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Jüdische Rundschau · 1925-12-11 · Heft 97-98 (11.12.1925) · p. [Seite]

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Journal
Jüdische Rundschau
Volume
XXX (1925)
Issue
Heft 97-98 (11.12.1925)
Date
1925-12-11
Page
[Seite] (sequence 10)
Language
German
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Seite 814 JUED1SCHE RUNDSCHAU Nr 97/98 Letzte Nachrichten (Unmittelbar vor Schluß des Blattes.) Wshlresnltate ans Pallstina Jerusalem, 8. Dezember. (J.T.A.) Die ersten Resultäte der Wahlen zur A s s e f a t h H a n i w c h a r i m liegen vor. Bisher erhielten Achduth Haawodah (palästinensische Landespartei Poalc-Zion) 5291 Stimmen, H a p o c l Hazair 3371, Zionistcn-Revisionisten 2166, Demokraten 1370, Scfardim 1640, Zentrums-Partci 1516, Frauen-Listc 1416, Misrachi 1038, Landwirte 927, Kommunisten 852. Die Resultate für Jerusalem, Obcr-Galiläa und den Emck Jcsrecl liegen noch nicht vor. Die Arbeiter-Parteien erwarten, daß ihnen von den 201 Sitzen der Asscfath Haniwcharim mindestens 80 Zufällen werden. Tagung des nord-westdeutschen Groppenverbandes (Hannover, am 29. November.) Dieser Tagung ging am Abend vorher eine gut besuchte öffentliche Versammlung voraus, in der Kurt^ Blumenf1״d über die Auseinandersetzung mit den Nicht-Zionistcn sprach. Die auswärtigen Besucher dieser Versammlung gewannen den Eindruck, daß zwar der Antizionist — und bcsonders der Ccntralvcrcin — sich jeder öffentlichen Diskussion über den Zionismus nach Möglichkeit gern entzieht oder zu mindestens zur Diskussion absichtlich zweite Garnitur bcstellt, daß aber dennoch die Auseinandersetzung mit dem Zionismus oder besser mit Hilfe der Blumen feldschcn Formulierung ausgedrückt, die persönliche Entscheidung: aktive, Dositivc Gestaltung des indischen Schicksals öder passives *ieh-tragcn-Iassen, Dinge sind, die Leute, Zionisten wie Nicht- Zionisten, zu eindeutiger Parteinahme zwingen. Insofern war der öffentliche Vortrag Kurt Blumcnfclds sinngemäßer Auftakt zu seinem Referat •auf der eigentlichen Tagung: ״Die gegenwärtige zionistische Situation". Wurden auch hier viele Einzelheiten erörtert, syrische Unruhen. Krimdrive in Amerika, Krisen der Exekutivbildung, letzte Aktions- Comit^-Sitzung, so kreiste doch alle. Diskussion um das eine: den archimedischen Punkt des Judentums, des Ziomsmus zu finden, die geistige Erneuerung des Zionismus vorzubereiten, cinzulcitcn. Nicht kommt cs auf das Lippenbekenntnis zum Baseler Programm an. Es gilt, cs tagtäglich neu zu deuten: Hier haben wir versagt, hier sind wir cingctrocknet, hier müssen wir neue Wurzel schlagen. Aussprache und Diskussion des Blumen feldschcn Referats nahm den Vormittag in Anspruch. Am Nachmittag sprach Dr. Victor über die Jüdische Volkspartei. Im Referat selbst und auch in der Diskussion wurden nochmals die Ziele und Aufgaben der Jüdischen Volkspart ei unter spezieller Bezugnahme auf die Verhältnisse des Grupnenverbandes erörtert. Es wurde 7um Schluß einstimmig eine Resolution angenommen, in der die Z. V. f. D. ersucht wird, die Konstituierung der Jüdischen Volkspartci getnäf den Beschlüssen des Zentralkomitees vom 21. Mai 1925 in die Wege 711 leiten: Erwähnenswert an diesem Beschluß ist, daß hierin das Zentralkomitee zwar zur Organisierung der Volkspartci als Wählerzusamincnfassung si״h bekennt, aber die eigentliche Kultur- und Ostjudenarbeit der Z. V. f. D. ausdrücklich Vorbehalt. Das dritte Referat 11icJt_Dr..WaHeV- Erhard über den Keren Kajemeth. Es haC'wörir*kernen auf dieser Tagung gegeben, den dieses Referat nicht zu tiefst getroffen hätte. •135 000 M. hat der stille N.