Schwedt. unter Babbinatsaufsioht. Badflarzbnrg Hotel und PMslonFarithaus ^fl?^1.8 Nonar Cnhoffolrrarfan Friedberger Landstrasse 29. IlGUEI OLIIblldlgdllClIi Angenehmer Familienaufenthalt. WÄ, in last wollt SclMip! ©Ja den habe ich, aber noch viel mehr: Ich habe mich bei der gestrigen Tour ganz gehörig erkältet. Wir sind stramm gegangen 0und waren sehr erhitzt als wir auf den grossen Felsen Station machten. Dort hat es aber jämmerlich gezogen nnd durch die Btarke Ab- 0 Kühlung habe ich mir einen derartigen Katarrh' geholt, dass ich die ganze Nacht darüber kein Ange zugetan. — Aber Freundchen, hast da 0denn keine „Fays ächte Sodener“ bei dir? nein —? Hier hast da von mir eine Schachtel,: aber sofort gebraucht bitte. 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