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Jüdische Rundschau · 1925-12-01 · Heft 94 (1.12.1925) · p. [Seite]

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Journal
Jüdische Rundschau
Volume
XXX (1925)
Issue
Heft 94 (1.12.1925)
Date
1925-12-01
Page
[Seite] (sequence 5)
Language
German
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JUED1SCHE RUNDSCHAU Seite 7£9 Kr. 04 Ir G1 Probleme der Bodenpolitik in Palästina Zum kürzlich erschienenen Buch vou A. Oranowsky. Von Gerda Arlosoroff-Qoldbcrg (Jerusalem). Während des letzten Jahres hat man innerhalb und außerylb Palästinas sehr viel über Bodenfragen geschrieben. Nicht;,jiufr mit der genügenden Erkenntnis des umfassenden Pro-;,!ems und sicher sehr selten mit der erforderlichen Sach-;״■.ntnis. Cs war für den Durchschnitt nicht leicht, sich zu Rentieren, denn mit der erweiterten Einwanderung ist im Lande alles so in Fluß gekommen, daß eine gründliche und ^fassende Kenntnis des Geschehens und der erforderlichen Politik eine außergewöhnlich geduldige Beschäftigung mit dem Material erforderte, das zudem nur ln zerstreuter Fom Zugang-;;oh war. Nicht wenigen war inmitten dieses neuen Tempos jic Orientierung verloren gegangen, die vorher theoretisch ^landen hatte, aber vor der veränderten Wirklichkeit bald trflattcrtc. Es galt und gilt deshalb mehr als je eine lei-!ende Linie fcstzulcgcn und die veränderte Lage der Oeffcntlichkcit zu demonstrieren. Das Buch von Granowsky*) wird in dem Komplex der!üdenfragen diesen Anforderungen in gutem Maße gerecht. zs ist ein gutes Oricnticrungsbuch und gibt zudem klare Perspektiven und Vorschläge für die zukünftige nationale Boden- Politik. Granowsky bringt in einem Teil der in dem Band rjsamincngcfaßtcn Aufsätze eine Ucbcrsicht über die Arbeit •״oscrcs nationalen Bodenkaufinstruments, des Keren Kajemeth. Schon sic ist verdienstlich, weil sic gründlich Ist ad in einer übersichtlichen Form geschieht. Weiterhin bringt das Buch aber eine wichtige Analyse der Aufgaben einer Bodenpolitik in Palästina und eine Beantwortung der darin -estdltcn Fragen. Die Diskussion über die Boden fragen hat ira Zionismus :icht früh genug an gesetzt. Freilich hat man noch im Kriege oder gleich nach Ausgang des Krieges innerhalb der rrrschicdcncn zionistischen Kreise viel und nicht immer über- •rgt über Nationalisierung des Boden gesprochen und bc- Glossen. Der skeptische Beobachter hatte schon damals den Eindruck, daß diese Reden und Beschlüsse zu einem nicht geringen Teile einen stark theoretischen Charakter trügen und daß in dem Moment, wo cs hart auf hart ginge, das heißt, wo cs sich um die Vorherrschaft des nationalen vor dem priv3tcn Boden handeln würde, die Handlungen anders aussehen würden wie die Beschlüsse. Heute sehen wir, daß trotz der großen Steigerung der : innahmen des Keren Ka jemeth die privaten Bodenküufc die w.ionalcn weit überflügeln und cs scheint, als ob sich diese Entwicklung nicht sobald wird aufhaltcn lassen, daß sie ira Gegenteil sich verstärken wird. Es ist unter diesen Um-!ständen von großer Wichtigkeit, daß das Buch von Granowsky (inmal die bestehenden Zustände im Zusammenhang beleuchtet •.nd das, was ist, dem gcgenüberstellt, was sein sollte. In ritten der Arbeit, die uns immer wieder über den Kopf wächst, begnügen