-F. aufgebracht, hiervon haben nichts die ״Vorstände" der Ortsgruppen gewußt, sondern Blau-Weiße, Bar Kochbancr, J. J. W. B.cr und K. J. V.cr haben diese Summe lautlos gesammelt, Büchsen aufgcstcllt und geleert, Spendenbogen gereicht usw. Auch Blumcnfcld hatte darauf hingewiesen, und dies kam in der Aussprache ebenfalls ganz deutlich zum Ausdruck, daß im kommenden Jahr gerade der Keren Kajemeth eine besondere Aufgabe habe: die notwendige Massenerfassung durch kleine Spender in wirtschaftlich kritischen Zeiten. Zum Schluß wurde die Wiedcranstcllung eines beamteten Parteisekretärs beschlossen; zur Klärung der im wesentlichen finaniellen Frage eine dreigliedrige Kommission bestimmt. Umrahmt wurde die Tagung von der Dcchargc und Neuwähl des Vorstandes des Gruppenverbandes. Zur Dcchargc wurde die bisherige positive Nichtarbeit fcstgcstcllt, diverse Hemmungen sind verschwunden, die Tagung hat ihre wesentliehe Aufgabe erfüllt: die Lockerung des geistigen Bodens; ein Parteisekretär wird sich wehl hoffentlich finanziell ermögliehen lassen, so daß anzunchmcn und zu hoffen ist, daß der neue Vorstand erfolgreich wird arbeiten können. Er setzt sich im übrigen zusammen aus: Herr Dr. Victor, van Clccf und Dr. Buchholz, Hamburg, Herrn Zacharias, Bremen, Herr« Bravmann, Hannover, und Herrn Dr. Rothschild. Lübeck. Der Besuch der Tagung war gut. Marcel Lew. Palästinensisches Frfihgemfise ii Europa Wie wir erfahren, wird zum ersten Male in diesem Winter eine Probesendung von Frühgemüse aus Palästina nach Euiopa versandt werden, und zwar 50 Tonnen Blumenkohl, die am 1. Januar 1926 von Haifa aus nach Konstanza verfrachtet werden sollen. Es handelt sich um citf erlesenes Erzeugnis, das bei den dortigen klimatischen Verhältnissen ln ganz hervorragender Weise gedeiht und das durch alle verpackungstcchnisclicn Vorsichtsmaßnahmen vor dem Verderb während des Transportes, der bis Berlin übrigens etwa 6—7 Tage dauern würde, bewahrt wird. Bereits im vorigen Jahre wurde seitens des Handels-Departements der Zionisii- *chen Exekutive in Jerusalem zu Versuchszwecken eine Probe- »cndmig von Frühgemüse nach London geleitet. Das Resultat ergab, daß die Waren trotz absichtlich in die Länge gezogenen 12 tägigen Transportes und mehrfacher Umladung in gutem Zustande cintrafcu. Der Preis wird sich cif Kon- »tan/a auf 2י ג/י Piaster «0,50 י ־ M. pro Kilo stellen, so daß die Ware angesichts der billigen Bahnfahrt von dort bis Berlin dem Preise nach durchaus konkurrenzfähig sein wird. Es handelt sich in dieser Saison nur um eine Probcladung, der von der nächsten Saison ab regelmäßig größere Sendungen folgen •ollen. Allen Interessenten erteilt die ־ Wirtschafts-Abteilung des Palästinaamtes, Berlin W 15, Meinekestraße 10, Gartenhaus, parterre, Auskunlt. Neuhebräisch