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Neue jüdische Presse · 1904-10-21 · Heft 40 (21.10.1904) · p. Seite 13

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Journal
Neue jüdische Presse
Volume
2 (1904)
Issue
Heft 40 (21.10.1904)
Date
1904-10-21
Page
Seite 13 (sequence 13)
Language
German
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Nr. 40. Frankfurter Israelitisches FamLenblM. Seite 13. und Nichtjuden werden uns vorgeführt, als vielmehr dergroßeRißinnerhalbderJudenheit. Der 'alte Goldner ist ein prächtiger Repräsentant des gesetzestreuen Juden, der in seiner markigen Erscheinung die schwächlichen Assimilanten in seiner Familie weit überragt. Wenn Keller die Ansicht zu vertreten scheint, die jüdischen Kinder müßten konfessionslos, wenn nicht gar christlich erzogen werden, so zeigt er eben, daß er seinen Goldner selbst nicht versteht; denn sonst hätte er erkennen müssen, daß Goldner seine Opferwilligkeit für seine Religion nur ans seinem tiesinnerlichen Glauben schöpsen kann. ein Glauben, der auch geeignet ist, sich das Herz der Kinder seiner Bekenner zu erobern. Im Uebrigen hat B. in der Auffassung der verschiedenen Typen viel feines Verständnis bekundet. 8- Russische Dorfgeschichten. Heft 1: Reb Achajeh Hurwitz. Bon Dr. I. Rabbinowitz, Mähr. Weißkirchen. Der Verfasser, ein guter Kenner russischer Verhältnisse, beabsichtigt durch die Herausgabe dieser Dorfgeschichten das Vorurteil zu bekämpfen, als wäre der russische Bauer von Natur roh und unduldsam; im Gegenteil, wo die gehässige Agitation Kruschewanscher Mordgesellen nicht hinreicht, lebt der russische Bauer mit dem Rendar im besten Einvernehmen. Tie vorliegende anspruchslose erste Erzählung aus der Reihe der Dorfgeschichten ist ganz geeignet, diese Erkenntnis zu verbreiten. Ein starkes Erzählertalent weiß der Verfasser mir der Tendenz hinterm Berg zu halten und verläßt sich ganz auf die Wirkung der Erzählung. Das Unternehmen verdient allseitige Förderung, zumal es mich eine gute Jugendliteratur zu liefern verspricht. 8. Mfjoualsöudsrommisfion der ZioniWHeu Kexeiniguug zu Frankfurt a. M. An alle Zionisten von'Fräräfurt und Umgebung, ob organisiert oder nicht, «geht die Bitte, sich an einer monatl. Selbstbesteuerung für den jüdischen Nationalfonds zu beteiligen. Die Bemessung der Höhe des Betrages steht selbstverständlich im Belieben jedes Einzelnen;-doch ist ein Grundbetrag von 30 Pfg. im Monat Xd. i. I Pfg. täglich) von den Mitgliedern d« Frankfurt« Zionistischen Bereinigung im allgemeinen angenommen wörden. Beträge für monatliche Selbstbesteuerung wollen tauch in Form von Briefüiarken) an die Adresse des unten genannten Gefchästsfüyrevden d« N.-F.-Kommission, Frankfurt a. M„ Am Tiergarten 34, gesandt Werden. Ueber die eingegangenen Beträge wird sein« Zeit in diesem Matt, sowie in der «Jüdischen Rundschau", Berlin. quittiert werden. Die Kommission empfiehlt diese Bitte im Zntereffe einer emsig fortschreitenden Kleinarbeit besondn« Würdigung. Frankfurt a. M., den 7. Oktober 1904. Mit Zionsgruß Nationalfondskommission der Zionistische» Bereinigung zu Frankfurt a. M. Der Geschäftsfahrende: Heinrich Kolliner. Blühende Pflanzen, Bouquets, Blumen, Kranze, 19" Arrangements jeder Art "9N& in feinster Ausführung, Palmen in grosser Auswahl empfiehlt billigst 4L. Ebhardt, Blumen liandlung, Mainzerlandstr. 51, Frankfurt a. M. (Ecke Moselatr.). 9 Solide Preise. Prompte Bedienung. Zeugnisabschriften, schriftliche Arbeiten aller Art. Schreibmaschinen. Alle ZuüehSre. — Reparaturen. — Unterricht im Maschinen-Schreihen. Engen Hotfmann, Frankfurt a. Mm Petersthor 2, Telefon 3214. Frankfurter Zionistische Vereinigung. Vortragsabend Montag, den 24. Oktober, abends S3;.i Uhr, im Cafe-Restaurant Kursaal, Seilerstrasse 34. Referat des Herrn 1. Feingold: „Hacholuz“, Liga „Theodor Herzl'*, Ein Projekt. Wegen Umzug zurückgesetzter WP und antiquarischer BF zu Spottpreisen. eher A. Blazek jun., Keue 2sil 35. TT «f n linV» Zi Bleichstrasse Bo. 2J- Jmulo » U “ hM €v MmJ Xck9 ITriedbergerthor empfiehlt in .grosser Auswahl nette und gebrauchte gianos, (Harmoniums, §lügol und gafelklavieze mit Garantie zu aussergewöhnlich billigen Preisen. ITmtatueh gebrauchter Instrumente* ZaKtungaerMohterung. Aus unserer Wollwaren gS Damen-Vesten ÄmöS Voll. Schutterkragen Voll. 3toen-Vesten von 4.60 O QR bis von 7.50 I . bis »• - Voll. Xnaben-Vesten von 1.85 bis 88a Voll. Xna&en-Sroeatec von 4.95 bis CbemKe-Xau&en Cbenille-Xapotten Cbemlle-Jicfius Chemlle-Sharols von 5.50 bis j,35 von 3.65 bis j,93 von 3.25 bis j,25 von 5.25 bis ^,35 Voll. Lckarpes uml Plaids barrirt in verschiedenen FarbensteUungen QO von 7.00 bis Kopf-S&awls Wolle gehäkelt; tricotartig gewebt; glattfarbig und gestreift; in verschiedenen BO FarbensteUungen von 2.25 bis . . . Jichus (dreieckige Kopftücher) nirt und ungarnirt; ans Wolle, Mohair, Seide nnd Eiswolle. Weise, schwarz* nnd farbig — mit und ohne farbige Unterlage, von 1.98 bis.«« Seidene Mßcbna Weise, schwarz, heUblau nnd rosa, von 5.50 bis , 135 Sbarols (JJaldins) in verschiedenen Längen nnd Breiten. Glatt- O farbig und gemustert, von 1.65 bis . . 3m. SaramfelWäcbcben Tot 4u250b?s' 95^ 3m. Lammjell-Lapes 3m. Lammjett-Mniel Voifene Ximlerkleickcben von 8.50 9 25 bis *• von 24.- 525 bis sr» Kradet-Äcien"““1 fachste und feinste 4G Aosf. von 2.50 bis w» Tellecmüüett ans Wolle gestrickt von 88^ Ans Krimmer, weise und bordeaux, von 1.^ Ans Lammfell, woiss nnd bordeaux, von U® SesteicWe Xnabenraüteett von 25a Leraukie MrnAre» von 1.75 bis Sm WROMER & Co.

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