wir uns gar zu leicht mit halben Erfolgen und vergessen unser ursprüngliches und ganzes Ziel.; Die wichtigsten Aufsätze des Buches sind die über die ’städtische Politik des Keren Ka jemeth. Sic siud : eie aktuellsten und gewissermaßen die originellsten. Seitdem ::di die ״vierte Alijah“ hauptsächlich in den Städten konzentriert, ist in der zionistischen Kolonisation das Problem •׳incr gesunden, sozialen, städtischen Politik mehr in den; Vordergrund gerückt. Es hatten sich bald die Folgen des;risscr faire gezeigt, das in der städtischen Kolonisation ge- . rrscht hatte. Erst als sic bedrohlich wurden, begann man :11 Abhilfe zu sinnen. Die Zionistische Organisation hatte src Aufmerksamkeit naturgemäß auf den wichtigsten und ge- ■ lirdctostcn Punkt ihrer Arbeit konzentriert, auf die Schaffung l״׳icr jüdischen Landwirtschaft in Palästina. Demgemäß hatte Ker Keren Kajemeth, der nach dem Kriege seine Boden- Werbungen sehr stark ausdehnen konnte, sein Hauptaugeniz.crk auf die Käufe ländlicher Böden gerichtet Ländlicher ixten war billiger zu erwerben, er war in großen Flächen '^sammenhängend zu bekommen, und es war wesentlich, daß;'•'mer eine Bodenreserve für die Ansiedlung landwirtschafti'riicr Elemente vorhanden war. Außerdem schien das Privatriipital wohl in der Stadt Boden zu erwerben, jedoch nicht ins -:rf hinauszugehen. Unter diesen Umständen und Gesichts- :rinkten beschränkte sich bekanntlich der Keren Kajemeth fast ::sschließlich auf ländliche Strecken. Diese Boden- ■.Politik war einleuchtend und berechtigt .Sic;flehte jedoch nicht aus, um allen Aufgaben;■incr gesunden Bodenpolitik in Palästina ge- 'echt zu werden. j Granowsky unterscheidet ganz richtig unter zwei ge- Räderten Aufgaben des Keren Kajcmct'1. Er so'l das Boden- :1נ uf instrument der Zionistischen Organisation im Lande; ח<ז( zu gleicher Zeit aber das Instrument einer nationalen , kden politik. Seiner ersten Aufgabe ist er gewachsen י ":'wesen, seiner zweiten nicht. Es ist in den letzten Jahren; Zungen, die Einnahmen des Keren Kajemeth ins Ungehoffte! '■ steigern und dementsprechend große Landstrecken zum ■ ■’3'׳ionalcigcntum des jüdischen Volkes zu machen. Es ist "icht gelungen, auf die Bewegung des Bodenmarktes und '׳;(l Entwicklung der Bodenspekulation Einfluß zu nehmen den Keren Kajemeth zum ausschlagübenden Faktor auf dem Boden markte zu •סביhen. Im Gegenteil ist er in der letzten Zeit, besonders von privater Seite beträchtliche außerstädtische Areale Crwc!rbcn wurden, stark zur Seite geschoben worden. Bas radikalste Mittel zur Bekämpfung der Bodenrickulati'on ist für Granowsky die Erwerbung ausreichender ■ (jc^ndc in der Nähe der Städte durch den Nationalfond;. Er;0«riert daher die Aufgabe des bisherigen leitenden Prinzips 1 ו Keren Kajemeth, daß nur ländlicher Boden erworben i'Crdc. Durch die Schaffung großer mtiana'cr Blöcke inner-;י-ו der privaten Grundstücke läßt sich ein Damm gegen die "0kulation bauen. Voraussetzung für ein Oclingcn ist, daß r< •Maßnahmen mit der nötigen Q־oßzügigkeit unternommen v״dcn, sonst handelt cs sich um Flickwerk, das Geld kostet ohne Einfluß bleibt. Und eine großzügige Arbeit wird 1־'h nur machen lassen, wenn cs gelingt, dem Keren Ka- ־c °נ c t h weitere beträchtliche Hilfsquellen J erschließen, denn auch Granowsky schlägt