in Berlin. Das Wicdcrcrwachcn des Neuhebräischen hat in diesem Winter in Berlin mit großem Erfolg «Ingesetzt. Das Interesse für die erste, von einem kleinen Kreise cinbcrufcnc Gründungsversammlung des Bet Waad י w r i war so stark, daß der große Sitzungssaal in dem Ver- *altungsgebäudc der jüdischen Gemeinde das zahlreich er- •chienenc Publikum kaum fassen konnte. Nach einem einleitenden Vorträge des Herrn Dr. Schimchonl wurde der Bet Waad Iwri konstruiert und die Grundlage für die Weitere Tätigkeit gegeben. Auch sind weitere Gründungen ססי Ortsgruppen in der Provinz in Aussicht genommen. - Kr; Berliner Kalender Büro: Berliner Zionistische Vereinigung,־ Berlin W 15, Mcinckestr. 10. Telephon: Bismarck 7165—70. Postscheckkonto Nr. 37830 Berlin NW 7. Kassen Verwaltung der B. Z. V. בית הועד העברי מתאסף ביום א׳ כ״ו כסלו בהאולם של הקהלה• פאזאנען שטר 80. בשעה 6 בערב. סדר היום תכנית העבודה מאת המזכיר מ גונצר. — לשאלת בקרת 'המקרא מאת פ. מלצר. וכותים. Sonntag, den 13. Dezember nachm. f> Uhr Vortragsabend clcs Bct-Waad-Iwri, Fasanenstr. 80. Dienstag, den 15. 12. abends 8נ/י Uhr. Berliner Zionistische Vereinigung, im Sitzungssaal d. Z. V. f. D., Meinekestr. 10. Herr Emst Davis: ,.Möglichkeiten privatwirtschaftlichcr Betätigung in Palästina". Dienstag, den 15. 12. abends 8 Uhr. Gruppe Nordwest, bei Herrn Dr. Barucli, Unter den Linden 68, Chanukkah-Fcicr. (Der für Montag, den 14. d. M. .™gekündigte Vortrag fällt aus.) Montag, den 14. Dezember abends 8'/3 Uhr Gruppe Nordwest, in der Konditorei Lochau, Altonacr Str. 34. Herr Jakob Sandbank: ״Welche Rolle spielt heute der Chnlu/gcclankc in der zionistischen Bewegung." Mittwoch, den 16. Dezember abends 8 Uhr Gruppe der Zionisten aus dem Osten, im Restaurant Gerecht, Am Königsgraben 2, C h a n u k k a h - B a 1l Musikalische Darbietungen: Rahe! Kaufmann und Leo Riasanzeff, — Ballkapcllc Fiedler, — Tombola, — Eintrittskarten im Büro der B. Z. V. Donnerstag, den \7. Dezember abends S Uhr Bund Zionistischer Frauen in Deutschland, im Sitzungssaal der Z. V. f. D., Meinekestr. 10. Herr Sch. Rudel vom Arbeiterfürsorgeamt: ״Probleme dc3 ostjüdischen Lebens". Gruppe Ost Jeden Mittwoch abends 8ג/י Uhr Zusammensein im Wohlfahrtsamt der Jüd. Gemeinde, Mcycrbccrstr. 8, pt. Sonntag, den 20. Dezember vorm. 11 Vs Uhr im Theater des Westens, Kantstr., Vorführung clcs Chantikkah-SpicLs ״Der Chanukkah-Traum" von Lina Wagner-Tauber. Die Aufführung findet zugunsten des Jüd. Schulvcrcins statt. Musikcinlagen: von I. G. Stein, Tänze cinstudicrt von Frau Grimm-Reiter. Hebräische Einlagen, turnerische Darbietungen, ein bibl. Schauspiel, aufgeführt v. d. Schülern der Jüd. Schule, Fasanenstr., des Bar Kochba, Jüd. Volkshcim, 1.1. W. B. und anderen Jugendbünden. Karten z. Preise von M. 1—1, Logen M. 5 und 6 im Vorverkauf erhältlich: im Büro der B. Z. V., Meinekestr. 10, an den Theaterkassen von Bote & Bock, Wertheim, Kaufhaus des Westens, in den Buchhandlungen: Ewer, Kncscbcckstr. 54/55 und Flensburger Str. 30, Kedem, Dahhnannstraßc 8, Ostertag, Klciststraßc 20, Glücksmann, Alexanderstr. 37a, Jurowicz, Kl. Präsidentenstr. 