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Neue jüdische Presse · 1904-12-16 · Heft 48 (16.12.1904) · p. Seite 6

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Journal
Neue jüdische Presse
Volume
2 (1904)
Issue
Heft 48 (16.12.1904)
Date
1904-12-16
Page
Seite 6 (sequence 6)
Language
German
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Seite 6. Frankfurter Israelitisches Familienblatt. Nr. 48. schreiben und mancher wird wissen, daß sie ihr eigenes Wirken in dem Akrobatenroman (1 es fr er es Zemganno“ schildern wollten. 1870 starb der jüngere, 30 Jahre später der ältere Bruder. Tas vorliegende Buch ist 1866 entstanden. Es ist in ihm eine Stelle, die uns als Juden interessiert. Der Autor sagt nämlich, indem er — eine französische Schwäche — ein Gleichnis durch die Herbeiziehung des A l l t ä g Ptch e n bildet: „Ich trat in eine Synagoge. Man bekommt den Eindruck, als trete man in eine Amsterdamer Religionsgemeinde. Der Wem Rembrandts und der Atem des Orients. Es hat den Anschein einer glücklichen Religion. Eine Art Vertraulichkeit mit Gott. Im katholischen Bekenntnis sieht das Gebet stets so aus, als bitte cs um Verzeihung für eine Schuld: hier plaudert man, ruht sich aus, man sitzt wie im „Cafe zum Glaube n". H. K. Vakanzen. Memel. Lehrer für die Religionsschule auf die Dauer eines Jahres. Gehalt M. 1500. Meldungen an Herrn Ad. Eisenstädt. Verein für jüdische Geschichte und Literatur. Dienstag, den 20. Dezember, abends 8'/- Uhr. im kleinen Saal der Frankfurt-Loge: Vortrag des Herrn Dr. Georg Halpern-München über »Konzentration und Dezentralisation der jüdischen Volksmassen«. Bereinigung zur Pflege jüdischer Lebeusanschauuug (Nachalath Zwi). Sonntag, den 18. Dezbr., abends 6*/» Uhr, in der Realschule am Ziergarten: Vorlesung für Dam en: Tal mudischgelehrte.Frauen im Mittelalter. Herr Provinzialrabbiner Dr. Hirschfeld aus Gießen. Mittwoch, den 21. Dezbr., - abends S3/* Uhr: Jüdisches Kalenderwcs« n, Leitung: Herr Oberlehrer Dr. E. ,Fink. 2. Die Beziehungen desKalendcrs zumsittlichen Leben, Referent: Herr Hermann Goldschmidt. Es wird gebeten, ein Luach mitzubringen. _ - ■ ■& Das „Frankfurter Israel. Familieublatt,, kostet: Frankfurt a. M. (durch Postkarte bei der Geschäftsstelle des „Frankfurter Israel. Familienblattes" zu bestellen) Mk. 1.— frei ins Haus pro Vierteljahr. Auswärts (am Postschalter zu bestellen) Mk. 1,02 einschließlich Bestellgeld pro Vierteljahr. Auch im Auslände nehmen sämtliche Postanstalten zu dem gleichen Preise — in Landesmünze umgerechnet — Abonnements entgegen. Bei direktem Streifbaud-Bezug von der Geschäftsstelle des „Frankfurter Israel. Familienblattes": in Deutschland Mk. 1,50, Oesterreich- Ungarn Kr. 2.—, Rußland Rubel 1.—, Holland fl. 1,25, Frankreich, Schweiz, Belgien, Italien Frcs. 2,50 vierteljährlich. Farrriliemrachrichteu. (Aufnahme in diese Rubrll kostenlos.) Geburten. Ein Sohn, Herrn Richard Verkeim, Frankfurt am Main, Niedenau 50. Ein Sohn, Herrn Gustav Liebmann, Frankfurt am Main, Bornwicsenwcg 61: Ein Sohn, Herrn Lehmann, Frankfurt a. M., Schcllingstr. 16. Eine Tochter, Herrn Strauß, Frankfurt a. Bk., Brückhofstr. 18. Ein Sohn, Herrn Adolf Mela, Frankfurt a. M., Mainluststr. 16p. Eine Tochter, Herrn Tr. mcd. Eduard Gottschalk, Stuttgart. verlobte. Sophie Heilbrunn, Gießen, mit Jakob Strauß, Offcnbach a. M. Clotilde Weil, Gailingen, mit Simon Feibelmann, Mannheim. _ Rosa Baum, Lich, mit Leopold Rotschild, Alsfeld. Eheschließungen. Jakob Wolfs, Frankfurt a. M., mit Martha Locwenthal, Frankfurt a. M. M. Grünebauin, Köln, mit Johanna Jsaac, Köln. SterbefSlle. Grünlvald, 57 Jahre alt, Frankfurt a.. M., Trutz 23. Johanna Bachrach, Neustadt M. W. B. ' Wocheu-Kalerrder. - (Zeitangaben nach dem Luach.) Samstag, den 17. Dezember, Wochenabschnitt: Wajigascli. Sabbath-Ausgang in Frankfurt a. M.: 5 Uhr 15 Min., in Berlin 4 Uhr 42 Min. Die grösste Auswahl iu Lederwaren jeder Art, sowie viele Neuheiten moderner Taschen, Pompadours etc. zu bekannt billigen Preisen bei Blook <fc Schöndube, Steinweg 7. Israelitischer Mädchenklub Fahrgasse 148. 8W Jeden Abend von 7 Vs—10 Uhr geöffnet. In Merlin nimmt M. Poppelauer s Buchhandlung Neue Friedrichstraße 59 Abonnements und Inserate auf das Frankfurter Israel. 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