nicht ' G die ländlichen Bodenkäufe zugunsten der städtischen zu- ";״׳‘׳'1׳steile», sondern 6ic daneben auch zu ihrem Recht '׳mn!en zu lassen. So wird die Frage der Gcldbcschafimmer wieder zu dem Problem, das erst einmal gelöst *) Probleme der Bodenpolitik in Palästina; Jüdischer >Cr!3g, Berlin. L" 8sBasos*o AEs@ßEaera20sa! Die Post verlangt von uns die Anmeldung der vom 1. Januar 1926 ah zu liefernden Exemplare bis zum 15. Dezember. Wir sind daher gezwungen, die Abonncmentsgebühren von denjenigen Abonnenten, die die ״Jüdische Rundschau״ direkt bei uns abonnieren, in den ersten Dczemberlagcn zu erheben, und zwar werden wir ihnen zu diesem Zwedt Nachnahmen zugehen lassen- Wir bitten darum, in Ihrem eigenen Interesse dafür Sorge zu tragen, daß diese Nachnahmen prompt cingelöst werden, da sonst Unregelmäßigkeiten ln derZusteUungder ,Jüdischen Rundschau״ nicht zu vermeiden sein dürften. Berlin, im November 1925. Verlag ,Jüdische Rundschau“ Berlin V/15, Fleinekcsiraße 10 1־'־" sein muß, ehe man über die Gcldvcrwcndung streiten kann. Noch etwas sei hier zu dem Buche bemerkt, und zwar als besonderes Verdienst. Das Buch Orauowskys ist nirht für Propagandazwecke geschrieben. Es ivt im Zionismus ein böser Zwang, daß mau sich immer in seiner Kritik und in seinen Vorschlägen hüten muß, um nicht irgend .vo zu schaden und damit irgendwelche Versuche zu gefährden. Die Aufsätze über die Dodcnpo'ilik Palästinas sind von einer ertreulichen Nüchternheit, die eine gründliche und unvcrfiil־ch‘c Behandlung der Fragen gestattet Un-cres Erachtens dient diese Methode der Bewegung mehr, als eine auf bloße Propaganda zugcschnlticnc. Die Ischccfcoslotvaliiseftcn Wahlen ״Narodni osvobo/eni“, das Organ des Verbandes der tschechoslowakischen Legionäre, schreibt in einem ״Prinz i p i c l i c Fragen'4 übcrschricbcneai Artikel mit Bezug auf die letzten Wahlen in der Tschechoslowakei: ״Welchen Wert hatte die Proportionalwahl, warn sic nicht in gleicher Weise allen eine Vertretung gibt? und welchen Sinn für den Staat kann man darin erblicken, daß eine ausgesprochene!ovale Minorität, wie cs die jüdische Ist, keine Vertretung besitzt, während ausgesprochen und piinziniell oppositionelle Minoritäten ihre Vertretung haben./‘ Das Blatt zitiert sodann ausführlich die Beschuldigungen, die von jüdischer Seite gegen die Regierung wegen des Wahlterrors in Karpathonitiland erhoben werden und fährt fort: ״Die Beschuldigungen von Seiten der Juden sind nicht aus der Luft gegriffen. Die Juden haben Bewche in Händen daß die Ziviivcrwaltung vou Karpathorußhnd die jüdischen Reihen zerschlug. Für ihre Taten ist der Innenminister Malypctr verantwortlich; Gegen diesen Minister sind In der Wahlkampagne auch von anderen Seiten Klagen erhoben worden. Diese Klage ist jedoch die allerschwcrste, denn unter seiner Patronanz wurde durch den Eingriff der staatlichen Verwaltung eine ansehnliche Minorität um die Parlamcntsvcrtrctung gebracht. Daß man damit nicht der Ehrerbietung vor der staatlichen Verwaltung und den Gesetzen dient, ist ebenso selbstverständlich, als daß der Minister Malypctr nach diesen Erfahrungen nicht geeignet ist, ein so wichtiges Ministerium, wie es das Ministerium des Innern ist, zu verwalten.