3, und an der Theaterkasse. ביום א/ ג׳ טבת באחת עשרה ומהצד, בבוקר. יציגו תלמידי "בית הספר לילדים שבמערבה של ברליף' בתיאטרון של המערב מחזה מקראי עברי והמרגלים) וינגנו שירים עברים וכר ובר. בתיך הצגת המחזה האשכנזי "חלום חנוכה" של לינא וואגנר־ טויבר. כל מחבבי הלשון והתרבות העברית מתבקשים לבוא. Misrachi-Gruppc Berlin! Jeden Sonnabend bei Herrn Rabb. Harry Levy, Elbcrfclder Straße 21. 7>/2—SV2 Uhr: Hiob-Schiur. 81,4—101/2 Uhr: Die agadischcn Erklärungen zu Bcreschith.- Sekretariat des ZeVre Misrachi. Sprechstunden täglich von 8—10 Uhr abends im Misrachi- Zentralbüro, Monbijouplatz 1. Jeden Freitag, abends 8 Uhr, im Misrachi-Zcntralbüro, Monbijouplatz 1. Jüdischer Gcschlchtskursus. Leiter: stud. phil. FIcschcr. Neuo Wege der Bibclkritlk. Am Montag, dem 14. Dez 81/4 Uhr abends, findet im Lcssingmuscum, Brüderstr. ן/3ן (nahe Spittclmarkt), ein Vortrag von Emanucl bin Gorlon über ״Neue Wege der Bibelkritik" (Beispiele aus dem Werk ״Sinai und Oarizim") statt. Wer ein Altes Testament hat bringe cs mit. 1 M. Unkostenbeitrag erbeten, doch nicht verlangt. Hnpoöl-Hazair. Am Dienstag, den 26. November, sprach Dr. Albert B a e r, Mitglied der Nationalfonds-Kommission iü! Deutschland, über die Nationalisierung des Bodens und die Sicdlungsycrträgc des Keren Kajemeth Lcihrael. Dr. Bau legte in seinen Ausführungen die nationalen, sozialen und wirtschaftlichen Sicherungen dar, die der K. K. L. in dem ersten Entwurf zu den Siedlungsverträgcn Vorsicht. Aus den sehr klaren Ausführungen Dr. Baers ging mit aller Deut• lichkcit hervor, Von welch entscheidender Bedeutung die Prinzipien des K. K. L. für die Entwicklung einer gefunden Kolonisation in Palästina sind. An das Referat schloß sich eine Aussprache über die in ihrer Konkretisierung aUp)C:, ordentlich schwierigen Fragen der Erbpacht an. Diese Aus. spräche soll an einem weiteren Abend fortgeführt werden Lin dritter Abend i.t für die Besprechung der Frage des Erbbaurcchtcs in Aussicht genommen. Berlin. Am Sonntag, den 29. November, vormittags ןן}׳ג Uhr, veranstaltete der K. K. L. in den Lichtspielen des Westen« eine Aufführung des Palästina-Films, die gut besucht war Nach einer Ansprache von Herrn Dr. B a c r wurde eine Sammlung durchgeführt, die einen guten Erfolg hatte. - Am Sonntag, den 29. November, nachm. 4 י/ז Unr, f3nd in Tegel auf Veranlassung des K. K. L. eine Auffülmni: des Palästina-Films statt, die von zirka 15(1 Personen a!t Tegel und Reinickendorf besucht war. Der Film wurde mi großem Interesse aufgenommen. Im Anschluß daran wi:c der K. K. L. eine Büchscnaufstciiungs-Aktion durchführen. Da! lebhafte Interesse, das die letzten Vorführungen des Pa• lästina-Film fanden, hat den K. K. L. veranlaßt, noch weiten Aufführungen in Aussicht zu nehmen. Der Bund Zionistischer Frauen veranstaltet gcmcinsan mit dem Mädchenhund des Blau-Weiß eine Vortragsreih! über Probleme des östlichen Lebens. Es sind vier in sich abgeschlossene Vorträge vorgesehen: 1. Die Lagt der Juden im Osten; 2. Jüdische Wandcrung'-problemc; 3 Die jüdische Schule im Osten; 4. Berufs- und Gesundheit*• iürsorge im Osten (ORT und OSE). Am ersten Abend, de! am Donnerstag, den 17. Dezember, abends 8 Uhr, in Sitzungssaal, Meinekestr. 10, stattfindet, wird Herr Sch Rudel vorn Arbeiterfürsorgeamt sprechen und die Lage det Ostjuden vom politischen, wirtschaftlichen und kultureller Standpunkt aus beleuchten. Die Gesellschaft ״ORT", Abt. Deutschland, E. V., ver• anstaltct am Sonnabend, den 12. d. M., abends 8 Uhr, int Vortragssaal der Jüdischen Gemeinde, Fasanenstr. 80, einen Vortrag von Herrn Dr. M. Silo er färb, Vorsitzender det ״ORT*' in Warschau, über ״Die wirtschaftlich׳ Lage der Juden in Polen". Eintritt frei. Die ״Vereinigung für die Interessen der Alten Synagoge' veranstaltet am Montag, den 14. Dezember, abends pünktlich 8 Uhr, im Verwaltungsgebäude. Rosenstr. 2/4, eine Cha• nukkahfcicr. Ansprachen: Herr Rabbiner Dr. Löwen 111 a 1, Frau Rabbiner Dr." E s c h c 1 b a c h c r. Rezitationen Herr Siegfried Sclingcr. K. J. V. Wir können einem Ohren* und Nascnspczialistcn und einem Limgenspczialistcn eine Niederlassung nachwcisai. Meldungen sind zu richten an das Präsidium des K. J. V., Berlin W 35, Kurfürstenstr. 150. Gesuchte Stellen für: Kontoristinnen, Stenotypistinnen Buchhalterinnen, Anfängerinnen, möglichst in Betrieben, di( am Sabbath geschlossen halten, Hausdamen, Wirtschafterinncj in frauenlosen Haushalten, Kindergärtnerinnen und Kinder• pflegcrinncn tagsüber; ungelernte Arbeiter und Arbeiterinnen: Lehrlinge in der Kürschnerei, Schneiderei. Elektrotechnik, vor allem in der Herren- und Damen-Maßschnciderci, in Be trieben, die am Sabbath geschlossen halten; kaufmännische Lehrlinge, in Betrieben mit Kost und Logis, in kleinere:! Städten; Lehrmädchen in der Schneiderei, Putzmacherei und Friscurin-Lchrstellcn. — Verlangt werden: Perfekte Schneider und Schneiderinnen, kaufmännische Lehrlinge. ״Meldüngen an: Arbeitsgemeinschaft der jüdischen Arbcitsnach• weise, Berlin N 24, Auguststr. 17. Tel.: Norden Nr. 70$: bis 7089 und 9330. L A . E wir ו leute, / und i l i: ׳: *r 1 der - in gi , diese. 1 .! 2ÜSZV die I ׳.״״,! steht, ' Zeatf Aktie nistet: ן , Vertx '■ ' .. Inforf ,,,י.1־ selbst allen. 1 . aufb^ : ״:.! reich! , ridei \ v:■•• Schw Zßtt , stellt : I Vera! , wirdj :!' Kere! ' ' 1׳ :! : ־>u 4: 1 .ו]‘; Chan auch' eimm den 1 Die Stcllcnvcrmittlungszcntralc der Agudas Jisrocl Jugend-Organisation, Frankfurt a. M., Rothschildalice 3$. teilt uns mit, daß sic durch Verfügung vom 2. 12. 1925 des Landesamtes für Arbeitsvermittlung als niehtgewerbsmäßiger Arbeitsnachweis anerkannt wurde. Die St. V. Z. bittet alle Arbeitgeber, die an Sabbat und Feiertagen frci^ebcu, ihr stets unverzüglich alle vakanten Stellen zu melden. G;;cs־ wärtig werden insbesondere Stellen für Buchhalter, Stenotypistinnen sowie Lehrstellen in kaufmännischen und handwerklichcn Betrieben gesucht. Der Jüdische Turn- und Sportverein ,.Bar-Kochba", Frank• furt a. M., hält diesmal im *großen Rahmen in allen Sälen des Palmengartcns, am 10. Dezember 1925, abends 8 Uhr, seinen Chanukkah-Ball ab. Außer turnerischen Vorführungen und Tanzdarbietungen wjrd die Gcrichtsszenc aus Samtfj Gronemanns ״Tohuwabohil" aufgeführt werden. r-.r T\ *;•ad ßcrli Bons Bier! Bres, Cass' Cast Che! I Bei den jüdischen Gcmcintlcwahlen in Leipzig am 6. d. M. wurden in der Kurie der Reichsdeutschen 5 Liberale und 4 Demokraten, in der Kurie der Nicht-Dcutschcn 1 Orthodoxer und 1 Zionist (Dubincr) gewählt. Vereinssachrichlen