“ Hilzclidut uzd Exekutive Jerusalem 27. November. (J.T.A.) In Tcl-Awiw hat eine Beratung des Hauptbüros der Hitachduih stattgefunden, die einstimmig die Stellung der Hitachduth-Fraklinn auf der letzten Sitzung des A.-C. billigte. Demnach sind die 113 Umlauf befindlichen Gerüchte über einen Rücktritt des Herrn Sprinzak aus der Exekutive unbegründet. Poale Zioa und Asselzth Ea&lwcäsriin Ein innerhalb der (inken) Poalc Zion verancialtctcs Redercnduin über die Beteiligung an den Wahlen zur Assefnth Harmveharim ergab, wie der ״Dawar" meldet, die Ablehnung wfStCr Heiligung. Die Partei wird sich demgemäß an den wählen zur Assefath Iianiwcharirn nicht beteiligen. Vom deutschen Hcchzlnz Die Zertifikate für Mädchen sind in Anbetracht der Lage des Arbeitsmarktes in Palästina vorläufig gesperrt worden, so daß Mädchenzertifikate zur Zeit nicht zur ‘Verteilung kommen. Die zwischen dem Merkas des deutschen Hec h a 1 u z und dem M i s r a c h i geführten Verhandlungen haben nunmehr zu einem endgültigen Abschluß geführt. Der Misrachi w׳ird seine Hachsciiarah-Arbcit fortführen, dies jedoch in engstem und freundschaftlichstem Zusammenhang mit der Leitung des deutschen Hechaluz. tun. Die I lacliscliarahpläue, insbesondere die landwirtschaftlichen des Misrachi, werden zusammen mit den Plänen des deutschen Hechaluz entworfen und durchgeführt werden, während für Chawerim des deutsehen Hechaluz, die ohne Chawerim des Misrachi zu sein, besonderen Wert auf koschere Verpflegung und Schabbasruhc legen, der Misrachi sich in bezug auf Stcucnbcschaffur.g usw. ebenfalls bemühen wird. Am 23. November fand eine Sitzung des Merkas Hechaluz mit den Praktikerämtern der J u - ge nd bände statt. Auf dieser Sitzung wurde der Plan für die Ilachscharah des nächsten Jahres grundsätzlich bcsprochcn. Es wurde das Ziel aufgestcilt, zirka 25 Iandwirtsdiafllichc Gruppen zu durchschnittlich 25 Mann zusammenzustcllcn, von denen eine Anzahl immer wieder in größeren Zentren vereinigt sein sollen. Ein PalSsIisa*Eüro In Polen Auf Initiative der Herren L c v i t c, Dr. K1 u m e l und K a g a n o w, der polnischen Vertreter des ״Mesche k", wurde in Warschau bei der ZionI־.tischen Organisation ein Palästinabüro gegründet mit der Aufgabe, in Polen alle jene Palästinaunternchmcn zu vertreten, die gleichzeitig einen nationalcn Charakter tragen, ln erster Reihe soll sich das Büro mit der Verbreitung der Aktien der Palästinensischen Farmerbank und der Förderung des Soskinschca Projektes wie auch mit der Erteilung von Informationen über landwirtschaftliche, Industrielle und Handclsuntcrnehmungcn in Palästina befassen. (Ziko.) , , / / 7 Badfet die־־'ז CHANUKAH AKTION -fiirckib KURIEN KAJEMETH vor״ 1 Heine!,Kehrichten Auf Einladung der zionistischen Palästina-Exekutive hat sich der Ingenieur Henricks aus England, der mehrere Jahre in Indien gearbeitet hat und Sachverständiger für Bcwässerungsanlagcn und Austrocknung von Sümpfen i.t, nach Palästina begeben. (Ziko.) Der König von England hat in Bestätigung eines Pcscl11usr.es der obersten englischen Heeresleitung seine Zu- Stimmung dazu erteilt, daß die Fahne der Jüdischen Legion als Geschenk an die Juden Palästinas dorthin überführt wird. Die Fahne w׳ird am Chanukkafcste dieses Jahres mit militärischen Ehren in die Churbah-Synagogc in Jeru- Salem gebracht werden. , (Ziko.) Für ein neues Stadtviertel