Die jüdische Schule, Rykestr., veranstaltet eine Chanukkahfcicr am Mittwoch, den 16. Dezember, pünktlich abends um 7 Uhr, in der Aula der 58. Gcmcindcschtilc, Hctnnch-Kollcr-Str. 18 (früher Ilcincrsdorfcr Str.). Eintritt 1,— M., Kinder 0,50 M. Vom neutralen jüdischen Jugendbund. Der ״Verband der jüdischen Jugcndvcrcinc Deutschlands" teilt uns mit: Am 6. Dezember 1925 wurde durch eine Versammlung der Landesverbandsführer des Verbandes der jüdischen Jugendvereine Deutschlands der neue Vorstand des Verbandes gewählt. Der Vorsitz liegt nunmehr in den Händen von Herrn Rabbiner Dr. S. Klein, Düsseldorf, Haroldstr. 4/1. Ihm ist ein gcschäftsfiihrcndcr Ausschuß, bestehend aus den Herren: Dr. Löffler, Frankfurt a. M., Dr. Apfel, Berlin, Heinrich Guttmann, Chemnitz, Karl Göritz, Chemnitz, Alfred Bonnin, Bielefeld, Rabb. Dr. Nobel, Berlin, und Rc/crcndar Herbert rclscnthal, Düsseldorf, bcigcgcbcn. Das Verbandsbüro bcfindet sich in Düsseldorf, Haroldstr. 4/1. Die Amtszeit des neuen Vorstandes läuft bis zur nächstjährigen Delegiertentagung, die Pfingsten 1926 in Düsseldorf stattfindet. Der Vorstand wird in allerkürzester Zelt das bisherige Organ des Bczirksvcrbantlcs Westdeutschland ,.Der Jugenabund" zu dem cinmonatlich erscheinenden offiziellen Verbandsorgan ausbaucn. Das diesjährige Stiftungsfest des Jüdischen Box-Clut ״Maccnbi“ c. V., findet in Form eines großen Balles, מ ב Sonnabend, den 19. Dezember 1925 (Chanukkah), in de:: Gesamträumen des Zoologischen Gartens, statt. Im Rahmen einer großen Modeschau wird das Berliner Mcistertänzc:• paar, Fräulein Edith Cohn und Herr Heinz Ncumann, die neuesten Gesellschaftstänze zeigen. Für eine Tombola M ebenfalls Sorge getragen. Karten im Vorverkauf sind erhältlieli bei: Sekretariat, Warszawski, Jngowstr. 5, pF. (Hansa 5268.) Siegfried Glaser, Saarbrücker Str. 6 (Humboldt 1368), Walter Ooldlust, Holzmarkstr. 64 (Königstadt 3755), Leopold Ncumann, Bayerischeste 31 (Oliva 2995). Berlin. Zugunsten seiner Jugend veranstaltet der S. C Hakoah, Berlin, am 19. Dezember im Kaisersaal cl^ Rhcingoldhnuscs, Bcllcvucstr. 19/20, einen Chanukkah• Bah unter Mitwirkung von Paul Morgan, Ada Sorcl und Lotte Werkmeister. Das Ballorchestcr steht unter Lcitunr. von Leo Lciscrowitsch vom Hause Bristol. Karten sind חג der Theaterkasse bei Tietz am Alcxandcrplatz und bei samt• liehen Mitgliedern erhältlich. Magdeburg. Handball: Vorwärts Fermersleben 1 - gegen ßar-Kochba I 1:1 (0:1); Bar-Kochba II gegen Ostef־ weddingen I. ״Mcnorali", illustrierte Monatsschrift tur die jüdisch‘ Familie. Wien 1. Zclinkagassc 13. (Preis des Jahrcsaboimc• ments M. 12,-—.) — Das reich illustrierte Dezemberheft de! Zeitschrift bringt u. a. zwei interessante Aufsätze über di‘ Geschichte des Moos Zur, von Rabbiner Dr. V. Ku(' rein (Linz) und Oberkantor Eduard Birnbaum (Königsberg)■ Ferner enthält diese Nummer Reproduktionen na:h Original‘’11 von Prof. Max Liebermann (Berlin) und Grete W 011 Krakauer (Wien) und die Rubriken Bibliographie Frauenwelt Cobl Cref Dra Erfu D.sc!־'Ich fref Fuld Geis G!0| Cot! Hall Han Her! Jeej J5!ir Köi* Kön Lan: U־Jp •Y.üt N'ön Ratl Reel *uh, Sch! TfUc W’ü!

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