im Norden von Tcl-Awiw wurde der von dem bekannten Städtebauer Geddea ausgcarbciletc Plan von der Baukommission der Stadt bereits bestätigt und liegt jetzt der Regierungskommisrion zur endgültigen Genehmigung vor. In Nahalal versammelten sich eine Anzahl Arbeiter, die im Begriff stehen, auf dem Namen Josef Witkin einen neuen Moschaw owdim zu gründen. Herbert Samuel sprach am 2-1. November von der Londoner Radiostation aus über ״Palästina seit dem Kriege“. Er schloß mit zukunftsreichen Perspektiven. Die ersten Erzeugnisse der Zeincutfabrik ״Ncschcr“ in Jadjur sind in der dritten Novemberwoche in den Handel gebracht worden. Die rumänische Regierung ernannte josei Rokach zum Konsul in Haifa und Isak Rokach zum Konsul in Jaffa; beide sind dem Jerusalemer Hauptkonsulat unterstellt. In Tcl-Awiw wird durch einen amerikanischen Juden, der eine ähnliche Fabrik in Detroit besitzt, eine neue Zuckerwarenfabrik eröffnet, in der 40 Arbeiter bcschäftigt sein 6011cn. In Anwesenheit des Stellvertretenden Distriktsgomerneurs des Norddlstriktcs Keith-Roach wurde am 14. November In Haifa unter großer Beteiligung der neue Sportplatz des ״Haglbbor“ eröffnet. Keith Roach hielt dabei eine Anspräche, die er hebräisch schloß. (Ziko.) Eine von dem Verbände der Zahnärzte io Tel-Awiw eingerichtete Zahnstation für die Behandlung von Schu'kindcra hat in den anderthalb Jahren ihres Bestehens 3-400 Schulkinder untersucht. Hierbei wurde fcstgcstcllt, daß 90°/o der Schüler bchandlun^sbcdürfüg waren. Der Streik in Rcchowoth um die Bauarbeitcu bei dem Kolonisten Makow ist noch keineswegs zu Ende. Es befinden sich in Rcchowoth zirka 70 Arbeitslose. Der Kolanist setzte, als seine Lohnbedingungen von den Arbeitern abgclchnt wurden, mit Hilfe der Polizei die Aufnahme der Bauarbeit durch arabische Arbeiter durch. Die Adresse des europäischen Büros der Allweltlichen Hitachduth-Partei ist: Bcrlin-Schöneberg, Hclmstcdter Straße 23 II. 11 $ Die Beisetzung Hermann Weyls. Zu der Tmutrfrirx für den früheren Berliner Str.dlvcrordnetenvorsteher Dr. Hermann Wcyl, die am Mittwoch im Krematorium, Gericht- 6traßc,' stattfand, hatten sich zahlreiche Freunde und Verchrcr des Verstorbenen cingefunden. In der Gedächtnisrede würdigte der Bruder des Verstorbenen, Rabbincr Dr. Wcyl, die Verdienste des Dahingegangenen. Vom Solcl-Bonch* Der SolcI-Bonch hat im ersten Viertel- Jahre seines zweiten Arbeitsjahrcs (Mai bis August 1025) Bauaufträge in Höhe von £ 86 600 erhalten. Hiervon entfallen £ 000 49־ auf den Bezirk Jaffa, £ 25 000 auf den Bezirk Haifa, £ 11 000 auf den Bezirk Jerusalem und £ 1000 auf den Bezirk Tiberias. Die größten diezer Bauten waren der Bau eines städtischen SchuUuusos in Tel-Awiw, eines Hotels in Tcl-Awiw, der Mnzzoth- Fabrik der .,Grands Moulins“ in Haifa, Häu.־־.cr- und Straßenbauten in Afukh, Häuser-, Straßen- und Brunnenbauten in Herzlia, Brückenbauten über den Jarkon und bei Mozah. Die Zahl der am 1. August beim Solcl-Bonch bcsch'ftigtco Arbeiter betrug 1715. (Ziko.) ln der Zeit vom 24.—30. Dezember findet in Aupa im: Riesengebirge ein Winterlager des J. J. W. B. und des tschechischen Tcheleth lawan statt Es ist geplant einen Führerkursus Im Zusammenhang mit dieser .Tagung stattlinden zu lassen.

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